Mein Hund zwickt meinen Sohn

      Andererseits muss man, wie ich finde auch dem Hund nicht jedes leichte Schnappen sofort austreiben wollen.
      Mein Hund weiß genau, wo er steht und wenn die Kinder ihn mal nerven und ich nicht sofort zur stelle bin, kann der Hund auch schon mal gnappsen.
      Ein durchaus normales Kommunikationssignal.
      Natürlich erschrickt man sich,
      aber man sollte immer den Gesamtzusammenhang dabei sehen.
      Und ich zB weiß, mein Hund käme nicht auf die Idee, das ungerechtfertigt zu tun.
      Ich straf meine Katzen ja auch nicht, wenn sie kratzen...
      Hallo!


      @hummel128
      Wir haben uns nicht im gernigsten widersprochen!
      Wenn die Haltung stimmt, dann funktioniert es auch mit Jagdterriern - in den richtigen Händen sind sie tolle Hunde, umgekehrt werden sie aber auch zu einer Katastrophe!


      Ein Terrier gibt nicht auf - niiieeemalssss!

      Denn "Terrier" leitet sich von "Terror" ab! :wink: :wink: :wink:


      Original von Mimi
      ... vor allem wenn der Hund laut Eurer Beschreibung eigentlich keinen Grund dazu hat, außer seinen Egotrip.

      Da muß man sich allerdings auf die Beschreibung des Themenstarters verlassen...


      Thallus.
      @Thallus Nein, wir haben uns nicht im geringsten widersprochen (das es sowas noch gibt :wink: )

      Genau das ist ja das verzwickte am Forum, man muss sich auf die Beschreibung des Fragenden verlassen..., manchmal kann da doch ein kleines (aber vielleicht doch wichtiges Detail) außer acht gelassen werden... Und in gewisser Weise ist man ja auch als derjenige Besitzer ein Stück weit voreingenommen....
      Wichtig wäre aber ein neutraler Blick auf die jeweilige Situation...

      An das was Mimi geschrieben hat, habe ich noch gar nicht gedacht.
      Auch zu meiner Kindheit durften die Hunde wann immer sie wollten in mein Zimmer, sogar in mein Bett.
      Und jetzt ist es bei meinem Sohn und unserer Hummel auch nicht anders, die schläft teilweise die ganze Nacht in seinem Zimmer, mal unterm Schreibtisch, mal vorm Bett, mal im Bett.
      Und für die beiden ist das ganz toll, denn so haben die beiden eine Bindung zueinander aufbauen können...
      Hummel sieht meinen Sohn zwar nicht als ranghöher an, aber auch nicht als niedriger..., genau wie bei Mimi eher als gleichwertigen Partner.
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      das mit den leckerchen klappt ganz gut .rocky hat seit wir damit angefangen haben ,das nur der kleine die leckerchen gibt,nicht mehr nach ihm geschnappt oder gar geknurrt . im gegenteil er freut sich jetzt immer wenn leon kommt und ihn ruft und er ist bei ihm vorsichtig beim abnehmen.auch spielen tun sie jetzt schöner als vorher und auch mehr .das mit dem kinderzimmer hatten wir nur zum schutze des hundes verboten wegen dem ganzen spielzeugs das er anfressen oder verschlucken könnte.das galt eigendlich nur als er noch winzig war jetzt bleibt er von alleine draussen.das bett haben wir auch nur verboten weil er immer rein piselt einmal sogar aufs kopfkissen .außerdem sagte mein tierarzt das ein hund nicht ins bett gehöre vorallem nicht bei kleinen kindern.ach ja und noch was der jagtterrier von dem rocky abstammt ist super lieb. leon durfte von baby an alles mit ihr machen und sie hat ihm nie was getan. er durfte auch in ihrem körbchen schlafen (MIT IHR zusammen ).
      rocky zeigt auch keinerlei jagttrieb er kuschelt mit meinem zwergkanienchen und leckt ihm den kopf ab.
      heißt er wäre ein miserabler jagthund :lol:
      seine mutter und er haben auch noch nie andere hunde gebissen. er hat sich bis jetzt zumindest ,auch noch nie aggressiv anderen hunden ,ob männlein oder weiblein gegenüber gezeigt.sie hat höchtens mal nach nen aufdringlichen freier geschnappt wenn sie nicht läufig war .
      das ist dann wohl normal.werden das mit den leckerchen so weiter machen .
      jeder hund ist ein familienhund es sei denn man zeigt ihm das familie etwas schlechtes ist .

