Junge Pferde

      Viele von Euch kennen sicherlich den Thread "Alte Pferde".
      Etwas ähnliches möchte ich jetzt für junge Pferde einrichten. Ich hoffe auf Beiträge, von allen, die sich gerade mit einem jungen Pferd beschäftigen und berichten mögen , was sie dabei erleben. Dabei geht es mir nicht so sehr um reiterliche Ausbildung, die kommt natürlich auch vor, sondern um Geschichten, Fragen, Erfahrungen, Tipps, einfach alles, was Euch dazu einfällt.Ich wünsche mir, das wir so, Freude und Ärger, Überraschungen und Erfolge teilen können und uns gegenseitig unterstützen.

      Als junges Pferd gilt jedes, das sich gerade neuen Aufgaben stellt und in irgendetwas noch unerfahren ist, sei es im Reiterlichen oder im Leben in einer neuen Disziplin oder neuen Haltungsformen.

      Ich bin mal gespannt.

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      Natürlich hat das Ganze einen gegebenen Anlass. Seit einer Woche kümmere ich mich um ein junges Pferd.

      Mýsla ist eine 6 jährige Islandstute, das hat für viele wahrscheinlich schon nichts mehr mit einem jungen Pferd zu tun, aber Mýsla ist in einer großen gemischten Herde, Pferde und Kühe auf 45 Hektar aufgewachsen und das ist so gut, wie halb wild. Menschen kennt sie vor allem von fütternden Sonntagsspaziergängen.

      Sie hat im Frühjahr eine 3monatige Schulung durch eine Bereiterin erfahren, aber anders als ihre Schwester, die mit ihr dort war, hat sie das nicht wirklich gezähmt. Ihre Schwester ist reitbar, Mýsla ist das noch nicht. Sie verhält sich wirklich wie ein Wildfang und muß noch gezähmt werden.
      Immerhin läßt sie sich bereits von der Koppel holen, aber schon beim Halfter anlegen wird es manchmal schwierig, wenn man z.B. von vorne kommt und nicht an der Schulter des Pferdes steht, wenn man sie aufhalftern will.

      Freitag war ich das erste Mal bei ihr, zum ersten Mal gesehen habe ich sie aber schon, als sie aus ihrer Ausbildung zurück kam und vom Züchter in die Koppelgemeinschaft gebracht wurde, in der Farin die letzten Jahre gelebt hat. Da war sie total dünn und richtig püppchenhaft und hätte ich sie im Alter schätzen sollen, hätte ich gedacht, sie ist vielleicht gerade drei. Und eigentlich kann ich das Alter von Pferden ganz gut schätzen, aber Isis scheinen da eine Ausnahme zu machen, es ist kein Zufall, das sie und ihre Schwester im Stall "die kleinen" heißen.
      Als ich sie zum ersten Mal sah, mußte ich tief durchatmen, sie hat mich sofort fasziniert, so ein spontanes Gefühl der Zuneigung hatte ich eigentlich noch nie für ein Pferd.

      Farin und Ich, Wir haben uns zusammengelebt, als ich Farin das erste Mal sah, war sie ein hübsches, gesundes Pferd, das ihren Besitzer nicht leiden konnte und mir spontan mehr Vertrauen schenkte, als diesem, ich suchte ein Pferd und Farin war eine sehr gute Wahl, aber es war nicht Verliebtheit auf den ersten Blick, dafür war ich in Farin 28 Jahre lang verliebt.

      Mýsla hatte mich beim ersten Blick, nun bin ich gespannt, ob es ein Strohfeuer ist, oder mehr daraus wird. Immerhin habe ich sie seit dem ersten Blick nicht wieder vergessen, aber erst wurde eine Pflegerin gesucht, die auch eine Reitbeteiligung bezahlt, das tue ich nicht, ich biete meine Kompetenz, Geduld, Erfahrung und freue mich auf die Herausforderung mit diesem nicht so einfachen Pferd.
      hi
      find ich gut dne kontrast zu alte pferde jetzt ma junge pferde:)

      Allso wir haben im stall 2 fohlen. diese fohlen sind mitlerweile aber ein jahr alt. aber trotzdem meine babys noch :) werden sie auch bleiben so lang wie das neue fohlen nicht da ist.
      die zwei sin wie vllt ne paar wissen von unserm hengst und unseren stuten um so mehr häng ich an ihnen.
      Diesen winter wollen wir zum ersten mal die beiden verladen und die welt mit ihnen erkunden auf schönen spatzier gängen. da wir da unsere trächtige stute eh nicht mehr reiten in einem monate oder so je nach dem wie sie auch drauf is ( Fohlen soll im april kommen ) werdne ihr die spatziergänge gut tun udn die babys kennen sie. Und sin etwas ruhiger. Ansonnsten können se schon eigtl alles was sie können müssen. Ob sie das immer so brav machen wie sie sollen is was anderes aber dafür sind es ja fohlen :) und das sieht man jeden tag wnen se drausen sin auf der weide und wenn sie dabei noch ihre oma und schwester und andere ärgern können dürch den zaun dürch finden sie das noch toller.

      Ansonsten haben wir noch ne 6jährigen fals der noch als jung zählt. Mit ihm hab ich aber eigtl wneig am hut. Ich versorg ihn nur aber wir zwie verstehen uns nicht so dolle. Er ist diese saison springpferde a und L geganngen im springen und wird dort sicherlich mal ganz groß raus kommen ( träumen darf man). nein is aber eigtl en ganz lieber auch wenn er es nicht lassen menschen udn pferde zu ärgern. Das is sien große hobby. Und für sein alter macht er sich echt gut. Nur das es ihm schwer fällt looker zu lassen udn an der longe will er sich rechtsrum immer nach aussen weg drücken da wällt es ihm shwer looker zu lassen udn den hals nach innen zu stellen aber daran arbeiten wir. leider wra der vorherhige breiter net so toll weshalb er einiges nicht in dme alter gelernt hat wo er es lernen sollte

      so das sin unsere jungen lg mele
      Ein Herz für Tiere
      Hallo mele.ki, ich gehe mal davon aus, Deine jährlinge können mehr als meine 6 jährige Stute. Und vor allem finden sie Menschen nicht so verwirrend, weil sie ja mit ihnen aufgewachsen sind.

