Hund weg! Nur noch Weiber im Kopf

      @Nadinchen:

      In folgenden Threads wird eingehend über Deine Fragen diskutiert:

      kastrieren vor der ersten Hitze???

      Total überdreht nach Kastration: vorrübergehend? Hormonumstellung?

      Kastration : Ja ? Nein?

      Das sind nur ein paar wenige - Gib im Hundeforum Gesundheit einfach das Wort Kastration ein und Du wirst mehr als genug finden :wink:

      Gruß
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Original von Thallus
      Original von Eva
      kauf dir lieber die bücher von age oder besuch seine hp (die adresse bzw. die genauen daten verrat ich dir sogar). er ist der einzige in d, der diese methode so öffentlich vertritt. die anderen findest du eher in der "szene" - oder eben thallus :whistle:

      Ich mische mich in diesem Punkt nur ungern ein. :rolleyes:
      Aber in WELCHEM BUCH wird diese Methode bitte beschrieben?
      Also DAS wüßte ich jetzt aber nur zu gern! :think:

      lies einfach nochmal was ich geschrieben habe... nach bücher kam noch was.


      Entschuldige bitte, aber aus meiner Perspektive ist es beinahe unmöglich, aus Eurer Sicht "sachlich" zu bleiben.

      hey, du hast doch leute die auf deiner seite stehen. klar, die haben es nie bei ihren tieren probiert. aber du weißt noch: man kämpft nie alleine.


      Es existiert eine einfache und höchst effiziente Lösung, die auch noch vom Tier mehr als nur gerne angenommen wird!
      Es ist total irre, was alles versucht wird, um das Problem in den Griff zu bekommen (bis hin zur Verstümmelung), nur weil man sich nicht "herablassen" kann, die Methode einzusetzen.

      es ist eine sexuelle handlung an einer anderen spezies. das ist genauso, wenn mein hund mich lecken soll, damit ich meinen sexuellen drang abbauen kann. natürlich wirst du jetzt wieder sagen "aber der mensch kann selbst" - das kann der hund auch, selbst wenn dus leugnest. siehe feddersen-petersen hundepsychologie, abschnitt sexualität.


      Wenn Euer Hund hungrig ist und deswegen "Probleme" macht, dann gebt Ihr ihm doch auch keine Hormone oder Medikamente, damit er den Hunger nicht bemerkt. Und Ihr laßt ihm dann doch auch nicht den Magen entfernen?

      und wieder ein ausgezeichnetes argument... weil hunger (überlebenswichtig) auch mit dem sexualtrieb (nicht überlebenswichtig) gleichzusetzen ist. ja, leuchtet ein.
      oh, und der tipp mit den hormonen kam von mimi, eine von deinen kämpferinnnen :D


      DAS ist nicht polemisch, sondern sachlich.
      Ich finde, polemisch sind eher diejenigen, welche aus persönlichen Gründen das Problem auf Kosten des Tieres zu lösen versuchen!
      Tierliebe definiert sich anders!!

      sachlich bedeutet, dass man ohne sarkasmus und persönliche meinung (bzw. herablassende art) seine ansichten vertreten kann. du bist dazu nicht in der lage. aber weißt du wer auch gut darin war, seine meinung so überheblich rüber zu bringen? hat bücher geschrieben... :whistle:

      Original von Naddelie
      So nun erklär mir bitte die Friktionsmethode!

      ich bin zwar (gottseidank) nicht thallus, aber die friktionsmethode bedeutet nichts anderes als das du deinem hund einen runterholst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gast3208“ ()

      Original von Eva
      ich bin zwar (gottseidank) nicht thallus, aber die friktionsmethode bedeutet nichts anderes als das du deinem hund einen runterholst.


      sag mal thallus machst du das dann während alle nett daneben stehen und dein hund freut sich?

      unser rüde ist kastriert..
      schon seit seinem ersten lebensjahr und wir haben überhaupt keine probleme damit. er spielt immer noch mit anderen hunde, hat noch nie streß gehabt, weil sie in anders angucken, weil er kastrat ist und hat auch die narkose gut überstanden.

      für uns war es damals der aspekt, das wir nur von hündinnen umgeben sind und der hund bald durchdrehte, weil von jeder seite mindestens zwei hündinnen da waren und wir leider nicht so verantwortungsvolle nachbarn haben. (D.h. wir hatten die hündinnen immer mal wieder auf dem hof stehen..)

      lg
      :dance: :clap: :dance: :clap:
      Original von puschel1985

      schon seit seinem ersten lebensjahr und wir haben überhaupt keine probleme damit. er spielt immer noch mit anderen hunde, hat noch nie streß gehabt, weil sie in anders angucken, weil er kastrat ist und hat auch die narkose gut überstanden.



      Richtig, ihr habt kein Problem damit!
      Ich kann das ganze jetzt aus der Ferne nicht so beurteilen, aber bei meinem eigenen Rüden merke ich doch schon einen herben Unterschied.
      Anfangs, als sein Ego noch mikrig war, versuchten einige Rüden ihn zu besteigen.
      Was mir noch auffällt ist, dass er durchaus dazu neigt, Fett anzusetzten und noch auffälliger:

      Rüden, die Rüden hassen, tolerieren ihn. Lassen sich sogar einiges von ihm gefallen, als sei er eine Hündin. Eigentlich doch erschreckend, oder? Wie der Geruch einen Hund verändert (auch einen anderen, zumindest sein Verhalten gegenüber dem Kastraten)

      Dann habe ich neulich erst ein tolles Beispiel erlebt: Rüdenfreundschaft. Beide unkastriert. Der eine ein dauerspitzer Labbi, der andere ein mehr oder weniger spitzer Labrador-Boxer. Tja... Rüdenfreundschaft. OHne wenn und aber. Rangfolge total geklärt.
      Dann Kastra des einen wegen Ungehorsam (!) und dazu neigen mal weiter wegzulatschen (dabei wird in der Bindungstechnischen "Erziehung" so einiges falsch gemacht)
      Nun:
      Unkastrierter besteigt zum ersten mal ernsthaft den frischen Kastraten. Dieser, völlig verblüfft wehrt sich heftigst. Unschöne Keilerei. Beim nächsten Treffen der Hunde geht Kastrat gleich wieder auf Unkastrierten los.
      Seit dem laufen die Hunde nicht mehr gemeinsam.
      Eine Rüdenfreundschaft wurde zerstört.
      Und das sehe ich sogar bei Hofkatzen, die kastriert wurden. Sie verändern sich teilweise so,d ass sie nur noch gemoppt werden. Oder der einzige, nichtkastrierte nicht mehr weiß, wie er mit all den Kastraten umgehen soll.
      Alles Dinge, über die man mal dringend nachdenken sollte.


