Impfen

      hallo,
      nach dem ich unsere Hündin wieder impfen lassen musste, hat der TA festgestellt, dass bei der letzten Impfung ein Kombipräparat Virbagen SHA2PPi/LT und Rabdomun (Tollwut) gleichzeitig geimpft wurde. Das kann doch nicht richtig sein! Wer hat Erfahrung?
      Heutzutage werden ständig Mehfachimpfen gespritzt. Carry bekommt jährlich ein Fünffachpräparat gespritzt.

      Was genau soll denn daran nicht richtig sein?

      Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      hab gerad heute impfen lassen, ebenfalls ne 5-fach-Impfung^^
      ist standard mittlerweile scheinbar

      und so hat Hund nur 1 Pieks^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Hallo,

      SHA2PPi/LT bedeudet ja: Staupe,Hepatitis Contagiosa Canis, Parvovirose, Parainfluenza (Zwingerhusten), Leptospirose, Tollwut

      Sind denn im Impfpass 2 Aufkleber oder nur einer? Ich meine, der Impfstoff wird ja zusammengemischt, d.h. es gibt 2 kleine Flaschen mit 1* Feststof f+ 1*Lösung (i.d.R. nur Tollwut). Und pro Flasche hat man einen Aufkleber. Deshalb hast du vielleicht SHA2PPi/LT und Rabdomun - Aufkleber im Pass. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der TA 2*Tollwut geimpft hat, wäre ja unsinnig.

      Hallo Rudeltier + Koyuki

      wenn ihr 5-fach-Impfungen habt, gegen welche Krankheit lasst ihr dann nicht impfen? Ich persönlich finde alle 6 Krankheiten wichtig


      LG SimbaFalco
      Es grüßen:
      Katze Simba *Nov 2005
      Labrador Marley *30.3.2008
      Meerlis Bex, Charly, Mathilda
      Ringo, Paul, Emma

      In Gedanken werdet ihr immer bei uns sein
      Falco * Mai 1996 + 25.4.2008
      Krümel *2002 + 2009

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „SimbaFalco“ ()

      hab gerad mal nachgeguckt, weil meine TÄ was von der 5-fach-Impfung erzählt hat^^

      Benny hat heute Tollwut und SHAPPi bekommen also fehlt Leptospirose
      die Impfung die er noch im Tierheim bekommen hat war aber SHA2PPi/LT
      muss Leptospirose vielleicht nicht jedes Jahr geimpft werden?

      muss auch erhlich sagen, hab garnicht nachgefragt und druaf geachtet, hab einfahc nur gesgta einmal durchimpfen und sie hat mir das noch erklärt und dahcte mir nur so so, gut sie wird wohl übers Imfen bescheid wissen^^
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      Wann war denn die letzte Impfung, außer die von heute?
      Die Lepto muss eigentlich, wenn man es genau nimmt, nach 1/2 - 3/4 nachgeimpft werden, da der Impfschutz nicht so lange hält. Aber die TÄ impfen die idR 1* Jährlich, so als Kompromiss sozusagen. Die einzige Krankheit, die länger hält, ist die Tollwut (bis zu 3Jahre), jedoch braucht man da einen anderen Impfstoff bzw. muss vom Hersteller direkt vorgegeben sein.

      Hat der TA etwas gesagt, wann du mit Benny wieder zum Impfen musst??
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      Krümel *2002 + 2009
      Hallo,
      bin neu hier. Falls ich etwas falsch mache, sorry.
      SimabaFalco: Ich habe zwei Aufkleber. Einer steht für Tollwut und der andere für die Kombi-Imfpung auch mit Tollwut. Daher habe ich den Eindruck, dass der TA doppelt geimpft hat.

      Die Intervet-Impfstoffe (Nobivac) werden so weit ich weiss alle drei Jahre geimpft, hat der TA bestätigt und mir auch so eingetragen.

