Letzte Rettung für 150 Hunde

      RE: Letzte Rettung für 150 Hunde

      Original von Tierlieb-Patti
      In Polen gibt es einen Hof auf dem 150 Hunde (hoffentlich noch) leben.


      Wahrscheinlich werde ich persönlich mit meinem eigenen Auto nach Polen fahren und so viele Hunde einladen wie nur möglich.



      Wenn diese Tiere so knapp an der Genze zum Tod stehen, ist es dann nicht besser, sie in Ruhe strben zu lassen. Auf Teufel komm raus am Leben festzuhalten ist utopisch! Der Mensch ist NICHT Herr über Leben Tod, auch wenn er es gerne wäre. Auch der Tod gehört zum Leben dazu, so ist das, auch wenns schwer ist. Viele Leute lassen ihre (meist alten und schwachen und schwer kranken) Hunde einschläfern, damit sie nicht unnötig viel Leid ertragen müssen, WARUM müssen unbedingt die ausländischen Hunde, die mehr tot als lebendig sind, wieder halbwegs lebensfähig gemacht werden?
      Ganz ehrlich: Ein glücklicher Hund ist wunderbar, ein glücklicher Hund findet sein Leben toll (soweit Hunde das reflekteren können), aber warum soll ein dermaßen traumatisierter Hund ständig in Angst und Schrecken (im besten Falle nur unsicher und misstrauisch) in der Menschenwelt leben?


      Zum 2. Teil des Zitats: Ich stelle mir gerade einen dieser Tiertransporte vor, wo sich die armen Viecher gegenseitig den Sauerstoff vor der Nase wegatmen...
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!

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      RE: Letzte Rettung für 150 Hunde

      Ich finde Extreme in beiden Richtungen nicht gut, wie schonmal weiter oben erwähnt.

      Extreme waren noch nie gut.

      Das empfinde ich auch beim Tierschutz so.

      Gesunde, lebenswillige Hunde hier her zu bringen finde ich nicht wirklich verwerflich.

      Halbe Krüppel die beladen sind mit sämtlichen Krankheiten hier her zu karren hingegen schon.
      Ehem. Straßenhunde mit genetisch bedingter Scheu finde ich sogar ultra mies.. und das ist noch gelinde ausgedrückt.

      Das kommt diskriminierend herüber, vielleicht.

      So ist das nicht gemeint.

      Ich kann nicht total gegen etwas sein, was auch nur ein bisschen etwas Positives in sich birgt.

      Auslandtierschutz sinnvoll zelebriert und nicht in diesem großen übertriebenen Stil ist lange nicht so verwerflich, wie manche tun.
      Bei mir hört die Grenze eben nicht beim Menschen auf - Stichwort: Kriegsflüchtlinge etc.

      Dennoch sollte man überall differenzieren .

      Überhaupt keine Ausnahmen in dieser oder jener Richtung zuzulassen finde ich kleinlich und auch nicht gerade facettenreich reflektiert.

      DAs ist wie mit der Kastra.... Man kann nicht nur ausschließlich dagegen sein - denn es gibt immer wieder FAktoren, die eine Kastra notwendig machen.

      Ist es notwendig Ausländische Hunde hier her zu bringen? Vielleicht nicht.
      Aber für so manchen Hund ist es nicht tragisch. Für manchen wendet sich sogar das Schicksal tatsächlich zum Positiven. Und über diese Fälle sollte man nicht so kritisch zu Gerichte ziehen.

      Wenn ich mich in Spanien in einen Hund verliebe, weil er mich jeden Tag besucht und sichtlich meine Nähe genießt und mri nicht mehr von der Seite weicht - ist es da verwerflich dieses Tier nach einem gründlichen Check mitzunehmen? Ich finde: Nein. (Ging mir und meinen Eltern vor zig Jahren in Denia so... wir hätten den Hund am liebsten mitgenommen aber er war zu groß für unser Auto - es handelte sich ume ien Spanische Dogge - werde nie vergessen wie sie bei unserer Abfahrt hinter dem Auto herlief, irgendwann stehen blieb und uns nachsah, bis wir sie nicht mehr sehen konnten)

      Aber was rede ich mir den Mund fusselig... Meine Meinung ändert nichts daran. Weder auf der einen, noch auf der anderen Seite.

