Angst aggressiv!!!!!

      Angst aggressiv!!!!!

      Sorry ich weiss nicht wo ich sonst posten sollte!

      Es geht darum das der HUnd einer guten freundin von mir vor knapp einer woche von einem hund angefallen worden ist und auch gebissen wurde.das hat sich nun so entwickelt das der hund jetzt auf der strasse anfängt jeden hund anzuknurren und zu bellen es geht soweit das er schon von der wohnung aus aggressivität zeigt.
      es war nicht das erstemal das er gebissen nun fragen wir uns was wir da tun können.
      sonst ist er ein ganz lieber hund auch keineswegs böse.

      mir liegt sehr viel daran das dort geholfen wird
      und schon kommen wir zum punkt wie kann man das wieder ändern
      um jede antwort bin sehr dankbar

      lieben gruss coco1984
      Grüsse von den beiden Nasen Garfield und Phiobie
      Hundetrainer... tipps hier im internet zu geben ohne den Hund zu sehen kann sehr gefährlich sein

      ich empfhele euch dringend einen Hundetrainer
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Hallo,

      vieleicht solltest du erst mal mehr zu dem Hund deiner Freundin schreiben.

      Was ist es für eine Rasse?

      Rüde oder Hündin?

      Wie alt ist er/sie?

      Hat/Hatte er/sie regelmäßige(n) Kontakt(e) zu anderen Hunden, wenn ja, nur an der Leine oder auch im Freilauf?

      War oder ist er/sie ein Raufer?

      Wie ist ihr/sein Gehorsam?

      Ist er/sie Leinenführig, sprich läuft er/sie an lockerer Leine, oder zieht er/sie?


      Wieviel Erfahrung hat deine Freundin mit Hunden?

      Eigentlich schließe ich mich Koyuki an, besser deine Freundin arbeitet mit einem erfahrenen Hundetrainer zusammen.

      Schau mal hier, gibt aber sicher noch andere in deiner Umgebung

      mensch-hund-coaching.de/
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Hallo!

      Die Fragen von Alex interessieren mich auch.

      Was ich noch gerne wissen würde, was versteht man unter "anfallen und beißen"?
      Musste der Hund zum Tierarzt und genäht werden?

      Wenn Hunde schlechte Erfahrung mit anderen Hunden machen, dann sind sie hinterher vorsichtiger, reagiert aber ein Hund dann pauschal auf alle Hunde so, dann wurde er oft insgesamt schlecht sozialisiert oder kennt zu wenig Hunde.

      Mein Junior meidet auch einen Hund sehr stark, weil diese ihn mal scharf angegangen ist (hat ihn aber nicht gebissen), trotzdem verhält er sich bei allen anderen Hunden ganz normal.

      Oft liegt das anschließende, ängstlich-aggressive Verhalten des Hundes auch mit am Hundehalter, weil dieser seinen Hund dann ständig betüddelt und ihm quasi einredet, dass er sich als Hund jetzt so verhalten muss.

      Nach so einer Erfahrung muss man dem Hund Stärke und Sicherheit geben und man darf auf keinen Fall anderen Hunden ausweichen, sonst bestärkt man die Hunde nur in ihrer Angst.

      Habe erst am Montag im Wald eine total hysterische Frau getroffen, zuerst dachte ich es ist ne Joggerin mit Angst vor Hunden: "Nehmen sie den weg, rufen sie den, den Hund weg!" aber wie eine Irre, bis sie dann sagte: "Ich habe einen kleinen Hund, der wurde erst gebissen!"

      Bei dieser Art und Weise des Frauchen wunderte es mich nicht, dass der Hund schon gebissen wurde, dazu fiel mir nix mehr ein und ich sagte nur noch: "Das ist ganz normal, dass kleine Hunde IMMER gebissen werden, das muss so sein!" :D :evil:

      Der Hund hat garantiert für den Rest seines Lebens einen Hau, aber sicher nicht wegen dem Biss (wenns überhaupt einer war).

      Ciao Mimi
      ..........
      @Mimi: :zustimm:

      Ich muss Mimi völlig recht geben. Mein kleiner rüde wurde schon von zwei Hunden (allerdings) gleichzeitig gebissen. Er hatte ien paar Zahnlöcher in den Flanken, etliche Schleifspuren vom Asphalt, über den die HÜndinnen ihn zerrten...
      und dennoch: Mit der einen Hündin läuft er heute noch prima zusammen (ist auch nie wieder was vorgefallen) und mit anderen Hunden entscheidet er einfach nach Sympathie. Ich war zwar stinkig auf die anderen Halter, weil die einfach weitergingen, als sei nichts gewesen, aber vor Hundebegegnungen hatte ich dennoch keine Angst.