      Euer 6 Jähriger Wallach ist natürlich ein junges Pferd, aber er ist schon voll ausgebildet. Bzw. Die Grundausbildung sitzt und auf der muß nur noch aufgebaut werden.

      Das stimmt für Mýsla trotz selben Alters alles nicht. Mein erster Tag mit ihr, war gleich voll mit Machtkämpfen. Erst sind wir mit mehreren Pferden im "Gänsemarsch" spazieren gegangen, das ging gut und Gepolter auf einem Grundstück an dem wir vorbeikamen, sowie Fahrrad von Vorne, wie von Hinten hat sie nicht interessiert. Aber sie wollte immer da laufen, wo ich gerade lief und drängelte und drängelte, hätte ich sie gelassen, wäre ich im Straßengraben gelandet ! Dann hat sie sich beruhigt und freier führen lassen, dafür gab's ein Leckerli, prompt hat sie versucht das nächste Leckerli durch DrohBeißen anzufodern. Aber da kennt sie mich noch nicht. das diskutier ich aus :D

      Glücklich zurück am Stall wollte ich sie zwischen einem geparkten Hänger und einer Hecke durchführen, Abstand ca. 2,5 m- Sie ist brav bis auf die Höhe des Hängerhecks mitgegangen, dann ist sie gestiegen. Insgesamt vier mal und immer vehementer, ich wollte nichts erschreckendes provozieren und bin deshalb dann mit ihr um die andere Seite des Hängers gegangen. Gewonnen ! :confused:, Allerdings mit Kompromiss. Putzen hat sie sich von mir lassen, aber beim Hochheben des Hinterhufs begann der nächste Kampf. 20 mal hab' ich's bestimmt versucht mit ruhiger Stimme, nach vorne führen, sanften Berührungen. dann hab' ich mir Hilfe geholt, jemanden, der das Pferd vorn am Kopf hält, während ich hinten das Bein hebe, dann ging's auch. Also wieder gewonnen, aber mwieder mit Kompromiss. Sie ist wirklich ein halbes Wildpferd. Lebhaft und intelligent und sehr skeptisch allem neuen gegenüber. Aber sie lernt schnell.

      Trotzdem, da kommt noch einiges auf uns zu.
      hi
      deinen mysla hört sich so ne bissel an wie unsere neue zuchtstute ( glaub die is 8). Die kennt trotz ihres alters einfach nichts.
      Dort wo sie her komtm stand sie nur auf der weide und im winter eben im stall. Bei usn kommen sie jeden tag in den stall udn auf die weide. Sie kennt rein gar nixs. weder angebundne zu sein noch ordentlich geführt zuwerden und sie erschreck sich vor allem. schmied is bis jetzt noch ein sehr sehr großer kampf. am anfang konnte sie nur der bsitzer ( kleinen extrem kräftiger stämmiger mann) mit ketten strick auf die weide führen. Ins gelände zu gehen haben wir usn noch gar nicht getraut.
      Bei irh lieg es aber auch dran das sie nie geritten wurd weil sie als junges pferd( 2jahre war sie glaub ich alt) operiert wurde und seit dem lahmt allso nicht mehr zum reiten is udn dem entsprechend stellt sie sich beim schmied udn hufe auskratzen an. ansonnsten is sie die freundlich keit pur aber dürch ich würd es gar unsicher heit nennen is es nicht imemr einfach mit ihr. Nächstes jahr soll sie gedckt werden mal sehen was das gibt.
      Wie wurde mysla denn früher gehalten?
      wie war frani als jungpferd?
      lg mele
      P.s. ja die fohlen sin toll in dme was sie schön können ( bin en bissel stolz weil ich ja auch täglich mit ihnen zu tun hab) wobei ihnen dem nächst ein schwere schritt bevor steht bzw rojani. der klebt zu dolle an der rachel udn spatzieren gehen is eigtl geplant immer abwechseln der muss sich so langsam dran gewöhnen das es net schlimm is wenn rachel weg is aber einfach wird net udn ich kann ihn verstehen die zwei sin mehr als sandkasten freunde
      Ein Herz für Tiere
      Hallo mele.ki

      Ja, da gibt es eindeutige Parallelen.

      Mýsla ist auf einer 45 Hektar großen Weide in einer gemischten Herde von Ponys und Kühen (Highland Galloways) aufgewachsen. Menschen kannte sie vor allem als fütternde Spaziergänger.

      Wir haben auch andere Pferde von dort in der Herde, die waren aber von Anfang an sehr menschenbezogen und einfacher zu erziehen. Obwohl auch sie nicht mehr Kontakt zu Menschen hatten.

      Ihre Schwester Frekja ist mit ihr zusammen in den Beritt gekommen. Der Unterschied, Frekja ist durchaus zu führen und ist auch schon angeritten.

      Mýsla hat sich hingelegt :eek: :lol:, als die Bereiterin versucht hat aufzusitzen. Nicht so komisch ist, das wir die Ursache dafür noch nicht kennen. Wenn Mýsla zahm ist, wird sie von einem Osteopathen (keine Ahnung ob das jetzt richtig ist) untersucht werden, um sicher zu gehen, das keine orthopädischen Gründe die Ursache dafür sind.

