Ein Bekannter von uns hat über ein Online-Rollenspiel eine Frau aus der Schweiz kennen gelernt. Sie hat nach eigener Aussage ziemliche psychische Probleme und wird aktuell auf Asperger Autismus behandelt, allerdings klingt das Gesamtbild für uns eher ein wenig untypisch. Sie ist 19, lebt auch noch bei ihrer Mutter und die beiden sind finanziell ziemlich am Ende - die Mutter muss jetzt Insolvenz anmelden und ich habe mich belehren lassen, dass selbst das Geld kostet.
Zwischendurch war selbst der Strom abgestellt, es liegt dort also einiges im Argen. Ich möchte jetzt im Detail nicht näher auf die Situation eingehen. Mein Mann ist beruflich bedingt relativ gut informiert, was die Unterstützungen im Bezug auf Therapien bei psychischer Erkrankung, Betreuuung, Finanzierung einer eigenen Wohnung in diesem Fall und diversen anderen Dingen angeht, aber leider sind wir in Richtung Schweiz nun hoffnungslos überfragt. Wir würden gerne mit einem Rat weiterhelfen, aber leider kennen wir uns im Sozialsystem der Schweiz nun überhaupt nicht aus.
- Sie sollte wirklich eine eigene Wohnung beziehen, damit sie ihr Leben langsam in eigene Bahnen lenken kann und es viel Streit mit der Mutter gibt
- Sie benötigt definitiv Betreuung - es gibt in der Schweiz garantiert auch so ein betreutes Wohnen?
- Wie steht es in der Schweiz mit Sozialhilfe? Ist es möglich, eine eigene Wohnung zu finanzieren oder ist man an die Eltern gebunden?
Ich weiß jetzt nicht, ob Ihr mir weiterhelfen könnt - aber manchmal gibt es einfach auch kleine Tips die Gold wert sind und ich kenne leider nicht so viele Schweizer die ich fragen könne. Wär total lieb wenn mir jemand ein winziges Stück mit Infos weiterhelfen könnte.
"A reader lives a thousand lives before he dies.
The man who never reads lives only one." (George R. R. Martin)
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und viele dumme Sprüche