      Gut, die andere Hündin wollte direkt wieder auf ihn los, als sie ihn mal sah - ich habe dann eifnach Talba hingeschickt und der Hund ist mit eingeklemmter rute zu Frauchen zurückgegangen :D

      Und ich hatte schon eine ähnliche Begegnung mit einer Halterin eines gebissenen Hundes, wie Mimi...
      Die Frau geht mit den Hunden an der Leine - einen links einen rechts. Sie geht jedem aus dem Weg und eine Bekannte von mir warnte mich shcon vor ihr "Die hat einen an der Waffel..." und so weiter.

      Der Zufall wollte es mal, dass ich an ihr vorbeiging al sie gerade die Hunde ins Auto verfrachtet hatte. Die haben da drin getobt wie die Wahnsinnigen... weil meine auf der anderen Seite des WEgs vorbeigingen... tz.. Talba guckte mich an, Thorin guckte mich an und wir gingen kommentarlos weiter... (ich und die Hunde also.. dazu fiel uns nix ein)

      Die Frau sprach mich dann auch tatsächlich an... das sie es unverschämt finde, dass ich meine Hunde ohne Leine laufen lasse (es herrsche schließlich Leinenzwang! - uiii super, löeinenzwang - aber nicht in diesem Gebiet und selbst wenn, was haben meien Hunde denn getan?) und hinter ihr hergehe!!!
      Ich blieb ganz cool und wir kamen ins Gespräch. Nun wurde mir bewusst, was für ein Bündel an ÄNgsten die Frau war.
      Ihre Hündin hatte eine Beissattacke nur mit knapper Not überlebt und reagiere seit dem mit Angst-Aggression auf das "Ansichtig-Werden" anderer Hunde.

      Woran lag das nun? Tatsächlich an diesem massiven Erlebnis? Oder daran, wie die Frau sich vorher und hinterher benommen hatte? Sie erzählte mir, es sei Hund X gewesen...nun traf ich gestern auch zufällig Hund X und ich kann rein gar nichts negatives über ihn sagen. Er war sehr verspielt, hatte sogar Respekt vor Thorin und war charmant zu Talba die ihm auf der Nase rumtanzte und es ausnutzte, dass sie als Hündin nun das Huhn im Korb war.

      Mich würde also auch interssieren, wie die halterin vorher bei Begegnungen mit anderen Hunden war (ich z.B. antworte mitllerweile auf die immer wieder kehrende Frage: Tun die was? Mit : Ja, wenn sie so fragen, bestimmt) und wie sie sich nach der Beissattacke (Löcher? Mussten genäht werden?) verhielt/verhält.

      Gruß
      thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      also erstmal tut es mir leid das ich zu wenige angaben zu dem hund gemacht habe :oops:.

      Er ist eine deutsche dogge knapp 2 jahre alt und war immer recht gut sozialisiert. er hat im normalfall immer nur hunde gemieden die ihm gegenüber immer "unfreundlich" waren. bis zu diesem tag der fremde hund,ein kangal, hatte einen Maulkorb um den er sich samt leine und halsband vom kopf streichen konnte.
      gehorsam ist er schon seine besitzerin hat inhn gerufen und er war sofort still
      leinen führig ist er schon
      meine freundin hat immer schon hunde gehabt und informiert sich immer wieder neu denn man lernt ja nie aus.
      er wurde nicht genäht da meine freundin eine sehr gute erst versorgung gemacht hatte. ich hoffe das ich erstmal die fragen beantwortet habe

      grüsse coco1984
      Grüsse von den beiden Nasen Garfield und Phiobie
      Hallo,

      deine Angaben sind immer noch ein bisschen vage.

      Für mich hört sich das, so aus der Ferne gesehen, an, das der Hund deiner Freundin so la,la erzogen ist. Er ist ein bischen leinenführig, Er hört ein bisschen. Mit solchen Angaben kann man nicht wirklich helfen.

      Normalerweise ist es so, das wenn ihr mit euerm Hund eine Straße entlanggeht und es kommt euch ein Hund entgegen, wird das erste Signal eures Hundes dem Entgegenkommenden zu verstehen geben, dass er nichts Böses zu befürchten hat.

      Diese Signale werden zur Vorbeugung von Konflikten eingesetzt, also lange bevor ein Konflikt entsteht. So sollen Bedrohungen und Probleme vermieden werden.
      Wenn zwischen Hunden Konflikte entstehen, müssen wir die Fehler oft bei uns selbst suchen, denn dort liegen sie in den allermeisten Fällen.

