HILFE.........unser Hund beisst

      Hallo, wer kann helfen ?
      Wir wissen uns keinen Rat mehr!!!!!!!!!!!
      Seit gut 3 Monaten haben wir einen Golden Retriever, er ist sehr süss, lässt aber das beissen nicht sein. Er ist jetzt 5 ein halb Monate alt und es wird immer schlimmer. Unseren Sohn Akzteptiert der Hund nicht mal mehr. Sobald unser Sohn die Treppe morgens runter kommt, springt der Hund ihn an und versucht ihn zu beissen . Bei uns versucht er es auch immer. Wir können ihn zwar fast immer abwähren aberso langsam wird es lässtig. Bestrafft man ihn, wird er nur noch aggressiever, runzelt die Schnauze und zeigt Zähne und spring einen noch mehr an. Unser Sohn mag schon nicht mehr aus der Oberen Etage kommen.
      Wer weiß da Rat, wenn es einen überhaupt gitb. ?
      Hallo Gunny,
      ich meine mal dass "bestrafen" nicht die einzige Lösung sein kann!
      Wenn dein Golden Retriever beisst, klopf ihm leicht auf die Schnauze und ruf streng: "Nein! Aus!" und zieh und zerre (das böse schauen dabei nicht vergessen)!
      Wenn er los gelassen hat, ihn gleich beruhigen (damit er nicht agressiv wird).
      Wenn er wieder anfängt gleich anschreien - nicht zu lassen das er macht was er will!
      Hallo,

      das hört sich ja garnicht gut an, erst dachte ich bei der Überschrift und dem Alter das er spielerisch scnappt aber das mit runzeln der Schnauze.....oh oh.

      Ihr habt den kleinen also seit er 10 Wochen alt ist.
      Da müsst ihr sofort was tun!

      Wo seid ihr her? Evtl. würde ich mir das gern mal anschauen unverbindlich natürlich.

      Schreibe mir wenn du magst auf meine E-Mail-Addy
      Sie1980Aburg@aol.com
      oder über meine Homepage
      tierpsychologie-online.de.vu

      Ich werde auf alle Fälle versuchen dir zu helfen muß dafür aber noch einiges wissen. Was z.b. habt ihr alles schon gemacht mit ihm also Hundeschule oder Befehle einstudiert etc.?
      Wie lange macht er das schon?

      Schreib schnell

      LG bambam
      .......................
      hi gunny ich habe auch einen sechs monate alten golden retriever und er hüpft auch immer an mir hoch und beißt mich das tut auch schon ganz schön weh eine frage spielt ihr auch mit ihm ball spielen oder andere sachen wegen dem raufspringen einfach wegdrehen und ignorieren wenn er dann mit allen vieren auf dem boden ist loben und wenn der hund beißt mit heller stimme aaaaaaa sagen probiers mal kann euer hund schon etwas wie sitz oder platz oder andere sachen vielleicht will er einfach etwas tun und aufmerksam keit haben
      Bei einem Retriever würde ich wenn so was kommt sofort Rat von einem Fachmann holen, geb ich ehrlich zu. Entweder sind sie lieb oder unberechenbar. Überzüchtet.
      Wir hatten im th einen vier Monate alten Goldie der aus dem Spiel herraus seinem Besitzer den Arm zerfezt hat dass er mit 20 stichen genäht wurde!
      Es gibt meiner Meinung nach keine gefährlicheren Hunde wie die, weil alle Welt glaubt dass sie nur lieb sind :rolleyes:
      MfG schlumpfine
      hallo sissi2,
      natürlich spielen wir mit ihm, alle möglichen sachen, wir, spielen ball, stöcken werfen, fangen spielen wir, wir haben eine frisbyscheibe nur für ihn. das mit dem hochspringen, da haben wir schon einiges versucht, auch das mit dem aaaaaaaaaa sagen :wink: aber nichts hat geholfen. das einzige was er schon sehr gut kann ist " sitz" alles andere macht er nach lust und laune. :confused: beim spazieren gehen hört er allerdings sehr gut , vorallem auf das " komm":biggrin:
      Hallo Gunny und Sissi!

      Sagt mal! Ihr habt beide einen Junghund daheim der euch anscheinend gut im Griff habt!

