Soll ich Mia abgeben???

      Soll ich Mia abgeben???

      Soll ich Mia abgeben?

      Ich habe 2 Katzen, beide 2 ½ Jahre alt, aber keine Geschwister.
      Shona habe im mit 3-4 Wochen aufgelesen, und mit der Flasche großgezogen. Sie ist extrem selbstbewußt, und auf mich fixiert.
      Als Shona ein gutes halbes Jahr alt war, habe ich Mia aus dem Tierheim dazugeholt. Mia ist 1- 2 Monate älter wie Shona, und kommt aus einen Kinderheim oder –hort, wo sie von den Kindern gequält und misshandelt wurde, danach war sie ca. ein halbes Jahr im Tierheim. Sie ist Aufgrund ihrer Vorgeschichte eine mega-ängstliche, panische Katze.
      Sie ist zwar bei jeder falschen Bewegung von mir zusammengezuckt, aber Shona verstand sich mit Mia recht gut, und die beiden spielten auch miteinander. Nach ein paar Wochen konnte sie dann auch raus, was nach Anfangsproblemen auch sehr gut funktionierte.
      Ein halbes Jahr später hat sie sich endlich (mit Hilfe von Leckerlis) locken lassen, und ich konnte sie mit vom Sofa herunterhängender Hand am Kopf streicheln. Aber damit begann bei mir in der Bude der Katzenkrieg. Meine Shona war von einen Tag auf den anderen extrem eifersüchtig. Anfangs habe ich gedacht das müssen die Tiere allein miteinander ausmachen. Aber nach ungefähr einen Monat habe ich festgestellt, dass Mia sich nicht mehr aus ihrer Ecke heraustraut, und sich nicht mehr auf das Katzenklo getraut hat. Ich habe einen riesigen schwarzen Fleck im Parkett, zum Glück hat meine Vermieterin ganz cool reagiert. Seitdem frage ich mich immer wieder ob ich Mia nicht wieder abgeben soll. Ich habe versucht meine Katzen getrennt zu halten, was sich in einer 2-Zimmer-Wohnung, mit einer Katze die ständig hinter mir her ist, nicht durchführbar war. Von der örtlichen Katzenhilfe (TH), habe ich, nach einen langen Gespräch (vor über einen Jahr) nichts mehr gehört.
      Seit Oktober 2006 jongliere ich sprichwörtlich mit meinen Tieren, das möglichst immer eine draußen ist, bzw. Shona ausgepauert ist, denn dann ist sie auch wesentlich friedlicher. Seitdem habe ich zwar keinen Frieden im der Bude, aber es ist meistens halbwegs erträglich.
      Nur während das Verhältnis zwischen den Katzen nicht wesentlich besser geworden ist, wird Mia immer zutraulicher. Wenn Shona nicht in der Nähe ist, kommt Mia mittlerweile zu mir aufs Sofa und auch ins Bett, und könnte sich stundenlang streicheln lassen.
      Sie ist so eine Art Stehaufmännchen, wenn ich mich etwas bewege, ist sie sofort weg, aber wenn ich sie rufe kommt sie immer wieder.
      Im Dezember 2007 war ich beruflich viel unterwegs, und da ich meine Tiere nicht allzu lange, zusammen, allein in der Wohnung lassen wollte, habe ich Shona zu meinen Eltern gebracht. Mia war in diesen Wochen total verändert, sie hat ihre Schreckhaftigkeit abgelegt. Sie ist auch nicht mehr bei jeder falschen Bewegung stiften gegangen.
      Nur seit Shona wieder da ist, ist wieder alles beim alten. Ich kann Shona auch nicht auf Dauer bei meinen Eltern lassen, da meine Schwester auf ihre Lieblingstiere allergisch ist, und meine Eltern leider keine Katzenfans sind.
      Nun da ich Mia jetzt auch komplett anders erlebt habe, frage ich mich noch mehr wie vorher, ob sie nicht woanders glücklicher ist.
      Der Gedanke ist natürlich nicht neu, aber ich habe es bis jetzt nicht geschafft diesen Schritt zu tun, auch wenn ich es oft genug gesagt habe, wenn es wieder mal besonders schlimm war. Auf keinen Fall würde ich sie aber wieder ins Tierheim geben.
      Was würdet Ihr mir raten. Ich möchte sie gerne behalten, aber diese Situation überfordert meine Tiere und mich einfach nur noch. Alleine habe zwei superliebe Katzen, zusammen aber nur Theater.