      Mýsla läßt sich führen, aber nur wenn alles klar ist. Freie Sicht ect. dann geht es auch von der Herde weg, allein. Hab' ich gestern ausprobiert, allerdings bin ich auf dem Gelände, das zu Koppeln und Stall gehört geblieben, wir wollen es ja nicht überstürzen. :D

      Was Du mit den Fohlen machst, ist gut und dient zur Sozialisation. Ähnlich wie bei Hunden fühlen sich Pferde, die innerhalb der Prägephasen schon regelmäßigen, angenehmen Kontakt zu menschen hatten, als Pferd und als Mensch. Und dieses Grundverständnis gibt es bei Mýsla nicht.
      hi
      wie oft arbeitets du mit mysla?
      Ich würd mit dne fohlen gern voll oft arbeiten aber dazu fehlt mir einfach die zeit. In unserm stall sin 8 pferde und neben mir gibt es noch ne bereiter udn einen die freitags udn sonntags noch komtm aber noch nciht der hit aufen pferd ist weshalb wenn ich reit immer auf sie achten muss. Der bereiter reitet den jungen und unsere 8te jährige 2 mal die woche bzw tuniersaison öfter wie er es für nötig hält. die beseitzerin von dem ganzen nimmt die beiden jungen noch an die longe als udn ab und zu den hengst aber da weis se das ich es net so mag weil ich dann wieder probs beim reiten mit ihm hab ( der läuft schlechter wegen der athrose danach udn will sich dann drücken udn wen ich dann sauer bin wird er sauer udn an normales arbeiten is dnan net zu denken es tut ihm zwra net weh aber er brauch ne bissel länger zum einlaufen wobei wir schon so weit waren das er es nimmer brauchte) ansonnsten macht die halt den stall misten udn so. Ich geh zur schule und mach abi in zwei jahren ( bin in 11) und hab auch net mehr die zeit. Allso wenn ich dann in den stall komme is zuerst immer der hengst dran weil ich die einzigste bin wo hin reitet udn teilweise steht der dann ma zwei tage ( natürlich weide) und dann muss ich schauen ob es reicht für die ältere stute die von der einen noch geritten wird und ich persönlich würd gern noch öfters die 8te jährige reiten das die sicherer im gelände wird.
      und da is die zeit halt net da weil ich ja wen brauch mti dme ich isn gelände gehen kann weil die allein noch ängstlicher is ( is so ihre art).

      Da is halt leider keine zeit mehr für unsere Fohlen groß zu üben da gehen die älteren leider vor. ich probier am We morgends mir immer 15 min vorm misten beim aus führen ir für die zu nehmen um so dinge wie anhalten schneller laufen rückwärts gehen ne schritt mit dennen zu übene so kleinigkeiten oder geh ma anderster rum zur weide mit denenn zu machen udn mittags wenn se ein kommen se noch ma zu putzen hufe geben üben und so zeug aber es is halt ne zeitproblem was mir verdammt leid tut.

      wobei die zwei echt schnell lernen und in sofern das net so schlimm is. Es gibt halt nur diese eine sache allso das das die zwei so dolle an einander kleben.Ich find des total klasse das die zwei sich so super verstehen des is glaub auch net alltäglich und ich glaub deshalb wärs auch schöner wenn er wallch wird anderer seits der erste sohn von rody und der shcon so sau gut anlagen hat wäre schon schade wallach werdne zu lassen und zwei hengste zu halten is auch kein problem.
      Nur ich finde es geht net das der kleien ne affen aufstand macht so bald rachel irgendwie weg is auch wenn se vorne beim anbinden is oder sonnst wo er is dann auf 180 udn des würd ich gern ne bissel ändern. der wird dann extrem sauer beist und vergisst alles was er gelernt hat von wegen führne oder so ( mehr ham wir noch net probiert weil der echt ...). es tut mir weh aber ich würd es halt schon gern haben das er da relaxter is.

      wie weit läst mysla den mit sich auf den platz arbeiten? schon ma mit doppel longe ausprobiert ??? um ihr des erts ma klar zu machen was da verlangt wird bzw von wo des sagen jetzt kommt

      lg mele
      Ein Herz für Tiere
      Ne, ans Longieren denke ich im Moment noch nicht.

      Ich kümmere mich ja erst seit einer Woche um sie, und möchte es wirklich langsam angehen lassen.

      Auch ich habe ein Zeit Problem. Ich habe meine jungen Pferde, 3 Fohlen, die ich erzogen habe und Farin, die ich als 4 jährige bekam sonst immer täglich gearbeitet, aber die Zeit habe ich für Mýsla gar nicht. Weil ich für einen Weg zur Koppel schon mehr als 1 Std. brauche. 20 min zum Bahnhof, 15 min Zug, 35 min Bahnhof - Koppel. Manchmal verabrede ich mich mit anderen, die mich dann vom Bahnhof abholen und wieder hinbringen, dann sind es nur 45 min für eine Strecke.

      Im Moment stecke ich in den Prüfungen. Letzte Woche war ich drei mal da, die nächsten Wochen wird es nur einmal pro Woche werden, im neuen Jahr geht's dann richtig los und ich denke dann werde ich 2 - 3 mal die Woche 2 Stunden beim Pferd sein. Wenn Du nachrechnest sind das dann 12-13 Stunden Aufwand, mehr kann ich nicht aufbringen. Das ist wenig, zu wenig, denke ich, aber besser als die Situation jetzt, in der sich niemand kümmert und sie immer frecher wird.
      Ich plane auch mal an der Koppel zu übernachten, dann habe ich die Wege nicht und mehr Zeit. Aber das wird natürlich die Ausnahme bleiben. Zwischen Prüfung und Weihnachtsmarktvorbereitungen will ich mir einige Tage Koppelurlaub nehmen. Wir haben da einen Bauwagen mit Ofen und ich habe einen guten Schlafsack. Auf meinen Wanderungen habe ich auch bei - 10 °C draußen geschlafen und so kalt ist es ja noch nicht wieder.

      Ich fand auch, das mein Hengstfohlen schwieriger zu erziehen war, als meine beiden Stutfohlen.(Hengst und eine Stute von Farin, zweite Stute Shetlandpony aus einem Gehege, die ich als Pflegepferd hatte). Mit Peregrin dem Hengstfohlen habe ich mich mal gemeinsam auf den Rücken gelegt, weil er immer wieder gestiegen ist. Er akzeptierte das Halfter, nicht aber das fassen in das Halfter, um ihn zu führen. Erst habe ich es immer wieder mit erneutem Versuch probiert, losgelassen, wenn er stieg, aber das hatte keinen Erfolg, weil er sich mit dem Steigen ja durchsetzte. Irgendwann habe ich dann nicht losgelassen und das Ergebnis war nicht etwa, das er runter kam, sondern das wir beide einen Salto rückwärts machten und auf dem Rücken landeten. das war ganz schön gefährlich, zum Glück ist uns nichts passiert. Immerhin hatte es Erfolg. Er ist danach nie wieder gestiegen.

