Niereninsuffizienz
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Danke für Deine Anteilnahme. die Geschichte Deiner Cindy habe ich gelesen. Ich fühle von Herzen mit Dir und finde Du hast verantwortungsbewusst, fürsorglich und voll Liebe gehandelt.
Ich hoffe, daß bei Rudi die richtige Diagnose gestellt wurde, obwohl mir diese Diagnose nach allem was ich in Erfahrung hab bringen können, nicht gerade Mut macht. Sie ist die beste Freundin meiner Kinder, was sie für mich ist, kann ich gar nicht ausdrücken und so sitze ich jetzt vor ihr und hoffe auf ein Wunder. Sie ist jetzt 14.5Jahre alt (Geburstag hat sie am 19. Dezember) und war bis Sonntag niemals krank. Was jetzt kommt und was jetzt ist, überfordert mich. Ich habe das Gefühl, oder ich bin, völlig hilflos. Morgen um 17.30 Uhr sollen wir wieder zum Tierarzt. Am Montag morgen soll sie um 9 Uhr zur Zahnsteinentfernung und Nierenspülung wieder hin. Ich habe auch Angst vor der Narkose
Ich werde morgen nachfragen, ob ich ihr selber irgendetwas mit Fleisch kochen darf, was sie fressen darf. Gestern war ich zu blöd auch nur nach irgendetwas zu fragen. -
Leider werden Nierenerkrankung oftmals sehr spät erkannt und man kann nur noch mit Diätfutter versuchen zu helfen.
Nun mal eine Frage zur Zahnsteinentfernung, ist dieser so schlimm, daß er entfernt werden muß, denn immerhin bedeutet dies ja eine Vollnarkose,
Nierenspülung? Habe ich noch nie gehört, mein Arpad hatte neun Jahre eine Niereninsuffiziens, erhöhte Albumin- und Kreatininwerte, aber so etwas kenne ich garnicht.
I love Pulis 
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Der Arzt hat gesagt, er möchte den Zahnstein unbedingt entfernen, da sich dort Bakterien sammeln. Vor einem Jahr, letzte Routineuntersuchung und Impfung war das noch kein Thema. Ja, er sagte Nierenspülung. Er erklärte mir, er werde ihr über eine Infusion richtig viel Flüssigkeit geben..?? Über die Narkose macht er sich keine Sorgen, da ihr Herz und ihre sonstige Konstitution sehr gut ist. Heute hat sie noch nichts getrunken und gegessen
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Gut, dies mit den Bakterien ist ein Argument, dem heute mehr Gewicht getragen wird, wie früher, allerdings mache ich da immer noch Unterschiede zwischen Zahnstein und Zahnbelag z. B.
Infusion somit ok, trotzdem....... hast du dir erklären lassen , WARUM er dies macht? Denn wie gesagt, mein verstorbener Arpad hatte neun Jahre eine Niereninsuffiziens, aber so etwas war nie im Gespräch, da ich auch nicht wüßte, was es bringen sollte
Zum Herz, ist dies ultrageschallt worden, um festzustellen, daß es noch in Ordnung ist? Abhören bringt leider garnichts.
Als Bogi letztes Jahr die lange Krebs-OP vor sich hatte, ließ ich vorher nochmals einen Ultraschall machen, um wirklich sicher gehen zu können, daß sich seine Herzklappeninsuffiziens nicht verschlechtert hatte, desweiteren wurde eine kurze Blutuntersuchung auf die Leber-Nieren-Funktion vor diesem Eingriff gemacht.
Bei der Hündin meines Sohnes wurde der Zahnstein im Übrigen ohne Narkose beim TA entfernt, dies kommt aber sicherlich für sehr wenige Hunde in Frage.
Zum Zahnstein will ich dir noch meine Erfahrung, ebenso die einiger Bekannten, sagen, dieser kommt sehr schnell wieder! Bei Bogi ist der Zahnstein auch viel hartnäckiger geworden. All die Jahre habe ich diesen mittels eines Metallkratzers, bekommt man auch beim TA, entfernt, bei Bogi wurde der Zahnstein - er hatte sehr wenig für sein hohes Alter - wegen der OP entfernt, sonst hätte ich dies nie machen lassen, da ich nach wie vor abkratze.