      So weit ich jetzt weiss:
      Tollwut alle drei Jahre, den Rest bis auf Leptospirose alle drei Jahre.Leptospirose braucht ein Hund, der ganz normal lebt, ohne viel im Wasser zu sein, keine Pfützen austrinkt und nicht mit kranken Hunden zusammen kommt, ein Mal im Jahr.
      Zwingerhusten braucht man nicht, es sei denn, Hund ist viel mit anderen Hunden zusammen.
      Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass die Tierärtzliche Hochschule Hannover und andere von der Borreliose abraten.

      Rudeltier: Schau doch mal auf die Seite haustierimpfungen.de. Richtig ist vor allem, dass bei der vielen Impferei die Pharmaindustrie und die Tierärzte ordentlich verdienen. Es lohnt sich, sich zu informieren und dem TA genau zu sagen, was man möchte.

      RE: Wie oft was

      Original von Mulli
      So weit ich jetzt weiss:
      Leptospirose braucht ein Hund, der ganz normal lebt, ohne viel im Wasser zu sein, keine Pfützen austrinkt und nicht mit kranken Hunden zusammen kommt, ein Mal im Jahr.


      Welcher arme Hund muss denn so leben?

      Original von Mulli
      Zwingerhusten braucht man nicht, es sei denn, Hund ist viel mit anderen Hunden zusammen.


      Sorry, aber gerade dieser Satz ist (meiner simplen Meinung nach :D )Humbug. Zwingerhustenerreger halten sich über längere Zeit z.B. im hohen Gras. Dein Wuff läuft also nach einem Kranken durch die Wiese und schwupps hat er Zwingerhusten. Auch wenn er sonst sozial unverträglich ist und keine Hundekontakte hat, kann er Zwingerhusten kriegen.

      Ich wohne in einem absoluten Ballungsraum und halte mich an die tierärztlichen Impfempfehlungen. Virenstämme ändern sich rasant, das weiß ich. Ich machs trotzdem. Meine Hunde haben ein vorbildlich geführtes Impfbuch.

      Für mich ist es fahrlässig, Impfschutz schleifen zu lassen. Bei uns sind andere Dinge wichtig, z.B. dass meine Hunde was Anständiges in den Napf kriegen, um ein gesundes Immunsystem entwickeln zu können.

      Aber die Impferei ist ein Streitthema, genau wie die Fütterung auch...

      Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...

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      nächstes Jahr im August^^ und da ist Leptospirose auch angekreuzt, auch Tollwut wieder. Bei uns wird Tollwut jährlich geimpft

      Nja ich muss Montag eh nochmal hin um die Blutergebnisse von Benny zu erfahren^^ dann frag ich wohl mal nach

      hier wird die "marke" virbagen geimpft
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D

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      Nicht so eng gemeint, wie verstanden.
      Mein Hund schwimmt regelmäßig in Flüssen und Seen, macht Obedience, hat Hundefreunde, lebt auf dem Land. Viele Hunde leben leider nicht so.
      Ich lasse sie impfen! Aber Zwingerhusten, da hat Tierärztin gesagt, das brauche man nicht unbedingt. Na ja. Ich forsche halt im Moment und möchte einfach nicht mehr jedes jahr impfen, wenn es denn gar nicht notwendig ist!

      Seit zwei Jahren ist kein Tier mehr erkrankt

      Deutschland ist tollwutfrei

      Von Christina Hucklenbroich/FAZ Juli 2008

      17. Juni 2008 Ein Vierteljahrhundert hat es gedauert, aber jetzt kann man die Tollwutbekämpfung in Deutschland eine Erfolgsgeschichte nennen: 1983 begannen die Bundesländer Bayern und Hessen in einem ersten Feldversuch damit, Füchse gegen die Tollwut zu impfen. Als Köder wurden Hühnerköpfe ausgelegt, in denen eine Kapsel mit Impfstoff versteckt war. Genau 25 Jahre nach dieser ersten Fuchsköder-Impfaktion ist Deutschland jetzt tollwutfrei. „Genaugenommen seit dem 4. Februar 2008“, sagt Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems. „Es gibt eine Definition der OIE, der Weltorganisation für Tiergesundheit, wonach ein Land zwei Jahre nach dem letzten Fall von terrestrischer Tollwut als tollwutfrei gilt.“

      In Deutschland ist unter terrestrischer Tollwut im wesentlichen die Fuchstollwut zu verstehen. Am 3. Februar 2006 wurde zum letzten Mal Tollwut bei einem deutschen Fuchs diagnostiziert. Nachdem nun zwei Jahre lang alle getesteten Tiere gesund waren, darf Deutschland sich offiziell mit seinem neuen Status schmücken. Eilig haben es die Behörden aber mit der Bekanntgabe nicht, denn zurzeit laufen noch die letzten Impfaktionen. In Hessen etwa wurden im April ein letztes Mal Köder ausgelegt.

