Passanten anbellen

      Passanten anbellen

      Hallo!

      Ich hätte da mal ne Frage!
      Und zwar ist ja mein "Leihhund" ein Sennenhund, es dürfte bekannt sein, dass Sennenhunde in der Regel ziemlich misstrauisch Fremden gegenüber sein können.
      Habe schon oft gelesen, dass sie auf der Straße willkürlich irgendwelche Passanten ankläffen.

      Nunja, "meine" Biene macht das auch. Das Problem ist: sie bellt nicht jeden an. Ich bin noch nicht dahinter gekommen, warum sie manche Leute ankläfft und andere wiederum nicht.
      Ihr Herrchen meinte mal, dass er gehört hätte, dass zB. Leute aus anderen Ländern anders riechen, die Hunde den Geruch nicht kennen, weil ganz andere Gewürze fürs Essen verwendet werden, als für unsere Region üblich.
      Allerdings wissen wir nicht so recht, ob man das glauben kann, oder nicht??? :think:

      Nunja, sie bellt also gerne diese Menschen an, einmal hab ich nicht richtig aufgepasst, da ist sie um eine Frau rumgerannt und hat gekläfft. Ichkönnte mir gut vorstellen, dass sie einfach nur ihren Hütetrieb raushängen lässt, schließlich hat sie ja keine Schafe im Garten, um die zu hüten.

      Nun haben meine Nachbarn und ich da schon öfter drüber geredet, wie man das "wegbekommt". Ich lasse sie erstmal absitzen, wenn sie wieder ne Bellattacke startet, damit sie erstmal wiederrunterkommen kann (sie grummelt dann immer so vor sich hin...).
      Aber das kanns ja nicht sein.

      Einmal sind mir sonntags morgens!!!! hunderte Menschen entgegengekommen, weil von einer großen Firma hier quasi ne Betriebsversammlung war. Da war sie auf mal ganz lieb, lief wunderbar "bei Fuß" und hat keinen einzigen dieser Menschen angebellt.
      Majas Frauchen hatte auch schonmal die Idee ( so wie ich), dass man mal mit Maja durch unsere Fußgängerzone gehen könnte, dass Maja gar nicht weiß, wen von den Passanten sie zuerst anbellen soll.

      Jetzt frage ich mich, ob so eine Maßnahme sinnvoll sein könnte, oder den Hund einfach nur zu sehr stresst?


      Wäre erfreut über Antworten!
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      Also mein Hund bellte auch ständig bei Passanten und dagegen wusste ich mir schon ganz und gar nicht mehr zu helfen.

      Ich hatte nur einmal den Zufall, dass Gismo jemanden anbellte und mir in dem Moment der Schlüssel runterfiel und darauf reagierte er sofort.
      Seitdem nehme ich eine leere kleiene Blechdose mit Steinen mit und immer wenn er versucht zu bellen schüttel ich kurz die Dose und schon ist er ruhig und abgelenkt.

      Ich muss sagen, dass es dadurch besser geworden ist.

      Hoffe ich konnte dir helfen!

      Gruß
      .................
      ne Rappeldose bei nen Hund der aus Unsicherheit/angst bellt ist kontraindiziert.

      Durch solche Rappeldosen können sehr schnell fehlverknüpfungen entstehen.
      Hund bellt Kind an- negativer Reiz/schreck/angst - Verknüpfung mit Angesicht des Kindes - Hund hat künftig angst vor Kindern

      passiert relativ schnell....

      Benny hat das 2 oder 3 mal gemahct, hab aus gesgat und wenn er danach ruhig war wurd er gelobt. war einfach.

      wenn sich der Hund allerdings nicht durch Aus beruhigt, würd ich immer, wenn der Hund jemanden anbellt, nen sponatnen richtungswechsel vollziehen
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D

      RE: Passanten anbellen

      Hallo Wuschel!

      Ich glaube nicht, dass Biene in der Fußgängerzone die Leute ankläffen wird. Es gibt tatsächlich einen Unterschied zwischen Einzelpersonen und Personengruppen.
      Ne Einzelperson lässt sich evtl. einschüchtern, bei ner ganzen Gruppe, verhält Hund sich besser ruhig.
      So ist es in der Regel auch in einem Hundefreilauf, da kommen dann die "dominanten" Rüden, das erste Mal rein und plötzlich ist das Schwänzchen ganz weit unten und der Rüde ganz kleinlaut.