      Wenn mir jemand helfen könnte wäre das schön.

      Sabine
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      • mia im schrank 2.jpg

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      Hallo Bieene,

      eine schwere Entscheidung!
      Aber so wie du die Situation schilderst, wäre es der letzte Ausweg Mia in eine andere Familie zu vermitteln. Ist deine Mia eher Einzelgängerin oder denkst du, sie würde sich mit einem anderen Katzenpartner besser fühlen?

      Deine Shona hat ja mittlerweile gemerkt, das sie nicht mehr an erster Stelle steht und das Mia auch Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit verdient! Das kann böse Eifersucht auslösen. Wenn man da nicht sofort gegen wirkt, kann sich die Situation ziemlich festfahren. Und das "Jonglieren" mit den Katzen wird auf Dauer für dich und die Katzen zu nervenaufreibend. Was ja auch nicht der Sinn ist, die Katzen voneinander fern zu halten.

      Fraglich ist, inwiefern sich Mia noch verändern könnte. Nach der Vorgeschichte ist es schwer zu beurteilen. Ich habe auch eine Zweitkatze mit fraglicher Vergangenheit. Auch bei mir ist jede der Katzen für sich das liebste Tier auf Erden, aber wehe man lässt sie zusammen....Eifersucht und Krallenkampf!!
      Sind sie getrennt, ist es der Himmel auf Erden. :angel:

      Auch ich habe schon mit dem Gedanken gespielt meine Katze weiter zu vermitteln. Wie gesagt, nur gespielt... :oops: :sad:
      Momentan versuche ich mit Bachblüten die Situation zu entschärfen. Ob es Erfolg bringt, kann ich noch nicht sagen, da wir verschiedene Dinge testen.
      Aber irgendwann ist das Mass der Möglichkeiten erschöpft und dann muss man einen Weg gehen, den man lieber nicht möchte. Aber zum Wohl des Tieres sollte man seinen eigenen Egoismus stecken lassen und lieber in den sauren Apfel beissen.
      Was ich damit sagen wollte, hast du dir schon mal Gedanken über eine Bachblütenverabreichung gemacht?
      Ich würde es einfach mal probieren, und wenn es sich dann nicht bessert, kannst du immer noch entscheiden was passiert.

      Ich drücke euch alle Daumen der Welt!
      Liebe Grüße
      BIG
      Hallo fellini,

      Danke für deine ausführliche Antwort.

      Ich habe Bachblüten schon ausprobiert,
      Shona schluckte meine Globulis anstandslos mit etwas Malzpaste, aber leider zeigte sich bei Ihr auch nach Wochen keine Wirkung.
      Mia so etwas zuverabreichen ist leider immer ein Krampf, bei dem ich zwar meistens gewinne. Mia aber in Panik ihre sehr scharfen Krallen ausfährt, die letze Kratzwunde ist bei mir noch nicht wieder abgeheilt. Außerdem verschreckt sie die Wurmkur meistens schon für mehrere Tage. Da würde es leider nicht viel bringen. Schluckköder funktionieren auch nicht.

      Mia ist eine ruhige Katze, die es liebt gestreichelt zu werden und dann auch nur am schnurren ist. Aber wenn sie sich mal einen Tag nicht hervortraut, ist das für sie auch ok. Spielen kann ich mit ihr nur mit einen Lichtpunkt, Katzenangel o. ähnliches machen ihr Angst.
      Sie geht gerne raus, im Sommer manchmal, zu meine Leidwesen, tagelang, aber wenn es mal nicht geht ist das auch ok. Mia ist meiner Meihnung nach eine sehr prakmatische Katze, die das Leben nimmmt wie es kommt. Ich weiß nicht wie ich es besser beschreiben soll, vielleicht noch als resigniert.