      Es ist übrigens auch nicht immer gut, einen Hund vom züchter zu holen - zumindest dann nicht, wenn es sich um Moderassen oder Qualzuchten (Shar Pei, extremer Zwergenwuchs, Hunde mit extrem verkürzten NAsen und extrem großen Köpfen etc) handelt.

      .. alles eitel...


      Thora

      Edit: Es ist auch schlicht gelogen zu behaupten ein Gro dieser Hunde würde hier nicht glücklich werden... Es gibt genug die überaus glücklich sind - es gibt abera uch genauso viele die überaus unglücklich sind - und das sollte man vermeiden. Und hier setzte ich auch meine Kritkpunkte an (Angsthunde, Kastrationswahn, mit Krankheiten beladene Hunde)
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Also, in Polen darf jeder der will einfach ein Tierheim aufmachen, das hat eine Frau getan. Die Stadt kam natürlich immer mit Hunden an und drückte ihr 10zloty in die Hand und weg waren sie. Von der Arche beakm sie regelmäßig Hilfe. Irgendwann meldete sie sich 4 wochen nciht mehr und dann sind die runtergefahren.
      von 300 hunden waren noch 200 am leben.
      Das war vor ca 1 Jahr. Den Hunden, die noch dort sind geht es aber gut und sind gesund.
      Wenn das Grundstück in Wejherowo allerdings nicht mehr zur Verfügung steht,, werden wohl alle "in die Spritze" gehen.
      Und das ist das ,was ich nicht einsehe. Total gesunde Hunde einfach umbringen Ich glaube ich spinne! Früher haben das die Nazis mit Menschen gemacht und heute schüttelt man darüber nur den Kopf und niemand würd mehr auf die Idee kommen soetwas jemals zu machen. Aber nur weil es Tiere sind, die sich nicht wehren können und nciht sagen können "Nein, ich will das nicht. Bring mich bitte nicht um." Wird es einfach mit ihnen gemacht. Und von vielen geduldet und scheinbar auch gut geheissen.

      Sorry, aber da krieg ich echt das kotzen!

      Ach ja, die Hunde sind alle so böse und aggressive, dass sie sich sofort an einen schmeissen und kuscheln wollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tierlieb-Patti“ ()

      Wieso ist jemand so dämlich und macht ohne finanzielle mittel ein "Tierheim" auf? Da ist die Katastrophe doch schon vorgeplant! Das hat bei mir nicht viel mit Tierschutz zu tun, sorry. Denn wenn bereits 100 Hunde gestorben sind, kann es ja nichts tolles gewesen sein. Und die 100 Hunde werden wohl nicht einfach so tot umgefallen sein. Also wird da wohl die eine oder andere Krankheit vorhaneden sein.
      Zudem sollte man selbst als betreiber dieses "Heimes" wissen wo die Grenze ist und keine 300 Hunde aufnehmen.
      Ist das Tierschutz? Nein. Das ist vom Regen in die Traufe zu kommen, weil am "neuen" Ort auch keiner ist der sich richtig um den Hund kümmern kann, da diese Person über alle Masen überfordert ist.
      Aber die Deutschen Regeln das ja dann schon wenn es zu viel wird... klasse einstellung.


      Auslandstierschutz ist dann gut wenn man ihn bei den Menschen anbringt und ihnen erklärt was ein Tier ist und was ein Tier für bedürfnisse, etc. hat.
      Dann macht auslandstierschutz sinn.
      Aber das was die Menschen unter Auslandstierschutz verstehen bringt keinem etwas. Weder dem Hund, noch dem Menschen. Denn einfach die anderen Länder von ihrem Hundeproblem befreien und es uns selbst aufhalsen, kann nicht das Ziel eines Auslandtierschutzes sein.

      Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Ich kann beide Seiten verstehen. Ich finde Thoras Argumente zwar sehr hart ausgedrückt, aber wenn man sich Gedanken drüber macht völlig verständlich.

      Ich denke, dass man bei sowas kranke Tiere von ihrem leiden erlösen sollte. Die gesunden Hunde sollten dort wo sie sind gepflegt und versorgt werden. Und zwar artgerecht!

      Und wenn ein Hund nach Deutschland kommen soll, dann nur sofort in seine neue Familie, die sich den Hund vorort abholen. Und dann sollte sicher sein, dass der Hund auf lebzeit dort glücklich sein kann.

      Ja, ich habe auch einen Hund aus dem Ausland. Und eigentlich ist er hier nur auf einer Pflegestelle. das hat sich halt so kurzfristig ergeben. Und ich bin super froh, dass Spino bei mir ist. Und er scheint sich auch wohlzufühlen.

      Ich habe mir mehrere Hunde im Tierheim hier in der Nähe angeschaut. 3 Hunde kamen für mich persönlich in Frage. Doch wenn ich dann höre, dass die Pfleger dort keinen Hund kennen, der sich mit Katzen versteht, dann weiss ich, warum die Tierheime voll sind. Die wollen die doch gar nicht abgeben. Es wurde noch nicht mal getestet, wie er auf Katzen reagiert. Ich wohne mitten auf dem Land. Um mich herum sind fast nur Feld, wald und Wiese. Ich habe den ganzen Tag Zeit und der Hund wäre fast nie alleine. Und dann stellen die sich dort so an nur weil ich eine Katze habe die fast eh nie zuhause ist weil sie lieber draussen rumstromert???????

      Mein Bruder wollte einen Schäferhund aus einem Tierheim holen. Er hat ein grosses haus mit direktem Gartenanschluss. Er überlegte dann wie er den garten einzäunen kann, dass der Hund sich frei ohne ständige Aufsicht im Garten aufhalten kann. Da es ein sehr grosses Grundstück ist, wäre ein kompletter Zaun sehr teuer. Dann bekam er das Angebot von massig Bauzaun. Das sieht dann zwar sch**** aus, wäre aber sicherlich dem Tier egal. Hauptsache er kann rein und raus wie er will. Das Tierheim war anderer Meinung. Dann vermittlen sie das Tier lieber in reine Wohnungshaltung, wo er nur ab und zu Gassigehen kann...

      Eine Bekannte von mir hat sich einen Hund aus dem TH geholt. Als sie einkaufen wollte, hat sie den Hund bei ihrem mann draussen angebunden damit er nicht drinne alleine bleiben muss. In dem Moment kam die Kontrolle vom TH. Die haben den Hund sofort mitgenommen weil er angebunden war.

      Das zum Thema überfüllte Tierheime...

      Hunde kosten hier im TH pauschal 250 Euro. Ok, ich sehe ein, dass dort enorme Kosten aufkommen. Aber für das Geld bekommt man teilweise einen Rassehund vom Züchter. Und Mischlingswelpen bekommt man fast geschenkt. Das kann man auch sehen wie man will. Die Tierheime brauchen Geld. Aber wer sich einen Hund anschaffen will, will auch nicht unbedingt viel Geld für einen eventuell schwierigen (oder auch älteren) Hund ausgeben.

      Ich habe damals für 2 Katzen jeweils 100 DM im TH bezahlt. Beim Bauern hätte ich sie geschenkt bekommen. Ich habe es gerne bezahlt für die zwei Süssen. Aber wenn man sich das finanzielle überlegt war ich schön bescheuert.... Die zwei waren erst 1 Tag im TH und nicht kastriert oder überhaupt dem TA vorgestellt. das TH hatte also mit ihnen keinerlei finanzielle Kosten ausser 2-3 Mahlzeiten....

