Mehrere Probleme...

      Mehrere Probleme...

      Hallo,

      ich habe Spinos Vergangenheit etwas ausführlicher im Vorstellungsthread beschrieben. Nur hier nochmal kurz: Er stammt aus Italien und hatte kaum Kontakt zu Menschen.

      Mein erstes und grösstes Problem:

      Er hört nicht. Das heisst, er reagiert nicht auf meine Stimme und kaum auf Zeichen. Er erledigt sein Geschäft ungern an der Leine und deswegen mache ich ihn dazu gerne von der Leine los. Er rennt zwar nicht weg, aber er reagiert dann gar nicht mehr. Leckerchen sind ihm dann auch egal. Ihn interessiert dann nichts mehr. Manchmal tollt er wie wild um mich rum und will spielen. Dann tobe ich mit ihm. Dann rennt er weiter weg, legt sein Ei und schnüffelt überall rum. Auf Kommandos wie "Komm", "Hierher", "Hallo" usw. hört er nicht. Wenn er mich anschaut und ich mich hinhocke und ihn versuche mit Zeichen anzulocken setzt er sich höchstens hin. Dann kann ich ihn abholen....

      Wie bringe ich ihm bei, dass er zu mir kommen soll wenn ich ihn rufe???? Würde erkommen wenn ich mich einfach umdrehe und weggehe?

      Mein zweites Problem:

      Er kann nicht alleine bleiben. Was heisst alleine? Er kann nicht ohne mich. Selbst bei meinem Freund, meinen Bekannten usw. fängt er an zu jaulen wenn ich kurz weg bin. Er ist völlig auf mich fixiert. Momentan kann ich nicht einkaufen gehen oder sonstiges.

      Wir haben direkt am Hof ein Vereinsheim für Darter. Dort ist abends teilweise Training von den Mannschaften. Gestern und vorgestern hatte ich ihn dort mit. Er freut sich über alles und jeden und ist einfach nur ein süsser freundlicher Kerl. Er spielt mit Kids und kuschelt mit allen. Aber er muss immer sicher sein, dass ich in der Nähe bin.

      Wie lernt er mal für 1-2 Stunden alleine zu bleiben? Oder zumindest bei meinen Übermietern?

      Mein drittes Problem:

      Wie bringe ich meinem Kater bei, dass Spino ihm nichts tut? Mein Kater kommt durch das Fenster immer rein. Eigentlich hat er drinne gefressen und teilweise geschlafen. Doch da Spino sich tierisch über seinen Besuch freut und mit ihm spielen will bekommt mein Kater Angst und ergreift die Flucht. Das Fressen stelle ich ihm momentan raus und kraule ihn auch dort.

      Eine Nacht hat der Kater im Bett geschlafen und Spino davor. Um 5 Uhr wurde der Kater wach und wollte raus. Dafür macht er immer meinen Freund wach indem er ihn in die Nase beisst. Soweit kam der Kater diesmal nicht weil Spino auch wach war und ihn jagen wollte. Seitdem ergreift der Kater lieber gleich die Flucht....

      Ich kann Spino ja nicht für irgendwas bestrafen, was er nicht besser weiss. Manche sagen, ich soll ihm eine hinter die Löffel geben wenn er nicht hört. Warum? Ich schlag doch keinen Hund nur weil er was nicht kann. Ausserdem bin ich froh, dass er mir vollkommen vertraut. Er hat genug Schlechtes in seinem Leben erfahren.

      Deswegen würde ich gerne wissen, wie ich ihm am ruhigsten erziehen kann.
      Hallo und willkommen im Forum^^

      du erwartest aber viel du hast ihn doch gerad erst 4 Tage, da hört kein Hudn perfekt^^ Auch bezweifle ich, dass ein Ausländer, Halsband/ Geschirr und Leine überhaupt kennt, das ist ihn alles fremd und suspekt

      abruftraining kannst du mit der schleppleine (eine lange leine die mehrere meter lan ist) machen. Schleppe bitte aber nur am geschirr fest machen

      mach das kommen ruhig wie ein spiel^^ ruf ihn, klatsch in die hände und lauf vor ihn weg, wenn er komtm ganz doll loben
      an der schleppe kann er dir nicht weglaufen und ist sicher, auch fühlt er sich mit dem freiraum wohler udn kann an der shcleppe sein geschäft machen