      Sabine

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „bieene“ ()

      Bieene, ich glaube wir sitzen im selben Boot :cry:
      Die von dir beschriebene Situation könnte auch unsere Geschichte sein, etwas abgewandelt natürlich :wink:
      Vielleicht fällt ja jemand anders noch ein paar hilfreiche Tipps ein?

      Welche BB hattest du denn, wenn ich fragen darf?
      Hmm, nimms mir nicht übel, aber ich halte von den fertigen Mischungen nicht allzu viel. Ich stelle mir die Blüten entweder selbst zusammen und wenn ich gar nicht mehr sicher bin, habe ich eine gute THP ausfindig gemacht.

      Mein erster Versuch, meinen Katzen Globuli unter zu jubeln, hat zwar bei der Verabreichung gut geklappt aber in der Wirkung gleich null Erfolg gezeigt.
      Jetzt habe ich vor ein paar Tagen umgestellt und hoffe auf positive Resonanz.

      Die Situation war bei uns auch ziemlich verfahren. Meine Luzie ist auch eine sehr schreckhafte, zögerliche Katze, die sich anscheinend ihrem Schicksal gebeugt hat. Sie richtet sich ihr Leben so ein, das sie einerseits viel Spaß hat (allein) und andererseits lieber mal zurück steckt (in Gesellschaft)
      Es ist schlimm, zusehen zu müssen, wie die ängstliche Katze 1,5 cm überm Boden entlang huscht, nur um keine Aufmerksamkeit zu erregen.

      Ich würde dir raten, die Globuli auch an Mia zu verabreichen. Du kannst damit ihr Selbstbewußtsein stärken, damit sie etwas tapferer wird. Nur BB an Shona finde ich zu einseitig. Wenn du magst kann ich dir mal ein paar interessante Links zum Thema schicken (hier darf ich diese nicht verlinken, weil ein Forum dran angebunden ist)
      Bei Bedarf gerne eine PN an mich. :wink:

      LG BIG
      Hey!
      Ich kann mir vorstellen, dass die Situation sehr schwer für dich ist. Und es ist ja schön, dass Mia überhaupt schon solche Fortschritte gemacht hat bei dir! Nochmal eine BB Behandlung in Absprache mit einer THP wäre einen Versuch wert denke ich.
      Wenn dann alles nichts hilft oder sich die Situation noch verschärft, musst du dich eigentlich mit dem Verein in Verbindung setzten, wo du Mia herhast, denn die meisten Schutzverträge besagen ja, dass die Tiere zurückkommen müssen, wenn man sie nicht mehr halten kann. Sinnvoll wäre es sicherlich, sie von dir aus zu vermitteln, um ihr den erneuten THAufenthalt zu ersparen.
      Ich wünsche dir viel Kraft, noch etwas durch zu halten. Und halt uns auf dem Laufenden
      Caterina
      Ich habe hier in der Gegend leider keinen Tierheilpraktiker gefunden.
      Nachdem ich lange über die verschieden Bachblüten gebrütet habe, und auf jeder Homepage die Infos zwar ähnlich, aber die Wirkungen dann doch teilweise widersprüchlich waren, ich in der Apotheke nur doof angeguckt wurde; Bachblüten???, war ich über diese Mischung sehr froh.
      Mia irgendwelche Medikamente verabreichen ist ein Riesenkrampf. Sobald ich das Tier mit zwei Händen packe ist sie weg, mit einer Hand kann ich fast alles mit ihr machen (auch Ohren oder Zähne kontrollieren). Aber sobald die andere Hand kommt ist sie weg, und wenn ich zu packen bekomme, gibt es keine Garantie für, zückt sie ihre superscharfen Krallen. Das gibt meist tiefe, fiese, sich fast immer entzündenden Kratzer. Meine Handgelenke sehen aus als ob ich mir die Arme Ritze. Und wenn ich mich mit Jacke und Handschuhe ausstatte, kommt sie nicht zu mir aufs Sofa. Alternativ kann ich sie leider nur in eine Ecke scheuchen, was aber eigentlich mehr eine Jagd ist. Was beim letzten (ist jetzt fast ein Jahr her) mal mit einer vor Angst Vollgeschissenen Hand geendet hat, so das ich beschlossen habe das das nur für den TA fällig ist.
      In den letzten Tagen hat sie allerdings wieder ziemliche Rückschritte gemacht. Was mir am meisten Sorgen macht ist das sie die letzen Tage kaum noch reinzubekommen ist. Sie steht auf der Fensterbank, will rein, und wenn ich das Fenster auf ist kommt sie nicht rein. Anfangs hat sie sich noch mit Leckerlis locken, aber die letzen beiden Tage holt sie sich diese zwar kommt aber nicht rein. Sie kommt aber auch nur an das Fenster des Raums in dem ich mich aufhalte. Gestern Abend stand das Schlafzimmerfenster stundenlang auf. Aber sie kam nur ans Wohnzimmerfenster, leider nicht rein. Die Fortschritte des letzen Monats sind fast komplett futsch.
      Vielleicht weiß ja noch jemand irgendwas, was uns helfen kann.
      Hallo Sabine,