      Ich kann also beide Seiten verstehen. man sollte es nur nicht pauschalisieren und dem Tier zuliebe genau überlegen was man tut. Wenn ein Hund im Ausland keine Chance hat glücklich zu leben und sich diese Chance in Deutschland ergibt, warum nicht????

      Und diese Frau in Polen hat den Hof sicherlich aus tierliebe eröffnet. Doch irgendwann hat wahrscheinlich alles überhand genommen. Verwerflich finde ich nicht, dass sie etwas Gutes versucht hat. Sie hätte einfach nur den Absprung schaffen müssen und keine Hunde mehr aufnehmen dürfen. Lieber wenigen Hunden richtig gut geholfen als massig vielen nur ganz wenig oder gar nicht.
      Naja, ich sag mal, im Ausland ist die Kutur eben eine Andere. :think:

      Da ist das Bewußtsein eben nicht unbedingt so, das ein Tier auch ein Lebewesen, ein Partner, ein Familienmitglied ist.
      Zumindest nicht in Polen, Spanien, Italien, Türkei etc. :confused:

      Problem: Da wird kaum ein Einheimischer kommen und sich ein Hund aus dem TH in die Familie holen. :rolleyes:

      Wenn man gesunde Hunde aufgibt, dann führt das wohl oder übel zur Massen-Euthanasie.
      Wie man so etwas mit sich und seinem Bewußtsein für Tierschutz ausmacht, bleibt jedem selbst überlassen. :|

      Es ist eben ein schwieriges Thema, bei dem es, glaub ich, keine schwarz-weiße Seiten geben kann. :think:

      Ausserdem muß ich zugeben, das ich mich erst gestern in einen Ausländer verliebt habe und mit der Kontaktperson in D heut morgen 50 Minuten telefoniert habe... :oops:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Angelwitch“ ()

      von blechliesl:Hunde kosten hier im TH pauschal 250 Euro. Ok, ich sehe ein, dass dort enorme Kosten aufkommen. Aber für das Geld bekommt man teilweise einen Rassehund vom Züchter. Und Mischlingswelpen bekommt man fast geschenkt. Das kann man auch sehen wie man will. Die Tierheime brauchen Geld. Aber wer sich einen Hund anschaffen will, will auch nicht unbedingt viel Geld für einen eventuell schwierigen (oder auch älteren) Hund ausgeben.


      Tja, es geht halt immer ums liebe geld, aber mal ganz ehrlich, wo finde ich nen guten Züchter, der mir einen Welpen für 250 Euro verkauft??

      Das zu den Tierheimen, ja die Erfahrung habe ich auch schon gemacht..
      Manchmal habe ich das Gefühl, sie WOLLEN die Tiere gar nicht vermitteln..
      Eine Freundin von mir war da, und die groen Schilder "NICHT VERMITTELBAR" hätten sie gewundert, denn es gab wohl einige..
      Und NEIN, DIESER HUND KANN EBEN NICHT MEHR VERMITTELT WERDEN; wurde ihr gesagt... WArum ? GEHT NICHT! ..... aha!

      Es wird wohl niemals aufhören, dieses Elend der Tiere.
      Denn der krone der Schöpfung :rolleyes: fehlt es einfach an sozialem Bewusstsein...
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Bei welchen Züchter bekommt man bitte für 250 € nen rasewelpen??? eher beim Vermehrer und dann hat man nen kranken Welpen

      diese TH-Preise sind völlig in Ordnung

      Einige Tierheime spinnen und vermitteln aus welchen Gründen auch imemr nicht gern. einige gründe sind echt der hammer...

      mir wurde mal gesgat "Sie sind Ostdeutsche, dorthin vermitteln wir keine Tiere, denn Ostdeutsche haben ein gestörtes Verhältnis zu HUnden"

      es gibt auf beiden seiten schwraze schafe

      aber wenn ich lese "am liebsten würde ich selbst mit dem AUto hinfahren und so viele Hudne wie möglich einladen" glaube ich kaum, dass dort eine auswahl getroffen wird, welcher Hund überhaupt deutschlandfähig ist....

