Was soll ich machen?

      Was soll ich machen?

      Hallo Zusammen,
      ich war schon lange nicht mehr hier, aber jetzt brauche ich mal wieder Eure Hilfe oder eher gesagt Eure Meinung.

      Es geht um meine Katze Momo, (fast 9 Jahre alt). Sie wurde am Donnerstag vor 7 Wochen von meinem Freund versehentlich in der Haustür eingeklemmt. Als wir nach Hause kamen lag sie im Gras und konnte die Hinterbeine nicht mehr bewegen.
      wir sind abends natürlich sofort zum Tierarzt gefahren, der sagte nach Abtasten usw. kein Bruch und keine Inneren Verletzungen. Aber es besteht nur eine 50/50 chance das sie wieder laufen kann, bzw. gefühl in die Beine bekommt. Sie bekam Schmerzmittel. Nach 2 Wochen bin ich dann mit ihr zu ner anderen Tierärztin gefahren, (meiner war krank), Momo hat nen dicken Knubbel auf dem Rücken, die TA sagte sofort das es ein Wirbelbruch war :eek: die beine kann sie aber wieder bewegen. Sie kann aber immernoch nicht wieder laufen, auch nicht wenn man sie hinstellt. Sie zieht nur ihre Hinterbeine hinter sich her und ist am Popo schon ganz wund weil sie sich immer einpuschert. Ich versuche sie so gut wie es geht sauber zu halten, aber es riecht richtig fies und ist an einigen stellen auch schon blutig.
      Jetzt weiss ich nicht was ich machen soll. Soll ich sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen? Ich habe nicht das gefühl das sie sich quält, aber wohl fühlt sie sich auch nicht :cry:

      was meint Ihr?
      fiene (die irgendwie schon am verzweifeln ist :sad: )
      Liebe Grüsse, Andrea, Momo und Leon
      danke Rattenfänger, es ist manchmal besser auch die Meinung von aussenstehenden zu hören. Ich sitze hier auf der Arbeit und könnte heulen weil ich nicht will das sie umgebracht wird, ich will nicht Gott spielen, aber sie soll sich auch nicht quälen. Ich komm grade gar nicht klar. Sie war doch immer für mich da wenn ich sie gebraucht habe und jetzt muss ich wohl für sie da sein.
      Aber sie frißt ja ganz normal, klettert das Sofa hoch und baut auch blödsinn. Wenn doch nur die blöden Beine wieder mitmachen würden.
      Ich hab auch schon über sone Art "Rollstuhl" nachgedacht die es auch für gelähmte Hunde gibt, nur damit tu ich ihr auch keinen Gefallen oder?
      Liebe Grüsse, Andrea, Momo und Leon
      luna-cat.de/cms/include.php?pa…/content.php&contentid=74
      Hier mal ein Link..
      Wenn sie keine Schmerzen hat,
      und Lebensfreude zeigt..
      dann würde ich sie nicht einschläfern lassen..
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      ja ich glaube, die Meinung dritter ist in so einem Fall objektiver. Man klammert sich so an die Tiere, hofft, daß alles gut wird ... und sie glücklich weiterleben können, aber ist das wirklich so, oder machen wir uns nicht etwas vor? Ständiger Gast beim TA zu sein ist auch keine Lösung, weil es nur Streß für die Tiere bedeutet. Mit zunehmendem Alter wird die Behandlung ja auch kritischer. Die Heilung umso langwieriger. Das muss man doch alles mitberücksichtigen. Ist es für das Tier dann nicht besser, man erlöst es und erspart ihm weitere Qualen?
      Was meint denn der TA?
      Wenn ich mir vorstelle, meinem Clownkater würde so etwas wiederfahren... der würde glaub gar nicht begreifen, wieso er nicht mehr auf den Baum raufkommt...

