Allergie

      Jahrelang hatten wir Hunde und nun offenbart mir meine Mutter gestern, dass sie seit Wochen das Gefühl hat eine Erkältung zu bekommen. Kratzen im Hals, tränende Augen, Schnupfen.

      Sie hat bis vor 6 Monaten in der Hautklinik gearbeitet. Da es finanzielll machbar ist, hat sie aufgehört zu arbeiten. Nach fast 5 Jahren war ihr Traum wieder ein Hund. Wie Ihr aus dem Welpenforum wisst, lebt Lotte seit knapp 6 Monaten, bzw. 5 Monaten ungefähr bei ihr (und ab und an auch bei mir, für eine Nacht zB.)

      Sie hat es vor mir verheimlicht. Gestern war sie in der Hautklinik, einen Bluttest machen, da wo sie vorher gearbeitet hat) Der Titer ist stark erhöht, weißt eindeutig auf eine Allergie hin. Morgen oder Übermorgen kommt dann das eindeutige Hundealleergieergebnis. Aber Mut gemacht haben sie ihr nicht. Das einzig neue ist eine neue Orangensaft-Marke und der Hund. Der Hund ist viel wahrscheinlicher. Meine Mutter hat Hunde immer geliebt, und nun ist Lotte da und ich liebe sie auch. Was sollen wir bloß machen?

      Meine Freundin ist Hundebetreuuerin von Beruf und das Finanzielle ist jetzt auch nicht das Problem, aber wie kann sowas bloß geschehen? Es hieß in der Klinik, dass es nur Cortison - Mittel zur Verfügung stehen, eine Desensibilisierung eher aussichtslos erscheint. Sie will doch ihren Hund nicht abgeben! Aber die Symptome sind bisher immer schlimmer geworden.

      Das kann doch einfach nicht wahr sein. Und schon garnicht so plötzlich. Was sollen wie bloß tun? Meiner Mutter ist vor dem Ergebnis morgen schon voll schlecht, ich tröste sie, aber ich habe eigentlich keine positive Hoffnung. Es ist so furchtbar. Ich kannn es nicht verstehen. Sowas unnatürliches - eine Allergie gegen Tierhaare. Natürlich hört man von sowas, aber wenn es die Familie selbst betrifft und man sich gerade an ein neues Familienmitglied gewöhnt hat, ist es unfassbar. Auch wenn wir nicht zusammen wohnen. Lotte gehört zu uns. Ich hatte schon Alpträume letzte Nacht. ich will nciht, dass der Hund woanders hinkommt. Es war doch gerade alles so schön.
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Peanut“ ()

      Hallo an alle!

      Meine Mutter musste heute speziell Haare von Lotte einreichen und war zum Test in der Hautklinik, da es ihr weiterhin schlecht ging und es ja klar war, dass es sich um eine Allergie handelt, die erst aufgetreten ist, seit der Hund im Haus ist.

      Leider ist das schlechteste und sogleich ungewöhnlichste Ergebnis raus gekommen: Obwohl der Test auf Hundehaare negativ war, reagiert sie auf Lottes Fell absolut extrem.

      Der Test dauert normal ca. 15 min, doch nach bereits 7 min musste der Test abgebrochen werden und Cortison gegengespritzt werden und ihr Arm abgebunden werden, weil sich eine riesige Beule gebildet hat und sich ein blauer Fleck den Arm hochzog.

      Ihr wurde geraten den Hund umgehend abzuschaffen und da Haus aufs Gründlichste zu säubern. Würde sie den Hunde behalten, greife das die Lunge an, Asthma nach ca. 2 Jahren sei absehbar und ihre Gesundheit wäe extrem belastet. Der Arzt hat selten eine so krasse Reaktion auf einen bestimmten Hund gesehen und meine Mutter war fix und fertig und hat fast die ganze Zeit geweint.

      Sie hatte für Lotte gerade alles mögliche neu eingekauft fürs Erwachsenenalter, ein Gartenzaun war bestellt, damit Lotte frei im Garten rumrennen kann. Sie geht ja nicht mehr arbeiten und ihr Tag bestand darin, mit dem Hund rauszugehen, die Hundeschule zu besuchen und für den Hund dazusein.

      Es ist wirklich schlimm, sie hat immer Hunde gehabt und gerade hat sich Lotte an alles gewöhnt. Nun ist alles anders und sie muss ihr Leben sozusagen neu ordnen. Das mag krass klingen. Aber meiner Mutter gerht es echt mies. Sie sagt die ganze Zeit es ist ein Alptraum und dass man Kinder ja auch nicht abgibt. Ich hab dann auch mal mitgeweint, weil es mir so leid tut. Es ist so unfair.


      Das Ende vom Lied ist jetzt auf jeden Fall, dass mein Freund und ich Lotte aufgenommen haben und sie nun bei uns Leben wird.
      Ich wollte ja immer gern 2 Hunde haben, aber eigentlich nciht jetzt und heute und mit mehr Bedenkzeit. Allerdings war uns schon klar, als der Verdachte auf eine Allergie bei meiner Mutter war, dass wir sie nehmen, bevor sie sonst wo landet, dass hat mein Schatzi auch gleich gesagt, worüber ich sehr sehr froh bin, denn ohne sein Einverständnis hätte ich mich dazu nicht entschieden. Da muss man schon an einem Strang ziehen.