      Darum finde ich die F-MEthode nicht schlimm - weil wir sie nicht "anwenden um uns damit zu befriedigen" sondern diese rein sachlich benutzten können.
      Wie es einige Studenten tun! Sogar an Kühen! Unter der Leitung eines Dozenten. Und dies ind auch nicht pervers. Die lrenen das aus rein wissenschaftlicher Sicht.

      @Eva: Was glaubst Du haben adelige Damen ihre Mini-Hündchen seinerseits machen lassen? Ich glaube, dem Hund ist das schnurz. Für den Menschen ist es (meist) pervers. Ich finde es auch "pervers" - weil ich mich nicht von einem Tier.. na, ihr wisst schon... aber ich glaube, das liegt an unserer Moralvorstellung, und nicht daran, dass das Tier darunter leidet.


      Wozu hat sich jetzt eigentlich die Thread-Eröffnerin entschieden? Das würde mich doch interessieren.
      Vielleicht sollte man seine Mensch-Hund - beziehung im Falle eines sehr häufig ausbüchsenden Hundes mal überdenken.
      Denn ich glaube immer noch: Bindung ist meist stärker als Trieb.
      Das klingt böse, ich weiß, aber ich kenne Leute, die triebige Hunde haben und diese dennoch nicht abhauen und Leute, die triebige Hudne haben, einiges falsch machen - und da die Hunde auch abhauen.

      Im Falle e ines stark triebigen Hundes, der sogar zum abhauen neigt, muss man vielleicht einfach die mesnchliche GEisel sein, die das verhindert - oder aber zu F greifen...


      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Original von Thora


      Richtig, ihr habt kein Problem damit!
      Ich kann das ganze jetzt aus der Ferne nicht so beurteilen, aber bei meinem eigenen Rüden merke ich doch schon einen herben Unterschied.
      Anfangs, als sein Ego noch mikrig war, versuchten einige Rüden ihn zu besteigen.
      Was mir noch auffällt ist, dass er durchaus dazu neigt, Fett anzusetzten und noch auffälliger:


      hi

      du kannst gerne mal kommen und unseren hund aus der nähe begutachten. :wink:
      rocco hat mit seiner kastration auch keine probleme.
      unser hund nimmt immer noch ganz normal kontakt zu artgenossen auf, weiß, wenn er mag und wen nicht und setzt sich auch immer noch zur wehr, bzw. ergibt sich je nach "gegner"
      auch spielt er immer noch wie ein junger...
      er hat auch kein fett angesetzt, ist durchtrainiert und hat eher ein zu großes ego als ein zu kleines...

      alle unsere hunde vor ihm waren nicht kastriert, auch unsere hündin, die wir haben ist es nicht, aber ich denke für rocco haben wir den richtigen schritt gemacht.

      edit.
      zu der sache mit der befriedigung des hundes, ich glaube nicht, das jeder hundehalter die traute hätte das zu machen, wenn der hund gerade versucht hat nachbars hündin zu besteigen.
      also wenn andere leute daneben stehen..
      und ich möchte nicht behaupten, das ich es tun würde... :wink:

      ausserdem, ändert sich dadurch wirklich das verhalten/verlangen des hundes?

      lg
      :dance: :clap: :dance: :clap:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „puschel1985“ ()

      Original von Thora
      Und das sehe ich sogar bei Hofkatzen, die kastriert wurden. Sie verändern sich teilweise so,d ass sie nur noch gemoppt werden. Oder der einzige, nichtkastrierte nicht mehr weiß, wie er mit all den Kastraten umgehen soll.
      Alles Dinge, über die man mal dringend nachdenken sollte.

      darüber haben wir aber auch schon mehrmals gesprochen. wenn das wirklich der fall wäre, dann müssten alle kastrierten katzen die in einem haushalt leben versuchen sich umzubringen. das ist aber nicht der fall.


      Darum finde ich die F-MEthode nicht schlimm - weil wir sie nicht "anwenden um uns damit zu befriedigen" sondern diese rein sachlich benutzten können.
      Wie es einige Studenten tun! Sogar an Kühen! Unter der Leitung eines Dozenten. Und dies ind auch nicht pervers. Die lrenen das aus rein wissenschaftlicher Sicht.

      ich hatte kontakt zu jmd der an dem thema zoophilie geforscht hat. und ich kenne sogar studenten, wie dozenten (meist wohl professoren). letztendlich werden hier aber 2 völlig verschiedene situationen vermengt.

      es ist nicht normal, wenn man eine sexuelle handlung an einer anderen spezies vornimmt (weil man sich einen triebabbau wünscht bzw. befriedigung, nicht weil man das sperma braucht) - auch wenn ihr es ständig als normal hinstellen wollt. der durchschnittsmensch kommt nicht auf so eine idee - ansonsten wäre age/thallus ja nicht der einzige, der es so vehement verteidigt, sondern hätte eine breite basis.
      wie gesagt: googelt age (mit seinem richtigen namen), lest was er geschrieben hat und einiges wird klarer...


      @Eva: Was glaubst Du haben adelige Damen ihre Mini-Hündchen seinerseits machen lassen? Ich glaube, dem Hund ist das schnurz. Für den Menschen ist es (meist) pervers. Ich finde es auch "pervers" - weil ich mich nicht von einem Tier.. na, ihr wisst schon... aber ich glaube, das liegt an unserer Moralvorstellung, und nicht daran, dass das Tier darunter leidet.

      auch die diskussion hatten wir schon mal. auch wenn mich interessieren würde, wie du jetzt auf adlige damen kommst und was deine quelle ist. aber das nur am rande.

      wir hatten hier ausserdem auch mal die sodomie diskussion (vor deiner zeit). in deutschland darf man sex mit dem tier haben. es gibt gewisse tierbörsen (oder betreuer der besonderen art), die ihre hunde speziell an sodomisten vermitteln. es handelt sich erst um sexuellen missbrauch, wenn das tier leidet....


      Denn ich glaube immer noch: Bindung ist meist stärker als Trieb.

      glauben hat nichts mit wissen zu tun :wink: mit der aussage hat kein jagdhundbesitzer eine bindung zum tier. was widerrum nicht stimmt, weil eine bindung noch nichts über die beziehung aussagt und eine beziehung nichts über qualität dieser. hatten wir schon mal.