      Hat der Hund deiner Freundin erst mal einen Teil seines wichtigen Kommunikationssystems verloren, dann wahrscheinlich deshalb, weil er von seinen Menschen, die diese Signale falsch interpretierten oder nicht erkannten, bestraft wurde.
      Beispiel:
      Ein Hund taucht in der Ferne auf, und euer Hund beginnt langsamer zu gehen, dreht sich vieleicht um oder schnüffelt am Boden, um ganz sicherzugehen, daß der andere Hund gesehen hat, wie freundlich er ist.
      Wenn deine Freundin ihren Hund jetzt barsch anfährt, er solle mitkommen, oder einfach nur die Leine stramm zieht und ihn mitzieht, kann euer Hund dem anderen nicht zeigen, daß er auf jeden Fall freundlich ist, dann ist Angriff für ihn die bessere Methode, sich einen fremden Hund vom Hals zu halten.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Hallo!

      Ja, bitte noch ein paar Infos mehr.

      Nachdem es sich aber um eine Deutsche Dogge handelt, darf man nicht vergessen, dass diese Rasse äußerst sensibel ist, ja sogar zum Angstverhalten tendiert.
      Ich kenne Deutsche Doggen, die perfekt sozialisiert wurden und trotzdem mit Meideverhalten reagieren, wenn sie fremden Menschen begegnen, genauso kann es sich bei fremden Hunden verhalten, nach nur einer schlechten Begegnung.

      Ciao Mimi
      ..........
      Ach wie schön, eine Deutsche Dogge... solche ein furchteinflößender Riese!

      Und dennoch: Oftmals, wie Mimi schon geschrieben hat, sind diese Hunde mit einem sehr mikrigen "Selbstbewusstsein" ausgestattet

      So kenne ich enie dogge die sich dermaßen demütig verhält, dass selbst die liebsten Hunde dazu neigen, sie böse zu mobben und zu hetzten - weil sie, kommt ein anderer Hund, einfach rennt was das Zeug hält, sich in keiner Weise wehrt und stets blöde aus der Wäsche guckt.

      Was nützt solche Größe, wenn die des Selbstbewusstseins dermaßen winzig ist?

      Viele Hunde, die gebissen wurden, waren einfach sehr, sehr schwache Individuen. Hunde, die niemals Kontra geben. Das ist doch irgendwo auch nicht normal,d ass sich manche Hunde einfach alles gefallen lassen... Kein Wunder also, dass da manchmal ein "Biest" entsprechend drauf reagiert.

      Doch Deine Frage war eine andere.. wie man nun damit umgeht. Dazu würde ich noch gerne wissen, wie dieser Hund sich zuvor anderen Hunden gegenüber verhalten hat - ob er auch so demütig und völlig wehrlos war, wie die von mri oben beschriebene Dogge.

      Gruß
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      @Thora

      bevor das passiert ist war er ein echt freundlicher kerl er mochte zwar keine schäferhunde aber andere rassen waren garkein problem er wollte immer spielen und freundlich sein das hat sich dann leider seid dem abend um 180° gedreht.
      und das find ich sehr schade und traurig denn ich erkenn denn"kleinen" so nicht wieder. Menschen gegenüber ist er immer freundlich und hatte auch immer ein sehr gutes sozialverhalten hat mit grossen und kleinen hunden kontakt.
      Dazu muss ich saganen das der hund der ihn angegriffen hat ein hoch aggressiver hund war.
      Grüsse von den beiden Nasen Garfield und Phiobie
      Hallo,

      Am besten du übst die Leinenführigkeit nochmal.
      (Ist für mich immer noch der erste Grund, warum Hunde auf andere Hunde aggressiv reagieren)

      Zum zweiten würde ich mit Handtargettraining beginnen. (Geht meines Erachtens nur mit Clickertraining)

      Außerdem, immer wenn euch ein Hund begegnet, gehe splittend zwischen eurem Hund und dem entgegenkommenden Hund.

      Bringe Abstand zwischen eurem Hund und anderen Hunden, zur Not wechselt die Straßenseiten.

      Ermöglicht eurem Hund viele kontrollierte Sozialkontake, so dass euer Hund wieder merkt, nicht alle Hunde sind zum :sick:, es gibt auch freundliche Exemplare.

      Weiterhin empfehle ich euch einen versierten Hundetrainer, der zu euch ins Haus kommt.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)