      erst wenn dein Hund auf abruf kommt, würde ich ihn von der schleppe losmachen

      ansonsten er kennt eine befehle, erwarte nix von ihn, du musst ihn alles beibringen

      zum zweiten prob^^

      lass ihn erstmal richtig ankommen, in der ersten zeit ist alleine sein halt schwer, er soll vertrauen fassen, hat aber verlassensängste

      fang ganz klein an. geh erst in einen anderen raum, mach tür zu und wenn er ruhig ist geh gleich wieder zurück und loben, dann die abstände vergrößern.
      irgendwann kannst du dann vor die tür gehen und das gleiche spiel wieder von vorne, erst nur wenige sekunden, dann steigern, ganz langsam und imme rloben wenn e ruhig ist
      er muss ja erstmal lernen, dass du immer wieder kommst und es ganz normal ist, dass du auch mal weggehst^^

      zum 3. Prob

      das darfst du spino ruhig verbieten, er hat nicht die katze zu jagen und das kannst du ihn ganz energisch klar machen
      richte einen platz einen, wo spino nicht hindarf, aber euer kater. da kann er fressen oder hat seine rückzugmöglichkeit. Du musst spino ganz konsequenz davon abhalten, dot hinzugehen, damit euer kater sich auch sicher fühlt^^

      ich kann mir schwer vorstellen, dass sich spino freut den Kater zu sehen^^ höchstens als Jagdobjekt :D


      zu welcher rasse/mischling gehört spino denn??
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D

      RE: Mehrere Probleme...

      Hallo und herzlich Willkommen im Haustierforum :biggrin: !

      Zunächst einmal habe ich mich natürlich etwas über den Erwerb von Spino gewundert.... solche Organisationen die leider nicht das Wohl der Tiere im Sinn haben sondern ganz andere Zwecke mit solchen Atkionen verfolgen (was diesen Leuten meist noch nicht mal bewusst ist) sollte man n icht unterstützten.

      Ich habe auch zwei Hunde aus Italien. Dem einen tuts gut, hier zu sein - der andere wäre ein prächtiger Straßenköter geworden den man getrost hätte in der Wildbahn leben lassen können....

      Dann wundert mich noch eines: Du schreibst Du hast den Hund erst seit einer Woche? - RIchtig? Wie soll der Hund da bitte schön schon folgen können? Hunde haben kein SItz udn kein Hier - GEn welches aktiviert wird, wenn man diese Kommandos nur lange/häufig und laut genug ruft.

      Es ist eben meist keine Wohltat einen solchen Hund zu retten und Orgas wie der diesen damit Recht zu geben. es unterstütz Tierschutz der bei genauem Hinsehen gar keiner ist.
      Leider fühlen sich die meisten Menschen wie die großen Samariter, wenn sie eine solch "arme Kreatur" gerettet haben - dabei fängt da "arm sein" manchmal erst hier in Deutschland an - nämlich dann, wenn es sich bei den "geretteten Seelchen" um schon halbe paria-Hunde handelt die sich niemals in einer "zivilisierten Haus - und Familienhundewelt" werden heimisch fühlen können.

      Ich war einst auch anderer Meinung - doch mein eigener Hund hat mich zum Nachdenken gebracht - und ein paar logische Denksansätze bzw. Denkweisen einiger Foris hier.

      Nun zu Deinem Problem:

      Du hast den Hund erst seit einer Woche und scheinbar zuvor noch nicht viel mit Hunden zu tun gehabt. Hunde aus dem Tierschutz (dabei spielt es mal keine Rolle, ob aus D oder aus dem Ausland) benötigen meist eine Unmege an Zeit bis sie sich tatsächlich wohl fühlen. manche Hunde benötigen dazu über 2 Jahre. Es kommt auf die schwere des FAlles an.
      Erschwerend kommt dazu dass Dein Hund vermutlich sein bissheriges Leben auf sich gestellt war und eigentlich ganz prima ohne Menschen klar kam - warum sollte er jetzt so plötzlich draußen auf diese achten?

