kann ich diesem Tier gerecht werden?

      kann ich diesem Tier gerecht werden?

      Guten Tag,

      Ich bin am überlegen ob ich/wir mir/uns einen Hund anschaffen.

      Mich würde interessieren in wie weit ich diesem Tier gerecht werden kann.

      allgemeine Infos:

      Mietwohnung 2.Etage
      65qm² verteilt auf 3 räume + Küche, Diele, Bad

      Kind:
      knapp 3 Jahre alten Sohn

      Allergien:
      keine

      Zeit:
      werde noch 1,5 jahre zuhause bleiben und dann etwa 5 stunden am Tag arbeiten gehen.

      Umfeld:
      viel Wald und Wiese

      Urlaub:
      wir fahren regelmäßig in den urlaub und Hunde sind erlaubt (Stubenrein)

      Vorstellung des Hundes:
      Malteser (welpen) (vom verhalten her, passt er am besten)
      würden ihn aber gerne vom Fell her kurz halten.
      Wir möchten einen verspielten (nicht allzu großen Hund)
      Bin aber auch für andere Rassen durchaus offen.

      Das liest sich jetzt alles ein wenig lieblos aber ich möchte Euch ein klares Bild geben, wie unsere Situation ist.

      Ich habe nur erfahrungen mit Käfigtieren (zwergkaninchen, Mäusen, Meerschweinchen und Vögeln)

      wir würdet ihr die Situation einschätzen????

      Für hilfreiche Tipps wäre ich sehr dankbar.

      lg
      Hallo Mel,

      schön das ihr auf den Hund kommen wollt. Ich finde es super das du dir vorher Gedanken machst.

      Nun, ob du einem Hund gerecht werden kannst, kann man aus der Ferne schlecht einschätzen.
      Zu euer Situation kann ich nichts finden was dagegen spricht, einen kleinen Hund zu halten, außer das ihr ihn vieleicht die Treppenstufen hochtragen müsst.
      Die Wohnung ist von der qm Zahl ok. Der Vermieter hat sicher seine Einwilligung gegeben.

      Den Hund solltet ihr für Euch kaufen, nicht damit euer Junge einen Spielgefährten hat. Das ergibt sich dann automatisch.

      Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, das es schon schwierig ist, ein kleines Kind und einen kleinen Hund unter einen Hut zu bringen. Da müssen auf beiden Seiten Grenzen gesetzt werden. Heute würde ich das nicht mehr machen, erst wenn das Kind 7-9 Jahre ist.

      Warum ein Malteser? Wenn du das Fell eh kurz halten willst, denke doch nochmal über eine andere Rasse nach, z.B Papillon/Phalene, der hat auch etwas längeres Fell, aber nicht so lang und so pflegeintensiv.

      Oder ein Chihuahua, den gibts auch in Kurzhaar. (Nur so als Anregung)
      Diese Rassen und viele andere passen bestimmt auch zu dir und deiner Familie.
      (nicht das du glaubst, ich möchte dir einen Malteser ausreden, das möchte ich bestimmt nicht)

      Die Hundeschulen solltest du dir genau ansehen. Es gibt gute Hundeschulen und weniger Gute.


      LG Alex
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Chihuahua würde ich abraten - aber Malteser sind doch toll. Der liebste Spielgefährte meine Collie-Hündin gehört zu dieser Rasse. Er gehört einer Familie mit 3 Kindern, 3 J. 9. J. und 12 J. einwenig robust muss
      ein Hund schon sein dabei. Im Sommer trägt er kurz, im Winter lang.

      RE: kann ich diesem Tier gerecht werden?

      Oder wie wäre es mit Havaneser? hat eine FAmilie bei mir in der Straße. Der Hund ist super lieb - kläfftr kaum für seine Rasse (aber er wird auch wie ein Hund behandelt, was vielleicht auch dazu beiträgt) spielt sogar mit meiner großen Hündin und kommt auch mit den Kindern gut klar. ABer ja. Nicht nur der Hund muss Kinderfreundlich sein sondern die Kinder auch hundeverträglich :wink:

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      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      RE: kann ich diesem Tier gerecht werden?

      Hallo!

      Finde es auch schön, dass sich erstmal vor dem Kauf Gedanken gemacht werden.

      Von der Lebenssituation spricht nix gegen einen Hund.

      Ich hätte aber wirklich ein Problem mit so kleinen Hunden. Viele Leute denken, es würde alles einfacher machen.