      Die Rappeldose ist, richtig eingesetzt, gar nicht so schlecht. Sie muss sofort klappern, wenn sie kläfft und sofort gelobt werden, wenn sie ruhig ist. Richtige Angst ist es denke ich nicht, oft ist sowas auch ne Marotte.
      Zorro, das kleine Territorialschwein, hat gerade auch so ne Phase, wo er meint unsere Sackgasse gehört ihm ganz alleine und jeder wird gestellt und verbellt. Bei Fremden ist es völlig okay, aber bei "seiner" Postbotin, die er von Anfang an kennt und jedes Mal ein Leckerlie kriegt, muss das z.B. nicht sein, da wurde er von mir schon scharf zurechtgewiesen, denn er stürzt wirklich hin, als wolle er sie zerfleischen, nur um kurz vorher die Bremse zu ziehen und sich ganz brav vor die Leckerlie-Tasche zu setzen.

      Ich finde, ein Hund sollte keine fremden Menschen anbellen, wenn es über positive Bestärkung geht, ist es am Besten, so verknüpft der Hund nichts negatives, wenn es so nicht geht, dann doch konsequenter.

      Ciao Mimi
      ..........
      Wenn ein Hund sich erstmal aufregt und anfängt zu bellen ist es schwer die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, deswegen diese Rappeldose und sofort hat man augenkontakt zu seinem Hund und das ist sehr wichtig, wenn er lernen soll nicht zu bellen!

      Den Richtungswechsel halte ich nicht für sinnvoll, denn ich geh mit meinem Hund spazieren und auch genau dann bin ich der Boss und nicht er!Wenn man immer versucht die Situation zu vermeiden lernt er nicht aus seinem Fehlverhalten!

      Gruß
      .................
      wie oft hab ich schon leute mit der rappeldose arbeiten sehen, wo der hund ängstlich zusammengezuckt ist.
      klar bei nen selbstbewussten hund kann das ding gut zu gebrauchen sein, aber wieviele HH verstehen nicht mal was ihr eigener Hund grad ausdrückt.
      so ne rappeldose nen anfänger in die hand zu drücken, kann fatal sein
      wenn der Hund sofort ins Meideverhalten geht, ist das ding kontraindiziert und verursacht angst

      ach richtungswechsel ist nicht gut, weil der boss soll bestimmen?? gut deswegen bringt man vielen hunden auch leinenführigkeit mit richtungswechsel bei :rolleyes:
      man meidet die situation ja nicht, man zeigt den Hund nur, dass es keinen Sinn hat jemanden anzubellen, wenn man eh in ne andere richtung geht und quasi rückzug antretet... und das entscheidet bekanntlich der boss in welche richtung es geht :rolleyes:
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Ein Hund muss lernen an Passanten und anderen Hunden vorbei zugehen, oder wenn du mit deinem Hund im Sommer durch den proppevollen Park gehst findest du es dann toll ständig die Richtung zu wechseln, nur weil er nie gelernt hat ruhig und gelassen an anderen Menschen vorbei zugehen?! :rolleyes:

      Es kommt ja nun auch auf den Hund drauf an, schreckhaft - nicht schreckhaft ,dominant - nicht dominant. Bei einem schreckhaften Hund der angst hat, würd ich das auch nicht machen, aber bei einem sehr dominanten Hund hilft es. Dem HH muss ja nun auch klar sein, wenn er einen schreckhaften, ängstlichen Hund hat, dass er da nicht drauflos scheppert!
      .................

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „BabyGismo01“ ()

      komsich das viele Hunde es genau so lernen, dass es sich nciht lohnt zu bellen :wink:
      denkst du der Hund ist doof?? der kapiert schon wenn er bellt, dass er dann rückzug antreten muss und wenn er ruhig ist weiterkommt.

      dominant ist keine charaktereigenschaft :rolleyes:

      nja wer seinen Hund nicht ohne solche seltsamen Hilfsmittel erziehen kann und noch dazu die gefahr eingeht fehlverknüpfungen zu erstellen, die vielleicht noch problematischer sind, der soll machen wie er denkt...
      seltsam wie die leute es damals geschafft haben ihre hudne zu erziehen :eh:

      ich denk immer nur der arme Hund

      versetzt euch doch mal in die lage des Hundes. wenn plötzlich so ein lautes unheimliches geräusch von frauchen/herrchen kommt... das ist furchterregend für jeden Hund am anfang... einige werden dann aus den schreck heraus neugierig... das soll ne lösung sein??

      herzlichen glückwunsch :clap:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Koyuki“ ()

      Das -dominant- keine Charaktereigenschaft ist, dass ist mir auch bewusst, aber in jedem Geschäft werden Clicker und kleine Rasselscheiben verkauft, sehr viele Hundetrainer benutzen es also kann es ja nicht so schlecht sein. Man verbindet die Rasseldose auch sofort mit einem Wort aus diesem Grund weiß der Hund sofort was gemeint ist.
      .................
      nur weil es das überall gibt, muss es nicht gut sein^^ für den geldbeutel ist es schonmal nicht gut.

      kanst du mit sicherheit voraussagen was der Hund mit dem geräusch verbindet? ob da noch nen wort dazu kommt oder nicht ist zweitrangig für mich.... wenns klappt glück gehabt.
      mir wäre die gefahr das der Hund ne fehlverknüpfung erstellt zu groß
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      hallo!