      Lotte ist also vorhin mit samt ihrem Hab und Gut zu uns gezogen, mit meiner Mutter habe ich viel geredet und sie versucht zu trösten.

      Nun habe ich zwei Hunde und bin mal gespannt wie alles klappen wird. Natürlich bin ich auch ein bißchen aufgeregt und hoffe, dass Mona und wir alle ein gutes Team werden und das meine Mutter das alles verkraftet.

      Traurige (und auch ein bißchen fröhliche über den Familienzuwachs) Grüße ,

      Anna
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
      Och Peanut, wie schade für deine Mum. Aber es ist bei aller Trauer absolut richtig, dass sie ihre Gesundheit nicht wéiter auf's Spiel setzt!

      Ich find's toll, dass du so beherzt eingegriffen hast, und nun auch nen Zweithund hast! Bemerkenswert prima!

      :hug: Mitfühlende Grüße an deine Mum!

      Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      Hallo,

      mitfühlende Grüße auch von mir. :hug:

      Wenn ihr den Hundi nehmt ist er ja nicht ganz aus der Welt. Du und deine Mum könnt ja mit den Hunden zusammen spazieren gehen, oder ähnliches, draußen in freier Natur ist es ja bestimmt nicht so schlimm mit der Allergie, oder? Anschließend draußen einen Kaffee oder Tee trinken, das härtet ab. Da tut ihr noch richtig was für eure Gesundheit. :zustimm: Viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Hallo Peanut!

      Tut mir leid, dass es doch noch schief gegangen ist. Aber besser konnte es sicher weder Lotte noch deine Mutter treffen, Lotte bleibt letztendlich ja doch in der Familie.

      Und was macht deine Mutter jetzt, wird sie es nochmal mit einem anderen Hund versuchen?
      Vielleicht bei einem passenden aus dem TH, erstmal die Haare testen lassen?

      Oder hat sie die Nase vorerst voll, was ich auch absolut verstehen könnte?

      Grüße

      Mimi
      ..........
      Also ich glaube sie hat vorerst die Nase voll. Sie meinte sowas wie "nie wieder", weil es jetzt so furchtbar ist mit Lotte und sie wohl auch Angst hat, dass sich gegen einen anderen Hund wieder eine Allergie entwickelt.

      Vielleicht in ein paar Jahren einen Pudel oder so. Einen Ant-Allergiker-Hund sozusagen.

      Außerdem möchte sie in einigen Wochen nochmal einen Test mit den Lotte Haaren machen lasssen, ob das vielleicht noch besser wird.

      Sie tut mir echt leid. Aber da geht die Gesundheit vor, wenn es so massiv ist.
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
      Hallo Peanut,

      das klingt wirklich schlimm aber so eine Hundhaarallergie kann sich tatsächlich erst später entwickeln. Wr bei mir auch so. Ich hatte jahrelang mit vielen verschiedenen Hunden zu tun. Plötzlich kamen Beschwerden und die Diagnose Hundehaarallergie. Natürlich war ich zu diesem zeitpunkt schon selbst stolze Hundebesitzerin. ich habe verzeifelt nach einer Lösung gesucht meinen Felix nicht abschaffen zu müssen. Zum Glück habe ich diese Seite gefunden hundhaarallergie-info.de. Probier das mal aus. Mir und Felix hat es wirklich geholfen. Sie Beschwerden der Hundehaarallergie sind vollkommen verschwunden und ich konnte meinen Hund behalten. Gerade wenn es dir so schlecht geht, mit dem Gedanken an die Hundeallergie probier das doch mal aus.

      Liebe Grüße
      Hallo,

      vielleicht zwei Beric hte zum Aufmuntern:
      Meine NAchbarin hatte sich vor einigen Jahren eine Katze angeschafft. Ihre Mutter (wohnt auch im Haus) hat auch mit Allerhie auf die Katze reagiert: tränende Augen, Schnupfen, juckende Haut etc. Allerdings keine Atembeschwerden. Nach vier Wochen gingen die Symptome plötzlich zurück. Seitdem nie mehr irgendetwas. Vielleicht wird es ja auch bei deiner Mutter ein bisschen besser, wenn sie jetzt nicht die "volle Dröhnung" hat, sondern den Hund erst mal nur eoine kurze Zeit draußen sieht und dann wieder "Erholungszeit" hat.
      Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen: ich würde es auch mal mit alternativen Mittel versuchen. Von Akkupunktur habe ich auch schon Gutes gehört bei Allergien. Oder sie probiert es mit Enzymtherapie, damit habe ich meinen Heuschnupfen in den griff bekommen. Ein Bekannter von mir leidet schon ewig unter Neurodermitis, der lässt sich jetzt ab und zu ein paar Spritzen mit Enzymen geben, seitdem hat er Ruhe. Ich habe damals "Serpalgin" genommen, in Tropfenform. "Crotalus-Forte" ist aber auch gut, wenn noch allergisches Asthma dazukommt.
      Vielleicht lohnt sich ein Versuch.