      @ angelwitch
      ist doch kein Problem, wenn das ein ordentlicher Vermittler von Auslandshunden ist, ist es doch super^^
      Zweithund??^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Ja, die verschiedenen Kulturen...

      Diese Hilfsorganisationen sollten die ausländischen THs nicht nur "stillschweigend" mit Spenden versorgen und die Tiere hierher holen sondern das Problem beim Schopfe fassen. Die Bürger sollten "aufgeklärt" werden und einsehen, dass man mit Kastration das Problem schneller in den Griff bekommt wie mit verwahrlosen lassen oder sogar töten der Hunde.

      Wenn ich höre, dass Kastration abgelehnt wird weil es nicht der Natur entspricht aber gleich zeitig gesunde Tiere getötet werden, dann könnte ich kotzen. Wo entspricht denn Töten der Natur?????
      Wo entspricht denn Töten der Natur?????


      Jäger und Gejagte?? Der stärkere überlebt? Guck dich um. Das findet nicht nur in der Natur statt

      und zum Thema Kastration und Kontrolle des bestands....

      die Amis sind ein Verfechter der Frühkastration und trotzdem werden jährlich tausende Hunde eingeschläfert, aber die Population nimmt nicht ab... eher im gegenteil
      und was bringt jetzt die Kastration außer Kosten?
      Und wer nimmt sich das Recht heraus, den wichtigen hormonhaushalt so zu stören??
      hier zu Lande gibt es jährlich viele ungewollte Kinder, trotzdem werden Menschen nicht kastriert, dann gibt es halt aber auch mal tote ausgesetzte Kinder....

      Wir menshcen sind doch keine Richter über Leben und Tod! Wir mischen uns zu sehr ein
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Koyuki“ ()

      @Koyuki: Naja, private "Züchter" verkaufen schonmal Welpen für das Geld. Natürlich keine z.B. Havaneser oder so. Aber einen Schäferhund oder was weiss ich kann man da schon bekommen.

      Klar ist der Preis von 250 Euro in Ordnung. Was ich meine ist, dass man woanders billiger und eventuell einfacher einen Hund bekommt. Und da muss man keine "Angst" haben, dass man das Tier einfach so aus irgendwelchen nicht verständlichen Gründen das Tier wieder abgenommen bekommt.

      Letzte Woche waren im Netz Malteser-Welpen zu verschenken. Da habe ich mal nachgebohrt. Über die Antwort habe ich mich fast schlappgelacht. Die Welpen sind angeblich in Kamerun und der Typ will nur 125 Euro für Impfungen usw. haben. natürlich im Vorraus überwiesen. Der Hund wird dann kostenlos bis vor die Haustür geliefert :D Hätte ich bezahlt würde ich wahrscheinlich ziemlich lange auf das Hundchen warten.
      Für mich ist hier einfach mal Fakt...daß wir hier nicht für alles Elend der Welt verantwortlich sind und sein können. Helfen - ja ganz klar. DA wo es Sinn macht.
      Mit wurde gerade Anfang der Woche ein Welpe angeboten.... Labrador-Mix mal Labrador-Mix. Recht kleine Elterntieren.
      Die Hündin kam von einer Tiervermittlung aus Griechenland, damit sie nicht so allein ist, wurde noch ein entsprechender Rüde angeschafft. Oh Wunder, ehe man sich versah war die Hündin trächtig und warf 10 Welpen. Angeblich hatte man nicht bedacht daß beide Tiere kastriert werden könnten. Diese Welpen werden hier jetzt für 450 Euro das Stück angeboten. Für mich ist das einfach der Versuch auf schnelle Art und Weise mal eben reichlich Geld abzugreifen.
      :doh:
      Ja private Züchter sind nix anderes als vermehrer. Die wahrscheinlichkeit, dass die Tiere krank sind ist sehr viel höher.
      Die Elterntiere werden oft nicht gesundheitlich getestet. Erbrkankheiten sind viel häufiger^^
      Aber wer dem Tier ein Leben mit Krankheiten udn vielen Tierarztkosten beiten will bitte^^

