Wann Gassi gehen

      Wann Gassi gehen

      Hallo.

      Ich wollte mich mal umhören wann ihr so nach dem füttern gassi geht. Also ich gehe so ca. 30 minuten nach dem füttern.

      Wartet ihr noch länger um beim gassigehen einer magendrehung vorzubeugen? manche hunde sind ja besonders wild. Oder geht ihr schneller weil der kleine Rabauke es womöglich gar nicht so lange aushält?

      Nicole

      RE: Wann Gassi gehen

      Hi tinkawolf

      Ich fütter immer nach dem Gassi-Gehen. Da mein Wauzi ständig würgen muss wenn er länger nichts in den Magen bekommt, warte ich immer nach dem Laufen bis er wieder "runterkommt".
      So kommt er am Tag auf, (nach vier Runden zw. 7 - 11h), vier kleinere Portionen.

      Gruß Franci
      Hunde mögen Wasser ganz arg. Manche leben sogar dort und zwar die Seehunde.
      -Kinder-Weisheit-
      hallo.

      danke schon mal für die antworten. früher haben wir auch nach dem gassi gehen gefüttert. aber als dann unser mädel dazukam die leider nicht so ne super verdauung hat haben wir umgestellt.

      also morgends trockenfutter, aber nur wenig. und abends dann nassfutter. danach so 30 minuten mindestens warten und ab raus. unser tierarzt meint auch das wäre bei unseren kein problem.der rüde ist ja schon 17 und unser mädel von natur aus eher die wandererin als die sprinterin. bis jetzt klappt es ganz gut,

      nachts bevor wir schlafen gehen gehen wir dann nochmal so 5-10 minuten. ist ja auch für uns menschen gut nochn mal frische luft tanken.

      dann wünsche ich mal ne gute nacht

      Nicole
      Hi!

      Ich füttere mal vorher, mal nachher, mal während dessen.
      Frage mich auch, was dran ist, an dem Glauben, dass Magendrehungen vermehrt direkt nach dem Essen nach ausgiebigem Spiel auftreten.

      Meine Hunde toben teilweise mit vollem Magen - ohne zu erbrechen, ohne, dass sich ihr Magen bisher dabei drehte.
      Ja, manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass sie nach dem Fressen erst so richtig loslegen wollen.. :rolleyes:

      Und dann erzählte mir ein Mann, er habe seinen Hund nach dem füttern direkt in den Zwinger gelegt - als er wieder kam war der Hund tot - Tod durch Magendrehung ergab die Obduktion. Dieser Hund hat vermutlich nicht im Zwinger herumgetobt. War ein Bernhardiner.

      Übrigens hat auch ein Hundetrainer im Gespräch mit mir einmal erwähnt, dass er noch nie in seinem ganzen LEben Zeuge einer Magendrehung durch Nahrungsaufnahme vor dem Spielen geworden sei (er hat ebenfalls mehrere Pensionshunde, selbst drei - vier Hunde und trainiert viel mit Futter und dabei "Geschwindigkeit der Hunde")


      Bloch schreibt dazu "Pizza-Hunde" ab Seite 229:

      " ...558 Spielzenen fanden 478 (=81,29%) maximal zehn MInuten nach der Fütterung der Hunde statt und dauerten in Ausnahmefällen sogar bis zu einer halben Stunnde.... nicht nur Wölfe spielen recht häufig unmittelbar nach dem Fressen, sondern auch unsere Pensionsgruppenhunde, ohne dass es bisher zu irgendwelchen gesundheitlichen Auffälligkeiten dadurch gekommen wäre"

      Schön ist, wenn sich eigene Beobachtungen also sogar mit denen von Leuten wie Bloch und Hundetrainern mit langjähriger Erfahrung decken.
      Woran das liegt, dass Hunde gern nach dem Fressen spielen, kann ich so genau nicht sagen - aber Thorin scheint danach manchmal regelrecht überglücklich zu sein und vollführt nicht selten lustige REnnspiele für sich ganz allein mit Bocksprüngen dazu.

      Ich mache mir darum also schon lange keine Gedanken mehr (vielleicht hängt es auch von der Rasse ab - sprich, je größer und schwerfälliger, desto höher evtl. die GEfahr???)

      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Was Bloch auch schreibt - es gibt Rassen bei denen es wahrscheinlicher
      als bei anderen ist. (Grosse)
      Warum also ein Risiko eingehen wenn es doch so einfach zu vermeiden ist ? Also vermenschliche ich es mal, nach dem Essen bin ich zumindest
      auch nicht darauf aus gleich Sport zu treiben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „monty.P“ ()

      hi.

      ja stimmt bei großen rassen soll die magendrehung wohl eher auftreten.aber man kann sie natürlich nicht nur aufdie futteraufnahem schieben. sonst müßte man ja wenn man das mal grob auf den menschen überträgt etwa so sagen:

      leute die an einem herzinfarkt sterben müßen sich ja vorher sportlich oder so betätigt haben. dabei sterben etwa 30% der herzinfarktpatienten in sogenannten ruhezuständen.

      okay ein wenig vom gassi gehen abgewichen aber gehört ja alles mit dazu.

      ich gehe schon seit ich hunde habe immer nach dem füttern raus. einerseits um die magendrehung zu vermeiden, obwohl ich da ehrlich gesagt nicht soo furchtbar angst davor habe. andererseits weil man sich denkt "hey die müßen doch erst mal bissi verdauen".

      aber finde es interessant daß doch viele vorm fütern gehen. meine kleine würde mir das ja danken wenn ich ihr was zu essen gebe und dann "ewig" nicht mit ihr rausgehe. dann sucht sie sich halt ne stelle in der wohnung. :wink:

      andererseits: vor dem essen ist nach dem essen!

