war am Freitag mit meiner Ronja (16 Jahre alt) beim TA, ihre rechte Vorderpfote war abgeknickt, als ob sie gebrochen wär...
Sie hat einen Tumor am rechten vordern Bein der ihr den Nerv abgeklemmt hat.
Er meinte es gäbe zwei Möglichkeiten, entweder das Bein mitsamt dem Schulterblatt bis auf die Rippen runter amputieren oder einschläfern lassen...
Hab sie ein zweites Mal untersuchen und röntgen lassen, da ich es nicht glauben konnte, meine süße kleine Ronja, tatsächlich ein Tumor.
Tja, nun steh ich da und muss entscheiden, über Leben oder Tod...
natürlich würde ich sofort operieren lassen, wenn ich sie dafür nur bei mir behalten könnte...aber istdas Leben dann überhaupt noch lebenswert für sie...? Wird sie zurecht kommen mit nur noch 3 Beinen...? Wenn sie ein paar Jahre jünger wär...
Und was, wenn sich der Krebs schon ausgebreitet hat? Sie können mir nicht sagen ob die Lunge oder andere Organe schon betroffen sind, auszuschließen sei es nicht...
Wie kann ich ihr aber einfach eine Spritze geben lassen, mit der Gewissheit, dass sie nie wieder erwachen wird..., dass ich sie nie wieder knuddeln oder mit ihr schmusen kann..., dass sie nie wieder auf mich warten wird wenn ich nach Hause komme...?
Ich hab mich noch nie so überfordert und traurig und allein...
Hab sie erst mal wieder mitgenommen, damit ich mir über´s Wochenende Gedanken machen kann und noch ein wenig Zeit mit ihr hab.
Mittlerweile hat sie schon eine tennisballgroße Verhärtung.
Kann mir aber nicht vorstellen, dass sie Schmerzen hat, sie frisst wie ein Scheunendrescher, kommt zum schmusen, flitzt die Treppn rauf und runter...
Ich will sie noch nicht gehen lassen...was soll ich nur tun...?




Mein Jerry sollte vor zwei Jahren auch über die Regenbogenbrücke gehen......die TÄ gaben ihm keine Chance,ich habe meinem süssen damals in die Augenh geschaut und wußte das ich den Kampf aufnehme!!! Klar sind etliche Kosten auf mich zu gekommen aber letzendlich haben wir den Kampf gewonnen 