      Im Falle e ines stark triebigen Hundes, der sogar zum abhauen neigt, muss man vielleicht einfach die mesnchliche GEisel sein, die das verhindert - oder aber zu F greifen...

      warum seid ihr eigentlich nicht in der lage friktion auszuschreiben? :think:

      das ist jetzt aber gar nicht mein punkt. der ist: hast du es schon mal ausprobiert? nein, weil dein hund kastriert ist. von dem her finde ich es arg gewagt leuten dazu zu raten bzw. diese sache als das nonplus-ultra hinzustellen. vor allem werde ich immer dann skeptisch, wenn etwas nur positiv dargestellt wird. alles hat vor- und nachteile bzw. birgt gewisse risiken (z.b. das man das tier verletzt, was mir von einer fachperson bestätigt wurde).

      ich hab kein problem, wenn leute behaupten, dass friktion ne feine sache ist, wenn sie es selbst ausprobiert haben. aber wenn man davon keinen schimmer hat und nur die theorie kennt, dann ist mir diese totale zustimmung absolut unverständlich.
      Ich glaube darum, weil ich noch nicht jeden Hund dieser Welt mit seinem Menschen gesehen habe. Und was wissen wir im Prinzip schon, was unsere Hunde wirklich denken? Manche Dinge mögen wohl unumstößlich sein - doch da wäre ich auch vorsichtig. Darum schreibe ich "glaube" und nicht "weiß" in diesem Fall.
      Früher wusste man auch, dass man einen Rottweiler am besten mit Schlägen erzieht und eine Hundenase in den Kot stecken muss, wenn dieser in die Wohnung gemacht hat.
      Heute weiß man, dass es nicht so ist. Woher also woleln wir wissen, ob unser "Wissen" von heute in zwanzig Jahren nicht schon wieder völlig überholt ist.

      Ein Jagdhund ist aber auch etwas anderes wie ein Border Collie. Wenn ein Border Collie ständig stiften geht, dann hat das mit argem Mangel an Bindung zu tun - denn diese Hunde wurden dazu gezüchtet (eigentlich überflüssig, es zu erwähnen, ich tus dennoch) in enger Zusammenarbeit mit dem MEnschen zu agieren.

      Zur Friktionsmethode: Nein, Du hast recht, ich befürworte etwas, dass ich noch nie selbst ausprobiert habe. Aber der GEdanke es jemals auszuprobieren, bevor ich meinen zukünftig unkastrierten RÜden kastriere oder ihm ständig eine chemische Keule verpasse, gefällt mir, wenn auch nicht sooo ultra gut, so doch um einiges besser als AMputation und Chemie.
      Dennoch würde ich bevor ich K, F und C versuche, doch mal schauen, ob ich nicht über eine intensive Bindung zu mir ein Abhauen des Hundes verhindern kann.
      Am tolltsten wäre natürlich, den Rüden als Zuchtrüden zulassen zu können und ihn dann in seriöser Zucht einzusetzten (Frage hier wäre natürlioch, ob sein Verlangen danach dann nicht noch schlimmer würde... )

      Im Grunde gebe ich Dir aber recht, dass man Sex mit dem Tier nach Möglichkeit vermeiden sollte - es passt eben nicht zu unseren Moralvorstellungen (Im Grunde übrigens auch nicht zu den meinen) - Hilft es aber, würde ich erst mal "über meinen Schatten springen". Und das mit gutem Gewissen, denn anregen würde mich das sicher nicht. Es ist vergleichbar mit dem zerschneiden von Fleischteilen für meine Hunde, woran ich mich erst mal auch gewöhnen musste - Herz und Lunge sowie Hasenköpfe waren auch nicht unbedingt ein berauschender Anblick - dennoch habe ich es getan um meine Hunde artgerechter zu ernähren. Genauso sehe ich das mit der Friktionsmethode - zwar sicher gewöhnungsbedürftig, aber durchaus etwas, dass man bei dringendem Bedarf versuchen könnte.

      Wer sagt uns aber, dass es nicht normal ist? Ist es denn normal, dass ein Hund mit einem Stofftier vorlieb nehmen muss? Mit einer "Nicht-Spezies" so zu sagen? Wo ziehen wir die klare Grenze?
      Ich denke, es gibt sie so gut wie nicht, die Grenze schlechthin.
      Jemanden als krank, pervers oder sonst etwas zu bezeichnen, nur weil er eine andere Meinung vertritt halte ich für sehr gefährlich.
      Um es mal so auszudrücken: Jesus wurde ans Kreuz geschlagen, weil er für seineZeit sicher ein talentierter Mensch (Gottes Sohn, wenn man es glauben will) war. Heute wird er als Gottes Sohn verehrt.
      Sophie Scholl wurde getötet, weil sie für eine gerechte SAc he eintrat - damals wa5r ihre Meinung verpönt.
      Früher glaubte niemand, dass Menschen jemals würden fliegen können - heute können sie.
      Diese Beispiele sind sicher etwas übertrieben. Aber ich denke, jeder vesteht, was ich damit sagen möchte.
      Nur weil einzelne Personen in einer Zeit etwas tun, was zu dieser Zeit nicht als normal oder üblich angesehen wird, heißt das noch lange nicht, dass dies in zukünftigen Zeiten auch so sein wird.

      Ich möchte hier niemanden verteidigen oder angreifen! Nur meine Gedanken dazu äußern.

      @Puschel: Wo wohnst Du denn? :wink: Dann können unsere Kastraten mal zusammen stiften gehen! :biggrin:

      Was mir zu Deinem Post einfällt:

      Ein "großes Ego" kann aber auch oft Ausdruck von Unsicherheit sein, die dadurch überspielt wird. Ein wahrlich souveräner Hund bleibt meist cool, auch wenn er provoziert wird udn greift erst dann durch, wenn der andere über die Strenge schlägt.

      Spielt noch wie ein junger kann ebenfalls mit der recht frühen Kastra zusammenhängen - früh kastrierte Hunde werden angeblich niemals so "erwachsen" wie unkastrierte. Auch meine Hündin ist das reinste Spielkind - Charakter oder KAstra? Keine Ahnung. Vielleicht auch ihr "Arbeitswille".

      FAkt ist doch einfach, dass die Kastra uns das Leben bequemer macht - kein Blutströpfchen auf dem Boden, kein davonlaufender Hund.
      Doch im Endeffekt kann man es drehen und wenden wie mal will: Es ist ein EINschnitt in die körperliche Unversehrtheit und natur eines jeden LEbewesens.