      Nun hast Du diesen Hund einmal und nun gehts ans Training.
      Der Hund muss lernen das Du der "Rudelführer" bist - auf den zu achten sich vor allem eines: L o h n t!
      Das bedeutet, dass die Aktionen nicht nur von ihm ausgehen dürfen sondern auch von dir kommen müssen, aber so,d ass der Hund sie auch versteht.

      Mein Tip bei sowas ist immer: Schleppleinen Training zu welchem Du hier, wenn Du die Forensuche nutzt, sehrt viele INfos findest.
      Zudem würde ich einen Trainer heranziehen der DIr beibringt, wie man mit einem Hund richtig kommuniziert. Zusätzlich sollte von Dir Fachliteratur zu Hundeverhalten und Hundeerziehung verschlugnen werden.

      Mein Gefühl sagt mir, dass Du ziemlich viel von dem Hund verlangst: er kommt aus Italien und soll bei Dir angekommen gleich funktionieren - man wundert sich also über jedes Ding, was noch nicht so ins Bild vom perfekten Zusammenleben passt.

      Wurde der Hund übrigens auf Reisekrankheiten getestet? Die können nämlich sehr übel für einen Hund ausgehen (leishmaniose, Babeisose, Ehrlichien, Staupe usw. usf.) !

      Habe den Eindruck, ich müsste nun erst mal ganz von vorn anfangen die Grundregeln des Zusammenlebens mit einem Hund zu erklären...

      Aaaaaaaalllllssssoooo:

      1. Wenn der Hund nicht kommt umdrehen und gehen : Ja, dann folgt normalerweise ein Hund. Da aber Deiner nicht auf Menschen geprägt wurde (? liest sich eigentlich ganz anders ... denn wenn er es nicht wäre, hätte er Panik vor Menschen! Liest sich vielmehr so, als wären sie ihm nur aus eigennützigen Zwecken dienlich) musst Du ihm jetzt erst mal zeigen, dass es wichtig ist, auf Dich zu achten...

      das macht man so:
      1.a: Viele Richtungswechsel laufen. Kommentarlos. Evtl. mit Hilfenahme einer Schleppleine. folgt der Hund unaufgefordert und sucht den Kontakt (evtl. durch Nasenstuppsen oder anderweitigen Körperkontakt) Blick aufnehmen, loben evtl. Leckerlie.
      Viel gemeinsam unternehmen. Stadtbesuche üben - dabei immer schön in Kontakt mit dem Tier bleiben - immer wieder versuchen einen Blickkontakt herzustellen - lächeln, loben.

      2. Einüben des Hier (nur kurz da schon so häufig erklärt)

      2.a: Kommt Hund gerade heran Hier sagen udn belohnen
      2.b: Zur geziehlten Trainingseinheit schleppleine anlegen - Hund durch zeigen eines Leckerchen versuchen heranzulocken - kommt der Hund hier sagen - kommt er nicht in entgegengesetzte Richtung kommt er dann (man darf da auch ruhig mal leicht ziehen - auch wenn andere anderer Ansicht sind - aber der Hund muss lernen, dass die Richtung DU bestimmst) wieder Hier.
      Versuche es so: In dem MOment, da er Dich ansieht in der Falchen vorgehaltenen Hand ein LEckerlie halten, auf Hier den Hund heranbringen.
      Wichtig ist: Wenn Du das Wort benutzt, musst Du das Kommando auch durchsetzten. Ist der Hund total abgelennkt, gar nicht erst groß herumreden - der Hund hört Dich, anderes ist aber wichtiger - was lernt der Hund: Man muss Kommandos nicht beachten.
      DAmit der Hund aber vesteht, dwas ein Kommando ist, muss man ihm zeigen, wie so ein Kommando funktioniert. Je nach Lernfähigkeit des Hundes kann das einüben mehrere Wochen dauern - bei sehr schlauen Tieren benötigt es nur wenige Anläufe - allerdings muss ein Kommando erst gefestigt werden.
      Das heißt: hat der Hund in reizarmer Umgebung kapiert um was es geht und führt das Kommando dort auch aus, kann es immer noch sein, dass später andere reize (fliehendes Wild, andere Hunde, Autos) das Kommando überlagern.
      DArum: Reize steigern. Erst reizarm, dann den reiz immer größer werden lassen. (Ruhige Wiesen die Menschenleer sind, Wiesen auf denen viel los ist, Hundewiesen, Stadt.. etc)
      Koyuki hat das Hier-Üben toll beschrieben - sofern der Hund darauf reagiert.
      NOrmalerweise bekommst Du aber ganz automatisch BEachtung vom Hund. Mit der Zeit eben.