      Gebelle kann auch ein Zeichen von unsicherheit sein. Hier muss der Hund erst mal lernen Sicherheit durch den Halter zu erwerben.
      Das macht man nicht unbedingt mit einer Rasseldose.
      Sowas kommt mit der Zeit und durch korrektes Verhalten von einem selbst.

      Mimi schreibt auch etwas ganz elementares: Ich glaube uach nicht, dass der Hund in einem von Menschen stark frequentierten Park anfängt jeden anzukläffen - da hätte er viel zu tun"
      Hatte ein ähnliches PRoblem mit meiner hündin, dals ich sie bekam.
      Sie stellte LEute regelrecht. sprich: Ging mit gestelltem Nackenhaar, Nasenrücken krausend, steifbeinig auf die Mesnchen zu und umkreiste diese. Als ich das dass erste Mal sah, ging mir der Allerwerteste so zu sagen auf Grundeis.
      Eben hatte sie noch mit einem Hundekumpel gespielt, schon war sie auf und davon und stellte eine Spaziergängerin. Der Hudnekumpel wollte auch promt mitmachen, der war aber näher an mir dran und ich packt ihn am Hinterteil und hielt ihn fest.
      Als der Halter seinen Hund hatte, ging ich zu meinem neu erworbenen Biest und entsdchuldigte mich erst mal kleinlaut.

      Von diesem TAg an ging das Training los: Tagtäglich suchte ich Orte auf die von Menschen nur so überfüllt waren. Ging dort ganz lässig spazieren.
      Sie bellte nicht, ich merkte aber ihre Unsicherheit, wenn jemand frontal auf uns zukam. Wenn jemand sie ansah - also in ihre Hundeaugen, dann knurrte sie.
      Bei ihr war das totale Unsicherheit. Sie wusste nicht, was sie mit Menschen anfangen soll (hatte 10 Monate bei wenig Menschenkontakt in einem Rudel von Hunden gelebt) . Sie empfand diese als Bedrohung und da sie schon damals im Kern ein stolzer Hund war und kein Schisser, ging sie mit der GEfahr direkt und frontal um. (Thorin, mein Rüde, würde nie zu etwas hingehen, vor dem er Angst hat. Selbst von Fremden lässt er sich anfassen, obwohl er das nicht will und wird, sofern er nicht fliehen kann, stocksteif - Aggression gleich null so zu sagen)

      Versuche es doch auch so! Ich würde der Sache auch nicht aus dem WEg gehen. Irgendwann wird Dein Hund merken, dass Menschen nichts bedrohliches, gefährliches sind sondern zum Alltag gehören.

      Ich vermute einfach Unsicherheit bei Deinem Hund. Den Unterschied zwischen Marotte und unsicherheit musst Du noch ausmachen.
      Eine Marotte würde ich bestrafen - eine Unsicherheit mit "Desensibilisierungstraining und / oder Gewöhnung" beheben.

      Gruß
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Also, bei meiner Hündin kann ich zu 70% sagen wen sie anbellt. In der Dunkelheit eher als im hellen. Eine Person die tockelt oder mich anruft
      Z.B wo ist denn..., die verbellt sie mal. Pure Unsicherheit also..da wäre
      eine Rappeldose sehr ungeignet. Ich lasse sie bei Fuss gehen mit zusätzlicher Belohnung, damit kommen höchstens zwei Beller.
      Bei Hunden , die aber aus anderen Gründen bellen z. B hier komme ich, der King, kann ich mir schon vorstellen mit einer Rütteldose kurzfristig
      dem Hund zu zeigen, das er das zu lassen hat. Man muss wohl erstmal heraus finden, was das Gebell soll.
      @MontyP.: NAchts sind alle Katzen grau - und wohl die meisten Hunde einfach wachsamer.
      ABer ja: Bei den meisten Hunden hat das was mit Unsicherheit zu tun, wenn sie so herumjanken an der Leine oder wenn Leute von vorn kommen.