      Thora

      Edit: Zu den kastrierten Katzen: Die Lager teilen sich auch in Kastra- und nicht-Kastra Kontrahenten. zwei kastrierte Tiere riechen wohl ähnlicher. Welcher Mensch hält schon eine kastrierte und eine unkastrierte Katze? Kenne kaum Privatkatzen die nicht kastriert sind - nein, ich kenne keine einzige. Kenne nur unkastrierte Hofkatzen - die dann aberk astriert wurden.
      Umwälzungen in Sozialstruktur und Verhalten waren erheblich und super zu beobachten. Äußerst interessant.
      Da aber mittlerweile alle kastriert sind, fanden erneut umwälzungen statt. Nun sind alle mehr oder weniger friedliche Wesen die nicht durch Kitten leiden müssen... ????
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Original von Thora
      Jemanden als krank, pervers oder sonst etwas zu bezeichnen, nur weil er eine andere Meinung vertritt halte ich für sehr gefährlich.

      meinung ist aber etwas anderes als eine tat. vor allem, wenn andere involviert sind, die sich nicht äußern können.


      Um es mal so auszudrücken: Jesus wurde ans Kreuz geschlagen, weil er für seineZeit sicher ein talentierter Mensch (Gottes Sohn, wenn man es glauben will) war. Heute wird er als Gottes Sohn verehrt.

      das hat etwas mit glauben zu tun.


      Sophie Scholl wurde getötet, weil sie für eine gerechte SAc he eintrat - damals wa5r ihre Meinung verpönt.

      sie hat niemanden direkt geschadet, sondern ein regime angegriffen, welches machtbessen und brutal war.


      Früher glaubte niemand, dass Menschen jemals würden fliegen können - heute können sie.

      auch dieses beispiel beinhaltet keinen anderen.


      Diese Beispiele sind sicher etwas übertrieben. Aber ich denke, jeder vesteht, was ich damit sagen möchte.

      das problem ist, dass diese beispiele nicht zum thema passen. sogar ein age hat angemerkt, dass die friktion auch probleme mit sich bringen kann. das ist meine hauptaussage: es gibt einen gedankengang, der neu ist. gut. aber er wurde völlig unreflektiert übernommen und kaum jmd hat sich über diesen gedanken und den (nennen wir es mal) schöpfer des gedanken informiert.


      Nur weil einzelne Personen in einer Zeit etwas tun, was zu dieser Zeit nicht als normal oder üblich angesehen wird, heißt das noch lange nicht, dass dies in zukünftigen Zeiten auch so sein wird.

      dann solltest du dich auch dafür einsetzen, dass die vergewaltigung in der ehe wieder als normal angesehen wird. das kinder von ihren eltern geschlagen werden dürfen. das tiere gequält werden dürfen, weil sie eh nur maschinen sind... in jedem der beispiele geht es darum, dass es eine beziehung gibt. nämlich zwischen einer (physischen und/oder psychisch) überlegenen und einer unterlegenen person.


      Ich möchte hier niemanden verteidigen oder angreifen! Nur meine Gedanken dazu äußern.

      das seh ich auch alles ein. nur finde ich es krass, wie sich die kastrationsgegner zusammen rotten und anstatt aufzuklären angreifen.

      leute, es geht nicht um den menschen, es geht um das tier. nein, ich finde es nicht richtig, wenn gesunde tiere kastriert werden, weil man eine verhaltensänderung will oder weil das sexualverhalten stört.
      aber woher soll denn jmd das wissen bekommen, wenn niemand so gütig ist und das wissen teilt. es kann nicht einmal erklärt werden was friktion ist. lieber setzt man irgendwelche smilies oder macht sonst ein geheimnis draus. und nein, man muss nicht alle details öffentlich nennen. es gibt aber eine pn funktion oder die möglichkeit auf alte threads hinzuweisen.


      Welcher Mensch hält schon eine kastrierte und eine unkastrierte Katze?

      züchter beispielsweise, die sich nicht ihren kastraten entledigen, wenn sie ausgedient haben.


      Kenne kaum Privatkatzen die nicht kastriert sind - nein, ich kenne keine einzige.

      bei katzen liegt es daran, dass eine dauerrolligkeit das tier krank macht oder es gar umbringt. hinzu kommt der stress für das tier und für den besitzer. eine schreiende katze ist kein spaß - und in einem mietshaus ein ding der unmöglichkeit.
      beim kater liegt es daran, dass er meist willkürlich das markieren beginnt. und niemand duldet ein tier in der wohnung, das ständig alles anpinkelt.
      Thallus du hast zu deinem Vorschlag noch garnicht geantwortet, ich bin auch etwas neugierig, wie man das f... macht. Es wird aber immer welche geben die für die Kastration sind und welche dagegen. Ich finde es kommt wiklich auf den Hund an, ist er wie unserer einruhiger Artgenosse sehe ich keinen Grund, sind welche garnicht zur Vernunft zu bringen bleibt wahrscheinlich keine andere Wahl.
      Nur mal kurz am Rande: Wir haben Bekannte die haben ihren Hund mit 2 Jahren kastrieren lassen, als wir sie dann wieder getroffen haben, sagte sie: Wenn ich gewußt hätte wie ruhig der Hund wird hätte ich es bei meinen Mann auch machen lassen. Wir waren in einer geselligen Runde und haben natürlich erst einmal herzhaft gelacht. dem Hund geht es sehr gut und er läßt sich auch nicht von anderen bespringen oder unterwerfen, da es ein Bullmastiff ist und schon andere Hunde stiften gehen wenn sie ihn sehen. Das ist auch eine herliche Rasse aber in der Anschaffung sehr teuer und mit der Beschäftigung auch anspruchsvoll.
      Ich zum Beispiel hatte sowohl als auch, also kastrierte und unkastrierte Katzen. Und ich bin kein Züchter.

      Das Problem, welches zur Kastration geführt hat war aber weniger, das makieren, als die Tatsache, das ich einen ganzen Wurf, Männlein und Weiblein, behalten habe. Und da sich meine Katzen binnen eines Jahres von drei auf acht vermehrt haben und eine Dauerrolligkeit vorlag, sind alle kastriert worden. Probleme zwischen kastriert und unkastrierten Katzen, oder Hunden kenne ich bis jetzt noch nicht.

      Aber das ist nicht das Thema: beim Hund sieht das mit der Kastration meinerseits anders aus, da man einen Hund doch leichter kontrollieren kann, als eine Katze.
      Dennoch kann ich beide Seiten, Kastrationsgegner und - befürworter verstehen. Jeder sollte nach reiflicher Überlegung und Abwägung des Für und Wider, das tun, was er für richtig hält.