      Will man einen sehr kleinen Hund aber artgerecht halten, dann finde ich, wird es wesentlich schwieriger, als mit einem größeren Hund.

      Leider muss ich es immer wieder erleben, wenn sehr kleine Welpen in die Welpengruppe kommen, dass man sie kaum spielen lassen kann, weil die größeren viel zu ungestüm sind und ihnen daher ungewollt weh tun, worauf die Kleinen dann mit Angst reagieren.
      Selbst wenn man sie dann "nur" zu erwachsenen Hunden steckt, die ihnen gar nichts machen, reagieren sie nicht einfach normal zurückhaltend, sondern teilweise panisch, was sicher auch damit zusammenhängt wo sie aufgewachsen sind.

      Denn viele Kleinhundzüchter halten es nicht für nötig ihre "Schoßhündchen" wie normale Hunde zu behandeln und auch auf große Hunde zu prägen.

      Auch halte ich einen kleinen Hund nicht geeignet für ein kleines Kind, denn auch kleine Kinder können mal ungestüm sein, völlig unabhängig wie gut sie erzogen sind und da hält ein größerer Hund einfach mehr aus, ohne es gleich "krumm" zu nehmen.

      Ich würde daher eher zu einer Hundegröße in Richtung Tibetterrier raten, die sind ja auch nicht soooo groß, aber halten schon was aus.

      Ciao Mimi
      ..........

      RE: kann ich diesem Tier gerecht werden?

      Erst mal Glückwunsch zu dieser schönen Entscheidung

      Wir sind jetzt fast zwei Monaten „Ersthundeführer“ und vielleicht habe ich noch ein paar Tipps an die man nach ein paar Jahren nicht mehr denkt.

      Das liest sich jetzt alles ein wenig lieblos


      Ich habe mich vor der Anschaffung auch so angehört und ich finde es, wie hier ja schon erwähnt wurde, sehr lobenswert und nicht lieblos. Ich habe einige Zeit dagegengehalten einen Hund herzutun und jetzt zwei Monate später: AM LIEBSTEN WÜRDE ICH NOCH MEHR HUNDE HOLEN.

      Also die wichtigste Sache finde ich die Erziehungsfrage, einigt euch auf einen Erziehungsstil. Sprecht vorher ab was er in der Wohnung darf und was nicht und wie im Fall des Falles dann reagiert werden soll. Darf er aufs Sofa? Wie reagieren, wenn er aus versehen in die Wohnung macht?
      Mein Mann war zwar am Anfang ab und zu etwas genervt, da ich oft neben ihm stand und ihn „angeleitet“ habe. (Und weil der Hund ein absolutes “ Mamahundle“ geworden ist :oops: ). Da aber alles zum Erfolg geführt hat, ist diese Phase schon vorbei. Meine Tochter (8) hat erwartungsgemäß gleich voll mitgemacht und der Sohn (9 ½) hatte so lange Einschränkungen bis er aufgehört hat meine Erziehungsvorgaben in Frage zu stellen. Ich bin mit den Vorgaben viel strenger geworden als ich vorher gedacht hätte, weil ich den Wauzi so lieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeb hab!

      Mach mit deinem kleinen Sohn einfach auch feste „Trainigseinheiten“, damit die zwei Stressfrei miteinander klarkommen.
      Horrorbeispiel: Der Junge geht auf den Hund los und schnappt ihn am Schwanz. Mit scharfem Ton wird das Kind belehrt: „Das darfst Du nicht“! Nach ein paar mal wird der Hund anfangen dieses Vorgehen zu imitieren und das Kind „beschimpfen“ wenn es ihm zu nahe kommt. Andersherum ist es genau so.

      Mein neuster Leitsatz ist:
      „So verschieden die Erziehungsvoraussetzungen: Der Ton macht die Harmonie

      Unterhalte dich bei euch in der Gegend mit Hundehaltern was, wo genau geht und was nicht. Ich war hinterher ziemlich geschockt wie wenig ich ihn wirklich rennen lassen kann, obwohl wir voll auf dem Land sind. Zwar ist ein großer Bolzplatz zwei Minuten von hier entfernt, aber momentan wird es gerne spät bis dieser leer ist.



      Ganz viel Spaß wünsch ich und bleib bei deiner Vorgehensweise!
      Franci
      Hunde mögen Wasser ganz arg. Manche leben sogar dort und zwar die Seehunde.
      -Kinder-Weisheit-