Freigang oder Wohnungsmietz???

      ich denke, dass neid eine menschliche eigenschaft ist... und eine katze, die aus dem fenster schaut, muss diese eigenschaft von ihren dosis noch lange nicht übernommen haben :wink:
      ...wenn ich bibo schnurrend auf der fensterbank liegend (oder auch mal sitzend zwecks besserem überblick und gerade nicht ausgesprochener faulheit) beobachtet habe, wie er seinerseits im herbst das spiel der blätter beobachtete, dann hatte ich nie das gefühl, er sei neidisch...sondern interessiert und aufmerksam *lächel* gerade dieser flausenkopf wird vermutlich am meisten angst vor der eigenen courage haben, wenn es ab ca. mai tatsächlich nach draußen geht *schmunzel*
      und ob eine wohnung im 5. stock in der stadt oder im erdgeschoss auf dem land liegt... macht für mich keinen unterschied in der haltung von wohnungskatzen... oder assozierst du stadtwohnung mit räumlicher enge? ich habe hier in der stadt 98 qm... genug platz sich aus dem weg zu gehen, wenn die samtpfoten mögen.
      trotzdem ziehe ich um... aber das hängt mit meiner katze zusammen, die ich hier aufgenommen habe weil sie bei den vorbesitzern nicht bleiben konnte... und JA, sie ist mehr als verhaltensauffällig gewesen, als ich sie bekam... aber das hing wohl eher mit ihrer vorgeschichte zusammen, denn sie hat sich trotz immer noch andauernder reiner wohnungshaltung bestens entwickelt... und das, obwohl sie aufgrund ihrer verhaltensauffälligkeiten beinahe eingeschläfert werden musste... jacky ist für außenstehende vermutlich auch immer noch verhaltensauffällig... denn niemand, der sie vorher nicht kannte kann ermessen, wieviel innere ruhe sie inzwischen erlangt hat - ich gönne ihr noch viel mehr davon!

      artgerechte haltung... das klingt immer so nett! aber heißt das auch, dass freigänger sich ausschließlich selbst ernähren müssen, weil das ja eigentlich ihrer art entspricht? dass sie auch mal hungern müssen, wenn sie nichts fangen? dass sie sich mit flöhen und würmern und anderen krankheiten rumschlagen müssen, weil die natur nunmal artgerecht grausam ist? ich denke nein... wir bieten unseren fellnasen, was wir eben können... an gutem futter, medizinischer versorgung, liebe, beschäftigung, fürsorge und räumlicher ausstattung... und ich finde, dass finja sich schon eine menge gedanken um ihre tiere macht... diejenigen, die sich keine gedanken machen, findest du auch nicht (lange) hier im forum... es sei denn, sie versuchen ihre katze loszuwerden... so wie jackys vorbesitzerin!

      ich gebe zu, dass ich auch manchmal neidisch bin, wenn ich berichte über australien und afrika sehe... auf die menschen, die sich einen langen aufenthalt, um leute und land kennen zu lernen, leisten (können) - aber geht es mir schlecht, weil ich das nicht kann? nein... im grunde bin ich sehr zufrieden mit meinem leben... auch wenn ich nicht alles menschenmögliche im leben machen kann :zustimm:
      wir neigen vielleicht manchmal dazu päpstlicher zu sein als der pabst... statt uns über menschen zu freuen, denen ihre tiere am herzen liegen... die sorge dafür tragen wollen, dass es ihnen gut geht... die zeit, geld und gefühle investieren um ihrer übernommenen verantwortung gerecht zu werden...

      mein motto steht nicht ohne grund da... wir orientieren uns an den idealen, auch wenn wir sie nicht immer erreichen können :angel:

      liebe grüße an freigängerbesitzerInnen und wohnungskatzenhalterInnen von gaby und ihrem trio

      Ideale sind wie Sterne: Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren. (Carl Schulz)
      Original von Claudi24
      So, nun will ich auch nochmal meinen Senf dazugeben...Eigentlich wollte ich ja meinen Mund halten zu dem Thema, weil ich mich erst neulich dazu geäußert hatte aber bei den Kommentaren geht es einfach nicht! :evil:

      Liebe Finja,
      was deine Situation angeht, kann ich dem Großteil hier zu stimmen. Freigang (unkontrolliert) scheint auch mir zu gefährlich...


      na eben.