      Jedoch eine Kastration nur zum Zweck des "Nichtstreunen" ist unsinnig, denn ich kenne viele Hunde, die dann anscheinend denken, jetzt erst recht.

      Aber mich würde interessieren, wie sich die Threaderstellerin denn nun entscheidet?


      Liebe Grüsse
      Alexa
      Das was ich tue wiegt leichter als das, was ich nie tue!
      Alexa und fünf gegangene Schätze im Herzen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alexa7010“ ()

      @Eva:

      Auf das Gleichsetzten mit der Befürwortung für das Schlagen von Kindern und weiteres gehe ich gar nicht erst im Detail ein. DAs ist geradezu lächerlich (ja, sogar beleidigend.Man will schließlich Fortschritt und nicht Rückschritt machen - und hier besteht ein ganz immenser Unterschied. Ich sagte nie: Back to the roots. Über diese Dinge sollte man heute erhaben sein) . Weitere Dinge diesbezüglich können wir gerne per PN klären.


      @Alle:
      Wir rutschen immer mehr in ein anderes Thema ab. Hier ging es eigentlich lediglich um das Streunen eines liebestollen Labradors und wie man damit am besten umgeht.
      A uch ich selbst muss mich jetzt am RIemen reißen und auch alle anderen bitten, wieder auf das ursprüngliche Thema des Threads zurückzukommen!

      Für alle Dinge, die die KAstration angehen bitte ich, die Suchfunktion zu nutzen, da es diesbezüglich genug Threads gibt


      kastrieren vor der ersten Hitze???

      Total überdreht nach Kastration: vorrübergehend? Hormonumstellung?

      Kastration : Ja ? Nein?

      Hier kann rege weiter diskutiert werden oder jemand eröffnet endlich mal einen Thread über diese heiß diskutierte Friktionsmethode.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Hallo!


      Original von Eva
      lies einfach nochmal was ich geschrieben habe... nach bücher kam noch was.

      Dann verrrate mir doch bitte seine Homepage! :whistle:


      Original von Eva
      hey, du hast doch leute die auf deiner seite stehen.

      Es stehen aber immer noch zu viele auf der falschen! :wink:


      Original von Eva
      das kann der hund auch, selbst wenn dus leugnest.

      Nein! Es mag Hunde geben, die das können. Ich habe schon Sachen auf Youtube gesehen... :eek:
      Tatsächlich ist ein Rüde weder physisch noch psychisch in der Lage, den Akt eines Caniden vollständig auszuführen.
      Daß Hunde masturbieren können, habe ich niemals bezweifelt. Das ist aber etwas anderes!


      Original von Eva
      und wieder ein ausgezeichnetes argument... weil hunger (überlebenswichtig) auch mit dem sexualtrieb (nicht überlebenswichtig) gleichzusetzen ist. ja, leuchtet ein.

      Falsch!
      Der Sexualtrieb ist sogar noch überlebenswichtiger! Nämlich für die Spezies.
      Wenn ein Hund für das Überleben der Art gesorgt hat, dann kann er aus Sicht der Natur ruhig verhungern!
      Nur - das ist der springende Punkt! - wird das von den wenigsten Menschen und schon gar nicht von den sogenannten Tierschützern erkannt!


      Original von Eva
      oh, und der tipp mit den hormonen kam von mimi, eine von deinen kämpferinnnen :D

      Es ist mir egal, wer das Argument verwendet hat. Es birgt davon unabhängig Risiken!



      Original von Eva
      ich bin zwar (gottseidank) nicht thallus, aber die friktionsmethode bedeutet nichts anderes als das du deinem hund einen runterholst.

      Na wenn das so einfach wäre, dann würde es doch sicher jeder tun! :D


      Original von puschel1985
      sag mal thallus machst du das dann während alle nett daneben stehen und dein hund freut sich?

      Es ist immer wieder für alle Beteiligten und Außenstehenden eine beeindruckende Sache! :wink:


      Original von puschel1985
      unser rüde ist kastriert..

      Ihr beklagt Euch, wenn ich Anflügen von Überheblichkeit erliege...
      Das große Problem ist, daß auf diesem Gebiet eine abgrundtief große Ahnungslosigkeit herrscht!

      So! Dein Rüde ist kastriert von der ersten Stunde an und das "Problem" stellt sich für Euch (alle) nicht (mehr)!
      :think:
      Was wäre, wenn ich behaupten würde, daß Kastraten auch ihren "Spaß" haben können? :think:
      Wie ein dreibeiniger Hund immer noch laufen kann, kann ein kastrierter Hund immer noch...
      Nur! Behindert sind sie beide!
      Ich weiß nur nicht, was die Leute sagen würden, wenn einem gesunden Hund ein Bein amputiert werden sollte, damit er nicht so schnell laufen kann? :think:


      Original von puschel1985
      rocco hat mit seiner kastration auch keine probleme.

      Oh, das sagt er Euch sicher jeden Tag nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen! :rolleyes:
      Die Tierschützer sagen bei dreibeinigen Hunden auch immer, das macht ihm gar nichts aus, er ist ein fröhlicher Hund und so voller Lebensfreude! *trallalaundblümchenwerf*
      Sie sagen es mit so viel Enthusiasmus, das man auf die Idee kommen könnte, einem gesunden aber traurigen Hund auch ein Bein zu amputieren, damit er ebenso fröhlich wird.
      Frage Dich besser, wie Dein Hund intakt und ausgelastet wäre!!
      Das ist nämlich der große Fehler an dieser Haltung!
      Es wird immer gesagt: Der Hund hat keine Probleme!
      Richtig müßte es aber lauten: Die Probleme können wir nicht erkennen, und der Hund versteckt sie gut!


      Original von Eva
      es ist nicht normal, wenn man eine sexuelle handlung an einer anderen spezies vornimmt (weil man sich einen triebabbau wünscht bzw. befriedigung, nicht weil man das sperma braucht) - auch wenn ihr es ständig als normal hinstellen wollt. der durchschnittsmensch kommt nicht auf so eine idee - ansonsten wäre age/thallus ja nicht der einzige, der es so vehement verteidigt, sondern hätte eine breite basis.
      wie gesagt: googelt age (mit seinem richtigen namen), lest was er geschrieben hat und einiges wird klarer...