      Um noch mal zu Mýsla zurückzukommen : Mein Ziel ist erst mal ein sicheres Pferd an der Hand. ich denke zuerst an das Bestehen von Alltagssituationen, dann an das Führen an Hindernissen, wie den geparkten Hänger vorbei, dann an Bodenarbeit mit Rückwärtsrichten und Slalom und ähnlichem und dann denke ich über die Vorbereitung zum Reiten oder Fahren nach, falls doch ein Rückenproblem für das Hinlegen verantwortlich war und Reiten nicht möglich sein sollte.
      Aber bis dahin ist es bestimmt noch ein weiter Weg.

      Ich glaube für das Trennen der beiden Fohlen solltest Du Dir zu Beginn einen zweiten Menschen dazuholen. Du kümmerst Dich um das eine Fohlen, der Andere um das andere. Leider kann ich gar nicht einschätzen, ob ein sehr langsames Vorgehen, geringe Entfernungen innerhalb der Sichtweite steigern, dann nur kurz aus der Sichtweite heraus, oder die Methode gleich raus aus der Sichtweite dann regelmäßig wiederholen Erfolgsversprechender ist.
      hi
      hab tolle nachrichten. Wir waren heut zum erste mal mit den folis im gelände und es war einfach nur toll. wir ham unsere alte stute mit genommen die mutter udn oma von den beiden und die sin ohne zu schauen vom hof runter und wenn man ne bilanz zieht ham beide auf einem 10 minütigen spatziergang nur einma gescheut. Rojani ohen grund udn rachel weil sie hinten war als ne auto gekommen is von hinten. hat sich aber halten lassen ich ham mit schlimmeren gerechnent 95 prozent der zeit sin gelaufen wie profis auch wenn wir net weit sin fürs erste mal. auf dme rückweg is ne stückvor isn ne traktor mit anhänger lang und des hat se total kalt gelassen.
      bin total stolz gewesen auch wnen es net meine sin.
      Die Besitzerin ( auch die besitzerin aller andenr pferde die ich reit) war total skeptich weil es ja doch en große sache für ihre babys is. Ich wollte eigtl gestern schon und da hat se sich raus geredet von wegen das se schon auf der weide sin udn das man es ja morgen machen kann und ... Heute dann waren se auch schon drausen und die wollt sich schon ne bissel drücken von wegen das ich mir ja weil lousian fertig machen kann ( die tunierstute) und die den rest der boxen macht. Ein glück war se dann noch am überlegen was se mim athrose hengst macht heut weil der freitag wie ne kirrer auf der weide rum gerast is weil er net rein wollte :cool: und vanessa is dann auch viel mit ihm getrabt weil sie ihn anderster net unter kontrolle hat der macht voll den jojo mit ihr. und samstag stand er halt auf 3 beinen teils allso es tat ihm sichtilich weh und war müde.
      naja auf jeden fall hab ich heute dann mehr fach möglich keiten genannt wie man es heut machen kann das alle zu ihrem teil kommen. Da hat se dann doch mit gemacht udn die war danach selber voll happy udn hat schon angekündigt das wir des jetzt jedes we machen :)
      ausserdem lassen sich beide fohlens eit diesem we ohen problem nan ner kette fest anbinden (ham die am anbidneplatz in die wand eingelassen) udn machen null probleme.

      Ich glaub du kannst dir vorstellen wie stolz ich bin auf die beiden.

      ausserdme hat unser baltiges jungpferd seinen ersten sprung im leben hinter sich udn hat noch net mal gesehen dabei worüber bzw wo es hin springt. Auf gut deutch unsere trächtige stute im 6te monat is heut in perfecter manier übern zaun gesprungen und arzebell die noch nie gesprungen is oder net gewollt von menschen in ebenfall guter manier hinter her. man merkt ihr voll an das das se trächtig is weilse ne bissel träger ... geworden is und trotzdem is se drüber gesprungen allso der geht es eindeutig zu gut.

      des mit der bodenarbeit find ich sau gut. da lernen se ja doch ne ganze menge bei. egal was man später mit ihr macht.

      sorry das ich mich diesma so kurz zu fasse dazu aber ich bin im zeitstress

      lg mele

      p.s. also mir wär des zu kalt da drausen zu übernachten :)
      Ein Herz für Tiere
      Na, das spricht aber für Deine Arbeit und gute Sozialisation. Die haben einfach Vertrauen zu Euch, deshalb ist die Umwelt auch nicht schlimm, so lange ihr ruhig bleibt ist dann alles in Ordnung, da kann Fohlen dann mal kurz zusammenschrecken, aber das war's dann schon. Die Stute hat natürlich auch enorm geholfen, die kennt das ja alles schon.

      Schön, das Du die Besitzerin überreden konntest. ich kann ihren Bammel schon verstehen, aber irgendwann ist immer das erste Mal. Ich habe bei meinen dreien auch die Erfahrung gemacht, das die Fohlen cooler sind als unsere Befürchtungen.

      Du hast mal gefragt wie Farin war als junges Pferd. Die war schwierig. gutmütig, aber geprägt durch schlechte Erfahrungen, wovon ich erst später erfahren habe. Schon bei der ersten Begegnung habe ich bemerkt, das sie ihren Menschen nicht leiden konnte, sie wich vor ihm zurück und gab ihm nicht mal einen Huf, obwohl sie von mir hat sich alle Füße heben lassen. Später habe ich dann erfahren, das er beim Ausreiten Farin geschlagen hat und das sie dann durchging und verschwitzt auf die Koppel gestellt worden, er hat sie einfach nicht im Griff gehabt, aber mit Schlägen funktioniert das auch nicht, wie soll ein Fluchttier da wohl anders drauf reagieren als rennen !! :evil:

      Als ich sie dann bekam, bemerkte ich schnell, das sie Angst davor hatte geritten zu werden. Und Angst vor der Gerte. Eine tiefverwurzelzte Angst vor geschwungenen Stöcken. Da fragt man sich nicht woher :evil:. Es gab da zum Glück noch ein Mädchen und die ist gut mit ihr umgegangen, so das sie nicht lernte , alle Menschen sind schlecht. Sie muß eine sehr gute Erziehung als Fohlen gehabt haben, denn das Grundvertrauen in den Menschen hatte sie nicht verloren, wohl aber das Vertrauen ins geritten werden.