      Lieber etwas mehr für nen richtigen rassewelpen ausgeben vom Züchter als beim vermehrer zu kaufen
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Ich finde es aber nur der Natur entsprechend wenn Welpen oder Katzenbabys vor die Wand geworfen werden. Oder in Tötungslagern gehalten werden.

      Das ist ein sehr schwieriges Thema. Man kann es von beiden Seiten sehen und liegt wahrscheinlich nie wirklich falsch.

      Und getötete Babys sind ja eh eine Sauerei sondergleichen. Ich denke nicht, dass man das vergleichen kann. Oder doch? Mhm... Auf jeden Fall gibt es sogar Babyklappen wenn man anonym bleiben will. Ein Kondom oder die Pille usw. entsprechen auch nicht der Natur.

      Der Mensch hat nicht das recht über Leben und Tod zu entscheiden. Das ist richtig. Aber man sollte sich überlegen, ob man deswegen nicht kastriert und die Hunde ein elendiges leben führen müssen.
      Ich bin echt froh das ich hier in der Schweiz wohn. Die Preise für die Tiere in useren Tierheimen ist in etwa gleich, aber dafür geben sie nur komplett geimpfte, vom Tierarzt untersuchte, entwurmte, "entflohte" und gechipte tiere ab. Und dafür zahl ich gerne 250 euro.
      Bei uns gibt es die Kastrationspflicht nur bei Katern die rausgelassen werden und das find ich oke.
      Aber hier bei uns würde an solche Plätze wie ihr sie beschreibt jeder Hund plaziert werden. Nichtplazierbar gibt es hier nicht.
      Maaan.... ich sag nichts mehr dazu... ihr seid nen komisches Land ^^

      Shizo

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      Ihr tut ja gerade so als ob ausgesetzte kidedr es erst seit der modernen Zeit gibt.... natürlich ist es ne sauerei, es gibt heute andere möglichkeiten

      komsicherweise war damals aber nie so ein problem mit der Hudnepopulation...


      Ich sehe es nicht so, was du was es bedeutet für ei tier?? Hormone weg? Wie sich das Verhalten zu Artgenossen ändern kann?
      Vielelicht sollte der Mensch einiges mehr der Natur überlassen und somit auch bei soclhen Hudnen garnicht mehr helfen, kein füttern kein nix

      oder sterilisation. Hunde behält Hormone ist aber zeugungsunfähig


      @ shizo

      dafür können wir nix, ich find es super wie die schweiz das regelt
      könnt sich deutshcland wirklich ne shceibe von abschneiden^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Koyuki“ ()

      Für mich ist ein Tierleben wichtiger als alles andere. Das dazu.

      Nur wenn wegen wilder Vermehrung die Tiere verwahrlosen bin ich der Meinung, dass sie kastriert oder sterilisiert werden. Ich unterscheide da nämlich nicht wenn ich schreibe...

      Vielleicht wären diese 150 Hunde dort besser aufgehoben gewesen, wo sie herkamen. Mag alles sein, aber jetzt sind sie nunmal da wo sie sind. Und anscheinend geht es ihnen dort nicht gut und es muss was passieren.

      Und nochwas: Wahrscheinlich sind wir nicht ganz so verschiedener Meinung. Nur hat jeder einen anderen Schreibstil und drückt sich anders aus.
      Ich schreib den Text jetzt ein 3. Mal (verflixter IE :evil:)

      Also:
      Ich bin nicht gegen die SG in TH, ich habe nur ähnliche Erfahrungen gemacht wie Blechliesl.