      Der springende Punkt ist der Begriff "Normal"!
      Normal ist kein gottgegebener Zustand, sondern wird durch die Gesellschaft geprägt!
      Ist künstliche Besamung etwa NORMAL? :think:
      Ich möchte da nicht zu weit abschweifen, aber während wir beim nächstbesten Metzer ein Schweinekotelett für wenig Geld kaufen können, würde derselbe Metzger, der die gleiche Ware in z.B. Kabul feilbietet, an der nächsten Mauer gesteinigt!
      Und wie ein chinesischer Metzger bei uns ankäme, der Affenhirn verkauft, ich weiß es nicht.
      Aber wir sind zumindest in Sachen Eßkultur ja relativ offen! :smile:


      Es ist nüchtern betrachtet(!) normaler seinem Hund "funktionell" zu helfen, als ihm gesunde Organe abzuschnippeln!
      Und das sogar im Sinne des Tierschutzes. Deshalb hat der Tierschutz in Wirklichkeit auch arge Probleme mit der Rechtfertigung der Kastration!
      Es werden die dollsten Geschichten erfunden!


      Original von Eva
      warum seid ihr eigentlich nicht in der lage friktion auszuschreiben? :think:

      Weil es mit "F" anfängt - wie Finanzamt! :wink:


      Original von Eva
      alles hat vor- und nachteile bzw. birgt gewisse risiken (z.b. das man das tier verletzt, was mir von einer fachperson bestätigt wurde).

      Du hast ja so Recht!
      Es gibt sogar Leute, die ihren Hund beim Streicheln schwer verletzen! :eek: :D
      Du möchtest Nachteile hören?
      Welchen Nachteil hat es, wenn Du Deinen Hund fütterst?
      Welchen Nachteil hat es, wenn Du Dich mit Deinem Hund beschäftigst, mit ihm spielst?
      Welchen Nachteil hat es, wenn Du Deinem Hund beibringst, an der Leine zu laufen?
      :think: Fragen über Fragen! :think:
      Wir sprechen hier nicht über die Behandlung einer Krankheit, wo Du zu Risiken und Nebenwirkungen den Arzt oder Apotheker befragen kannst, sondern von der Befriedigung eines Grundbedürfnisses!
      Du enttäuschst mich, Eva! :rolleyes:

      Der einzige "Nachteil", wenn man es so nennen mag, den ich beobachten konnte ist, daß der Hund "lernt" daß ihm von mir "geholfen" wird. Und wenn er sein Bedürfnis hat, dann meldet er es.
      Der Vergleich mit dem Futter ist phänomenal!


      Original von Thora
      Dennoch würde ich bevor ich K, F und C versuche, doch mal schauen, ob ich nicht über eine intensive Bindung zu mir ein Abhauen des Hundes verhindern kann.

      Ich kann hier ein kleines Geheimnis verraten:
      Durch die Friktionsmethode wird die Bindung erheblich vergrößert!
      Ich habe Rüden kennengelernt, welche nach wenigen Minuten eine erhebliche Bindung zu mir aufgebaut haben.



      Thallus.
      Hallo!

      @all & Eva
      Zuerst in meiner Funktion als Mod: Möchte ich daran erinnern, dass hier keine Realnamen genannt werden dürfen, wenn der User dies nicht ausdrücklich gestattet hat. Jeder hat die Privatsphäre zu respektieren. Nur weil hier über einen User und seine Bücher geredet wird, vorsorglich, bevor noch der Name rausrutscht, das ist VERBOTEN! (Modmodus AUS) :wink:


      wie behandelst du dann eine vergrößerte prostata?


      Nun mein alter Rüde hatte im Alter kaum Probleme mit der Prostata, nur EINMAL konnte er nicht richtig pinkeln, da war aber der direkte Zusammenhang, da er am Tag zuvor auf einer Wanderung den ganzen Tag hinter zwei läufigen Hündinnen gelaufen ist, der Hauptgrund, warum ich Begegnungen nicht provoziere. Eine einzige Spritze und keine Probleme mehr.
      Es war definitiv nur die lange Zeitspanne, bei kurzen Begegnungen mit läufigen Hündinnen, gab es NIE Prostataprobleme.

      Sollten es Hormone gewesen sein, bitte, einmal eine Spritze als eine lebenslange Kastration.

      wenn die männer ihren stuhlgang nicht mehr rausbekommen können, wenn sie blut im urin haben und stark abmagern, dann sind sie sicher froh über jede möglichkeit, die ihnen hilft.


      Warum immer diese Grundsatzdiskussion. Sollte ein Hund so große Probleme mit einer vergrößerten Prostata haben, dass sie gesundheitsrelevant wird und ich nach mehreren ärztlichen Meinungen keine Alternative erhalte, dann werde auch ich eine Kastration in Betracht ziehen.
      Mein Hund wird dann aber schon ein gutes Alter haben und hoffentlich nicht mehr sooo angewiesen auf Hormone sein.
      Mit der Hormontherapie habe ich mich noch nicht beschäftigt, vielleicht ist sie besser als eine Kastration, vielleicht schlechter, zumindest wird keine OP notwendig.

      dann muss man aber das gebiet genau überwachen, nicht das sich doch noch eine läufige hündin mit einschleicht biggrin


      Achtung, meine Posts lesen:

      Ich habe aber auch kein Problem damit, wenn ich mal ne läufige Hündin zufällig treffe und das schadet dann meinem Hund auch nicht,


      du hast dich nicht wirklich intensiv mit der problematik einer vergrößerten prostata und behandlungsmöglichkeiten auseinander gesetzt, oder?


      Nein, weil mein alter Rüde und viele andere ältere Rüden, die ich näher kenne nie größere Probleme damit hatten.
      Ich kenne 2 Rüden, die wegen der Prostata kastriert wurden. Es waren zwei Schäferhunde, die beide schon um die 9 Jahre waren und wirklich gesundheitliche Probleme hatten. Nach der Kastra war ihr größtes Problem Übergewicht, was die Lebensqualität auch nicht gerade steigert.

      menschen sind keine hunde.


      Oh ja! Und wir Menschen beweisen jeden Tag, seit tausenden von Jahren, dass wir NIE "Opfer unserer Triebe sind".

      Du machst Dir diese Trennung von Mensch=KEIN Trieb und Hund= NUR Trieb viel zu einfach.

      du hast zu vielen jagdlich gezüchteten tieren kontakt? zu behaupten, dass ein jagdhund seinen trieb unterdrücken könnte, ist mehr als fragwürdig.


