Angstverhalten - Panik, Aggresiv, Unsicher

      :oops: Puh, jetzt hatte ich dich glatt in einen Topf geworfen mit dem Wuff, der in diesem Thread auch als ängstlich dargestellt wurde :oops: - der heißt Ayla :oops: .
      Hast du den Namen deines Hundes schonmal irgendwo erwähnt? Ich krieg ihn gerade nicht auf die Kette... :oops: es stehen bei mir gerade wieder Prüfungen an - da hab ich's nicht so mit dem Denken :shhh: , sorry!

      Ich kann dir leider nicht sagen, was eine CT kostet. Ganz billig wird sie wohl nicht sein, denn der Hund muss dafür schlafen gelegt werden. Eine CT bei Bewußtsein ist ja für Menschen schon nur schwer zumutbar...

      Beim TA ist man ja leider Privatpatient und zahlt dementsprechende Kurse.

      Vielleicht meldet sich noch jemand, der schon eine CT hat machen lassen. Ansonsten kannst du sicherlich auch in einer TK in deiner Nähe nachfragen, ob die ein CT-Gerät haben und was da so an Kosten auf dich zukommen kann.

      Berichte bitte weiter!

      Liebe Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      So ich komme gerade vom Tierarzt.

      Das Ergebnis vom Test:



      Cholesterin: 227 (Normalwert 108 - 300) mg/dl

      Cortisol: 4.0 ( Normalwert 0.9 - 4.5 ) ug/dl

      (ECLIA)





      T4 (Gesamtthyroxin) 2.7 (Normalwert 1.0 - 4.7) ug/dl

      Freies Thyroxin 1.2 (Normalwert 0.6 - 3.7) ng/dl

      TSH (canines) 0.32 (Normalwert < 0.5) ng/ml

      (CLIA)




      Als wäre das ganze nicht genug, hat er jetzt noch eine Fistel an der Pfote, die bis in einer Woche weg sein muss, sonst wird sie in einer OP rausgeschnitten werden müssen. :eek:


      Einen Hirntumor schließt mein Tierarzt für dieses Verhalten aus.

      Er sagt es sei innerliche Verspannung :confused:

      Meine Trainerin sagte ich solle ihn kastrieren, damit er seine innerliche Ruhe bekommt :rolleyes: :confused:
      Vielleicht solltest du mal Urlaub machen,
      mit ihm wegfahren und mal ganz tief durchatmen.
      Dann wechselst du den Trainer und versuchst so cool wie möglich zu sein.. :zustimm:
      na, wie wärs :wink:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hi Bodytalk,

      man sollte Psychopharmaka nicht generell verteufeln - manchen Menschen wird dadurch ein lebenslanger Aufenthalt in der Psychiatrie erspart. Letztendlich sind auch für einen Hund solche Panikattacken höchst leidvoll, weshalb ich nicht gleich von vorneherein ausschließen würde, ihm medikamentös zu helfen.
      Oftmals ist auch erst nach einer medikamentösen Behandlung eine verhaltenstherapeutische Behandlung möglich: wer Angst hat, kann nicht lernen (gilt für Tiere wie für Menschen auch).

      An welches Medikament hat der TA gedacht?

      LG

      Susa
      Ich werde mit ihm jetzt spezielle Konfrontationen machen. Durch die Innenstadt. Und einen Lenkdrachen kaufen um die Dinge am Himmel zu "normalisieren".

      Er bekommt diese schlimme Angst nun täglich.

      Ob ein am Himmel fliegender Vogel oder ein Flugzeug :rolleyes: oder auch wenn wirklich nichts da ist.

      Mittlerweile machen ihm auch Regenschirme Angst, obwohl ich bei diesem Wetter täglich einen benutze. Vor meinem Regenschirm hat er keine Angst, nur vor fremden.

      Vor einer Woche im Auto hat er aus dem Fenster geschaut und sah ein Flugzeug. Er hat sich in den Fusraum verkrochen, gezittert und gejault.

      :| Ich hoffe das wird irgendwann mal wieder werden.


      Mir ist eingefallen, dass er diese Angst zeigt, seitdem ich meinen Laptop habe :eh: Könnte es sein, dass so ein Verhalten durch Eifersucht stattfindet? Ich arbeite schließlich nach der Schule täglich ca 6 Stunden am Laptop :confused:

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      Wie lange bist du denn in der Schule und wie sieht euer Tag so aus?
      Generell glaube ich nicht an "Eifersucht" wegen des Laptops...
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Original von bodytalk:Vielleicht wird er von dem Zeug erst richtig gestörrt


      Das ist eher unwahrscheinlich, auch wenn Psychopharmaka natürlich Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. Es ist immer eine Risiko-Nutzen-Abwägung. Ganz verteufeln ist jedoch sicher genauso falsch wie sich nur auf medikamentöse Behandlungen zu verlassen. Zu Medikamenten sollten auch immer eine Psychotherapie hinzukommen.