      Original von Claudi24
      ABER grundsätzlich ist reine Wohnungshaltung nun mal nicht artgerecht! Und Katzen (alle Tiere!!!) gehören meiner Ansicht nach eben nach draußen. Ich will hier nicht alle Wohnungskatzenhalter über einen Kamm scheren und verurteilen. Klar gibt es Katzen, die sich in reiner Wohnungshaltung wohl fühlen, Freigang sogar verweigern. Auch eingeschränkte und kranke Tiere sind oftmals drinnen besser aufgehoben. Aber das sind eben Ausnahmen. Wer nicht entsprechend wohnt, sollte sich halt in einem Tierheim umschauen, nach Katzen, die keinen Freigang wollen/dürfen. Da gibt es ja auch genug von...
      Eine Katze gehört nunmal nicht in eine Wohnung im 5. Stock in der Innenstadt. Wer sich in so einer oder ähnlicher Wohnsituation junge Kätzchen holt, ist in meinen Augen schlicht und ergreifend egoistisch. Was macht man denn, wenn man plötzlich merkt, die Katze ist nicht ausgelastet, fühlt sich ganz offensichtlich nicht wohl...versucht sogar vergebens aus der Haustür zu entwischen, guckt neidisch aus dem Fenster...Was macht man da? Feliway-Stecker? :snooty: :rolleyes:


      hä, wer sagte denn, dass sie sich einfach die katzen geholt hatte, ohne zu wissen, ob diese freigang wollen?

      Original von Claudi24
      Das ganze Thema so abzuhandeln, in dem man sich einfach ein Pärchen holt und meint, damit alles für das Wohl des Tieres getan zu haben, finde ich ziemlich kurzsichtig. Und das Argument, was die Katze nicht kennt, kann sie auch nicht vermissen finde ich moralisch einfach zum ko..... :silenced:



      nun, finja tut aber mehr, als sich einfach mal so ein pärchen zu holen, denn sie macht sich seh viele gedanken und scheint ihren miezen viel abwechslungsreiche beschäftigung anzubieten. es gibt da auch so manchen freigänger-halter, der denkt, ach mieze geht raus, ein bißchen futter, mehr aufmerksamkeit, pflege, beschäftigung braucht die nicht. mmh, die moral....einige in diesem forum vertreten ja auch die meinung, dass der tod und die gefahren, die zu dem tod führen für tiere selbst unwichtig sind - und das ist jetzt "moralisch"?? sorry, unmoralisch sind die überfüllten tierheime, die misshandelten und vernachlässigten tiere, die leichtfertige akzeptanz von versuchstieren und die massentierhaltung! sollen die zigtausend katzen lieber in den käfigen im TH sitzen?
      du hast vollkommen recht mit deiner "unnatürlichkeit" - aber wie viel natur ist denn noch vorhanden in unseren breitegraden? als die verstädterung einsetzte, zog die katze mit - und passte sich an. wenn es ihr so schlecht ginge, warum lebt sie dann an 15 jahre (durchschnittsalter) gesund? tiere, die aufgrund von langeweile stress haben, bleiben nicht sonderlich lange gesund.

      Original von Claudi24
      Immer wieder ließt man auch hier im Forum von verhaltensauffäligen Tieren. Nicht immer ist der fehlende Freigang dafür verantwortlich aber bestimmt häufiger als man zugeben mag...


      lustigerweise liest man auch von leuten, deren katzen freigang haben und dennoch "verhaltensauffällig" sind.

      Original von Claudi24
      Man kann nun mal den natürlichen Lebensraum durch eine Wohnung ersetzen. Nicht umsonst hat eine Katze so viele tolle Sinne, die in der Wohnung eben lange nicht so beansprucht werden, wie draußen! Da kann ich noch so viel Spielzeug kaufen oder basteln.



      last but not least das "vermissen": früher hat mich dieses argument auch überzeugt. aber - wie kann man etwas vermissen, das man ni9cht kennt? ich zum beispiel bin von geburt an schwerhörig, nun ertaubt. ob ich das normale hören vermisse? nein! wie denn auch? ich habe niemals erleben können, wie soll ich da vergleichen, geschweige denn vermissen?

      und das die todesursache nummer eins für katzen autos sidn, ist das "natürlich"??ist das ein natürlicher feind?ist der "lebensraum", den wir katzen heute draußen bieten können, etwa natürlich, so besiedelt, verkehrsreich, mäusegift?

      was mich zudem an solchen diskussionen oft stört, ist, dass sich die freigänger-halter so oft aufregen, ohne zu wissen, wie umstände sind und wie die alternativen für die katzen gestaltet sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Le Chat“ ()