      Ich habe sie mehr als ein Jahr nicht geritten, sondern bin mit ihr spazieren gegangen, habe ihr das Longieren beigebracht und Bodenarbeit gemacht. Erst als ich wußte sie vertraut mir, habe ich mit dem reiten angefangen und da hat sie dann alle Tricks probiert : Durchgehen, Im Slalom eng um Bäume, Hügel hoch Hügel runter, mit allen vieren gleichzeitig zur Seite, aber gestiegen ist sie bei mir nie, oder auch gebuckelt hat sie nicht.

      Gestiegen ist sie einmal am Strand, da habe ich den Fehler gemacht, einem Mädchen, das mich anbettelte reiten zu dürfen das Aufsteigen zu erlauben. Die hat ihr die Hacken rein und schnell einen Zweig vom Baum und vorne festgehalten und meinte dann auch noch, das Pferd könne ja nichts. :evil: :evil: :evil: Du kannst Dir denken, wie schnell die wieder vom Pferd runter war und was ich ihr erzählt habe. Ich bin heute noch wütend, wenn ich daran denke. Daraus habe ich gelernt, ich habe nie wieder jemanden, den ich nicht vorher auf sein Umgehen mit Pferden geprüft hatte auf mein Pferd gelassen und insgesamt überhaupt nur sehr wenigen habe ich es überhaupt erlaubt.

      Farin und ich hatten vier Jahre lang Machtkämpfe, danach war das überstanden, einen eigenen Dickkopf hat sie allerdings behalten, sie war ganz bestimmt kein einfaches pferd. Auch mit 30 Jahren hätte ich keinen Anfänger mit ihr ins Gelände gelassen.
      hi
      du hörst dich in dem punkt mit frani so an wie die besitzerin von peder. die hat auch keinen auf ihr pferd gelassen bis auf neben ihr 3 leute. Und ich versteh das total. Ich hab zwar kein eigenes aber die im stall sin es ja so gut wie udn ich mach mir die selben wie als wenn es meine wären. Würde es nach mir gehen hätte ich z.B. nie Vanessa auf die pferdis lassen. so gemein das jetzt klingt.

      Hört sich cool an was sie für ein pferd war. Und es scheinen ja sehr lustige ausritte gewesen sein wenn es dir geauso spass macht wie mir wenn die pferde meinen sie hätten ihre 5min. Ich glaub die ausritte mit zicki oder wen auch immer wären nur halb so lustig wenn sie nich an ner ganz komichen stellen meinen würde das se da jetzt auf keinen fall vorbei können udn des nach 5min discusion wo eigtl nur spass ist doch vorbei gehen :)

      Mal sehen sie hat angekündigt das jetzt jedes we zu machen. Mal sehen wie lang wir das dürch ziehen :) von mir aus würdne wir jeden tag gehen aber naja will sie ja net überfordern obwohl das ich weis net die wie vieltesten fohlen sin. Ich hoffe das wenn sie sich an die spatziergänge gewöhnt hat sich auch davon überzeugen läst die zwei mal zu verladen. weil dann können sie glaub alles was sie in dem ater können muss oder hab ich was vergessen? spazieren gehen, schmied barv, putzen brav, verladen kommt noch, hufegeben können sie perfect beim Th sin sie auch brav allso lassen sich auch wurmkur geben so was müssen sie in dem alter noch können? hab ich was vergessenwenn ja was??? oder ws hast du deinen in dem alter noch beigebracht? sie sin jetzt glaub 15monate alt.

      lg mele
      Ein Herz für Tiere
      Ich glaube, ihr habt die Grundausbildung da schon. Mir fällt jetzt spontan auch nichts ein, was ich noch sehr wichtig finde.

      Wenn sie zuverlässig zu führen sind, könntest Du natürlich noch als Handpferd trainieren. Das ist nicht so ganz ohne. Und vielleicht auch noch ein bißchen früh, aber ich glaube ihr seit mit dem Führtrainig ja auch noch nicht ganz fertig. Spazierengehen beginnt ihr jetzt, und auf dem Patz ? Stehen bleiben und rückwärtstreten, umdrehen an engen Stellen ?

      Ich mache etwas, wo es eventuell jetzt einen Aufschrei geben könnte, ja ich weiß, es ist nicht ungefährlich und man muß sehr achtsam sein und sich auf keinen Fall und nie die Leine um die Hand wickeln, sollte man ja aber so oder so nicht, feste Schuhe anhaben und einen Helm und Knieschützer finde ich auch empfehlenswert, obwohl meist läuft es ganz unproblematisch und :cool: ab, aber besser, man ist gewappnet.