      mfg jm82
      Mein kleiner Labrador ist auch gerade neun Monate und ständig am knabbern, aber man muss versuchen, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Also wenn mein kleiner racker mich oder irgendwelche sachen anknabbern will dann halte ich ihm die Schnauze zu. Am anfang wird der Hund zappeln und sich versuchen zu befreien, und genau dann darf man ihn nicht loslassen. Erst wenn er aufhört sich zu wehren und ganz still ist, dann lobt man ihn und lässt ihn wieder los. Also das ist nur ein kleiner Tipp aber mit einem riesigen Erfolg wenn man es konsequent so macht.

      Lg Sunny
      Warum wird hier nicht zusätzlich der instinktivste Weg als Lösung mit heran gezogen ?

      Schnauze zuhalten ? Das kennt kein Hund von Artgenossen. Bei jedem kleine Welpen wird geraten, laut und hoch zu quitschen, wenn er zwickt. Das funktioniert genauso gut bei älteren Hunden - es ist schließlich ein instinktives Abbruchsignal...
      Hallo!

      Also einem Welpen die Schnauze zuzuhalten, bis er sich nicht mehr wert, ist nicht richtig. Mal ein kurzer Schnauzgriff, wenn der Hund mein quietschen ignoriert ja, aber festhalten, da hat Angelwitch recht, macht kein Hund so lange.

      Außerdem wieso sollte man es nicht so weit kommen lassen, dass ein Hund rumknabbert. Wie sollte er denn sonst seine Umwelt erkunden, er hat keine Hände wie Kinder und die wollen auch alles anfassen.

      Ein Hund muss lernen, mit seinem Gebiss richtig umzugehen, Beißhemmung muss erlernt werden und ist nicht angeboren, wie denn, wenn er nicht beißen darf.

      Habt ihr schon mal körperlich mit einem Hund gespielt, der nicht in Menschenhaut beißen durfte, als er klein war? Ich schon und es tut höllisch weh, denn so freundlich dieser Hund auch war und wirklich NUR spielen wollte, er hat zugebissen wie ein Bolzenschneider, weil er einfach nicht gelernt hat, dass menschliche Haut empfindlich ist.

      Ciao Mimi
      ..........
      Ich würde sagen: Hund gerade viel knabbern lassen! Alte Schuhe, Gummireifen, Stöcke, Kaustangen - alte Handtücher...

      Ich verstehe echt nicht, das manche Leute ihren Hunden alle möglichen natürlichen Dinge verbieten - und dann noch mit solch mittelalterlichen MEthoden.

      Mimi hat schon recht: So lange würde ein anderer Hund nie einem anderen die SChnauze zuhalten... Noch nie beobachtet, wie das Hunde machen, und warum? Naja... Geh mal auf eine Hundewiese und beobachte einfach mal!

      Thorins Schnauzgriffe gegenüber übermütigen Welpen dauern nur Sekunden und sind von den meisten Leuten gar nicht als Schnauzgriff zu erkennen... Schade. Und warum macht Thorin das? Weil der Welpe ihn umrempfelt, wenn er irgendwo liegt und seine Ruhe möchte und der Welpe nicht aufhört ihn zu nerven.

      Ein Hund kann lernen, was tabu ist zu benagen und was nicht. Generelles Knabberverbot würde ich nicht erteilen sondern dem Hund gezielt Dinge zum BeNagen anbieten.