      Talba bellt gar nicht mehr, seit sie sich sicherer ist. Wenn sie meint, da kommt eine GEfahr, dann brummt sie eher ganz tödlich dunkel und eher leise - und dann weiß ich auch, dass sie im NOtfall "Ernst machen würde". So macht sie das auch mit Hunden, die sie nicht leiden kann, je stiller und steifer sie wird, um so "gefährlicher" ist sie in dem MOment drauf.

      Viele kapieren das mal gar nicht - sie bellt viel beim spielen - vor allem dann, wenn einer nicht versteht, dass sie jetzt bitte gerne gejagt werden möchte - dann "röhrt" sie manchmal auch. Die meisten Halter bekommen dann Angst :D
      Dabei ist sie, wenn sie so drauf ist, völlig harmlos und will spielen.

      Manchmal, wenn sie einen Hund nicht ab kann und dann steifbeinig wird und die Rute hochsteht und nur die spitze irgendwann (manchmal macht sie das nicht, aber wenn dann - )bissal wedelt sagen die LEute:" ah, sehen sie, jetzt wedelt sie schon wieder - sehens sie, alles ist gut".. ich denk mir dann meistens meinen Teil und gehe einfach weil diese LEute das, was dann kommen würde, ohnehin nicht verkraften würden. (meist ist die Luft bis dahin sowieso schon zum schneiden dick und eine fast elektrische Spannung liegt in der Luft - meist von seiten der anderen HH aus

      #sorry, bin abgeschweift... ich bin wohl einer dieser furchbaren Typen Frau die nur zu gerne über ihre heißgeliebten Hunde reden
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      hallo,

      genau das richtige thema für mich und balou gerade.

      ich habe balou vor 4 wochen bekommen. er ist ein griechischer strassenhund. eines tages war er vor der auffangstation gestanden und wollte nicht mehr weggehen. also von seiner vorgeschichte weiss man gar nichts.

      er bellt vorallem andere hunde an, und man kann deutlich erkennen das er sehr unsicher ist. auch wenn wir andere hunde treffen und er frei läuft, mekrt man das es ihm sehr unangenehm ist und er schnell weiter will. (mit manchen, vorallem die er schon kennt, spielt er aber sehr gerne)

      wenn wir also an einen hund vorbei laufen, läuft er erst neben mir, leine ist locker, er beschwichtigt stark und sobald wir vorbei sind, macht er den grossen macker und bellt wie verrückt. und dann bellt er alles an was ihm in den weg kommt und hört erst mal gar nicht auf.

      ab und zu bellt er auch mal passanten einfach so an. das kommt zwar nicht so oft vor, kommt aber auch vor.

      ich habs schon mit einem kurzen nein probiert, dann unterdrückt er es auch im ersten moment (worauf ich ihn dann mit lob bestätige), fängt aber dann gleich darauf wieder an zu bellen.
      habs auch schon mit richtungswechsel probiert.
      ?????

      lg
      anja
      Hey!!

      Erstmal danke für eure Antworten!!

      Naja, an der Ampel kann ich schlecht die Richtung wechseln. Da bleib ich dann manchmal 3, 4 Ampelphasen stehen, und Majahundi muss sitzen bleiben, so regt sie sich am schnellsten ab, brummelt dann nur so vor sich hin.
      Und auch, wenn sie so rumkläfft, lass ich sie immer erst mal absitzen.

      Wie gesagt, als mir den einen Sonntag Morgen diese Menschenmassen entgegenkamen, war sie auf einmal ganz brav (sie kann ja, wenn sie will :evil: ).

      Werde morgen dann mal tatsächlich mit ihr in die Stadt gehen (vorher erstmal schön Gassi gehen und rennen, dann isse auch immer schon ruhiger).

      Wo sie ja voll abgeht (so wie Talba :wink: ), wenn uns Leute entgegen kommen, die sie anschauen... und wenn sie dann anfängt zu bellen, die dann auch noch mit ihr sprechen so à la "Na, du brauchst doch nicht zu bellen!" oder sich anmaßen, den Hund zurechtzuweisen (das ist MEINE Aufgabe, denn ICH bin in dem Moment mit ihr unterwegs), da hätte ich dann echt Lust, die Kurze loszulassen!!