      Dass das Verhalten Deines Hundes auf Eifersucht basiert, kann ich mir kaum vorstellen. Das würde ja bedeuten, dass der Hund seine Panikattacken inszeniert (bewusst oder unbewusst), um Deine Aufmerksamkeit zu erlangen. Das halte ich für ein wenig arg weit hergeholt :think:

      Was hältst Du von Bachblüten, hast Du darüber schon mal nachgedacht?
      Montags, Mittwochs und Donnerstags bin ich von 7.00Uhr - 15.00Uhr in der Schule.

      Dienstags und Freitags von 7.00Uhr - 12.00Uhr

      Während ich in der Schule bin wird mein Hund von meiner Mutter betreut und spazieren geführt.

      Ich geh dann nach der Schule immer eine große Runde aufs Feld von ca 1-2 Stunden, an der Schleppleine darf er dann auch richtig rennen mit anderen Hunden, ich spiele Bällchen mit ihm.

      Abends gehe ich nochmal eine Runde am Waldrand spazieren.

      Mittwochs gehe ich ab dieser Woche wieder zum THS, Samstag & Sonntag Gruppentraining/ Unterordnung auf dem Hundeplatz.

      Bei schönem Wetter fahre ich mit ihm Sonntags Nachmittags ca 1-2 Stunden Fahrrad.

      Zuhause schläft er meistens oder sitzt auf der Couchlehne und guckt aus dem Fenster.

      Im Moment liegt er unter meiner Decke an meinen Beinen :smile:



      Original von Susa65

      Was hältst Du von Bachblüten, hast Du darüber schon mal nachgedacht?


      Ich habe schon mal Bachblüten zusammenstellen lassen für ihn - es hat aber nichts gebracht.

      Ich habe jetzt etwas von Tierkommunikation gehört, kennt jemand das?

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      bodytalk schrieb:
      Ich habe jetzt etwas von Tierkommunikation gehört, kennt jemand das?


      Wer auf Esoterik steht, der wird da wohl Gefallen dran haben. Ich persönlich halte da nichts davon - genausowenig wie von Reiki, Bert Hellinger und Edelsteinmedizin. :oops:

      Außerdem muss man aufpassen, an welchen "Heiler" man gerät .... :wink:
      Hallo!

      Ich halte nicht besonders viel davon Ängste oder Angstaggression zu ignorieren, der Hund hat ein Problem und wenn man ihn ignoriert, lässt man ihn mit seinem Problem alleine. Man sollte daher jede Möglichkeit zur GEMEINSAMEN Konfrontation suchen.

      Ein Hund der WIRKLICH Angst hat, ist normalerweise NICHT aggressiv, denn für einen richtigen Angsthund gibt es nur zwei Optionen: Flucht oder völlige Selbstaufgabe.

      Mein Schnösel verhält sich manchmal unsicher gegenüber Kindern, so ein Problem zu ignorieren, wäre fatal, denn früher oder später meint er vielleicht, man kann es ja auch mal mit schnappen versuchen. Meine Therapie: Er geht mit auf die Schulbesuche, wenn er rückwärts will, erlaube ich es ihm nicht und lasse das Kind ihn weiter streicheln, mir ist bewusst, dass es ihm (noch) nicht wirklich gefällt, sein Verhalten ist aber für mich NICHT akzeptabel und ICH entscheide, dass alles in Ordnung ist und die Begegnung mit Kindern nach so einem Schulbesuch beweist es, er geht draußen viel entspannter auf Kinder zu VON SICH AUS und sucht nach einem Leckerchen.

      Ciao Mimi
      ..........
      Gemeinsame Konfrontation... :think: Okay.

      Ich war gestern mit meinem Hund im Nachbarort Eisessen und heute sind wir auch in den Nachbarort zum Döneressen gelaufen.

      Sehr vielen Dingen sind wir begegnet. Ohne Angst oder Aggressionen. Er war eher sehr neugierig und wollte an den Fremden Menschen bei der DönerBude schnuppern. :biggrin:

      Gestern an der Eisdiele hat er seine Vorderpfoten auf die Theke gestellt und hat nach dem Eis geguckt :D Obwohl hinter uns viele fremde Menschen waren.

