Deutscher Schäferhund

      Hallo Debbie, Danke Ballon 410

      Muss mich hier mal einmischen.
      War stolze Besitzerin einer DSH Hündin. Als sie 6 Jahre alt war, konnte sie kaum noch laufen.
      Ständig bekam ich zu hören, das die Hündin eine DSH, typische Hüft- Veränderung hätte. Wir sollten nur nicht mit Ihr züchten.
      Nein, sie hatte Rauma. Eine Erkrankung die Mensch wir Tier befallen kann. Ohne Rassenhäufigkeit! Als dieser nach 14 Jahren eingeschläfert werden musste, wollten wir keinen Hund mehr. Vor 2 Jahren (4 Jahre später) waren wir wieder an einem Welpen interessiert. Ein DSH wollten wir zunächst. Aber es gibt große unterschiede bei den Züchtern.
      Ein Buch hätte ich schreiben können. Belgien ist von uns aus nicht weit. Der Züchter, der sich an die Vorschriften hält, kann die Welpen nicht für den Preis abgeben, der mir oft genannt wurde. (Züchte selbst Somali Katzen und kenne ein wenig die Hintergründe). Also bitte ich, die Anzugreifen, die nicht bereit sind reelle Preise zu zahlen und aus Profitgier sich nicht an die Vorschriften halten. Bitte unterlast alle Züchter über einen Kamm zu scheren.
      Züchten ist nicht nur das verpaaren von 2 Hunden.
      Habe mir auch andere Rassen angesehen. Glaub nicht das es bei denen anders aussieht. Besonders doll ist es bei den zu Zeit"modernen Hunden"
      Schund wird nicht nur mit dem Körperlichen betrieben. Ein Hütehund ist kein Familienhund!!!!!

      GLG Anne
      Hallo!

      Also ich habe auch schon gehört, dass die abfallende Kruppe nicht im direkten Zusammenhang mit HD steht, hier gibt es dann eher Probleme mit Cauda-Equina, Knien und Gelenken, aber das war nur "Hörensagen", wenn auch aus einer für mich persönlich seriösen Quelle.

      Ich sehe im Moment mehr Probleme bei den Altdeutschen, als bei den normalen Schäferhunden. Die Altdeutschen sind mittlerweile oft sehr viel größer, als die "normalen" und gehen auch immer weiter runter, also genau das umgekehrte Spiel, dass die "normalen" schon durchhaben.

      Was mir aber am allerdeutlichsten auffällt ist der Charakter, man hat das Gefühl, dass sich die SV-Züchter mit aller Macht an die durchgeknallten Malis anpassen wollen, weil sie sonst zunehmend von diesen "Sportjunkys" verdrängt werden.
      Ich höre LEIDER und das ist wirklich traurig auf meinen Seminaren von seriösesten Hundeschulen, dass Schäferhunde nur noch negativ auffallen, vor allem im Verhalten mit Artgenossen.
      Böserweise glaube ich aber durchaus auch, dass viele andere Hunde sich einfach falsch verhalten und der "Aufpasser" Schäferhund hier dann auf seine rassetypische, energische Art eingreift, um für Ordnung zu sorgen, bei dem Anblick machen sich die Menschen dann aber nur in die Hose.

      Allerdings kommt das negative Image auch nicht von nichts, so fair muss ich auch als Schäferhundbesitzer sein.
      Peinlich sind solche Gespräche, für die anderen Seminarteilnehmer aber schon, wenn sie mit mir reden, denn die ganze Zeit liegt da ein Schäferhund unterm Tisch, an den kaum ein anderer Hund hinstinken kann, was Sozialverhalten angeht und man merkt, wie schwer es den Leuten fällt mit mir dann über das Thema zu reden, immer mit Betonung darauf, wie toll aber DIESER Schäferhund ist. :wink: :D

      Es ist ein Trauerspiel und ich strecke meine Fühler schon nach anderen Rassen aus, nur mal gucken, ihr wisst ja wie das ist.

      Ciao Mimi
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