Kastration bei 6 monate alter hündin

      Kastration bei 6 monate alter hündin

      Mann mann....
      muss das mal loswerden, finde das fürchterlich..
      Bei meiner Agility-Anfänger Gruppe ist eine Frau mit einem jack Russel Mädchen..
      Sie ist 6 monate alt und soll diese woche kastriert werden. :snooty:

      Ich dacht mich tritt n' Pferd als sie das erzählte..
      Diese Hündin ist noch sowas von klein und errinnert noch so an einen Welpen..
      Ich fragte: "warum"
      Sie vertraut ihrem Tierarzt,
      der sagt "Kastrieren vor der ersten Läufigkeit"
      Und es gibt so viele unkastrierte Rüden in ihrer Umgebung..
      "Sterilisation??" mein Konter..
      Ne, dann sind die ja trotzdem so aufdringlich.

      :sick: vorher nachdenken und gut informieren hilft....
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Also ich bin ja echt schockiert, das kleine Ding ist ja nicht mal ausgewachsen. Sowas macht mich echt immer aggressiv :angry:! Mich würde mal interessieren was für ein Tierarzt die hat?! Also solche Leute dürften keine Hunde halten, mit so einer selten dämlichen Einstellung ...BOAH!! Einfach nur zum wütend werden.
      .................
      Ab welchem Alter kann ein Hund kastriert werden?

      Auf diese Frage gibt es eine Vielzahl von Antworten, die alle in irgendeiner Form eine Berechtigung haben, so dass der richtige Termin im Einzelfall ermittelt werden muss:


      Geschlechtshormone werden im Wachstum und bei der Ausreifung von Körper und Psyche benötigt. Daher erscheint es sinnvoll, diese Hormone zu belassen, bis die Tiere ausgereift, d. h. erwachsen sind.
      Die soziale Reife erreichen die Tiere mit etwa 1,5 Jahren. Der Besitzer merkt dies daran, dass die Hunde beginnen, ihre Stellung in der Rangordnung in Frage zu stellen oder dass sie anfangen, ihre Aufgaben als Wachhund zu erfüllen.
      Die körperliche Ausreifung ist noch später abgeschlossen: Bei Hunden kleiner Rassen geht man von einem Alter von etwa 2 Jahren aus, bei großen von 3 Jahren und mehr.



      Eine Kastration einer Hündin vor der 1. Läufigkeit senkt die Häufigkeit des Auftretens von Gesäugetumoren im Alter. Das stimmt, aber wenn man weiss, dass das tatsächliche Risiko einer solchen Tumorentwicklung bei etwa 2 % der Hündinnen liegt und diese Tumoren überwiegend im fortgeschrittenen Lebensalter auftreten, dann relativiert sich diese Aussage. Außerdem ist nach neuesten Forschungsergebnissen das Körpergewicht der Tiere im ersten Lebensjahr von weit größerer Bedeutung: Bei Übergewicht in diesem Lebensabschnitt steigt die Wahrscheinlichkeit, an Gesäugetumoren zu erkranken, erheblich!



      Eine kastrierte Hündin lockt keine Rüden mehr an und blutet nicht mehr, ein kastrierter Rüde läuft nicht mehr weg oder heult die ganze Nachbarschaft zusammen.
      Dieser Grund sollte hinter gesundheitlichen Aspekten zurückstehen und ist eigentlich nur von Bedeutung, wenn mehrere Hunde unterschiedlichen Geschlechts in einem Haushalt leben.


      Nachzulesen hier
      hm...auch wenn jetzt wieder alle schimpfen...meine Rudi wurde auch vor ihrer ersten Laufigkeit, ca 7. Monat alt damals kastriert...eben auch wegen dieser Tumortheorie vor 15 jahren, wurde da aber meistens so gemacht..zumindestens bei mir im Bekanntenkreis...ach ja...spring ins Brennesselbeet :D, Costa ist auch kastriert....
      meine TÄ hat mir auch vorgeschlagen Nami vor der ersten Läufigkeit zu kastrieren, wegen dieser Tumortheorie

      das ich allerdings etwas bewandert da im Gebiet bin, hat sie sich meiner argumentation geschlagen gegeben un deiner sterilisation nach der 1. läufigkeit zugestimmt, obwohl unsere TK das normalerweise nicht macht^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Rudi-Kristina spring doch selbst und meist ist der Kastrationsgrund doch der pure Egoismus der Halter. Was sie dem Hund damit antun ?
      Ich finde da sollte man von Fall zu Fall entscheiden - aber nicht weg ist weg hauptsache dem Menschen gehts gut zum Glück gibt es bei TÄ auch ein Umdenken und nach dem Tierschutz ist es eh verboten wenn
      kein gesundheitlicher Grund besteht. Die Zeiten änders sich .....zum Glück.
      Hab da doch gleich heut Nachmittag noch im TV gesehen, wo einer Hundehalterin geraten wurde, ihre Hündin kastrieren zu lassen, um das Tumorrisiko zu verringern - da wär ich fast durchn Fernseher gesprungen!
      Als Frau lässt man sich ja auch nicht die Brüte wegoperieren, nur um das Brustkrebsrisiko zu verringern...
      Auf die Frage der TÄ, warum die Besitzerin gegen eine Kastration sei, antwortete die Besitzrin, dass sie bei ihrer Hundedame Angst hätte, wenn sie in Narkose gelegt würde.
      Dass das Risiko bei jüngeren, gesunden Hunden geringer ist, als bei alten, dürfte klar sein, aber die TÄ hätte die kleine Maus am liebsten vom Föeck weg "entfraut".
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      Ich bin grundsätzlich gegen Kastration, wenn nicht unbedingt nötig!
      Erst Recht bei einem Welpen(Junghund)!