      Zu hundert Prozent tödlich

      Die Tollwut gilt als eine der gefährlichsten Infektionserkrankungen für den Menschen. „Ich würde sagen, es ist eine zu hundert Prozent tödliche Erkrankung“, sagt Bernhard Fleischer vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. „In der Literatur gibt es nur einen einzigen Fall, in dem ein Mensch den Ausbruch der Krankheit überlebt hat.“ Ein 15 Jahre altes Mädchen soll 2004 im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin von einer tollwütigen Fledermaus in den Finger gebissen worden sein. Das Mädchen hatte die Fledermaus, die gegen ein Fenster geflogen war, retten wollen. Die Schülerin erkrankte schwer, überlebte jedoch nach intensivmedizinischer Betreuung.

      Das Tollwutvirus wandert nach dem Biss aus dem Speichel des Tieres über das Nervensystem des Opfers ins Gehirn. Bewusstseinsstörungen, Lähmungen und andere neurologische Symptome sind die Folge. Klassischerweise tritt auch die sogenannte Hydrophobie auf: Erkrankte reagieren auf das Geräusch und den Anblick von Wasser mit hochgradiger Erregung und Krämpfen.

      „Viele Urlauber unterschätzen das Risiko“

      In Deutschland grassierte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Haustiertollwut: Menschen steckten sich bei infizierten Haushunden an. Diese Form brachte man durch Registrierung von Hunden und das Einfangen streunender Tiere erfolgreich unter Kontrolle. Nach dem Zweiten Weltkrieg breiteten sich aber infizierte Füchse aus Polen nach Westen aus. 1947 hatten sie die Oder erreicht, 1950 die damalige innerdeutsche Grenze. Ein Jahr später fand man bereits die ersten tollwütigen Füchse in Bayern. Die ersten Versuche, die Krankheit einzudämmen, zielten darauf, die Fuchspopulation zu dezimieren. Aber ob Fallenstellen, hormonelle Sterilisation oder sogar das Ausgraben von Welpen aus dem Fuchsbau - alle Methoden scheiterten. Erst als Impfstoffe entwickelt wurden, die die Tiere auch nach oraler Aufnahme vor der Erkrankung schützten, konnte die Fuchstollwut wirksam bekämpft werden. Von 1985 an warfen die Bundesländer flächendeckend Köder per Flugzeug ab. Bald steckte die Kapsel mit Impfstoff nicht mehr im Hühnerkopf, sondern in einem industriell herstellbaren Klumpen aus Fischmehl und Fett, dem sogenannten Tübinger Köder.

      Die Fallzahlen beim Fuchs gingen seitdem rapide zurück. Trotzdem traten auch in Deutschland weiterhin vereinzelt Erkrankungen beim Menschen auf. „Das sind die sogenannten importierten Fälle“, sagt Susanne Glasmacher, Sprecherin des Robert-Koch-Institutes in Berlin. „Die Betroffenen stecken sich im Urlaub an, wenn sie von einem streunenden Hund gebissen werden.“ In afrikanischen Ländern, Südamerika, Indien und Südostasien, aber auch in Osteuropa und der Türkei ist die Tollwut nach wie vor unter verwilderten Haustieren verbreitet. Bekannt wurde 2005 der Fall einer 26 Jahre alten deutschen Studentin, die sich in Indien ansteckte. Die junge Frau starb im Klinikum der Universität Mainz, ihre zur Spende freigegebenen Organe infizierten mehrere Empfänger. „Viele Urlauber unterschätzen das Risiko“, sagt Glasmacher. Wer im Urlaub von einem Hund oder einer Katze gebissen wird, sollte sofort einen Arzt aufsuchen, denn eine möglichst rasche nachträgliche Impfung kann den Ausbruch der Krankheit verhindern. Und noch eine weitere Gefahr sollte nicht unterschätzt werden: In Norddeutschland breitet sich in den vergangenen Jahren die Fledermaustollwut aus. Diese Viren sind eng mit dem klassischen Erreger verwandt und können sich durch einen Biss auch auf den Menschen übertragen.