      Wenn ich die Knutschbacke nehmen sollte, käme ich ja auch auf 200€.

      Ich halte nur eine SG bei Privattieren für überflüssig und scheinheilig.
      Entweder suche ich wirklich achso dringen gute Hände für meinen Hund, dann mache ich mir die Mühe und suche das neue Zuhause sorgsam aus.

      Oder ich will einen Teil meiner Kosten erstattet haben und dann ist der Hund nicht mehr wert als ein Verkaufsgegenstand. Beim Züchter bekommt man auch kein Geld wieder. Deswegen werden viele Rassehunde ja auch weiterverkauft. In diesem Falle ist aber der Profit wichtiger als der Hund.
      Gegen eine symbolische SG habe ich nichts.
      Ausserdem schützt es nicht vor weiterverkauf, wenn ich dem Hund jemand überlasse, der bereit ist 300€ für ein 8-jähriges Tier auszugeben.
      Deswegen mag ich Anzeigen mit "Platz vor Preis".
      Der guten Frau ist die Sache über den Kopf gewachsen. Und hat sich scheinbar aus dem Staub gemacht. In der Zwischenzeit sind einige Hunde schlichtweg verhungert.
      Das ist aber noch lange kein Grund die Tiere im jetzt im Stich zu lassen. Ich bin der Meinung, dass es eines jeden Pflicht ist zu helfen, sobald man von solch einer Situation weiss.
      Alle andere, die was gegenteiliges sagen... naja, denen wünsche ich, dass es ihnen immer gut geht , andernfalls....................

      Lg
      Hallo!


      Original von Tierlieb-Patti
      Ach ja, wenn Ihr alle so gegen eingetragene Vereine und Tierschutz seit, darf ich dann mal fragen wo Ihr Eure Tiere her habt? Aus einer Zucht?

      Ich glaube kaum, daß sich hier irgendjemand rechtfertigen muß, woher er sein Tier holen möchte!


      Original von Tierlieb-Patti
      Also, in Polen darf jeder der will einfach ein Tierheim aufmachen, das hat eine Frau getan. Die Stadt kam natürlich immer mit Hunden an und drückte ihr 10zloty in die Hand und weg waren sie. Von der Arche beakm sie regelmäßig Hilfe. Irgendwann meldete sie sich 4 wochen nciht mehr und dann sind die runtergefahren.
      von 300 hunden waren noch 200 am leben.

      So? Da hat also irgendjemand nicht nachgedacht, und ihm ist die Situation über den Kopf gewachsen.
      Er hat nicht "Nein!" sagen können, weshalb ein Haufen Hunde sterben mußte.
      Und da ist es Deiner Meinung nach besser, jemand hilft, damit dieser Wahnsinn ein gutes Ende findet und womöglich noch als gutes Beispiel seine Nachahmer findet? :confused:


      Original von Blechliesl
      Aber man sollte sich überlegen, ob man deswegen nicht kastriert und die Hunde ein elendiges leben führen müssen.

      Da bleibt aber die Frage, ob kastrierte Hunde nicht sowieso ein elendiges Leben führen (was natürlich kein Kastrationbefürworter als wahr haben möchte!). :rolleyes:


      Original von Tierlieb-Patti
      Ich bin der Meinung, dass es eines jeden Pflicht ist zu helfen, sobald man von solch einer Situation weiss.
      Alle andere, die was gegenteiliges sagen... naja, denen wünsche ich, dass es ihnen immer gut geht , andernfalls....................

      Deine Meinung sei Dir belassen!
      Wenn Du aber solch ein großes Pflichtbewußtsein hast, dann müßtest Du zuerst etwas gegen den Hunger in Afrika und an anderen Orten in der Welt tun! Das ist doch sicher noch wichtiger!
      Oder gehörst Du zu den Menschen, denen Tiere wichtiger sind als die eigene Art? :eek:


      Thallus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thallus“ ()