      Kann hier auch nur meine persönliche Erfahrung einbringen. Habe meine beiden Spitzohren vor etwas mehr als 5 Jahren bekommen. Sie waren bis dahin reine Wohnungskatzen. Sie sollten zunächst nur kurz bei mir sein, bis ihre Vorbesitzerin ne neue Wohnung hat. So hieß es zumindest. Inzwischen weiß ich, dass sie nicht mehr zurücknehmen wollte. Warum auch immer.
      So bin ich an die beiden Schätze gekommen.
      Ich wohne im ersten Obergeschoß. Kann ihnen also auch keinen Freigang bieten. Dennoch hab ich das Gefühl, dass sie mir sehr dankbar sind, hier zu sein. Sie gehen auch auf den Balkon und beobachten von dort die Umgebung.
      Flöhchen schafft es sogar auf dem Balkon Vögel zu fangen und sie dann voller Stolz durch die Wohnung zu tragen :D.
      Mehr bieten kann ich ihnen nicht an "Freiheit". Habe aber kein schlechtes Gewissen deswegen, da ich merke, dass es ihnen gut geht, sie sich wohl fühlen und sie alles von mir bekommen, was ich ihnen geben kann.

      Gruß Carsten
      ich finde die aussage wenn man nen garten hat billig,denn wir haben einen riesen garten und trotzdem lasse ich meine katzen nich raus weil es vorne raus direkt auf die hauptstrasse geht.
      ich habe eine katze dadurch verloren und ich mache das sicherlich nich nochmal durch.
      mein kater fluse war immer ein freigänger nun lebt er bei uns in der wohnung mal schauen ob ich ihn im sommer mit raus nehmen kann,denn er sitzt abends am fenster und jammert ganz schrecklich,wenn ich ihn aber jetzt lasse bin ich mir fast sicher das er zurück zu seinen früheren dosis geht
      Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.
      *von Claudi*

      Eine Katze gehört nunmal nicht in eine Wohnung im 5. Stock in der Innenstadt. Wer sich in so einer oder ähnlicher Wohnsituation junge Kätzchen holt, ist in meinen Augen schlicht und ergreifend egoistisch. Was macht man denn, wenn man plötzlich merkt, die Katze ist nicht ausgelastet, fühlt sich ganz offensichtlich nicht wohl...versucht sogar vergebens aus der Haustür zu entwischen, guckt neidisch aus dem Fenster...Was macht man da? Feliway-Stecker?



      Ganz ehrlich lieber hole ich mir eine Katze in de 5 Stock als das ich sie im Tierheim versauern lasse.. Den auch im 5 Stock kann sie ein wunderschönes zuHause haben!! Ich frage mich wer das erfunden hat so zu denken... Meine Katzen WOLLEN nicht raus die habeb ANGST vor AUTOS und vor anderen Schnellen BEWEGUNGEN... Sie dürfen raus aber wie gesagt WOLLEN eben nicht..Hab auch 2 Balkone wo sie drauf gehen u sie spazieren auch unter der Dachbalken entlang u geniessen das schauen in die Luft .. Ich finde das ist absoluter SCHWACHSINN das Katzen immer raus gehen sollten, ich denke auch das eben die Katzen das ,meist selber entscheiden.. Den wie oben schon genannt wurde, schicken viele Ihre Katzen eben einfach auch nur raus weil sie denken das sie sich dann damit net sooooo viel beschäftigen müssen.. Ich finde es okay das die Miezen drin bleiben eben auch wenn man an so einer Strasse wohnt
      Meine Neuen Bilder sind nun eeeeendlich Drin :biggrin:


      Peppina +12.10.2004 :sad: Peppels +14.02.2006 :cry:
      Sidney +02.09.2006 :cry: Mikesch +11.01.2008 :cry:
      Zwergi +12.01.2008 :cry:Jonas + 10.03.2008 :cry:
      Nuffel +16.06.2008 :cry:Cindy+08.07.2008 :cry: Ich vermisse Euch alle so sehr
      Ich denke, man kann in beiden Haltungformen gesund und glückliche Katzen haben. Und es gibt immer Katzen, die mit Wohnungshaltung nicht klar kommen und welche die mit Freigang nicht klar kommen. An den Halter von Wohnungskatzen ist der Anspruch im Gebiet der Beschäftigung und Beschaffung von neuen Sachen höher, dafür ist der Halter von Freigangkatzen mehr gefordert, wenn es um Gesundheitsfragen geht oder um Sicherheit und Unterschlupfmöglichkeiten.
      Ich finde nur, dass man als reine Wohnungshaltung eine Einzelkatze halten sollte. Außer natürlich eine Katze aus dem Tierheim dei keine anderen Katzen tolleriert. Jeder des ich ein Einzelkitten ist Haus holt "züchtet" sich so eine TA-Katze heran, die mit Artgenossen nicht klar kommt. Das finde ich ziemlich bedenklich. Und ich finde, wenn man weiß, dass man einen Wohnungtiger will, dann sollte man ruhigere Rassen nehmen oder auch einfach die ruhigeren aussuchen, wenn es geht um die Möglichkeit für Probleme zu minimieren.
      Leider liest man, auch hier, oft genug, dass sich Leute wundern, dass ihre Katze überall hin macht und vieles kaputt macht und auf Nachfrage stellt sich heraus, dass es sich um eine Einzelwohnungskatze handelt, wo die Besitzer bis zu 10 Stunden tgl. außer Haus sind. Und da darf man sich ja nun nicht wundern. Aber ein Großteil der Katzenbesitzter die hier sind, geben sich Mühe ihren Tieren ein schönes Leben zu bieten und schaffen es mit sicherheit auch!
      LG Susanne

      Es gibt immer ein für und ein wieder, ist ja auch richtig, wär ja auch katastrophal wenn wir alle den selben Erziehungstil hätten.. :rolleyes:

      Meine zwei gehts gut und haben auch den ersten Ausflug auf den Balkon sehr gut überstanden, naja Luna zumindest, Kessi wollte lieber drin bleiben wo es warm ist und man nicht nass wird.. :biggrin:

      Schlussendlich ist es doch wichtig das es unseren Fellnasen gut geht und nur das zählt..!!
      ...Und meinen gehts prächtig...

      Liebe Grüße
      Finja, Kessi und Luna..
      An alle.. :kiss: :hug:
      Original von finja98
      Wow..Also, ich bin weder egoistisch noch kurzsichtig weil ich das Geschwisterpaar genommen habe, ich wollte einfach nicht das die zwei ein vorzeitiges ende haben..


      Da habe ich mich wohl leider nicht klar genung ausgedrückt. Natürlich ist es nicht verwerflich, eine Katze in WH (=Wohnungshaltung, FG=Freiganghaltung, bin zu faul um die Uhrzeit :wink:), aufzunehmen, die sonst "ein vorzeitiges Ende" hätten. Ich sprach ja von Ausnahmen. Und sowas zähle ich dazu natürlich auch zu. Im Großen und Gnazen sind Ausnahmen für mich Katzen, denen es auch in WH besser geht als vorher. Verletzte Tiere, Findeltiere, behinderte, kranke Tiere, die nicht raus sollte, Katzen, die nicht raus wollen und und und...Will jetzt niht alle zig-Tausend Beispiele aufzählen. Aber ich hoffe, es ist jetzt etwas klare formulert.

      Folgendes Beispiel, ich wohne an einer Autobahn, FG also nicht möglch möchte gerne eine Katze haben, lese in der Zeitung von zu vermittelnden Kätzchen, KEINE Notfalltiere, hole mir ein Pärchen. Nun ist natürlich noch lange nicht gesagt, dass diese Kätzchen jemanls den FG vermissen werden aber was wenn doch? Von solchen Tieren spreche ich. Dann kann man sich genauso nach TH-Katzen umschauen, die zu den o. genannten Ausnahmen gehören...

      Sollte ich jemals Kitten vermitteln müssen (was ich nicht hoffe), dann würde ich z. B. nur an FG-Halter vermitteln mit entsprecheenden Wohnverhältnissen. Der Aufwand ist es mir wert.

      Original von finja98 Ich bin Dankbar für jede Meinung und Antwort aber ich habe für mich jetzt einen Entschluss gefasst und ich will nicht das eine meiner Katzen früher oder später am Straßenrand liegt oder zwischen den Gleisen..


      Wie gesagt, dich meinte ich damit auch nicht. In deinem Fall hätte ich genauso gehandelt. Du hts den Katzen ein besseres Leben geschenkt! Auch in WH!


      Original von finja98 Was das Artgerechte angeht, nun ja, was ist den schon Artgerecht??
      Artgerecht heißt für mich das die Katzen (alle Tiere!!) nicht auf uns angewiesen sein müssen..
      Artgerecht ist auch nicht das wir das Futter aus Dosen nehmen oder TroFu füttern..