      Dein Hund hatte aber noch keine zeit sich an alles zu gewöhnen.


      Zum allein bleiben:

      Meine beiden Italo-Wölfchens blieben beide von anfang an problemlos alleine . Ohne das ich es je üben musste. Geheimnis und Trick dabei:
      Habe sie die ersten paar Wochen überhaupt nicht alleine gelassen.

      Meist kennen Italiener das Zusammenleben mit Menschen nicht. Sie vermissen also auch nicht unbedingt den Menschen, wenn er geht.
      So war das bei meinen (bei beiden weiß ich aber auch, dass sie im TH auf die Welt kamen und ihr Leben lang bis zu dem Tage an dem ich sie holte nur unter Hunden lebten -sie kannten das Haushudnelben nicht). Diesen Umstand machte ich mir zunutze. Baute erst Vertrauen auf und dann ging ich einfach mal. Und siehe da: Es war nie ein Problem.

      Sollte Dein Hund stubenrein sein heißt das nämlich noch lange nicht, dass er je bei Menschen lebte. Meine lebten auch nie bei Menschen und dennoch war meine Hündin von anfang an Stubenrein und hat nie etwas zerstört.

      Verbote wie Katzen-Jagen in die Küche gehen oder was man sonst noch verbieten will darf man aber ruhig vom ersten Tag an klar machen - sonst hat man es hinterher um so schwerer, dem Hund gelerntes Verhalten wieder abzutrainieren.


      Gruß
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      RE: Mehrere Probleme...

      Hallo Blechliesl,

      Original von Blechliesl
      Mein erstes und grösstes Problem:

      Er hört nicht. Das heisst, er reagiert nicht auf meine Stimme und kaum auf Zeichen. Er erledigt sein Geschäft ungern an der Leine und deswegen mache ich ihn dazu gerne von der Leine los. Er rennt zwar nicht weg, aber er reagiert dann gar nicht mehr. Leckerchen sind ihm dann auch egal. Ihn interessiert dann nichts mehr. Manchmal tollt er wie wild um mich rum und will spielen. Dann tobe ich mit ihm. Dann rennt er weiter weg, legt sein Ei und schnüffelt überall rum. Auf Kommandos wie "Komm", "Hierher", "Hallo" usw. hört er nicht. Wenn er mich anschaut und ich mich hinhocke und ihn versuche mit Zeichen anzulocken setzt er sich höchstens hin. Dann kann ich ihn abholen....


      Ein Hund lernt nicht wie ein Mensch. Ein Hund lernt durch Verknüpfung. Du hast schon richtig gedacht, was er nicht kennt, kann er nicht ausführen!
      Wenn du ihn rufst, wenn er noch mit was anderem beschäftigt ist, wird er verknüpfen: Komm, Hier, Hallo heißt, Schnüffel weiter.
      Du kannst es an einer Schleppleine probieren, nimm super tolle Leckerlies mit (Fleischwurst, Käse, Pansen ect.) Dann läßt du ihn machen, setz dich einfach hin, oder stelle dich seitwärts zum Hund.
      (Beuge dich nicht zum Hund hin, starre ihn auch nicht an, er könnte es mißverstehen und dich als Bedrohung ansehen)
      Mach ihn mit Schnalzen, Klatschen oder angestrengten auf den Boden schauen, auf dich aufmerksam.
      Erst wenn dein Hund tatsächlich auf dich zuläuft, und zu dir kommt, setzt du ein Signal ein, z.B. Komm, dann kann dein Hund verknüpfen: Komm heißt, auf Frauchen zulaufen.
      Wenn er dann auch noch ein tolles Leckerlie bekommt, wird er wahrscheinlich zum ,,Wiederholungstäter". :smile:

      Es kommt übrigens auch nicht auf die Länge der Leine an, du kanst es auch an einer kürzeren Leine üben. Hauptsache dein Hund verknüpft: Komm, heißt auf Frauchen zulaufen, und wenn er nur ein oder zwei Schritte auf dich zumachen muß, um bei dir zu sein.