      Hach ja, wenn sie doch wirklich MEIN Hund wäre... ich würde ja so viel anders machen :whistle:


      Und Thora, du bist nicht alleine :wink: wenn ich einmal anfange von Lucy oder Maja zu sprechen... ich glaube, meine Freunde würden am liebsten fluchtartig den Raum verlassen, weil sie die ganzen Kamellen schon nicht mehr hören können :oops:
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      @Anja16:
      Als Straßenhund hat er sich eventuell häufiger mal von anderen Straßenhunden "verprügeln lassen müssen" - vielleicht war er unterstes Glied in einer Gruppe von STraßenhunden und sieht diese nun als Konkurrenten an die es durch auffällig übertriebenes Proll-Gehabe einzuschüchtern oder zu vertreiben gilt .
      Da er sich unsicher ist, plustert er sich durch die Kläfferei auf - vertuscht so (oder versucht es zumindest) seine momentan Unsicherheit. - DAs macht sich auch dadurch deutlihc, dass er erst bei einem gewissen Abstand zum Objekt der Unsicherheitsauslösung anfängt zu prollen.

      Du schreibst, dass Du diesen Hund erst 4 Wochen hast - lass dem Tier zeit! So ein Hund mti Vergangenheit braucht manchmal bis zu 3 Jahre (wenn nicht länger) bis es sich einigermaßen normal verhalten kann.

      Mit der SIcherheit, die DU dem Hund geben musst, wird auch das gekläffe weniger werden. (Hoffe ich)

      Ermögliche dem Hund viele Hundekontakte zu freundlichen Artvertretern - versuche negative Erlebnisse vorerst zu vermeiden.
      Später, wenn er sicherer wird, wird er dann auch mal einen Rüffel von einem Raudi vertragen können.


      @Wuschel: Bahh! JA, die von dIr beschrieben ARt Mensch kenne ich nur zu gut! Da könnte ich ausrasten... Wie verblödet und unwissend sowie unsensibel sind die eigentlich?
      Erst neulich glotzte eine Irre zum Auto herein und find an zu schreien, als sie die Hunde sah "HUNDE DA SIND JA HUNDE.. .DA SIND JA HUNDE HALLO HUNDE!" ich dachte mir irgendwie, die muss aus der Klapse entlaufen sein...
      Thorin bekam so Angst, dass er sich duckte, denn die Frau starrte mit weitaufgerissenen augen zum Auto herein...

      GEnauso lächerlich Leute, die die Wohung betreten und die Talba anknurrt...
      "Ja, keine ANgst, ich tu Dir nichts..." Oder "Ja, was knurrst Du denn, ich mach doch gar nichts" - dabei gucken sie den Hund ncoh schön direkt an... einmal wollte sich einer sogar überbeugen.. Tja.. dem ist sie dann an den Arm hochgesprungen... Beissen tut sie nicht direkt... aber eben abwarnen.
      Das Menschen immer reden müssen? Viel mehr wäre jedem geholfen, wenn man den knurrenden Hund einfach ignoriert - und zwar komplett.
      Den REst mach dann schon ich.

      Gruß
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Reden ist ja eine Sache - aber das direkte Anstarren, das mögen viele Hunde garnicht. Klar unter Hundehaltern sollte man es wissen, wie bringt man es nur der Umgebung bei ? Also sind wir wieder gefragt,
      dem Hund klar zu machen es ist keine Bedrohung, auch wenn der Mensch noch so starrt.
      hallo,

      danke thora für die antwort. das kann schon gut sein, das er es bisher so erlebt hat und sich deswegen jetzt so aufspielt.

      wir haben gerade eben wieder einen hund getroffen, den er vor 2 tagen noch, richtig zähneflätschend angeknurrt hat, und heute war er zwar immernoch total unsicher, aber nach ner weile hat er sich entspannt und man konnte sogar eine spielaufforderung erkennen. er war zwar immernoch sehr schreckhaft und ängstlich aber schon viel sicherer im gegensatz zu vorgestern.
      als wir jedoch weitergelaufen sind, ist er wieder total ausgeflippt und hat wie blöd gebellt und hat sich richtig in die leine gestürzt.

      ich bin einfach weiter und hab es ignoriert weil ich die vermutung hab, das mein "nein" die sache nur noch schlimmer macht. nach ner weile hat er sich dann wieder beruhigt, aber diesmal wars halt echt doof, weils nachts um viertel 12 war und es bei uns in der nachbarschaft nur so von kleinen kindern wimmelt (die natürlich friedlich schlafen (wollen, wäre da nicht balou :) ) um diese zeit)

      :think:

      lg
      anja
      Huhu ,

      ichhabe ja nun seit gut 3 Wochen einen Schäfer / Mix mit dazu .

      Selbst wenn wir schon draußen laufen waren ,- so woe heute - er sieht jemanden und fängt an zu bellen.

      Ich kann ihn dann auch gar nicht ablenken.

      Macht mir schon ein wneig Sorgen...
      hat er bei seinen Vorbesitzern angeblich nie gemacht - uns allerdings auch so begrüßt als wir ihnabholten.

      Gruß Oli