      Da hast du absolut recht. Wir machten die Katze zur Hauskatze und haben sie ihrer Natur entzogen. Sie bekommt künstliches Futter, Med. Versorgung, und was nicht noch alles. Das alles ha sicher nict mehr all zu viel mit artgerechter Haltung zu tun. Aber noch weniger artgerecht ist es, eine Katze gegen ihrern Willen mind. 15 Jahre in eine Wohnung zu sperren. Wohlmöglich noch allein. Und man kann einer Katze schon ein sehr "naturnahes" Leben ermöglichen, wenn man möchte!

      Original von Le Chat
      (...) als die verstädterung einsetzte, zog die katze mit - und passte sich an. wenn es ihr so schlecht ginge, warum lebt sie dann an 15 jahre (durchschnittsalter) gesund? tiere, die aufgrund von langeweile stress haben, bleiben nicht sonderlich lange gesund.


      Sie passte sich an? Wie? Hat sie etwa ihre Instinkte verloren? Willst du mir damit sagen, dass eine Hauskatze ohne uns Menschen nicht überleben würde? Wenn man mal von den Gefahren absieht, die durch uns Menschen für die Katzen entstehen, könnte auch eine Hauskatze wunderbar ohne uns zu recht kommen!

      Und - ine Wohnungskatze stirbt sicherlcih nicht an Langeweile oder wird krank. Denns sie wird ja auch med. versorgt. Darum gehts ihnen auch inder Wohnung in Einzelhaltung auf kleinstem Raum körpertlich gut. Und wie sieht es seelisch aus? Und wie viele Krankheitssymptome sind psychosomatisch, die wir als solche gar nicht erkennen (wollen)?

      Original von Le Chat
      last but not least das "vermissen": früher hat mich dieses argument auch überzeugt. aber - wie kann man etwas vermissen, das man ni9cht kennt? ich zum beispiel bin von geburt an schwerhörig, nun ertaubt. ob ich das normale hören vermisse? nein! wie denn auch? ich habe niemals erleben können, wie soll ich da vergleichen, geschweige denn vermissen?


      Das ist eben das, was ich nicht verstehe. ICH (man) habe (hat) doch den Verstand, um zu wissen, wie eine Katze lebt. Wie ich Lebensraum ausseht. Ich kann doch nicht pauschal sagen, ich enthalte ihr ihren Lebensraum vor, nur weil sie ihn sowie so nicht vermisst? :eh:

      Original von doerkeline
      mein kater fluse war immer ein freigänger nun lebt er bei uns in der wohnung mal schauen ob ich ihn im sommer mit raus nehmen kann,denn er sitzt abends am fenster und jammert ganz schrecklich,wenn ich ihn aber jetzt lasse bin ich mir fast sicher das er zurück zu seinen früheren dosis geht
      carusfloh


      :clap: das z. B. meinte ich...

      Original von peppina
      Ich finde das ist absoluter SCHWACHSINN das Katzen immer raus gehen sollten, ich denke auch das eben die Katzen das ,meist selber entscheiden.. Den wie oben schon genannt wurde, schicken viele Ihre Katzen eben einfach auch nur raus weil sie denken das sie sich dann damit net sooooo viel beschäftigen müssen.. Ich finde es okay das die Miezen drin bleiben eben auch wenn man an so einer Strasse wohnt


      Wow, jetzt wird hier sogar schon in rot gepostet... :eh:
      Nagut, also wie schon gesagt, ich habe ja nun recht deutlich die Ausnahmen definiert. Ich denke darüber brauchen wir also nicht mehr reden. Deine Katzen wollen nicht raus. Wo ist dann das Problem? Ich hatte nie behauptet, eine Katzen gegen ihren Willen rauszuschmeißen.