      Original von Blechliesl
      Wie bringe ich ihm bei, dass er zu mir kommen soll wenn ich ihn rufe???? Würde erkommen wenn ich mich einfach umdrehe und weggehe?

      Ein Versuch wäre es wert, wenn er nicht ohne dich sein kann, wird er dir höchstwarscheinlich hinterherlaufen.

      Original von Blechliesl
      Mein zweites Problem:

      Er kann nicht alleine bleiben. Was heisst alleine? Er kann nicht ohne mich. Selbst bei meinem Freund, meinen Bekannten usw. fängt er an zu jaulen wenn ich kurz weg bin. Er ist völlig auf mich fixiert. Momentan kann ich nicht einkaufen gehen oder sonstiges.

      Wir haben direkt am Hof ein Vereinsheim für Darter. Dort ist abends teilweise Training von den Mannschaften. Gestern und vorgestern hatte ich ihn dort mit. Er freut sich über alles und jeden und ist einfach nur ein süsser freundlicher Kerl. Er spielt mit Kids und kuschelt mit allen. Aber er muss immer sicher sein, dass ich in der Nähe bin.

      Wie lernt er mal für 1-2 Stunden alleine zu bleiben? Oder zumindest bei meinen Übermietern?


      Nur über Vertrauen, und TH Hunde haben da wohl weit mehr Probleme, aber da können dir andere User sicher weiterhelfen. Auch bei deinem dritten Problem muß ich leider passen, bin kein Katzenbesitzer. :|

      Original von Blechliesl
      Ich kann Spino ja nicht für irgendwas bestrafen, was er nicht besser weiss. Manche sagen, ich soll ihm eine hinter die Löffel geben wenn er nicht hört. Warum? Ich schlag doch keinen Hund nur weil er was nicht kann. Ausserdem bin ich froh, dass er mir vollkommen vertraut. Er hat genug Schlechtes in seinem Leben erfahren.


      Nein, auf keinen Fall schlagen, oder strafen, wie schon geschrieben, was er nicht kennt kann er nicht ausführen, und Vertrauen ist das A und O in einer Hund-Mensch-Beziehung.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      @Thora: Da ich kein Geld für ihn bezahlt habe usw. frage ich mich, was so Organisationen sonst bezwecken.

      Überfordern tue ich Spino sicherlich nicht, da ich momentan nur getestet habe was er kann und was nicht. Und um richtig mit ihm umzugehen habe ich mich hier angemeldet. Weil mit Hunden, die so gar nicht reagieren habe ich keine Erfahrung.

      Angeblich ist er auf alle möglichen Krankheiten gecheckt. Ich habe hier einen Impfpass, Reisepass und irgendwelche Zettel von Tierärzten. Was genau überprüft wurde kann ich leider nicht lesen, da ich kein italienisch beherrsche. Das wird mir aber sicherlich mein Tierarzt alles sagen können. Da fahre ich sowieso demnächst hin.


      @neonworksii: Danke für deine Antwort. Ich werde das mal mit Wurst probieren.

      Ich weiss auch nicht, was er in der Zeit vor dem Tierheim erlebt hat. Er geht gut an der Leine und blieb anfangs nur Beifuss. Selbst mit Laufleine wollte er nicht weiter weg. Sobald er einen kleinen Druck am Hals gespürt hat (auch nur das Ausziehen der Leine) kam er sofort wieder zurück. Mittlerweile hat er aber verstanden, dass er 8 Meter Spielraum hat und er nicht unbedingt direkt neben mir bleiben muss.

      An der Leine hört er auf "Komm". Nur halt beim Freilaufen nicht.
      Benutze keine Flexi, sondern lieber ne schleppe und auch am Halsband sind leinen nicht gut. das ist extrem schädlich für die halswirbelsäule, lieber Leine am Geschirr festmachen
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D

      RE: Mehrere Probleme...

      Hallo!


      Original von Blechliesl
      Er stammt aus Italien und hatte kaum Kontakt zu Menschen.

      Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache!

      Warum schafft Ihr Euch ein Tier mit einer solchen Vergangenheit an? :confused: :confused: :confused:
      Ihr werdet dann mit ihm nicht fertig, und es ist höchst fraglich, ob es sich nach einem Rat in einem Forum verbessert!