      Was also tue ich ? Zur Vorbereitung für die Arbeit als Handpferd, bringe ich meinen jungen Pferden bei, sich am Fahrrad führen zu lassen. Ich finde es wesentlich einfacher ein Fahrrad zu kontrollieren, als ein Pferd. Ich kann dem Jung Pferd am Fahrrad beibringen, das es mich nicht überholen darf, sich nicht Querstellen darf, nicht hinter mir die Seite wechseln darf. Nicht ziehen darf. Das alles muß ein Handpferd können, sonst hast Du nämlich echt Holland in Not und geht Handpferd oder Führpferd durch, wer garantiert Dir, das das zweite Pferd nicht mit durchgeht, aber Du kannst Dir sicher sein, Dein Fahrrad geht nicht durch :lol:. Ich empfehle übrigens eines mit tiefem Einstieg, weil ein Not Absprung da leichter ist, als bei einer Herren Stange. Von den Fahrrädern würde ich für den Zweck dringend abraten. Leine Loslassen ist natürlich die beste erste Reaktion, dann Abspringen, Leine Fassen, Ruhe in die Situation bringen. Und auch das spricht für ein Fahrrad, kann ja gern eine alte Gurke sein, es wird Dich nicht kümmern, wenn das Fahrrad zur Seite fliegt, um Dein Führpferd wirst Du Dir immer Sorgen machen, wenn das Handpferd spinnt und Du kommst vom Führpferd auch nicht so schnell runter, wie vom Fahrrad.
      hi
      hmm handpferde reiten den beiden bei zu bringen is natürlich ne sau gute idee. Bin ich persönlich seler noch net drauf gekommen das man es ihnen bei bringen könnte.
      Und trotz der guten tipps hab ich da doch so meinen bedenken. Ich hab so was noch nie gemacht und die besitzerin so weit ich weis auch noch nicht. Obwohl einmal hab ich es aufen platz ausprobiert mit unsern alten stuten und das ging nur so halb gut. Des zweite problem wäre wir ham kein pferd wo ich sagen würd ok mit der würd ich des machen. Unsere alte stute is zwar ne seele von pferd aber von den jungen is se so langsam ne bissle generft weil immer wenn die kleinen wo hin sollen wo sie noch nie waren komtm sie zum einsatz :) is sie zwar gewohnt aber nach so viel fohlen (glaub 8 stück) merkt man ihr an das se jetzt doch einfach nur alt sein will allso alles nur noch in ruhe und mit gemütlichkeit udn ohne stress machen will. Allso ich glaub sie hätte daran nicht so viel spass und das is ja auch wichtig. bei den andern sag ich halt von nem hengst aus kann man des schwer machen und die andern zwei sin sehr unsicher im gelände eben. Ich komme zwar mit klar ( zu mindestnes mit der einen an suli traue ich mich nur selten ran weil der halt abgeht teilweise) aber ich weis net ob des auch noch klappt ennn da zwei fohlen noch bei sin oder auch nur eins.
      Was des fahrrad angeht würd ich meins ja schon opfern weil des viel gewöhnt is. Wir sin am ne zeitlang zu zweit mit railsuli dem jungen ins gelände geritten und die besitzerin is auf meinem rad mit gekommen und plötzlich hat er gemeint er müsste aufs rad los gehen. die is insegsamt zwei ma halb im graben gelandet udn 3 ma kontn se nur noch aufen feld des weite suchen weil der es voll auf des rad abgesehen hat :) War schon lustig weil der gar net dran war seine reiterin los zu werden sondern es einfach nur auf des rad abgesehen hat.
      :D war schon lustig

      des mim rad könnte man aber ausprobieren. Hast du deinen fohlen mit ner kette geführt oder mit nem normalen strick? des stuten fohlen ham wir jetzt beim ersten mal auch ne kette rein weil ja die autobahn auch in der nähe is und wir eben net wussten wie se reagieren.

      hast du deinen fohlen auch shcon an so zeug gewöhnt wie z.B. ma ne bandage am bein zu haben oder das auch ma ne spray zum einsatz kommt ( wundsprey, mähnensprey, fliegensprey ...) ??? was is mit decken? allso sie werden so schnell net eingedeckt über winter oder so nur hast du se generll schon am dran gewöhtn oder hast des gemacht als decken zum einsatz kamen?

      lg mele
      Ein Herz für Tiere
      Genau, weil es nämlich gar nicht so einfach ist mit dem Handpferd reiten finde ich ein Training dafür gut. Ich kenne zu viele, die denken das klappt von alleine und dann ist es gefährlich. Das Fahrrad wird von vielen Pferden als Konkurrenz angesehen. Deshalb eignet sich es gut für dieses Training, denn auf das Führpferd kann das Handpferd auch losgehen, wenn es ihm zu nah dran ist, oder das Handpferd gern erster sein möchte. :D

      Ich hab' schon Sachen gesehen, die finde ich einfach nur bodenlos leichtsinnig. Mal eben von der einen Weide zur anderen. Nur ein Mensch, oder auch zwei Menschen und drei Pferde, dann womöglich noch die Straße lang : "Ist ja nicht weit. Komm lass uns reiten" und dann wundern, das das eine Pferd aufläuft und das andere Pferd steigt. :snooty: :doh: :naughty:

      Aber Du hast vollkommen recht, das Führpferd muß Spaß daran haben und sicher im Gelände sein.

      Auch mit der Sache mit dem Fahrrad würde ich erst anfangen, wenn sie sich wirklich sicher führen lassen, auch im Gelände. Zu Beginn eine lange ebene Strecke ohne viele Kurven und vergiß die Schutzbekleidung nicht. Es wird wahrscheinlich gar nichts passieren, aber es kann.

      Übrigens kommt man in die Situation mit dem Handpferd schneller als gedacht. Obere Situation von Weide zu Weide, oder Ausritt zu zweit, einer verletzt sich, wird mit dem Auto abgeholt, die Pferde müssen noch nach Hause, kein zweiter Reiter verfügbar und ich hatte die Situation mal : 4 Wochen Blockunterricht, natürlich zu weit weg, um mich um mein Pferd in der Zeit kümmern zu können. Da sie mit zwei weiteren Pferden zusammenstand normalerweise kein Problem, die anderen Halterinnen haben sich gekümmert. Nun wollten die aber beide in der selben Zeit auf einen mehrwöchigen Wanderritt. Das hätte geheißen : meine Farin allein im Stall und niemand, der sich ausgiebig mit ihr beschäftigen kann. Ich wurde dann gefragt, ob sie als Handpferd für Gepäck mitlaufen könne und ich, ich dachte : Wie g... ist das denn !! :clap: das war die allerbeste Lösung und da Farin die Ausbildung am Fahrrad hinter sich hatte auch kein Problem. Das Führpferd haben wir trainiert, indem wir zu zweit ausgeritten sind, ich aber passiv auf Farin blieb und das Führpferd die Aufgabe übernehmen mußte. Nach einigen Wochen Training lief es problemlos.