      Also noch mal als kleine Zusammenfassung, ich kritisiere hier niemanden, der Katzen aufnimmt, denen es vorher schlechter ging. Natürlich würde auch ich immer Notfall-Katzen aufnehmen auch in WH und ihnen ein schönes zu Hause bieten. Bevor sie qualvoll sterben oder dahin vegetieren oder im TH versauern. Ich hoffe das ist jetzt richtig angekommen. Finde manchmal auch nicht die richtigen Worte... :oops:

      Wenn ich nun mal in der Stadt, an vielbefahrenen Straßen oder sonst eher ungeeigneten Orten wohne udn trotzdem gerne Katzen halten möchte, spricht doch nichts dagegen, sich ein entsprechendes Ausnahme-Tier zu besorgen. Oder sehe ich das so falsch? Natürch will ich hier niemandem unterstellen, dass er sich keine Mühe gibt oder sich keine Gedanken macht. Sonst würde man schließlich nicht in so ein Forum kommen. Aber nichts desto trotz darf man eben nicht vergessen, wie die Natur dieses Tieres aussieht und ignorieren oder gar pauschal behaupten, ein Katze könnte auch ohne Natur ein genauso glückliches Leben führen, wie mit. Genauso wenig behaupte ich pauschal, eine Katze wäre In WH immer unglücklich!



      Ps: Sorry, für die vielen Tippfehler! Hab aber echt keine Lust mehr, jeden eizelnen zu korrigieren. Muss jetzt schlafen... :gähn: Gute Nacht! :wink:
      WERDE -- DER DU BIST. (Schelling)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Claudi24“ ()

      zitat von claudi24:
      Das ist eben das, was ich nicht verstehe. ICH (man) habe (hat) doch den Verstand, um zu wissen, wie eine Katze lebt. Wie ich Lebensraum ausseht. Ich kann doch nicht pauschal sagen, ich enthalte ihr ihren Lebensraum vor, nur weil sie ihn sowie so nicht vermisst?


      -> also, wenn die umgebung passt, dann sollte man die katze natürlich rauslassen. ich fände es auch nicht gut, wenn jemand im grünen wohnt und seine miezen trotzdem nicht rauslässt - ich sprach von den stadtkatzen. WIR menschen wissen, wie der ideale lebensraum aussieht (aber dazu passen - wie du ja auch sagtest - autos, künstliches futter, med. versorgung dann auch nicht) - aber ich frage mich eben doch, wie man etwas vermissen kann, das man nicht kennt?


      also, einigen wir uns doch darauf, dass wir uns nicht einigen können! :D claudi, ich verstehe schon was du meinst und muss zugeben, dass ich mich stets schlecht fühle, weil ich denke, dass auch meine kater raus sollen. andererseits tröste ich mich damit, wie sie aufgeblüht sind, seit wir sie aus dem TH geholt haben... und, oh wunder :wink: in diesem punkt bin ich voll und ganz deiner meinung:
      wenn die umgebung passt, sollte man seinen katzen das geschenk machen und sie heraus lassen. für all jene, die es nicht können (stadt o.ä.) - es gibt tausende von katzen, denen es draußen so schlecht ging, dass sie gar nicht mehr raus wollen, in einer tötungsstation sitzen, misshandelt werden, handicaps oder fiv haben. diese katzen sind in einer wohung tausendmal besser aufgehoben als im Th zu versauern.
      und ich muss auch zugeben: ich habe m ich bei der wohnungssuche von meinem freund breitschlagen lassen, in die stadt zu ziehen, weil er dort arbeitet. aber die nächste wohung wird definitiv eine, die freigang ermöglicht. freigang ist - sofern die umgebung stimmt - das beste, aber auch wohnungshaltung kann katzen ein schönes leben bieten.

      wiederhole ich mich etwa? :D
      Original von Le Chat
      -> also, wenn die umgebung passt, dann sollte man die katze natürlich rauslassen. ich fände es auch nicht gut, wenn jemand im grünen wohnt und seine miezen trotzdem nicht rauslässt - ich sprach von den stadtkatzen.


      :zustimm: :zustimm: :zustimm:


      Original von Le Chat wenn die umgebung passt, sollte man seinen katzen das geschenk machen und sie heraus lassen. für all jene, die es nicht können (stadt o.ä.) - es gibt tausende von katzen, denen es draußen so schlecht ging, dass sie gar nicht mehr raus wollen, in einer tötungsstation sitzen, misshandelt werden, handicaps oder fiv haben. diese katzen sind in einer wohung tausendmal besser aufgehoben als im Th zu versauern.


      Ja, davon habe ich gesprochen! Juhu! :dance:

      Original von Le Chat freigang ist - sofern die umgebung stimmt - das beste, aber auch wohnungshaltung kann katzen ein schönes leben bieten.


      *wiederzustimm* :zustimm:

      Original von Le Chat also, einigen wir uns doch darauf, dass wir uns nicht einigen können! :D


      So ganz unteschiedlicher Meinung sind wir halt doch nicht! :D
      WERDE -- DER DU BIST. (Schelling)

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