      Du hast den vorangegangenen Satz nicht ganz verstanden. Ich rede hier nicht über genetische Extremselektion. Ein Hund der seit Jahrhunderten auf Jagd gezüchtet wurde, dessen "Jagd"-Trieb ins "Unermessliche" steigt, der gehört nicht zur representativen Menge. Denn zum Vergleich kann man keine Extreme hernehmen.

      diese tiere wissen auch, dass sie dürfen. deren triebauslastung ist eine ganz andere.


      Ob sie hellsehen können? :wink:

      das hat eher was mit überleben zu tun. du würdest auch nicht den größten versager mit schulden drüber lassen


      Ja und, was ist das dann für eine Reaktion der Hündin? Genau DAS ist doch nichts anderes als TRIEBKONTROLLE.
      Könnte sie ihren Trieb nicht bewusst kontrollieren, wäre es ihr doch völlig wurscht, wer auf ihr rumrutscht!
      Doch sie entscheidet dabei noch und behält die Kontrolle.

      das tier würde seine triebe auch ausleben, wenn es dürfte. alle. so wie der mensch seine triebe ausleben würde, wenn es keine regeln gäbe.


      Ja stimmt. Und wo ist jetzt der von Dir angepriesene Unterschied?

      Der Mensch kann nicht und der Hund auch nicht, weil beide in eine Gesellschaft eingebunden sind, die Regeln vorgibt. Ob es jetzt natürliche oder künstliche sind, ist zweitrangig.
      Denn Mensch UND Hund sind Soziallebewesen, die die Fähigkeit besitzen, sich an Regeln zu halten, auch entgegen ihrer Triebe.

      Sonst wäre es Wölfen völlig wurscht sich mit ihren Kindern zu paaren, wir würden die leidigen Nachbarn ausradieren, Hunde würden die Kinder wegbeißen, anstatt eine Streicheleinheit zu erdulden.

      Hunde leisten so viele Dinge entgegen ihrer Triebe, natürlich ist vieles mit einem gewissen Zwang behaftet, doch dieser Zwang kommt genauso in der Natur vor, ohne Mensch und auch wir unterliegen leztendlich einem Zwang. Denn Regeln zu brechen, wird meistens geahndet.

      Wie gerne würde ich mit 160 km/h über die Landstraßen brausen, ich bin ne gute Autofahrerin, ich traue mir das ohne Weiteres zu, wenn ich geblitzt werde, ist mein Schein weg, also fahre ich langsamer. Das ist Zwang und es ärgert mich!
      (Das Hunde nicht Auto fahren können, sollte jetzt aber nicht diskutiert werden. :D).

      ich hatte kontakt zu jmd der an dem thema zoophilie geforscht hat.


      Eva ich finde es unter aller Kanone, dass Du jedesmal das Zoophilie und Sodomie Gschmarri mit reinbringst.
      Wenn Du nur mit solchen Totschlägern weiterkommst, tust Du mir leid.

      Es geht hier doch NIEMALS darum, dass der Mensch in irgendeiner Weise befriedigt wird, diesen Punkt setzen oben genannte Neigungen aber voraus!!!!

      Und ja, ich habe die Friktion noch NIE ausprobiert, kann (noch) nicht sagen wie "toll" sie ist, da meine Hunde auch ohne sie recht zufrieden waren, so empfand ich es zumindest.
      Trotzdem finde ich das Thema und die Effekte interessant und auch verhaltensbiologisch nachvollziehbar, ohne gleich in Deinen Schweinkram abdriften zu müssen, sondern einfach mal seriös betrachtet.

      Zitat:
      Original von Eva
      oh, und der tipp mit den hormonen kam von mimi, eine von deinen kämpferinnnen biggrin

      Es ist mir egal, wer das Argument verwendet hat. Es birgt davon unabhängig Risiken!


      Muss ich das jetzt verstehen? :think: Wo habe ich was davon gesagt, dass ich meinem Hund Hormone gebe??? (VOR DIESEM Post bitte).


      rocco hat mit seiner kastration auch keine probleme


      Wahrscheinlich noch nie ner Wolfshündin begegnet. :wink:

      Ciao Mimi
      ..........
      hi

      oh wie peinlich! Ich weiß aber jetzt bescheid :oops:

      ich verwende da immer andere Ausdrücke :lol: :silenced: :lol:



      also mein Hund wollt heut schon wieder aus dem Garten abhauen, da mein Papa die Tür offen ließ! Gott sei dank hab ichs aber gleich gemerkt! Oh man ich muss wohl strenger werden zu meinem Ausreißer!
      Als er ankam, lief er geduckt und schaute mich net an...schwänzelte etwas! Also kann keiner sagen, dass er net wusste, dass es falsch war was er machte :zustimm:
      ich hab kurz geschimpft und ihn wieder angebunden...

      lg
      @NAddelie:

      Sodele! Da wären wir also wieder beim eigentlichen Thema!

      Und dann senfe ich gleich mal drauf los:

      Der Hund wird DIr schon ansehen, dass du ihn gleich rügst und dass Du sauer bist! Hunde beobachten uns mehr als den halben Tag (beobachte mal, wie oft Dich Dein Hund beobachtet...)
      Das Schwänzeln kann ein Zeichen von purer Unterwürfigkeit sein. Eine Art derbe BEschwichtigung. Das hat Thorin anfangs seinen Pflegern gegenüber auch gemacht. Er war ganz geduckt, die Ohren flach angelegt, Leftzen lecken und hinten schwänzeln - aber nur mit der Schwanzspitze - der rest war über dem After angeklemmt. Demütiger könnte ein Hund nicht sagen"Bitte, tu mir nichts" - und was machst Du? Du tust ihm doch etwas. Was lernt er? Dass es nicht mal was nützt, wenn er beschwichtigt - und dass Du ihn vor allen DIngen nicht verstehst.
      wenn er Schimpfe bekommt, wenn er zurück kehrt, ja sogar angebunden wird, obwohl er nach allen Regeln der Kunst demütige, freundliche Unterwerfung zeigt kann es leicht geschehen, dass er seine Freiheiten ohne Dich immer mehr genießen lernt.