      Und wenn ich eure Beiträge lese bin ich mir sicher daß ihr in keine Hundeschule geht!

      Ich frage mich: WARUM NICHT?

      Ihr habt bereits wichtige Monate verpennt in denen eure Welpen bereits das Wichtigste hätten lernen können!!!

      Ich selbst leite eine Hundeschule und meine 6 Monate alten Welpenkunden wissen mit 6 Monaten was sie dürfen und was nicht und zwar ganz ohne Gewalt- und auch deren Herrchen und Frauchen!

      Warum warten nur alle Leute die "ach so süße" Zeit ab - dann wirds richtig kritisch - nämlich mit dem Zahnwechsel und der Ablösung und dann... kommen Probleme und der Hund nervt!!

      Ich verstehe das ganz und garnicht!

      Bitte, informiert euch!! Macht was! Schaut euch hier im Forum um, es gibt tausende von Beiträgen die euch Wissen vermitteln!!!

      Tini

      Da kann ich dir wirklich nur zustimmen! Wieviele Hunde landen in Tierheimen, weil sie lästig und zum Problem werden ?! und das NUR weil der Besitzer nicht mit ihm in die Hundeschule geht...:confused:

      @Tini: ich bin zwar erst 14, träume aber davon eine Hundeschule aufzumachen-später wenn ich erwachsen bin. Wie bist du daran gekommen ? Braucht man dazu noch einen 2. Job ? Was für eine Ausbildung braucht man dafür ?
      Hallo Gunny,
      :biggrin:

      Meiner Meinung nach solltest du mit deinem Hund zur Hundeswhule gehen. Du solltest so viel Zeit wie moeglich mit ihm verbringen. Wenn das nicht klappt, dann zeige ihm dass du das Alphatier bist . Dann muesste es leichter sein ihn unter Kontrolle zu kriegen.

      Gruesse Sundog

      Mit einem treuen Hund an deiner Seite, weicht alle Trauer aus deinem Herzen.:wink::biggrin:
      Die treue der Hunde hat mich gluecklich gemacht. Die Treue der Hunde kann alle gluecklich machen!
      HALLO GUNNY und SISSI,

      Euer "Problem" ist, dass sich die Hunde artgerecht verhalten, und es liegt hier kein Fehlverhalten vor.

      So junge Hunde müssen ausgelastet werden, und wenn SIE nach durchruhter Nacht, völlig ausgeruht ( nach ca. 10 Stunden) auf Ihre Rudelmitglieder treffen (andere Hunde, Familienmitglieder), haben SIE das artgerechte Bedürfnis
      zu spielen, toben, kämpfen.
      Die Hunde brauchen zum Ausgleich IHRES Bewegungshungers viele organisierte Bewegungseinheiten, sonst bekommen Sie Muskel-Schmerzen.

      Ebenso ist es artgerecht, wenn Welpen und Junghunde alles mit der Nase untersuchen, und mit den Zähnen die Beschaffenheit des jeweiligen Objektes (besonders auf Fressbarkeit) überprüfen.
      Beim spielen mit dem "ARTGENOSSEN" wird artgerecht gezwickt und gebissen, und wenn der "Betroffene" den Hund in seinen Machenschaften nicht klar begrenzt, wird er seine Art des Umganges "dem anderen Artgenossen aufzwingen".

      Artgenosse ist auch der kleine Junge und jede andere Person im FAMILIEN-RUDEL.

      Die Lösung ist sehr einfach:

      Die jungen Hunde müssen müde gespielt werden, und an der 10 Meter FLEXY-ROLL-LEINE ausgiebig die Umwelt beim GASSI kennen lernen.
      Beim spielen die Bewegungsintervalle steigern, bis der Hund sich erschöpft auf den Boden legt und nach einer Pause verlangt.
      Nun ist der Zeitpunkt günstig, alle Grund-Gehorsam-Aufforderungen durch zu üben.

      Alles was der Hund jetzt macht, wird mit der eigenen Stimme kommentiert, und wenn er sich so verhält wie wir es wünschen. bestätigen wir sein richtiges Verhalten mit
      sehr leiser Stimmlage "HUNDENAME - FEIN" ( niemals Leckerchen dafür geben!!!)
      Dies bei so jungen Hunden bis zu 300-500 x pro TAG.