      Und nach vier Wochen waren alle begeistert, die einen von meinem Pferd und ich, das Farin ganz offensichtlich großen Spaß an der Sache gefunden hatte.
      Hallo, ich habe eine RB die ist eine 6 Jährige Trakehnerstute benimmt sich aber wie eine 4 Jährige unter dem Sattel. als die Bessies von ihr die anzeige aufgegeben haben stand da drin:
      Hallo ihr Pferdefreaks, ich suche jemanden der sich um unsere Trakehner stute Kümmert. Sie ist 5 Jahre alt und eine kleine Ziege. Reiten lässt sie sich nich von unserer Tochter, sie wurde aber Beritten.
      wer lust hat sich darum zu Kümmern bitte melde
      tel:***********

      So ich hab mich dann gemeldet und wurde direkt zum "vorreiten" eingeladen. Dabei stellte sich heraus das sich die Stute nicht eimal Satteln läst.
      Nun habe ich sie schon seit ca. 1/2 Jahr und was soll ich sagen? Sie ist super lieb geworden, liebt das Putzen und Satteln und ist auch beim Reiten ganz ok.
      Wenn man etwas Dressur mit ihr reitet mus man sie schon mutivieren, dann Buckelt sie schonmal Steigt oder geht durch. Beim Springen ist sie meist ein engel aber eben nur meist. Sie bockt dort auch oder Läuft einfach auf die sprünge drauf zu aber das Krieg ich auch noch aus ihr raus hoffe ich.
      Im gelände kann man super mit ihr reiten, allerdings zickt sie dort auch manchmal und erschreckt sich vor Vögeln und co. sie versucht dann los zu Galoppioeren aber ich gewinne meist :smile: :smile:
      Sie hat halt ihre kleinen macken aber wie soll ich sagen dafür liebe ich sie i-wie
      Tiere sind Lebewese und keine Gegenstände!! Also behandele sie so wie du auch behandelt werden möchtest!!!!!!
      Hallo Labbiefreaky,
      willkommen, willkommen, wie schön aus einem Paar (2 Schreiberinnen) wird eine Gruppe (drei Schreiberinnen und natürlich dürfen es gerne mehr werden)

      Junge Pferde sind Junge Pferde und ein bißchen Übermut und noch nicht ganz wissen, wie man sich zu benehmen hat, gehört für mich dazu. Ich bin so ein Typ, ich kriege eher Angst, wenn junge Pferde schon super gelassen sind, kein Besen um die Füße sie erschreckt und nie ein kleiner Freuden Luftsprung passiert, dann beginne ich mir Sorgen zu machen und mich zu fragen, ob es dem Pferd auch wirklich gut geht. :D

      Dressur mit so einem jungen Pferd ist auch so eine Sache. Meinst Du wirklich schon Dressur, oder einfach Platzarbeit mit Bahnfiguren ? Ich könnte mir vorstellen, das wenn ihr euch schon an schwierigere Aufgaben traut, die Stute vielleicht manchmal noch nicht so schnell begreift, sich überfordert fühlt, weil sie nicht weiß, was sie soll und dann bricht sie aus. da hilft nur Geduld und die Lernschritte verkleinern, aber wenn sie sich in einem halben Jahr so verbessert hat, dann weißt Du das ja selbst und praktizierst es auch. :clap:

      Jedenfalls klingt das, was Du schreibst für mich nicht nach übermäßigem Ungehorsam, sondern nur nach Lernsituation. Schön, das ihr beide Euch gefunden hat. Und trauen sich die Besitzer und deren Tochter mittlerweile auch aufs Pferd ?

      @all Gestern war ich wieder bei Mýsla, den einzigen Termin, den ich jetzt in meiner Prüfungsphase noch wahrnehme. Wir sind 'ne Runde spazierengestanden. Sprich ich hatte sie mit draußen auf dem Feldweg an unserer Koppel und habe sie grasen lassen. :lol: Leider wird dem Menschen dabei schon etwas kühlig zu Mute. Sie ist erstaunlich unabhängig und ruft nicht nach der Herde, wenn nach ihr gerufen wird. aber sie ist sehr unruhig. Der Körper wirkt zwar einigermaßen entspannt, aber ihre Ohren und das häufige ruckhafte Hochnehmen des Kopfes verraten sie. Sie drängelt gern und muß erst mal lernen, daß ich gehe und stehe , wo ich gehe und stehe und mich nicht zur Seite drängen lasse, außerdem gibt es auch Leckerli nur, wenn ich mich entschließe es ihr zu geben und nicht, wenn sie mich immer wieder anschubst und sogar mit den Lippen an mir rumknabbert. Ihr seht wir sind noch bei den Basics. Noch nicht einmal das grundsätzliche Verhältnis Pferd - Mensch ist geklärt, aber sie ist freundlich und folgt bereitwillig. Hufe geben geht vorne ohne Problem, hinten braucht es noch viele wiederholte Versuche und sie steht dabei auch noch nicht, sondern versucht loszulaufen, sobald ich beginne mit der Hand an ihrem Bein abwärts zu streifen, da haben wir noch einiges zu tun !!!