      Nicole
      Hi,

      da ich aber im Vorfeld schon weiß, dass meiner ein regelrechter Wildfang ist, wenn es nach draußen geht, minimiere ich das Risiko einer Magendrehung aber lieber dadurch, dass erst nach der Runde und einer anschließenden Ruhezeit gefüttert wird. Es heißt ja nicht, dass er dann zu Hause total unbeweglich sein muss, aber zumindest geht es dann nicht mehr ganz so wild ab.
      Dadurch dass er 3x täglich mit einer höheren Futterration gefüttert werden muss, passt es auch ganz gut, da es dann immer nach den Runden passiert.

      Natürlich kann es jeder halten wie er möchte, aber wieso soll ich ein höheres Risiko eingehen, wenn ich es vorher schon eingrenzen kann. Ganz ausschließen wird man es sicher nie.

      Andy
      Mein Gästebuch freut sich über jeden Besucher und ich würde mich über nette Einträge freuen.
      Also ich fütter immer vor dem Gassi gehen.
      ABER: Meiner bekommt morgens und abend je ca 150 gr und ungefähr ne halbe Stunde später gehts dann raus.

      Damit klappts wunderbar.

      Vor der großen Runde nachmittags im Park, bei der auch mit anderen getobt wird, bekommt er allerdings nichts...
      Hallo!

      Ich bin bei dem Thema Magendrehung auch vorsichtig. Man darf nicht vergessen, dass Wölfe anatomisch einfach noch "Natur" sind.
      Alleine schon wie tief die Brust bei Schäferhunden liegt und da aufgehängt der Magen drin.

      Ich kannte einen Hund persönlich der an Magendrehung gestorben ist, die Situation war dann ungefähr so:

      Der Hund war nach dem Gassi hatte SEIN Fressen schon gefressen, eine große Portion; wie sich später herausstellte, fütterte dann eine weiteres Familienmitglied, das nicht mitbekam, dass der Hund schon gefüttert wurde, den Hund NOCHMAL, der Hund legte sich dann im 1. Stock zum Schlafen ab. Kurz danach klingelte es an der Tür und der Hund rannte mit total vollem Magen die Treppe herunter und da ist es dann passiert.

      Je voller der Magen, desto gefährlicher, da die entstehenden Verdauungssäfte und Gase, keine Möglichkeit haben irgendwohin zu fließen, der Hund starb zu Beginn der Not-OP.

      Allerdings sind die Ursachen für Magendrehung noch immer nicht klar erforscht.

      Hier ist ein recht interessanter Link:

      vergleichen-und-sparen.de/lebensbedrohliche_magendrehung.php

      Für mich wären trotzdem 30 Minuten nach dem Essen zu wenig, vor größerer Aktivität warten wir mind. 1 Stunde.

      Alle jungen Hunde, die ich kenne toben furchtbar gerne nach dem Fressen, ich denke es liegt einfach daran, dass gleich neue Energien zur Verfügung stehen, der Hund sich superwohl fühlt, weil Fressen ja was Tolles ist und das alles raus lässt.
      Bei Welpen muss man sich mit Magendrehung nicht so viele Gedanken machen, da ist alles noch schön kompakt.

      Magendrehung (steht auch im Link) tritt am Häufigsten in der zweiten Lebenshälfte auf.

      Ciao Mimi
      ..........
      hallo.

      wir machen es auch so ungefähr wie anglewitch.

      nach dem aufstehen gehen wir erst mal raus. dann bekommen sie ne kleine portion trockenfutter. etwa jeder 50 gramm.

      mittags noch ne kleinere runde. auch weil der rüde ja schon 17 ist und da eben seine bedürfnisse hat.

      abends dann nassfutter mit flockenmix, etwa jeder so 100 gramm. und ne halbe stunde später raus. dann nachts vorm schlafen gehen nochmal 5 minuten um die ecke.

      und wenn sich jetzt jemand wundert weil 150 gramm am tag zuwenig sind... das haben wir nach langen experimenten so ausgetüftelt. vorher haben sie auch mehr bekommen weil es ja auch überall draufsthet wieviel ungefähr und weil bekannte erzählen wieviele ihre die ungefähr die selbe größe haben so bekommen.

      aber unsere neigen beide zum schnellen zunehemen. egal wie lange ich draussen mit ihnen tobe oder wander. und wenn ich sie mir so ansehe, kann ich nicht behaupten daß die rippen rausgucken.l ganz im gegenteil. das mädel sollte sich mal mehr bewegen.

      schönes wochenende

      Nicole
      mein hund kann fressen wann immer er möchte. er hat einen spender stehen, bei der er sich jederzeit bedienen kann.

      dann gibts noch futter, wenn wir spazieren gehen (was er sich dann erschnüffeln oder erjagen kann). wenn wir daheim rumliegen bekommt er ne leckerli stange, wenn wir film schauen. ansonsten kann er sich noch über trickdogging was holen.

      jetzt müsste man davon ausgehen, dass mein hund super fett ist, was er nicht ist. verfressen war er noch nie und wenn es nach ihm geht, dann frisst er eh am liebsten nach dem spaziergang und schmeißt sich dann erstmal aufs sofa und pennt.

      er ist zwar eh nur ein kleiner hund, aber wirklich gedanken wegen magendrehung mach ich mir bei ihm nicht.