      Damit erzeugen wir einen ROTEN FADEN an dem sich der Hund orientiert.
      Wir informieren den Hund dadurch, welches Verhalten wir von IHM jetzt gerade wünschen, und "dadurch begrenzen wir sein Verhalten", welches bisher unser PROBLEM darstellte.

      Die vorgenannte Verhaltensweise des Hundebesitzers geschieht in aller Ruhe und ohne Stress, und wird so organisiert, dass es dem Hund viel Spass und nur FREUDE bereitet.
      Alle Aufforderungen werden mit sehr LEISEr Stimme gesprochen (niemals schreien, flüstern reicht völlig aus).
      Wir behandeln den Hund dabei sehr KONSEQUENT, und meinen auch das was wir an Wünschen an Ihn äussern.

      F.-L.-K.-Methode= FREUDE-LEISE-KONSEQUENT

      Das es so einfach funktioniert ist ganz sicher!


      WUFF


      MASSA und sein SAMMY


      @ TINI F.-L.-K.-Methode ist somit erklärt.




      http://hometown.aol.de/massavonsammy/homepage/howto.html
      Hallo Massa!

      Danke für die Erklärung!

      Erklärst du mir jetzt noch warum niemals mit Leckerchen belohnen??

      Ich meine - ich finde deine Methode absolut gut und ich kann sie auch erfolgreich anwenden - wenn: ich tadelloser Laune bin!

      Aber - sobald mein Tag irgendwie schlecht anfängt, ich irgendwie mißgestimmt und daneben bin und sei es nur minimal - dann kommt das leise "fein" nicht wirklich echt rüber.

      Zumindest kann ich mich bemühen wie ich will, die Hunde merken daß ich mies drauf bin, beziehen das grundsätzlich auf sich und reagieren nicht wie gewohnt freudig auf mein Lob!
      Und es hat in diesen Momenten auch nicht die Wirkung die es haben sollte - freudige Hunde.

      Da finde ich unterstreicht das Lecker eben die Aussage.

      Hunde, zumindest meine, reagieren auch intensiv auf Gesten und Ausstrahlung. Ich merke genau den Unterschied der Motivation wenn ich einen insgesamt "strahlend, zufriedenen" Eindruck mache - oder wenn ich eben etwas "gedrückt, lustlos" bin.

      Wie ist das bei dir, wie gehst du damit um - du hast ja sicher auch mal nen schlechteren Tag?!

      Und "so tun als ob" - da lachen mich meine Hunde aus so sensibel sind die!

      Liebe Grüße

      Tini

      Hi Tini,

      TINI schrieb:
      >Aber - sobald mein Tag irgendwie schlecht anfängt, ich >irgendwie mißgestimmt und daneben bin und sei es nur >minimal - dann kommt das leise "fein" nicht wirklich echt >rüber.

      Auch ich glaube nicht, dass man eine Stimmung seinen Hund vorspielen kann. Viel zu fein sind seine Sinne. Hunde sind Meister in Deuten unserer Körpersprache, von den Düften, die wir unbewusst ausströmen, ganz zu schweigen. Geht es um positive Bestärkung, dann ist der Einsatz eines Clickers erste Wahl weil:

      Bestärkung mit optimalem Timing möglich

      Brücke in Raum und Zeit

      Unverwechselbar im Geräusch

      Übertragbar auf Helfer

      Lieben Gruss
      Frank


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)
      Hallo TINI,

      Antwort auf: Erklärst du mir jetzt noch warum niemals mit Leckerchen belohnen??

      Die positive Bestärkung des richtigen Verhaltens muss sekundenzeitgenau erfolgen, und "Rund um die Uhr" statt finden!

      Um das zu erreichen müsstest Du ständig den Futterbeutel umgeschnallt haben, und bist Du hineingreifst kann die Belobigungsphase schon vorbei sein.

      Wenn der Hund sich vor Dir hergehend bewegt, (ca.30 Meter) kannst Du nicht zeitgenau belobigen.

      Der Hund hat es einfacher wenn er sich auf nur eine Art der Belobigung einstellen soll.

      Die Stimme hat man sekundengenau dabei, und kann auch in der Belobigung-Intensität stark differenzieren.



      WUFF


      MASSA und sein SAMMY


      http://hometown.aol.de/massavonsammy/homepage/howto.html