      Was habt Ihr eigentlich alle gegen einen Hund ohne Probleme? :confused::confused::confused::confused::confused::confused:


      Thallus.
      Möchte mich nun auch mal einschalten..
      @Koyuki:
      Hier hat sich Jemand einen Hund geholt,
      möchte sich Hilfe holen.
      Hat extra keinen sooo süßen Welpen von irgendnem Vermehrer geholt..
      Finde zwardas thora schon recht ha damit, dass ma manche hunde getrost lassen kann wo sind herkommen, ihnen zu liebe,
      ABER, ich finde das Verhalten hier gerade nicht so nett.

      Verhöhnend, ist wohl das richtige wort... :rolleyes:

      und koyuki? hast du nicht selber ein etwas komplizierteres Exemplar.
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wuselrudel“ ()

      ich verhöhne niemanden, habe hier hilfestellung gegeben, aber vielelicht auch mal drüber nachdeneken, dass nicht jeder eingriff des menschens gut für die tiere sind, das ist keinesfalls negativ gemeint

      ist doch aber so, viele menshcne lassen sich vom egoistischen mitleid leiten und denken nicht nach onb es gut für den Hund ist

      @ blechliesl

      fühl dich aber bitte nicht angegriffen davon


      @ mopsmom

      hab sogar zwei etwas komplizierte exemplae, aber wenigstens deutsch
      ich finde es gibt genug elend in deutschen tierheimen
      und ich verutreile sicher neimanden der probleme mit seine Hnd hat, ganz sicher nicht, hatte genug und hab hie rwieder ein "problemexemplar" sitzen
      die hat nämlich panische angst vor großen schwarzen Hunden
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      @Koyuki: Dann trainieren wir doch mal mit TAlba zusammen (großer, schwarzer Hund - aber dann souverän und Vorbildmäßig, wenns drauf an kommt. Eine gute Therapeutin vielleicht für Nami :D)


      @Blechliesl: Der Zweck liegt nicht im Geld sondern darin sich in dem GEfühl zu suhlen etwas für arme Seelchen getan zu haben - ihnen womöglich die Eier abgeschnitten zu haben als sie noch ganz klein waren, sie hier her gekarrt zu haben, kilometerweit - sie zuvor in mühevollen Fangaktionen "aus dem Wald gerettet zu haben"...
      Ich habe übergenug von diesen möchtegern- Gutmenschen die diese Tiere nur darum retten um sich selbst auf die Schultern klopfen zu k önnen.
      Es ist ekelhaft, einfach nur ekelhaft, was da teilweise läuft... da ist man mega stolz ein Tier "gerettet" zu haben das es " da draußen" doch ac h so schlecht gehabt hätte - nur seltsam, dass diese Hunde nicht den Kniefall machen sondern ihr Leben lang Angst haben müssen - in einer Haus-und FAmilienhundewelt, in die sie schlicht nicht hineingehörehn.
      Mich widert die Selbstbeweihräucherung solcher Leute an - wie sie mit ihren Taten prahlen und von allem und jedem jhören wollen, was sie doch für Engelsgleiche Wesen sind...
      Da fallen so Sprüche wie " Der Hund dankt es seinen Rettern jeden TAg..." Tolle Retter.. vor denen man Angst hat und den Schwanz einzieht, wenn man sie nur sichtet...Aber ja, der Hund ist dankbar, weil man es gern so hätte... weil man die WAhrheit nicht sehen möchte...
      Es mag ja sein,d ass manche dieser Hunde dankbar sind - das sind dann aber meist solche, die tatsächlich ein elendes Leben in Haushalten geführt haben und nicht solche die freie, stolze Straßenhunde waren die nichts weiter brauchten als ein paar Müllreste von menschlichen Wohnsiedlungen..
      Ich könnte Dir hier tausend wahre GEschichten aufschreiben die Tierschützer verbreitet haben - angefangen beim Straßenhund der seine Welpen nahe einer STraße zur Welt brachte und wo es schon schwierig war die Welpen einzufangen !!! Weil die Welpen eben schon keine "nor5malen Haushunde " mehr sind sonder paria - Hunde - keiner würde auf die IDee kommen einen Fuchsbau auszuräumen und die Füchse in Zoos zu sperren, nur weil sie nahe einer STraße wohnen... ABer beim Hund macht man das - weil man dann von allen SEiten Lob hört.. wozu?
      Lies mal das Buch " Die Pizza Hunde" von Günther Bloch - acuh hier wird ein typischer Fall von "TIerschutz" beschriben... das sich mir alle Haare zu Berge stellen... Ich sags ganz offen und ehrlich: Mein nächster Hund kommt höchstwahrscheinlich vom Züchter. Und dem werden weder die Eier abgeschnitten noch die Gebärmutter samt Eierstöcken rausgenommen (je nach Geschlecht)