      Meine Hunde knabbern heute noch gern. Talba ist eine richtige Waldarbeiterin und wenn wir einen halben Baum finden, an dem noch viele kleine ÖÄste dran sind, dann knabbern wir die alle ab, bis nur noch ein schöner, runder STamm übrig ist. Ich knabbere natürlich nicht wirklich sondern benutzte meine Hände dazu.. und wir zerren alle gemeinsam daran - ich lache mich tot und die Hunde wedeln mit den Ruten und wir ahben alle drei einen Heiden Spaß.. manchmal rennen wir dann noch zu dritt mit dem Ast im Fang (und ind en Händen) über die Wiesen - machen Pausen, in denen wir das Kunstwerk noch etwas benagen und weiter gehts.
      So habe ich schon Stunden zugebracht bis fast nichts mehr von dem Ast (der mal ein halber Baum war :D) übrig geblieben ist.

      Solche Erlebnisse sind es, die Hunde zufrieden machen und sie dann in der Wohnung auch daran hindern, alles annagen zu wollen. (Ihr glaubt ghar nicht, wie unproblematisch Hunde sind (selbst völlig ohne Grunderziehung), die einfach nur zufrieden sind, weil sie viel erleben dürfen und draußen so richtig Hund sein können)

      Gruß
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      von agelwitch:Andererseits muss man, wie ich finde auch dem Hund nicht jedes leichte Schnappen sofort austreiben wollen.


      ganz ehrlich, bei solchen ausagen :sick:
      Und wenn deine kinder den hund zwicken und du bekommst es mit?
      Ist das auch in ordung? Sicher nicht! oder?

      Wenn man das nicht unterbindet in so ne fall wo es drum geht,
      was passiert dann wohl? :eh:

      von thallus:Mir kommt es aber oft so vor, daß viele eigentlich Berührungsängste mit ihrem Hund haben! Augen rollen

      JA, leider !
      Und genau das war mein Fehler,
      ich bin nicht davon ausgegangen..
      entschuldigt bitte!

      von sunny:Also wenn mein kleiner racker mich oder irgendwelche sachen anknabbern will dann halte ich ihm die Schnauze zu. Am anfang wird der Hund zappeln und sich versuchen zu befreien, und genau dann darf man ihn nicht loslassen. Erst wenn er aufhört sich zu wehren und ganz still ist, dann lobt man ihn und lässt ihn wieder los. Also das ist nur ein kleiner Tipp aber mit einem riesigen Erfolg wenn man es konsequent so macht.


      dein Hund ist 9 monate alt und knabbert immernoch dich und deine wohnung an?
      Und du meinst das deine "schnauze halten" methode funktioniert??
      Ich finde du beschreibst hier eine Prozedur, die euch beiden nichts bringt.

      von jm 82:das mit den leckerchen klappt ganz gut .rocky hat seit wir damit angefangen haben ,das nur der kleine die leckerchen gibt,nicht mehr nach ihm geschnappt oder gar geknurrt . im gegenteil er freut sich jetzt immer wenn leon kommt

      :biggrin:
      das ist doch ein toller erfolg!
      :hug:

      von Thora:Solche Erlebnisse sind es, die Hunde zufrieden machen und sie dann in der Wohnung auch daran hindern, alles annagen zu wollen. (Ihr glaubt ghar nicht, wie unproblematisch Hunde sind (selbst völlig ohne Grunderziehung), die einfach nur zufrieden sind, weil sie viel erleben dürfen und draußen so richtig Hund sein können)

      :zustimm:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      @Mopsmom

      Natürlich ist es nicht in Ordnung, deswegen versuch ich auch, meine Kinder nicht mit dem Hund allein zu lassen.
      Aber Kinder müssen lernen, daß auch ein Tier sich wehrt.
      Eine Katze kratzt, ein gut sozialisierter Hund gnapst!
      Das ist das Natürlichste der Welt für einen Hund.

      Genauso bin ich der Meinung, der Depp, der einen fremden, angeleinten Hund anfäßt, darf sich nicht wundern, wenn ein Hund schnappt.

      Es gibt für mich Instinkte, die man einem Hund nicht durch Bestrafung austreiben sollte, sondern ihm beibringen muß, wie und wann er damit umgehen darf/soll.