      die Geschichte tut mir total leid - lass Dich mal :hug:

      Auch wenn die Antworten bisher alle in Richtung "behalt sie" gingen, möchte ich Dir an dieser Stelle mal die Geschichte von Jacky erzählen... Du kannst sie in meinem Avatar sehen: sie ist die hübsche schwarze Diva :wink:

      Jacky ist auf einem Schlachthof geboren, wo sie nach der Muttermilchentwöhnung mit 20 anderen Katzen um die Abfälle kämpfen musste.
      Mit ca. 10 Wochen kam sie zu einer Freundin meiner Schwester... die eine Allergie entwickelte.
      Meine Nachbarin hat eine junge, aber dicke und schwerfällige Katze - sie dachte, so ein Knirps bringt sie ein wenig auf Trab... und nahm sie zu sich. Lucky (die dicke Katze) war total entnervt von dem Wirbelwind - Jacky noch zu jung um sich wirklich zu wehren... aber sie ist gewachsen, und was Lucky ihr an Gewicht voraus hatte, hat sie durch Schnelligkeit und Effizienz wett gemacht... wohl gefühlt hat sie sich bei den ständigen Kämpfen allerdings sicher nicht. Erschwerend hinzu kam, dass sie für den Stress, den es dort unten gegeben hat, immer die Schuld bekam - nach und nach habe ich inzwischen Dinge herausgefunden, die ihr widerfahren sind, bei denen mir die Worte fehlen :angry:
      Lange Rede, kurzer Sinn - im Oktober waren meine Nachbarn dann nach 10 Monaten so weit, dass sie Jacky nicht mehr behalten wollten. Ich habe mich bereit erklärt, sie in Pflege zu nehmen, da die Zustände inzwischen unhaltbar waren - Jacky wurde hier im Forum gepostet.
      Hier oben habe ich sie ganz anders erlebt als unten - sie ist hier extrem schreckhaft und nervös, z.T. auch aggressiv angekommen. Kurze Zeit später musste der Tierarzt ihr den rechten Eckzahn oben rausoperieren, der durch eine äußere Gewalteinwirkung (ich verkneife mir dazu mal jeglichen Kommentar, auch wenn ich fast dran ersticke) in sich gespalten war und sich derart entzündet hatte, dass ein Teil des Knochengewebes bereits mit entfernt werden musste... kein Mensch kann sich vorstellen, was sie in der Zeit an Schmerzen hatte!
      Im Nachhinein ergab sich jedoch ein viel schlimmeres Problem: sie hat sich durch ihre Nervosität die Zunge so lange über die Zähne gezogen, bis sich Ulzerationen gebildet haben, die sich ebenfalls entzündeten. Der Tierarzt bezeichnete dies als einen Akt der Selbstzerstörung wie etwa das Ritzen bei Jugendlichen :cry: es war ihre einzige Möglichkeit, sich gegen ihre bis dahin entstandene Befindlichkeit zur Wehr zu setzen... wir haben bis kurz vor Weihnachten darum gebangt, dass sie das überlebt - denn niemand hätte sie daran hindern können, es weiter zu tun...
      Aber sie kam hier von Anfang an erstmals in ihrem Leben zur Ruhe - und sie hat darum gekämpft diesen Prozess fotzusetzen :clap: wir haben akzeptiert, dass sie nie eine Kuschelkatze werden wird - anfangs haben wir sie 3-4 mal streicheln dürfen, bei mehr körperlicher Zuwendung hat sie zugeschlagen und auch gebissen. Aber wie das mit dem Akzeptieren so ist... neulich kam Herr der Ringe im Fernsehen, den ich mir angeschaut habe... und völlig unverhofft lag mir der Panter den ganzen Film über auf dem Bauch...hat sich hierhin und dorthin gedreht "Kraul mich hier nochmal... und da auch noch" :wink:
      Trotz aller Skepsis meiner Nachbarin - die die Schuld ja auch immer bei Jacky suchte - habe ich mich recht schnell nach einem Kater umgeschaut. Bibo war perfekt für Jacky - sie toben und balgen zusammen... zusammen liegen tun sie auch, kuscheln wäre zuviel *gg* Ende des Jahres zog dann auch noch Merlin hier ein, ein kleines Katerkind... Menschen gegenüber bis dahin sehr scheu, aber er ging schnurrend auf meine Samtpfoten los... und plötzlich wird Jacky ein Stück erwachsen *staun* sie ist sehr vorsichtig mit dem Kleinen - zum raufen und rangeln hat sie ja Bibo :wink: Jacky wird im April 2 Jahre alt - ich bin ihre 4. und letzte Station, das habe ich ihr versprochen.