      Ich betone es gerne nocheinmal: Ich liebe meinen Rüden Thorin. Aber ich würde mir einen solchen Hund niemalsmehr anschaffen. Nur noch "Talbas" kommen für mich in Frage - da solche Hunde das Zusammenleben und das Leben in einer Welt voller Lärm, Menschen und Hektik durchaus zu genießen wissen.
      Wer mich und meinen Hund Thorin sieht, vermutet kaum, dass es sich hierbei um einen "Paria-Hund" handelt - aber diese Leute sollen mal nä#her treten und ihm bloß in die Augen sehen - dann springt er gleich ein paar Meter.

      Dein Hund ist wohl nicht so krass geartet - darum glabue ich auch nicht,d ass er nicht an Menschen gewöhnt ist.

      Aber das schießt jetzt hier wohl etwas über das eigentliche Thema des Threads hinaus.

      Das Thema lässt mich eben emotional hochkochen - viele verstehen nicht, wie man so denken kann, wenn man selbst einen solchen Hund hat - aber ich sage immer: Gerade das hat mcih zum NAchdenken gebracht. Tja...

      Ansonsten finde ich Neonworksii´s Beitrag sehr schön :clap:

      Wurde ja sonst alles gesagt.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Hallo!


      Original von Koyuki
      guck sie dir an, zerreißt es dir nicht das herz?? :wink:

      Warum zerreißt es keinem das Herz, wenn diese Tiere in ein Land gekarrt werden, das sie nicht kennen und die neue Situation womöglich zeitlebens für sie Streß bedeutet? :confused:
      Das erkennen die meisten aber nicht; für sie ist allein entscheidend, daß sie diese armen Geschöpfe "gerettet" haben - ob dem aber auch so ist, das sei dahingestellt! :rolleyes:
      Und die Probleme, die sich daraus ergeben, sind ein Opfer für irgendwelche Untaten, welche diese Leute womöglich begangen haben.
      Zur Beruhigung des Gewissens - oder weil es halt gerade "in" ist. :rolleyes:


      Thallus.
      Hallo,

      hier eine Methode, wie du das Alleine sein mit Spino üben könntest. (Habe ich aus einem anderen Beitrag von mir kopiert)

      Fange erst mal im Haus an zu üben. Führe ein Signal ein, z. B. Bleib da.

      Beim Alleinesein darf dein Hund sich innerhalb des ihm zugewiesenen Raums frei bewegen. Er soll dich nur nicht begleiten, wenn du gehst.

      Am besten du übst in alltäglichen Situationen, eine Tür zwischen Dir und Hundi zu schließen. Wenn Du ins Bad gehst oder so.
      Öffne die Tür einen Spalt und schlüpf hindurch, ohne das Hundi dir folgen kann. Geb ihm dein Signal ( Bleib da) und schließ die Tür.

      Nicht übertreiben, 1 Sek. Alleine sein reicht für den Anfang.

      Ist dein Hund still? Super, sofort loben und wieder rauskommen. Winselt, kratzt er? Tu nichts, warte... irgendwann ist sicher ein ruhiger Moment darunter (und wenn er nur 1-2 Sek. ruhig ist) dann sofort loben und raus kommen.
      Das übst du jetzt, immer und immer wieder, erst wenn es gut klappt, und dein Hund 1-2 Min. Alleine bleibt erhöst du deine Anforderungen.

      Folge deinem normalen Tagesablauf und bau immer wieder Situationen ein, wo dein Hund kurz allein bleiben muss, z.B. ins Bad, Post aus Briefkasten holen, Dachboden, Keller gehen.