Deine Hündin hat gestern nichts gegessen und getrunken????
Essen naja, dies ist nicht tragisch, aber nicht trinken??? Wasser braucht sie auf jeden Fall. Dies wäre schon mal eine Sache, die mich stutzig machen würde. Sollte sich dies heute nicht bessern, würde ich auf jeden Fall mit dem Tierarzt Rücksprache halten, denn trinken muß sein und ändert sich dies nicht, wäre dies für mich ein Alarmzeichen für die anstehende Narkose.
Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht ganz durcheinander gebracht :biggrin:, sind halt so meine Erfahrungen.
I love Pulis 
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Ich habe heute abend einen Termin bei dem Arzt. Ich rufe ihn nachher an, ob sie mit soll, zwecks einer Infusion, denn sie hat nichts gegessen und getrunken. Eigenlich wollte er mir heute abend erklären, was er am montag macht und wie es weiter geht für Rudi. Spazieren ist sie gerne gegangen und hat auch mit den kindern gespielt. ich werde ihn heute abend alles fragen. Das Antibiotikum hat sie nicht mal mit Leberwurst genommen, auch ein Poblem. Die größte Angst habe ich, dass sie sich quält, das möchte ich auf keinen fall; und die andre Angst sie zu verlieren ist auch nicht besser.
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Du könntest ihr auch Wasser mittels einer Einmalkanüle einflössen, aber rede zuerst mit dem TA. Alles Gute und halte mich doch auf dem Laufenden

Tabletteneinnahme funktioniert bei uns so: Mund des Hundes *g* ganz weit auf, Tablette ganz nach hinten in den Rachen schieben, Kopf nach oben halten, am Kehlkopf graulen, dies löst Schluckreflex aus, und drunten ist sie.
Wenn dein Hund Nahrung verweigert, wird er auch keine Leberwurst nehmen, dies ist meine Erfahrung, oftmals steckt dann eine Übelkeit dahinter.
I love Pulis 
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Ich hoffe, du hast mich richtig gelesen? Ich schrieb von Weizenkeimöl, Leinöl riecht auch ein bissele arg streng. .
I love Pulis 
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Apaly“ ()
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ich schreib es nicht gerne - aber der Hund hat mit 14,5 ein gutes Alter,
sollte man da noch zu sehr auf den TA hören ? Dem Hund noch Behandlungen zu Teil werden lassen, wovon nur der TA was hat ?
Habe es mal gemacht und das Ende war 3 Monate später. Ob ich meinem Hund damit einen Gefallen getan Habe ? -
Bogi war auch schon über 14 Jahre, als er wegen des Zungenkrebses operiert wurde, ich habe lange hin und her überlegt, seine gesundheitliche Verfassung war noch sehr gut und entgegen der Prognossen, 90 % der Hunde würden mit dieser Krebsart nur noch ein Jahr leben, lebt Bogi immer noch.
Wenn du hier speziell die Zahnsteinentfernung meinst, da gebe ich dir vollständig Recht!!, allerdings mit Einschränkung, so z. B. wenn der Hund Schmerzen beim Fressen hat, ständige Zahnfleischentzündungen, obwohl man die wiederum mit einigen Mittelchen sehr gut behandeln kann. Ist nur etwas Zahnstein vorhanden, würde ich keine Behandlung mehr machen lassen, denn ein bissele Zahnstein, bzw. die Bakterien machen in diesem Alter aus meiner Sicht nicht viel aus. Arpad wurde über 15 Jahre und Bogi hat ihn eh schon getoppt. Ich mache soweit ich es kann, das bissele Zahnstein selbst ab, meine Pulis lassen sich dies gefallen.
Der Zungenkrebs bei Bogi wurde von einem Spezialisten entfernt, bei irgendeinem Besuch meinte er, Zähneputzen ließe er sich wohl nicht, na dies fange ich doch in so einem hohen Alter nicht mehr an, da wird gekratzt. Im Übrigen hat Bogi schon seit drei Jahren Probleme mit dem Herzen, aber garantiert nicht von Bakterien und daran wird er auch nicht sterben.
I love Pulis 
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Hallöchen,
die Diagnose Niereninsuffizienz ist natürlich erstmal ein Schlag ins Gesicht, aber mit der richtigen Behandlung kann sie noch eine schöne lebenswerte Zeit bei dir haben.