      Ihr solltet einfach gucken, dass er erst gar nicht mehr abhauen kann - und wenn er dann mal weg ist und wiederkommt loben, ihn freudig begrüßen! ein Spiel starten, welches Kräftezehrend ist. Und sollte er doch einmal die Change wittern, musst Du einfach schneller sein und ihm just in diesem Moment klar machen, dass ihr es absolut nicht wünscht!
      Ich ging früher mit einer Autos jagenden Zwinger-Schäferhündin spazieren. Sie war ein Engel auf vier PFoten - aber wehe, es kam ein Auto dahergefahren oder ein Pferd des WEges... dann wurde sie zur tauben Nuss.
      DA sie nicht mein Hund war und ich sie nicht ständig an der Leine führen wollte (saß ja ohnehin schon fast 24 Stunden im Zwinger) reagierte ich ein mal blitzschnell und packte sie, just in dem MOment da sie einem Auto hinterherwollte, am Fell des Hinterteils. Ich griff richtig fest zu - mit beiden Händen so sauer und ängstlich war ich, es könnte was passieren. ja, und genervt natürlich.
      Was soll ich sagen? Schlaues Mädelchen, sie hat es in meinem BEisein nie wieder getan.
      Ich konnte sie sogar auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu mir abliegen lassen und ein Auto konnte unbehelligt an ihr vorbei. Und das ist kein Scherz. Sie hat mich dann jedesmal angeschaut, als könnte ich ihr sselbst von der anderen STraßenseite aus in den Po kneifen.

      Klar ist die LEidenschaft Autos nachzusetzten vielleicht nicht so groß wie die, eine läufige Hündin aufzustöbern. Das Prinzip ist jedoch das selbe. Der Hund muss lernen, dass es absolut unerwünscht ist. Das es so zu sagen den Rudelfrieden gefährdet. Und zwar prompt in dem MOment, da er weg will. Du solltest ihn also ganz genau beobachten -vielleicht sogar eine solche Situation provozieren - aber er darf natürlich nicht gewinne.


      Gruß
      THora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      @Naddelie
      Ich kann es auch nur nochmal sagen, du hast deinen Hund nicht dafür gestraft, dass er ausgebüchst ist. Du hast ihn dafür gestraft, dass er nach Hause gekommen ist!
      Denn das ist das was bei deinem Hund angekommen ist. Das er davor einfach weggelaufen ist, dass weiß er gar nicht mehr.
      Er hat jetzt einfach gelernt, dass von Frauchen ne Strafe kommt, wenn er nach Hause kommt. Und das geht nicht.
      Ich bin überzeugt davon, dass er schon an deiner Körperhaltung gesehen hat, was jetzt mit ihm passiert, spätestens aber bei deiner Stimmlage. Hunde haben dafür feinste Antennen, was Körpersprache angeht ("Dogwatching" von Desmond Morris könnte da mal ein interessantes Buch für dich sein). Deswegen hat er dann auch einen so "bedröppelten" Eindruck gemacht, wobei man eher sagen sollte, dass der Hund in dem Moment gar nicht wusste wie ihm geschieht und die Welt nicht mehr verstanden hat...
      Mir ist schon klar, dass du sauer warst, weil er stiften gegangen ist und das du deswegen strafen wolltest.
      Nur hat das den falschen getroffen.
      Dein Dad hat das Gartentor offen gelassen, also hättest du ihn anschnauzen müssen, denn sorry, aber wenn ich weiß das mein Hund auf wanderschaft geht, dann gebe ich ihm keinen Freifahrtsschein.
      IHR müsst jetzt dafür Sorge tragen, dass der Hund nicht abhauen kann. Also darf einfach nicht mehr vergessen werden das Tor zu schließen - so einfach ist das.

      Meinem Dad passiert es auch immer mal wieder, dass einer seiner Hunde ausbüchst. Bei jagdlich geführten Hunden kann das hin und wieder schon mal vorkommen.
      Wenn also der Dackel hier im Feld bei der Gassirunde wegläuft, dann geht mein Dad nach Hause und wartet bis der Herr Hund zurück kommt. Und eines kann sich mein Dad sicher sein - Lucky kommt garantiert nach Hause! Warum? Weil er für sein zurück kommen immer wieder belohnt wird!!!
      Den eigentlichen Ärger, den hat mein Dad bis dahin schon längst abgebaut.
      Und wenn der Dackel beim Gang durchs Revier (also durch den Wald) wegläuft, dann geht mein Dad an sein Auto, holt seinen Mantel und legt ihn an die Stelle, wo Lucky stiften gegangen ist. Wartet evtl. noch einen Moment und fährt im Zweifelsfall nach Hause, um später wieder dort hin zurück zu fahren und seinen Hund auf dem Mantel liegend vor zu finden.
      Und auch da wird der Hund freudig und ausgiebig belohnt!!!!
      Weil er zurück gekommen ist!!!
      Und weil er brav wartend auf dem Mantel gelegen hat (dafür gibts dann meistens sogar nen Happen frischen Pansen)!!!
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      Hunde können nur bestraft werden wenn du sie dabei erwischts. Kommt er alleine Nachhause hat er eigendlich eine Belohnung verdient, da er selbstständig den Weg zurück genommen hat. Ich hatte beim ersten UE auch meine Probleme die Stimme freundlich und lieb klingen zu lassen, sowie ihn noch zu loben das er wieder da war. Hunde sind sehr empfindsam und nun weiß deiner nicht woran er ist bei deiner Reaktion. Ich habe auch schon beim Gassi gehen einen Clown gespielt damit er wieder zu mir kommt. Es war am Anfang nicht so einfach und manchmal hörte er nicht das " Hier", dann habe ich rumgezappelt und ihn lieb gerufen, ich war wieder interessant, und schon kam er. Die schlimmste Strafe finde ich für Poly ist aber wenn man ihn ignoriert.
      hi!

      So also ich werde das heute ausprobieren, ihn prompt dabei zu erwischen!
      Ich will nur das aller beste für meinen Ausreißer!
      Ich hoffe es klappt und er erwischt mir net auf einmal doch noch! Denn auf meinen kleinen 1 Jährigen Menschen-Ausreißer muss ich ja auch noch Acht geben :lol:

      ja das hört sich alles logisch an was ihr da schreibt! Das stimmt, ich müsste ihn eigentlich loben fürs kommen! Da muss ich mich jetzt zusammen reißen :drool:

      vielen Dank


      werde dann demnächst berichten :wink:
      Original von Naddelie
      hi!

      So also ich werde das heute ausprobieren, ihn prompt dabei zu erwischen!


      Naja besser wäre wohl dafür zu sorgen, dass er überhaupt gar keine Gelegenheit mehr dazu hat auszureißen...
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      @Naddelie: Bei der Sache mit dem "noch Erwischen"Musst Du Dir eben hundert Prozentig sicher sein, dass Du ihn erwischt. Wenn DU Dir unsicher über Deine REaktionsfähigkeit bist, solltest Du Hummels Ratschlag befolgen und ihm erst mal gar keien change zum Abhauen bieten.

      Gruß
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"