      Wenn dein Hund ohne Schwierigkeiten bei diesen Übungen alleine bleibt, baue Reize mit ein, die dein Weggehen signalisieren. Nehm z. B. den Autoschlüssel mit ins Bad. Oder zieh Straßenschuhe und Jacke an, wenn du die Post holst.
      Irgendwann ist es dann soweit, Du verläßt ohne deinen Hund das Haus.
      Benimm dich ganz normal, bitte keine Abschiedsszene.
      Wenn du ein Babyphon hast setze es zur Überwachung ein. Kurz lauschen und nur zurück, wenn nicht mal das leiseste Winseln zu hören ist!

      Ich bin für keine große Begrüßungsszene, da dem Hundi dann nur signalisiert wird, das es etwas besonderes ist, wenn man zurückkommt, und das ist es nicht, es ist das normalste der Welt. Also nur normal begrüßen. Deine Rückkehr hat schon genug belohnenden Charakter.

      Jetzt kannst du die Zeitspanne langsam erhöhen die du draußen bist. Mal die Wäsche aufhängen, oder ein Buch mitnehmen.

      Bereitet auch dies keine Schwierigkeiten mehr, gib weitere Reize , die dein Weggehen signalisieren, z. B. Gartentor öffnen, Auto aus Garage fahren. Dann leise zurückschleichen, Hund ruhig, bestens.

      Wenn nicht, hast du zuviel verlangt und fängst dort wieder an, wo Hundi sicher ruhig ist.

      Wenn Du das Haus wirklich verlassen musst, weil du einkaufen musst oder sonstetwas, nehm dein Hundi mit.

      In der Zeit des Übens darf er nicht in alte Verhaltensmuster fallen, oder sorge dafür das jemand bei ihm ist , während Du weg bist.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Ich bin nicht hier um mir irgendwas über diese Organisationen anzuhören. Ich weiss, dass es meinem Spino jetzt gut geht und er sich wohl fühlt. Ich glaube auch nicht, dass er mal auf der Strasse gelebt hat. Dazu ist er zu anhänglich. Wenn die Frau von der Organisation wieder anruft, dann frage ich sie mal, wie lange er im Tierheim war.

      Ansonstan danke für die Tipps. Ich werde das mal testen und eine Hundeschule suchen.
      Was mir grade einfällt: Wenn er auf der Strasse gelebt hätte usw. dann dürfte doch in seinen Papieren als Geburtsdatum nur ein ungefähres Alter stehen, oder? Bei ihm steht ein genaues Datum. 16.04.2007...

      So, ich gehe jetzt Ziegen füttern. Und zwar alleine. Mal sehen, was er in den 5-10 Minuten anstellt. Kann ja nicht sein, dass ich ihn für sowas zu dem Übermieter geben muss. Die freuen sich zwar wenn er da ist, aber Sinn der Sache ist es nicht....
      Mh, also bei meinen steht auch ein Datum drin obwohl man nicht genau weiß wann die beiden geboren sind. Bei Talba ist es wohl vom Monat her ziemlich sicher - aber vom Tag her nicht.
      Bei Thorin weiß man es aber so ziemlich gar nicht genau und dennoch steht ein Datum drin. "Datum geschätzt" war die Aussage dazu.


      Tip: Bevor das Allein sein nicht klappt, würde ich den Hund keine Fünf Minuten "Unkontrolliert" alleine lassen. Sonst lernt er es vermutlich nur sehr schwer.

      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Es ging ganz gut. Draussen hätte ich ihn jaulen oder bellen hören. da war nichts. Erst als er die Haustür gehört hat, hat er angefangen zu jaulen. Dann habe ich vor der Wohnungstür gewartet bis er aufgehört hat (ganz kurz nur) und bin rein. Er hat sich gefreut wie ein Schneekönig. Ich habe ihn aber nur über den Kopf gestreichelt und kurz begrüsst.

      Ca. 2 Minuten alleine klappt anscheinend ganz gut. Er wartet dann vor der Tür.

      Da tragen die einfach ein Geburtsdatum ein ohne zu wissen wann er geboren ist? Das ist ja seltsam. ich hätte gedacht, dass dann nur ca. 2007 stehen würde. Oder wie bei ausländischen Staatsangehörigen, wo man das genaue Datum nicht weiss der 01.01. ... Dann feier ich halt mit dem Hundchen Geburtstag obwohl er da gar nicht hat :D