      Auf dem Feld hatte er plötzlich Angst vor einem fliegenden Vogel - ist aber nicht weggerannt - sondern er ist zu mir gerannt, hat sich neben mich gestellt, war dann wieder völlig enspannt. Wir konnten dann auch gleich weiterlaufen.
      (Ich lasse ihn auf dem Feld mit einer 10 Meter langen Schleppleine laufen)


      Das ist doch schon mal ein Fortschritt, oder sehe ich das falsch? :smile:

      Ich habe jetzt 2 Wochen Ferien, in denen ich täglich in den Nachbarort laufen kann. Dort gibts mehrere Geschäfte, und einige fremde Menschen.

      Morgen gehe ich auf den Hundeplatz und laufe von dort aus durch den Ort bis zu meinem Garten, wo er sich dann mal wieder ganz frei austoben kann.

      Nach den Ferien bin ich für 7 Tage im Ausland, ich hoffe, dass er dann nicht alles Gelernte wieder vergisst. :|

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      Hui, das ist natürlich schwierig,
      wenn du mit deinem Hund an Problemen arbeitest
      und dann plötzlich für eine woche weg bist :confused:

      Ansonsten,
      klar, ist das toll,
      dass er das so gut mitmacht..
      Wundert mich allerdings sehr..
      In der Stadt null Problem und auf dem Feld wieder Angst..

      Was sagt denn die Trainerin dazu,
      sagtest du nicht, dass du bei einer bist?
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Trainer wissen es nicht.




      Wir sind heute wieder vom Hundeplatz bis zu unserem Garten gelaufen.
      Durch den ganzen Ort, waren im Park ein Eis essen. Der Park ist "sehr belebt" also dort waren sehr viele Menschen und Kinder, Fahrräder...
      Wir sind dann weiter an der Straße bis zu unserem Garten gelaufen.
      Er war sehr ruhig, hat niemanden angebellt, keine Angst gehabt.

      Ein ganz normaler Hund :biggrin:

      Nur er ist seeehr neugierig und würde am liebsten an allem und jeden schnuppern, zwar etwas zarghaft, aber die Neugierde siegt :smile:

      Ich denke auch genau deshalb bellt er manchmal jemanden an, weil er hin will und schnuppern mag, ich es aber nicht immer erlauben kann, was ihn vielleicht verunsichert? :confused:


      Auf dem Feld hatte er mal einen großen roten Lenkdrachen am Himmel gesehen, der im sehr viel Angst machte, aber normalerweise ist ein Hund von soetwas doch nicht traumatisiert, oder?


      In meinem Garten war er komplett frei, ohne Leine, ohne Geschirr.
      Er hatte gar keine Angst, ist die ganze Zeit gerannt und man hat ihm angesehen, dass er glücklich ist, mal wieder richtig frei zu sein.
      Obwohl er sonst vor jedem Flugzeug erschreckt - im Garten haben ihn die Flugzeuge nicht interessiert, genausowenig wie fliegende Vögel.

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      Hm, überlege doch noch mal ganz kritisch wie du dich verhältst WENN er so eine Attacke hat. Wie die Situaion war, wie du dich vor, waährend und hinterher verhalten hast. Wie du dich gefühlt hast. Ob das bei dr auch ab und an hochkommt.

      Bezeichnend finde ich, dass in "Übungssituationen" die du dir vorher vornimmst alles palleti ist..
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hallo!

      Ist schonmal super, dass du mit ihm soviel unternimmst und dass er mittlerweile so gelassen ist.

      Er hat aber, so wie du es schilderst enorme Probleme mit Dingen, die über ihm fliegen Vögel, Drachen, Flugzeuge, oder?

      Weiß nicht woher du kommst, aber mein Vorschlag wäre hier ihn mit zu einem Flughafen zu schleppen und so nah ran wie möglich, am besten in der Einflugschneise, wo die direkt drüber gehen.

      Und dort dann mit ihm so laufen und umgehen, wie auf einem ganz normalen Ausflug, von denen du erzählst, gar nicht groß auf die Flieger eingehen, sondern sich ganz normal verhalten.

      Muss ja auch nicht gleich ein großer Verkehrsflughafen sein, vielleicht zum Aufwärmen mal so nen kleinen Segelflugplatz oder nur mal auf ein Modellfllugzeugevent, da gibt es auch einige.

      Da mein Vater und sein Kumpel Modelle fliegen, findet Schnösel das klasse, der setzt sich hin und guckt die ganze Zeit in die Luft und beobachtet den Flieger, das sieht dann zum Kugeln aus. :D

      Oder mal in ner größeren Stadt, wo viele Tauben herumfliegen, einfach mal kreativ sein und resümieren:

      Wo, wann und in welcher Situation hat dein Hund am meisten Angst oder reagiert "angstaggressiv", wie lange dauert es, bis er sich wieder beruhigt und natürlich die Frage von Jenny, wie verhältst du dich und auch wie reagiert der Hund bevor und nachdem du "reagierst"???

      Ciao Mimi
      ..........