      Auf die Gefahr hin, damit Wut oder Trauer auszulösen - eine Abgabe ist nicht immer schlecht für ein Tier, sondern der einzig gehbare Weg. Du hast viel probiert, aber es geht Euch zusammen in der Kombination einfach nicht gut... und trotz der Geschichte vorher fällt es mir ebenso schwer zu schreiben, dass die Trennung dann vielleicht das Beste ist, wie Dir, ein Wissen, welches längst vorhanden ist, anzuerkennen und damit etwas Geliebtes herzugeben. Wir haben versprochen, dass wir für unsere Tiere die Verantwortung übernehmen - aber dieses Versprechen beinhaltet auch, dass wir dafür sorgen, dass es ihnen gut geht - selbst wenn es woanders ist... Vielleicht gibt es in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden, so dass Du sie nicht völlig aus den Augen verlierst?

      Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für diese schwierige Entscheidung! :hug:

      Ganz liebe (und auch traurige) Grüße von Gaby und ihrem Trio

      Ideale sind wie Sterne: Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren. (Carl Schulz)

      Lucky hat Angst

      hallo ihr! Also kann mir jemand helfen? Haben seit kurzen zwei Meerschweine,die scheinbar unserer katze soviel angst machen, sie meidet das Wohnzimmer! Wenn wir sie hochnehmen und sie sieht die meeris dann faucht und knurrt sie!
      Was können wir tun,hat jemand eine Idee?
      Servus tedy2208 :pray:


      Ich würde sie weiter behalten wollen, zu dem thema "soll ich mia behalten"

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „teddy2208“ ()

      hallo teddy,

      zunächst einmal herzlich willkommen hier in diesem forum :biggrin:

      die situationen sind wohl kaum vergleichbar... wie du schreibst, hast du die meeris ja erst seit kurzem - bei der bieene zog sich diese für mia so unerträgliche situation ja bereits über 1,5 jahre, und es gab zudem eine deutliche verhaltensänderung bei der umsetzung der katze zu der mutter... und dann wieder der rückschritt, nachdem sie zurück zu shona kam - eine abgabe ist wirklich immer das allerletzte, was ich empfehlen würde... aber in diesem fall - bei dem, was bieene bereits alles versucht hat - schien es mir richtig...