      Ein Erfolgserlebnis gab' es aber auch schon : Das hohe Gras, das das letzte Mal beim Durchqueren noch eine gefährliche Falle war, ist mittlerweile als ungefährlich enttarnt und auch am Pferdehänger sind wir diesmal vorbeigekommen, mit Stocken und dann Losrasen zwar, aber was für ein Unterschied zu letzmaligem 4 maligem Steigen. Ich bin mir sicher Mýsla lernt schnell , will aber alles mehrmals und vor allem langsam erklärt bekommen. Das ich völlig unnormal spreche, wenn ich mit ihr arbeite, fällt mir immer erst dann auf, wenn ich sie zurück auf der Koppel habe und plötzlich völlig anders, nämlich normal rede. Wenn ich mit ihr rede, rede ich sehr langsam, ohne viele Höhen und Tiefen und leise.
      woh hört sich ja echt klasse an des mit deiner frani. Ich wünch mir so langsam auch so en pferd.
      Wobei ich mit unseren voll happy bin.
      Ich weis jetzt auch was ich mit ihnen noch üben kann. hab gemerkt das se noch net an allem problem los vorbei gehen was auf dem hof steht. Ham se heut rein geholt vom platz udn da wollten se net an nem auto von wem fremden vorbei. allso kein großes theater aber so ne zögern.
      ausserdme wenn du ( sorry will net nerfen) die fragen beantwortest hab ich ehwas wa sich mit ihnen üben kann. Der kleinen langweilt sich so schnell alslo will ich haben das er immer irgendwie was neues lernt weil ich gemerkt hab nach so üben is er dann immer ne bissel kao allso net direct kao aber er neigt ja zum weben udn des tut er danach nimmer
      Unsere junger ( 6jähriger) war übrigens heut in ner klinik. Der arme hat ne mangel an gewissen stoffen. wie wir jetzt fest gestellt haben. Sin drauf gekommen weil er beim longieren immer so ne leichte aussenstellung hatte udn net so leicht looker gelassen hat. wollten eigtl nur wissen ob des evtl körperliche ursachen haben kann hams aber net wirklich geglaubt. jetzt wird er zum tabletten junki :D darf am tag 45 tabletten nehmen aber alles nur homeopatiches sonnst würd die besitzerin des auch net testen ob es besser wird. ausserdem soll er phsychologiche probleme haben. hab zwar keine idee wie man des aussem blut ablesen kann aber so verkehrt kann es net sein. wel er vom verhalten doch anderster is allso ja halt shcon wie ne normales pferd aber ich hab noch nie so ne nerfig liebes pferd gesehen

      @Labbyfreak ja ich versth dich total. unsere sin ja eiglt auch alle gelände sicher aber würdne se net ab udn zu ihre 5min haben wäre es einfach langweilig. was dressur angeht muss ich deinem pferd zustimmen is wirklich langweilig :) ich reit es auch net so gern auch wenn ich es fast nur mach weil es sein muss.

      lg mele
      Ein Herz für Tiere
      Na, Farin war bestimmt kein Engel :angel:. Obwohl sie für mich das perfekte Pferd war, was ich noch nicht geahnt habe, als ich sie bekam. Da habe ich sie mitgenommen, weil sie ihren Besitzer nicht leiden konnte und weil ich ein Pferd wollte und meine Begleiterin, eine New Forrest Züchterin nichts an ihr auszusetzen fand. Und die ersten 4 Jahre war sie ein echtes Miststück manchmal !!! :D Aber Ausdauer und Geduld sind echt belohnt worden, ich glaube nicht, das ich jemals wieder so eine Verbindung zu einem Pferd haben werde.

      Das Üben mit dem Vorbeigehen an "gefährlichen Gegenständen finde ich sehr gut. Farin als junges Pferd fürchtete Kinderwagen und Regenschirme. Ganz schlimm, wenn uns sowas möglichst noch in Kombination auf einem unserer Ritte auf uns zu kam.

      Deinem kleinen gelangweilten Intelligenzler kannst Du auch anspruchsvollere Aufgaben stellen. Stangen auf dem Boden, über die er steigen kann, Schrittlänge beachten!, oder die einen Gang bilden durch den er gehen soll, ohne auf eine von den Stangen zu treten. Rückwärts richten, rückwärts um die Ecke richten, auch da helfen Stangen auf dem Boden. Ich würde sie noch nicht erhöhen, wie mit Cavalletti, dafür ist das Pferd noch zu klein und die Füße müssen zu hoch gehoben werden. Ich weiß nicht, ob es wirklich ein Problem wäre, aber ich würde Angst haben ihn dadurch falsch zu gymnastizieren. Ich bin da immer lieber vorsichtig.

      Was ich auch gut finde, und womit ich immer mal wieder auffalle, ist sie an vielen Dingen teilnehmen lassen, freiwillig. Z.B. ich putze den Sattel und tue das in dem Paddock, wo sich das Pferd beschäftigen kann, wie es will, wenn ihm langweilig wird, wird es aber gucken kommen. Das hat jetzt erst mal scheinbar keine Lernwirkung, aber je mehr das Pferd gesehen hat, um vor so weniger hat es Angst. Wenn ich also demnächst Holz säge für unseren Bauwagenofen, der Bauwagen ist das Reiterstübchen, dann werde ich Mýsla in die Nähe holen und Geräusche, Bewegungen, plötzlich herunterfallende Holzstücke werden dadurch mit in ihr Repertoire für ungefährlich aufgenommen.
      Wir haben seit letzem Jahr ein ungarisches Warmblut.
      Lucky,Wallach, ca 6 Jahre, geritten und gefahren
      er war schon gut vor der Kutsche gegengen und eingeritten wurde er bei uns seit anfang des Jahres.Er ist sehr lieb(sehrrrrrr faul)ich habe ihn 3 mal geritten sogar schon Kavaletti gehüpft.
      nächstest Jahr im oktober will ich warscheinlich mein erstes Turnier mit ihm reiten.im oktober (diesen ist er bei uns mit 2 Kindern Führzügelklasse gegangen.Als es dann hieß, bitte atraben wollte er gar nicht.er hat sich schön ziehen lassen.In der nächsten abteilung hat mama dann ne Gerte gebracht.
      Dann ging es etwas besser !!
      lg Jana !

      (hier ein bild)
      Bilder
      • Lucky 003.jpg

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      Bitte Klickt auf das Video/kopiert den link .Wäre echt nett. Danke schon mal.
      http://www.youtube.com/watch?v=E7w15SbhVZ4
      @ Amber:
      Wenn ich mit der "kuren" nur ufm Platz rumjuckle dreht die völlig ab. Also was heißt "Dressur"?? Ich mache halt manchmal Rückwärtsrichten, Schenkelweichen wenns funktioniert, Starkr Trab und so. Aber Zicken tut sie eig. immer!!
      Ich habe gestern erfahren das sie verkauft wird, leider. Aber naja vll bekomme ich ja ein eigenes Pony oder Pferd. Die Besitzer und ihre Tochter können nur auf ihr reiten wenn ich dabei bin :biggrin: :biggrin: :biggrin: :biggrin: sonst :think: :think:en sie runtergebuckelt
      Tiere sind Lebewese und keine Gegenstände!! Also behandele sie so wie du auch behandelt werden möchtest!!!!!!