Wenn die Zähne wirklich übel aussehen, sollten sie wirklich gemacht werden. Bei schlechten Zähne/Entzündungen gelangen Bakterien in den Blutkreislauf. Das Blut wird ja durch die Nieren gefiltert. Somit gelangen die Bakterien in die Nieren und können sie dort schädigen. Auch ihr Alter spielt eine Rolle. Die Nierentätigkeit ist selbstverständlich nicht mehr so wie bei einem jungen Hund. Wenn eine Narkose gemacht werden sollte, dann am besten eine Inhalationsnarkose. Diese ist wesentlich schonender!
Bei Nierenerkrankungen sollte man eher auf Trofu verzichten. Meist gibt es diese Diäten auch in Nafu-Form, die ich auf jeden Fall bevorzugen würde. Einerseits wird Trofu gefüttert und andererseits werden Infusionen gegeben.
Die Infusionen sind natürlich richtig, wenn der Hund ausgetrocknet ist, aber Trofu entzieht dem Körper doch zusätzlich Flüssigkeit. Bei Nierengeschichten sollte man auf hochwertiges Eiweiß achten, da das vom Körper besser verwertet werden kann.
Du schriebst, dass du Ipakitine gibst. Ist der Phosphat-Wert erhöht bzw. in der oberen Referenz? Wo liegt der Calcium-Wert? Ipakitine ist nämlich ein Phosphor-Binder auf Calciumbasis. Ein hoher Phosphorspiegel im Blut sollte unbedingt vermieden werden, weil es die Nieren, wenn zu hoch, weiter schädigt. Es wurden bessere Erfahrungen mit dem Phosphor-Binder Aluminiumhydroxid gemacht. Das bekommst du rezeptfrei in der Apotheke. Die Gabe erfolgt, wie beim Ipakitine, auch übers Futter, abhängig vom Körpergewicht.
Setzt Rudi vermehrt Urin ab? Beim übermäßigem Pieseln gehen wichtige B-Vitamine verloren. In der Apotheke kannst du den Vitamin-B-Komplex von Ratiopharm kaufen. B-Vit. sind wichtig für den Stoffwechsel und für die Blutbildung.
Du kannst auch Homöopathie zur Senkung des Harnstoffs und Kreatinins einsetzen. Leider kenne ich die Werte nicht. Bitte sprich den TA darauf an.
Beim Nierenversagen können die harnpflichtigen Stoffe nicht mehr ausreichend aus dem Blut filtriert und in Harn umgewandelt werden. Der Körper vergiftet. Daher fühlen sich die Tiere so schlecht.
Ich würde die Hündin nicht aufgeben. Natürlich ist 14 J. ein gutes Hundealter, aber deswegen zu sagen, dass sich eine Behandlung nicht mehr lohnt? Bestimmt nicht! Eine Niereninsuffizienz tut i. d. R. nicht weh. Das schlechte Allgemeinbefinden resultiert aus Vergiftungserscheinungen und bessert sich, wenn die Behandlung anschlägt.
Ich kann nur sagen, dass ich für meine Tiere jede Möglichkeit ausschöpfen würde. Egal, ob jung oder alt. Ein Tier sollte sich nicht quälen, aber solange noch Hoffnung besteht, würde ich weiterkämpfen.
LG
Sandra
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Sandra81“ ()
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Eins habe ich noch vergessen. Es sollte vor der Entfernung des Zahnsteines ein nierenschonendes AB gegeben werden. Bei der Zahnsteinentfernung wird es etwas bluten, so dass die Bakterien sich erst schön breitmachen können. Das AB sollte dann auch noch nach der Zahnsteinentfernung gegeben werden. Das ist ganz wichtig. Bei meinem Kater Winnie wurde das letztes Jahr aus diesen Gründen auch so gemacht. Im Maulraum der Tiere können z. T. heftige Bakterien wimmeln. Zur Vorsorge würde ich das in jedem Fall machen.