      Bleib bei ihr, wenn sie die Spritze bekommt und bis sie eingeschlafen ist. Für die Katze ist dann alles gut. Keine Schmerzen mehr.

      fühl dich mal in den Arm genommen.
      gruss Emma
      Original von Rattenfänger
      Bleib bei ihr, wenn sie die Spritze bekommt und bis sie eingeschlafen ist. Für die Katze ist dann alles gut. Keine Schmerzen mehr.


      Das sie eingeschläfert wird steht ja glücklicherweise noch nicht fest! :rolleyes:

      Und das Problem mit dem beschmutzen kriegt man bestimmt auch irgendwie geregelt, zumindest soweit, dass es nicht mehr so wund wird. Ich würde auch denken, dass die Spritze nicht angebracht wäre, wenn sie sonst keine Schmerzen hat und ihr Wille da ist.
      Wundstellen haben nun mal die Eigenschaft, sehr schmerzhaft zu sein. Urin auf offener Wunde brennt wie Hölle.
      Katzen verheimlichen ihre Wehwehchen sehr gut.
      Das müßte man in den Griff bekommen, bevor man über weitere Maßnahmen nachdenkt.
      Und erst danach stellt sich auch noch die Frage der Abwägung.
      Wie gerne läßt die Katze sich behandeln, saubermachen, einsalben, evt. Windeln anziehen? Wie ist die zu erwartende Lebensqualität? Wie hoch die zu erwartenden Kosten?

      Mach es fiene nicht unnötig schwerer, nicht jeder hat die Kraft, so etwas durchzustehen.
      Manchmal ist Vernuft der bessere Ratgeber.
      gruss Emma
      Eine schwierige Situation.
      Wenn deine Katze noch Wille zeigt, dann würde ich sie nicht einschläfern lassen. Ich meine, frisst sie noch?
      Schaut sie noch interessiert? Will sie manchmal aufstehen?

      Ich denke, wenn deine Katze gehen will, dann wird sie das zeigen. Du würdest es spüren wenn sie das wollte.

      Sie würde sich für nichts mehr interessieren, nicht mehr fressen, einfach nur schlafen schlafen schlafen. Das tut sie aber nicht,oder?

      ich würde sie nicht aufgeben. Man kann doch bestimmt auch mit Homöopathie unterstützen, oder?
      Was sagt denn der Arzt genau?
      Kommt das "nicht mehr gehen können" von dem gebrochenen Wirbel?
      Ist vielleicht ein Nerv eingeklemmt, den man mit massagen (KG) wieder entspannen könnte?

      Ich würde nichts unversucht lassen, wenn die Katze einen Lebenswille zeigt.

      Lg Melanie
      lg Melanie mit
      Blinsi und Xenia

      :cry: unser geliebtes Haschal + 29.10.09 ,6 Jahre alt (Strasse)
      :cry: unser geliebter Tiger + 07.07.13 ,6 Jahre alt (Strasse)
      :cry: unser geliebte Batze + 08.07.13 , 5Jahre alt (Strasse)

      Die Zeit heilt alle Wunden, doch die Liebe... die bleibt.
      Hab ich das richtig gelesen beim 2ten mal?
      Sie wurde NUR abgetastet?

      Lässt sie bitte röntgen!Das sie die Beine nachzieht, könnte auch zufallsweise an den Bandscheiben liegen.
      Hört sich blöd an, könnte aber genauso gut der Fall sein.

      Wie gesagt. Ich würde nichts unversucht lassen.

      Lg Melanie
      lg Melanie mit
      Blinsi und Xenia

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      Die Zeit heilt alle Wunden, doch die Liebe... die bleibt.
      @hascherl84: Ja, sie wurde nur abgetatstet. Hier bei uns gibts im Umkreis von ca 40km nur Landtierärzte... ... ... die sind ja nicht so ausgetstattet wie eine richtige Klinik und Autofahren ist für Momo auch immer eine Qual. die 10 min zu unserem Tierarzt sind schon immer ein Kampf.
      Fressen und Trinken und "nach nem leckerlie betteln :wink: " kann sie immernoch genauso gut wie vor dem Unfall
      Liebe Grüsse, Andrea, Momo und Leon
      Ich würde aber lieber die 40km fahren, du kannst deiner Katze ja dann Globulis gebe, die Beruhigen , da ich ja dann wüsste was los ist. Mich würde die Ungewissheit umbringen,das sag ich dir ganz ehrlich.