      zurück zu dir und deiner lucky...
      bitte lass sie das tempo, in dem sie die meeris kennenlernt, selbst bestimmen - nicht hochnehmen und "na, guck doch mal... die tun dir doch gar nichts" - tatsächlich kann ihr ja auch nichts passieren, denn die nager sitzen ja in einem käfig :D also lasst sie getrost auf distanz gehen (das wohnzimmer meiden), was für katzen erstmal ganz normal ist, wenn sie etwas neues in ihrer umgebung haben
      wenn das wohnzimmer bisher ihr bevorzugter raum war, würde ich allerdings den käfig umstellen - in einen raum, den sie nicht so arg vermissen würde
      wenn ihr die nager laufen lasst, dann bitte bei geschlossener tür - ohne zutritt für lucky...

      ansonsten: einfach geduld, geduld, geduld - sie wird lernen, dass die nager ihr nichts tun, sie nicht verfolgen,... wichtiger wird dann sein dafür zu sorgen, dass sie nicht etwa nach den meeris angeln kann - vergiss nicht, dass katzen jäger sind und so ein meerschwein durchaus mal als auflockerung ihres speiseplans ansehen können :wink: :wink: (wir haben hier allerdings auch eine meersau - die jedoch in einem raum steht, welcher für die katzen tabu ist... nur im freilauf kommt es zu kontakt zwischen meinen katzen, ihr und ggf. noch den kaninchen meiner schwester - mit engen gitterstäben und schutznetz :zustimm: )

      ich drücke dir die daumen, dass lucky ihre angst rasch verliert...

      liebe grüße von gaby mit finija und:

      Ideale sind wie Sterne: Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren. (Carl Schulz)
      Hallo Bieene

      Das tut mir ja leid für die kleine Mia.

      Ein Versuch mit Bachblüten ist sicher sinnvoll - und zwar nicht mit Globuli, sondern mit den ganz normalen Tropfen.
      Fürs Erste kannst Du es mit Rescue Remedy versuchen. Eventuell sollte Larch oder Centaury dazu. Nimm ein leeres 10 ml Tropfglasfläschchen, gib 5 Tropfen Rescue dazu (und von den anderen jeweils 2 Tropfen). Fülle das ganze mit reinem Wasser auf. Verschütteln - fertg.

      Von dieser Mischung tust Du einfach ein paar Tropfen auf die Handfläche, ehe Du Mia streichelst. Streichle ihr einfach sanft übers Köpfchen und die Stirn. Bachblüten werden auch so gut aufgenommen.

      Deine Shona genießt es, dass Mia solche Angst hat - ein Dominanzproblem und nicht wirklich Aggression. Das wird sich nur ändern, wenn Mia mehr Mut und Selbstvertrauen zeigt.

      Ich wünsche Dir viel Erfolg.

      LG Charlotte
      Liebe Grüße
      Charlotte mit Lara und Kaya


      „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
      aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
      Albert Einstein
      Danke Charlotte,

      ich habe die Situation jetzt anders gelöst, Mia bleibt bei meinen Eltern, da hat sie was viel Platz, Freigang und ihre Ruhe.
      Während Shona bei mr bleibt.
      Ich bin dann bei Mia weiterhin für TA und Futter kaufen zuständig, und ich weiß ja auch das sie ohne Shona wessentlich zutraulicher wird. Also wird sich der Wunsch meines Vaters Mia endlich streicheln zu dürfen wohl bald erfüllt.

      Einen neuen Lieblingsplatz hat sie auch schon, hier hat sie Garten und Terasse komplett im Blick, kann sich aber jederzeit verkriechen wenn sie sich erschreckt.

      ]Mia im Dach[/URL]
      hallo bieene,

      das ist ja eine wunderbare lösung - so kannst du sie immer wieder sehen und hast sie nicht wirklich verloren... :clap: :biggrin:

      ich freue mich wirklich für euch!

      liebe grüße von gaby mit finija und:

      Ideale sind wie Sterne: Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren. (Carl Schulz)