      RE: Tollwut

      Jetzt pflaume ich als Rebell auch mal wieder dazwischen...

      ich lasse meine Hunde nur dann impfen, wenn es auch wirklich sein muss! LAsse vorher jedesmal einen TEst machen. Denn wie beim Menschen auch, lässt sich der Titter des Impfschutzes nachprüfen.
      Las schonmal, dass bei einigen Hunden eine Immunität von bis zu sage und schreibe sieben Jahren vorlag, nach einer Tollwutimpfung.

      Für den Körper des Hundes ist eine Impfung stress. Vor allem, wenn sie so geballt kommt. Einige Halter berichten sogar, dass ihre HUnde danach matt und lustlos sind. Sogar noch einen Tag danach.

      Seit bei meiner HÜndin eine Art Rheuma festgestellt wurde möchte ich ihren Organismus so wenig wie möglich mit Medikamenten belasten . Das hat mir ein TA empfohlen! Er meinte: Entwurmen nur wenn es nötig ist - also Kot Proben abgeben und erste bei BEdarf Medis kaufen.

      Das gleiche gilt in unserem Hause für die Impfungen.

      Ich finde es bedenklich, dass viele TA´s die jährliche Impfung anbieten, als gäbe es nichts anderes - denn: Tollwutimpfungen kann man mittlerweile (wenn von diesem und jenem Hersteller) auch mehrjährig eintragen lassen.
      Sogar rückwirkend. Wurde der Hund also letztes Jahr mit dem für diese Jahresgrenze zugelassenen Impfstoff geimpft, kann man bei einem vernünftigen TA nachtragen lassen...

      Hier ein netter sowie aufschlussreicher Text dazu;:

      bell-amis.de/impfpflicht.htm
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      RE: Tollwut

      Hallo ihr lieben,

      Tollwut wird bei uns auch nur alle drei Jahre nachgeimpft.

      Den Titter messen zu lassen ist natürlich eine Möglichkeit, um einen Hund, der Impfreaktionen aufweist, nicht allzu sehr zu stressen. Gesunde Hunde lasse ich allerdings einfach nachimpfen, und gut ist's. Hier gabs noch keine Impfreaktionen, in keinster Form, von da her sehe ich das bei meinen nicht so eng.

      Mein verstorbener Drago kämpfte den letzten Winter seines Lebens gegen hartnäckigem Zwingerhusten. Diese Krankheit ist KEINE Seltenheit - hier in meiner Nachbarschaft geht sie regelmäßig rum. Carry war damals gut durchgeimpft und steckte sich als Welpe Gott sei Dank nicht an.

      In Punkto Impfungen bin ich wirklich pingelig, da kann ich auch nicht diskutieren. Ich habe über Jahre einen kleinen Jungen beim Sterben, oder nennen wir es Dahinsiechen an Masern beobachten müssen. Nur, weil die Eltern das Impfen für gefährlich hielten und dem Kind den Streß ersparen wollten.
      Der Junge war gegen keine Krankheit geimpft, die Masern gingen durch die Schule und da wars geschehen. Er überwandt die Masern augenscheinlich, jedoch merkte keiner, dass die Krankheit nie ganz aus seinem Körper gewichen war. Er baute erst unmerklich ab, sodass eine vermeintliche Lernbehinderung diagnostiziert wurde, und der Knirps zur Sonderschule wechseln musste. Tatsächlich war er normal intelligent, die Masernerreger hatten nur schon damit begonnen, sein Gehinrn zu zersetzen. Er kam in der zweiten Klasse an die Schule. Am Ende der vierten war er tot...

      So viel zu meiner Meinung...

      Liebe Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...