      Lg Melanie
      lg Melanie mit
      Blinsi und Xenia

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      Die Zeit heilt alle Wunden, doch die Liebe... die bleibt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „hascherl84“ ()

      Ich glaub es dir Biene.

      Glaub mir. Nimm die 45km in Kauf und lass sie untersuchen. Notfalls würd ich sie auch in der TK lassen, damit sie deine Katze bestens untersuchen können. Sie wird dir dankbar sein, und du wirst super erleichtert sein wenn du das gemacht hast.

      Du hast sonst noch weitere schlaflose Nächte, weil du nicht weist was los ist, was du machen sollst, usw.

      Überleg es dir. Wie gesagt, es gibt Beruhigungsmedis für die Katze.

      Geht es eher um das Finanzielle?
      Weil, ich denke die 45Min kann man ja noch fahren mit einer katze, oder?

      Lg Melanie
      lg Melanie mit
      Blinsi und Xenia

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      Die Zeit heilt alle Wunden, doch die Liebe... die bleibt.
      Ich würde auch dringend noch mal einen anderen Arzt draufschauen lassen- auf jeden Fall ist Röntgen wichtig und wenn es geht und Du heute an einem TA vorbeikommst, dann hole Dir dort Metacam- das ist ein sehr starkes, aber gut verträgliches Schmerzmittel.

      Außerdem kannst Du ihr zur Beruhigung RescueTropfen aus der Apotheke holen und die Wunden Stellen mit Calziumsalbe oder kolloidales Silber behandeln (alles Pflanzlich und daher unbedenktlich).
      :dance: :cool:

      RE: Was soll ich machen?

      Hallo Fiene Biene,

      Ich weiß ja nicht wo Du herkommst, aber hier bei uns (genauer gesagt in Wiesloch) gibt es wohl eine supertolle Tierklinik (allerdings nicht ganz billig - um nicht zu sagen sauteuer). Die Katze meiner Freundin hatte einen Autounfall und war 10 Wochen! lang verschwunden bis jemand sie unter einem Busch mehr tot als lebendig gefunden hat. Beide Hinterbeine waren gebrochen und sie konnte nicht mehr laufen, hat nicht mehr so viel gefressen und mit dem Katzenklo hat es auch nicht mehr wirklich funktioniert. Diese Tierklinik is fachspezifisch auf Orthopädie ausgelegt und die haben sie mit 2 OPs wieder super hinbekommen - läuft springt und lebt wie zuvor. Also - wie gesagt - ich weiß ja nicht wo Du wohnst, aber eventuell wäre das ja auch noch eine Alternative - ich drücke Dir die Daumen, daß Du die für Dich und die Katze beste Alternative findest.

      Viele Grüße,

      Kerstin
      Hier ein zwischenstand von mir und Momo.
      Heute abend um 18.15 Uhr haben wir nochmal einen TA Termin. Sie wird nochmal komplett durchgecheckt inkl. Röntgen usw.
      Drückt mir die Daumen das ihr noch geholfen werden kann, ihr Popo ist auch schon sowas von wund das die Haut abgeht, ich wollte das ja vorgestern mit den Windeln ausprobieren und da kam der Schock: alles aufgerissen, sehr sehr angeschwollen und die Haut lösst sich. drückt uns bitte alle Daumen und Pfoten die ihr habt :pray: :pray: :pray:
      Falls es keine Hilfe mehr gibt werden wir sie heute abend über die Regenbogenbrücke gehen lassen :kiss: ich hab sie so lieb und möchte einfach nicht das sie sich quält
      Liebe Grüsse, Andrea, Momo und Leon