Kannst es ja mal heute einwerfen, wenn du nicht schon ein AB gibst
Wenn der TA nur die "normale" Narkose geben kann, dann würde ich mir eine TK in der Umgebung suchen, die das macht.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Sandra81“ ()
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Hallo und vielen Dank für Eure Tips. im Moment ist die Niereninsuffiziens da kleinste Problem
Wir mussten Rudi heute nacht in die tierklinik fahren, da sie mitten in der nacht plötzlich Fieber bekam, sichtlich große Schmerzen hatte und nicht ansprechbar war. Dort wurde sie sofort operiert, da sich beim Rönjtgen eine komisch erhöhte Lage des magens zeigte. Sie reagiert auch nicht besser mit intrvinösen Schmerzmittel, also wurde sie operiert. Dabei stellte sich ein Tumor an der Milz raus. Die Milz wurde entfernt, der Tumor hat augenscheinlch noch nicht gestreut. Die Op hat sie gut überstanden. Noch ist sie in der Klinik, da der Arzt sie noch untr Beobachtung haben möchte
Über Milz mit Tumor weiß ich genausoviel wie über Niereninsuffizienz
Zu der Zahnsteinentfernung, Rudi war bisher in so gutem Zustand, dass es besser gewesen wäre den Zahnstein zu entfernen, als die Nieren weiter damit zu belasten, da sie die Narkose locker weggesteckt hätte. So ihr Tierarzt. Mit der Narkose hat er wohl recht behalten. Der operierende Tierarzt, war leider nicht ihrer, hat auch gesagt, daß sie die Op unbeschadet überstanden habe und die Narkose gut verarbeitet hat. Aber was kommt jetzt? -
Hallo Kristina, ich schrieb dir ja schon, ohne Milz kann ein Hund gut leben!
Warte nun mal die Tage ab, vielleicht hing das Nierenproblem doch mit dem Milztumor zusammen. Allerdings würde ich jetzt von einer Zahnsteinentfernung Abstand halten, denn zwei Narkosen hintereinander wären eindeutig zu viel!
Gute Besserung an deine Rudi, und ich hoffe, du bekommst sie morgen aus der Tierklinik.
I love Pulis 
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Sie hat die Op gut überstanden und die Laborwerte sind auch wieder gut, war wohl die Milz an den Nierenwerten schuld. Aber es geht ihr trotzdem nicht gut. Sie isst nicht, sie trinkt nicht und sie läuft nicht. Bisher wollte der Tierarzt sie nicht einschläfern. Heute soll ich sie um 17.00 Uhr selber füttern, vielleicht isst sie bei mir...
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Rudi ist noch in der Tierklinik? Dann würde ich dies als Grund des Verweigerns von Futter und Wasser sehen. Hoffe, sie frißt bei dir, vielleicht kannst du sie außerhalb der Klinik füttern, denn mit all den Geräuschen und Gerüchen kann ich mir denken, daß es ihr den Appetit verschlägt.
Einschläfern? Ach was! Nach einer Milzop braucht sie ein paar Tage, bis sie sich - im Normalfall - erholt hat.
Bogi hatte mir nach der Krebs-Op, sowie dem Vestibular-Syndrom auch das Fressen verweigert, ich bot ihm immer wieder kleinste Mengen an, ließ noch Cortison spritzen und sein Appetit war wieder da, die TÄ war bei letzterm auch sehr skeptisch, ob er es nochmals schaffen wird.
Nur Mut!!, und für dich
viel Kraft ......
I love Pulis 
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Ich war heute morgen um 10.00 Uhr bei ihr. Ich wollte sie unbedingt mitnehmen, weil ich weiß, dass sie Tierarzt hasst, eh sehr schmerzempfindlch (wehleidig war sie schon immer) ist. Aber die haben gesagt, daß ich das nicht darf. Solange sie nicht frisst und trinkt, brauche sie unbedingt Infusionen. Ich hab ihr jetzt kalb mit kartoffeln gekocht, ihre Lieblinggeflügelwiener gekauft und hoffe, daß ich sie jetzt überreden kann.Aber sie ist wirklich sehr elend und ich hab den Tierarzt auch gefragt ob er sie erlösen würde oder ob er ihr noch eine chance gibt, wenn es sein hund wäre. Er sagte, sie habe eine 50% Chance und er würde sie nicht einschläfern. Viele seiner Patienten werden aber auf Wunsch der Halter in so hohem Alter eingeschläfert, ich war total entsetzt. Nach dem Cortison frage ich nachher mal. Vielleicht kann man ihr das ja auch geben??
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