      Aunahmefälle natürlich, wenn man z.B 2 Hunde hält einen weiblichen und einen männlichen oder aus irgendwelchen begründeten gesundheitlichen Gründen!

      Aber der Grund"in der Nachbarschaft gibt es zu viele Rüden/hündinnen" ist aus meiner sicht inakzeptabel.
      Man kann ja, bzw man sollte auf seinen Hund(insbesondere auf Hündin bei Läuftigkeiit) achten, dann passiert auch nichts!

      Bevor man einen Hund kastriert, sollte man sich der physischen und psychischen Folgen bewusst sein!
      Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer von einen meiner Hunde!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Akirah“ ()

      Hallo!


      Original von Angelwitch
      Trozdem sollte man nicht zwansläufig die Kastration verteufeln.

      Meine Josy ist jetzt fast 9 Monate alt und wird auch April/Mai nächstes Jahr kastriert... :wink:

      Aha! :think:
      Und aus welchem Grund?

      Es ist schon klar, daß jemand, der es machen lassen möchte, nur ungern eine "Verteufelung" sehen möchte. :rolleyes:


      Thallus.
      hmm, also ich kann nicht so ganz mitreden, denn ich hatte immer rüden..
      Und meine Hündin wurde ja schon im tierheim kastriert...
      von daher kann ich nicht sagen, wie es ist belagert zu werden,
      von liebestollen rüden.. :eek:

      Aber, wenn ich mich für eine Hündin entscheide,
      dann muss mir das vorher klar sein.
      Die "Ausrede" mit den unkastrierten rüden die ja üüüberall rumlaufen und unaufhaltsam meinen Hund bespringen ,
      das überzeugt mich nicht. :gähn:
      Den Besitzern würd ich was erzählen, :naughty:
      notfalls bei läufigkeit nur noch mit wasserpistole spazieren gehen..

      Und eine hündin ist ja auch nicht ständig läufig. :confused:
      Für mich ist klar,
      wenn ich eine hündin habe,
      dann wird sie nicht kastriert.
      Höchstens sterilisiert.


      Und vor allem würde ich sie nicht kurz vor der pubertät in die wechseljahre schicken.
      Das finde ich krank.
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:

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      Hm, ich frag mich, wie dann wohl die vielen Züchter es erfolgreich schaffen, unkrastrierte Hündinnen und unkrastrierte Rüden zu halten, ohne, dass die Hündin ungewollt gedeckt wird. Diese unkrastrierten Hunde leben unter einem Dach, da wird Ottonormalhundehalter es wohl schaffen, einen einzelnen unkrastrierten Hund unter Kontrolle halten zu können. Und wer die Blutflecken einer läufigen Hündin eklig findet, der schafft sich am besten keinen Hund an, schließlich könnte er nicht stubenrein sein.
      Die ganzen Häufchen da wegzumachen, find ich wesentlich ekliger, als mal 3, 4 Tröpfchen Blut verschwinden zu lassen (unsere alte Hündin war zum Schluss so dermaßen inkontinent, ich weiß haargenau, wovon ich rede).
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      Jo ich hab auch 2 unkastrierte Rüden und eine unkastrierte Hündin. Ein Rüde wohnt zwar bei meiner Mum,aber ich war die letzten 2 Wochen da mit meiner Hündin und sie war läufig (nicht das erste Mal)- Mit etwas Ahnung und Achtung geht das.
      Ich habe mir jetzt auch einen neuen Rüden angeschafft ,den ich zusammen mit meiner Hündin halte. Beide unkastriert.
      Hab sie erstmal nicht vor zu kastrieren.Würde ich nur machen, wenn ich es nicht mehr verantworten könnte und nicht mehr die Kontrollel über die Hunde hätte.Es ist eine Menge Arbeit und Stress, aber um mein Tier das Leid zu ersparen nehme ich das in Kauf.(Sonst hätte ich mir keine 2 Hunde angeschafft).

      LG
      Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer von einen meiner Hunde!
      Ich war gestern mit meiner schwägerin
      und ihrem bob (labbi) und meinen Nasen
      Amy und Gizmo in einem Hundeauslauf,
      neben einem Wald.
      Hatten gedacht: "Vielleicht sind ja nette Hundis und Leute da
      und die können sich ein bischen austoben und baden gehen..

      UND?
      Es war nur ein Ridgeback-Mix da,
      mit seinem unfreundlichem Besitzer.
      Ein ABSTOßENDES Tier. :sick:

      Ich liiebe Hunde, :kiss:

      aber dieses Viech war riesig und Fett. :rolleyes:
      Dazu dann noch riesen narben am Hintern und farblich unpassende schwarze Riesen-Klöten.. :|
      Tschuldigung aber der hund war echt nur schlimm.
      Wäre es ein liebenswertes wesen gewesen..

      Aber nein,
      der arme KASTRIERTE Bobby wurde runde um runde
      gejagt, besabbert, bestiegen,angelutscht,bedrängt,ins wasser geworfen... :evil:
      Es war fürchterlich.

      Und ich kann mir vorstellen dass es nervig ist, wenn man eine läufige hündin hat und sowas passiert,
      ABER, auch wir hatten zu kämpfen, (den besitzer hats nen feuchten dreck interessiert)
      haben letzlich den liebestollen Rüden von Bob abgedrängt und dann weggeschubst und gebrummt.. :evil:
      (und das nur um mit den hunden wieder rauszukommen...)

      nun ja, auch dieses Erlebnis lässt mich mich im bezug auf Kastration ins grübeln kommen. :think:
      Ich möchte nicht, dass mein Gizmo so in die mangel genommen wird.. :snooty:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:

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