Beitrag über Büchertipps?

      Beitrag über Büchertipps?

      Hallo Mitforer,

      ich wollte mal fragen ob schon ein Beitrag zu Hundeliteratur besteht. Ansonsten würde ich hier gerne ein paar Tipps für brauchbare Bücher bekommen.

      Wir haben unseren Wauzi noch nicht so lange und wir sind Halteranfänger. Er ist der "Bilderbuchhund" und er lernt wahnsinnig schnell.

      Ich hatte schon damit gerechnet, dass wir viel mehr Geduld aufbringen müssten, da er bis zu seinem ersten Lebensjahr keine Familienerfahrung hatte. Dass er in einem TH landete in welchem keine Einzelhaltung praktiziert wird, hat ja sicher dazu beigetragen, dass er sich völlig problemlos eingliedern konnte. (Und natürlich weil ich wusste wie ich ihm seinen "Platz" zuweise und dem Rest der Familie beigebracht habe auf diesen zu achten).

      Ich habe zwar schon im Internet gestöbert, aber es sind einfach zu viele um sie alle durchzulesen :eek:

      Schönen Tag noch Franci
      Hunde mögen Wasser ganz arg. Manche leben sogar dort und zwar die Seehunde.
      -Kinder-Weisheit-
      Hallo Franci,

      weiß zwar nicht, ob ein Beitrag zu Hundeliteratur besteht aber hier meine absoluten Favoriten:

      Dorothee Schneider; Die Welt in seinem Kopf

      Turid Rugaas; Calming Signals

      Clarissa von Reinhardt; Calming Signals Workbook

      Birgit Laser; Clickertraining

      Günther Bloch; Der Wolf im Hundepelz

      LG Alex
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Hallo zusammen,

      ich hab mal ne Frage bezüglich guter Literatur über Hündinnen im Allgemeinen, aber auch Zucht und Genetik interessieren mich. Bei Amazon kursieren nur verwirrende Rezensionen. Hat hier jemand empfehlenswerte Literatur parat? Naturnah sollte es sein, und halbwegs aktuell.

      Wer weiß Rat?

      Liebe Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rudeltier“ ()

      *threadwiederrauskram*

      Kennt das jemand? Coppinger

      Ich bekam die Empfehlung, es doch mal zu lesen - die Rezensionen bei Amazon bringen mich nicht weiter...

      Freu mich auf eure Meinungen!

      Liebe Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      Hi Tine,
      Original von Rudeltier
      Kennt das jemand?

      Ja, ich habe das Buch gelesen. Auf einige Thesen bzw. Theorien der Coppinger geht auch Bloch in seinem Buch " Der Wolf im Hundepelz " ein und versucht diese zu widerlegen. Daher sollte man erst das Coppinger Buch und dann das besagte Bloch Buch lesen.
      Hier mal meine Stellungsnahme zum Coppinger Buch:
      Es geht um Herkunft, Verhalten und Evolution von Kaniden. Professor für Biologie Dr. Coppinger versteht es, Zusammenhänge klar und verständlich, ohne viel fachchinesisch darzustellen. Mich fesselten die 371 Seiten, wie ein spannender Krimi. Die Theorien und Thesen, die Koppinger vertritt, werden anschaulich beschrieben. Unter anderem zweifelt er die Annahme an, dass der Urhund ein von Menschen gezähmter Wolf sei und ihn als Jagdgehilfe begleitet hat.

      Das Buch schliesst unter anderem mit folgenden Satz ab, den man nach dem Lesen des Buches auch gut nachvollziehen kann:

      Zitat aus dem Buch:
      Und wenn Sie die Zeit mit ihrem Hund verbringen und Spaß mit ihm haben, wenn Sie ihn sozialisieren und ausbilden, behandeln Sie ihn bitte nie, niemals so, als ober er ein Wolf wäre. Schreiben Sie es an die Wand: "Vom Wolf abzustammen heißt nicht, ein Wolf sein."


      Viele Grüsse
      Frank


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „FlyingGin“ ()

      Hey Frank,

      lieben Dank - hört sich doch spannend an! Gerade diese Abstammungsthesen interessieren mich brennend.

      Dann hab ich noch ne Frage speziell an dich: kennst du gute Literatur zur Ernährung und Therapie beim malignen Lymphom des Hundes? Das wäre dringend, mich dort einzulesen...

      Liebe Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      Hi,
      Original von Rudeltier
      Dann hab ich noch ne Frage speziell an dich: kennst du gute Literatur zur Ernährung und Therapie beim malignen Lymphom des Hundes? Das wäre dringend, mich dort einzulesen...

      leider kenne ich auch kein Buch, was sich ausschliesslich damit beschäftigt.
      Abhandlungen darüber findest Du z.B. hier :
      amazon.de/Naturheilverfahren-T…/ref=cm_cr_pr_product_top
      und hier:
      amazon.de/BARF-SENIOR-Biologis…oks&qid=1235573517&sr=8-2

      Grüsse
      Frank


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)
      Hallo Tine!

      Kennt das jemand? Coppinger


      Steht bei mir seit MONATEN rum und ich schaffe es zeitlich nicht, das Buch mal komplett zu lesen, blättere immer nur mal drin rum und lese ein paar Seiten, wenn ich was suche.

      Trotzdem konnte ich mir auch aus anderen Artikeln eine Meinung bilden, zumindest über den Autor.

      Wenn man überzeugter Bloch-Anhänger ist, so wie ich, wird man NIEMALS überzeugter Coppinger-Anhänger sein.

      Dabei stelle ich nicht in Abrede, dass vieles, was er schreibt absolut richtig und seriös ist, nur EINE Sache und das ist für mich die bedeutenste stört mich extrem: Dass er grundsätzlich die DIREKTE Abstammung des Hundes vom Wolf leugnet.
      Er kann es von mir aus noch so gut begründen, man braucht nur mal ein paar Minuten Filmaufnahmen von Wölfen anschauen um nicht nur ähnliche, sondern völlig identische Verhaltensweisen zu erkennen, mir unbegreiflich, wie man so penetrant drauf besteht, den Hund als eigene Art hinzustellen.

      Das der Wolf KEIN Hund ist und einige wesentliche Unterschiede zu diesem aufweist ist mir völlig klar, ich will auch keinen "Wolf im Wohnzimmer", aber ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass man einen Hund nur versteht, wenn man etwas über seine Wurzeln lernt.

      Und auch ein Herr Coppinger wird sich erstmal viel mit dem Thema Wolf befasst haben, bevor er zu seinen Theorien gekommen ist und sich nur noch auf den Hund konzentrierte, sonst wäre er ja auf seine Sichtweise nicht gekommen, für mich schon der ausreichende Beweis, dass es in der Verhaltensforschung ohne Wolf nicht geht.

      Ciao Mimi
      ..........