Berufe rund um den Hund/das Tier

      Berufe rund um den Hund/das Tier

      Hallo ihr Lieben!!

      In meiner Verzweiflung wende ich mich nun an euch!
      Also, ich hab Bewerbungen losgeschickt, um Reiseverkehrskauffrau zu werden (Azubi).
      Zu 3 Vorstellungsgesprächen war ich eingeladen, jetzt gerade eben ist die 3. Absage ins Haus geflattert (verdammte Scheiße!)

      Ich wäre wirklich gerne Reiseverkehrskauffrau geworden, finde andere Länder unglaublich spannend.

      Was mich allerdings noch viel mehr interessiert sind Tiere. Besonders (wen wunderts, dass ich hier schreibe) Hunde, und auch Pferde. Aber Hunde sind nunmal meine Leidenschaft, meine Luft zum Atmen (auch wenn momentan die Maja von nebenan "herhalten" muss, da ich einem eigenen Hund momentan ja nicht gerecht werden kann).

      Vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrung, welche Berufe es rund um den Hund so gibt.
      Vorweg möchte ich sagen, Tiermedizin studieren will ich nicht, ich will auf keinen Fall Tierärztin werden!

      Und um im Tierheim zu arbeiten hätte ich nicht Abitur machen brauchen (keinesfalls will ich mit dieser Aussage jemanden runtermachen, der im Tierheim arbeitet).

      Was fällt euch denn sonst noch so ein?
      Tiertrainerin? Wie wird man das? Gibts da ne Ausbildung zu oder rutscht man da so rein?

      Oder gibts sonst noch irgendetwas?

      Ich bin grad vollkommen am Boden zerstört! Wär super, wenn mir da jemand Antworten geben könnte!!

      Tränenreiche Grüße
      Wuschel
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      halli hallo

      hihi da sind wir wohl beide gleiche Leidensgenössinen :D Will auch mal irgendetwas mit Tieren machen und wenns geht keine Tierärztin, da das Studium nicht ganz ohne ist ^^
      Habe auch vor mein Abitur zu machen (bin zur Zeit in der 11. Stufe)

      Naja, also Berufe vorschlagen kann ich dir nicht, da ich selber auf der Suche bin also weiss nicht viel mehr als du aber eins kann ich sagen:
      Was fällt euch denn sonst noch so ein?
      Tiertrainerin? Wie wird man das? Gibts da ne Ausbildung zu oder rutscht man da so rein?

      "Tiertrainerin" kann man nur bedingt lernen.. das Wichtigste ist, dass man mit Tieren umgehen kann und etwas Ahnung hat.. Jemand, der zB nie was mit Hunden, Pferden etc zu tun hatte, wird es auch nicht lernen so schnell können man muss wirklich schon Vorkenntnisse haben, Erfahrungen etc... Entweder man hats drauf im Umgang mit Tieren oder nicht...
      Wenn dies der Fall ist besucht man Fortbildungen, Seminare und so weiter.

      Hab aber mal was von einem Tierpsychologie-Studium gehört.. Den solls geben.. Wenn man dieses gemacht hat kann man sich auch auf Verhaltenstherapie spezialisieren.. Das fände ich persönlich klasse!

      So das wars meinerseits, bina uch gespannt auf weitere Antowrten
      ciaoi und liebe Grüße,
      Angi
      ..........
      ich mache im februar mein abi.... :confused: :| :wink:
      mmh...tierpsychologie hatte ich auch mal überlegt, aber ich vermute, dass es intellektuell nicht eine besonders große herausforderung ist, und die möchte ich schon haben. außerdem ist das 2-jährige studium auch nicht staatlich anerkannt, oder?

      jahrelang wollte ich humanmedizin studieren und war leidenschaftlich begeistert....aber dann ist mir klar geworden, dass mir dieser beruf zu wenig freiraum für kontakte mit tieren lassen würde, und das möchte ich nicht, denn tiere sollen ein element meines lebens sein.

      tja, tierärztin....habe mich auch dagegen entschieden, weil ich dann nur AM tier arbeite, aber nicht MIT dem tier....die besitzer sind zum großteil nur daran interessiert, dass ich ihren lieblingen pillen, spritzen und pastetchen gebe....oft baut man auch nicht so großen kontakt zu den tieren auf, da es schließlich meine aufgabe wäre, schnell und sicher eine med. diagnose zu stellen....allerdings muss ich zugeben, dass ich noch kein praktikum bei einem TA gemacht habe.

      und nun habe ich wohl das richtige gefunden: pyschologie studieren, dann als psychotherapeutin mit behinderten und mit kinder u. jugendlichen arbeiten.... - und tiere, primär hunde einsetzen!
      allerdings sollte man psychologie natürlich nicht nur wegen der aussicht auf tiere studieren. meine mom ist allerdings psychotherapeutin und daher hat sie gute kontakte, so dass ich bereits zahlreiche praktika absolvieren konnte und mich in diesem bereich wiederfinden kann. zudem macht es mir enorm großen spaß, mit, von und über tiere(n) zu lernen und sie "auszubilden".

      ....vielleicht passt dieser beruf ja auch zu dem ein oder anderen....

      LG, pia :D
      schön das du jetzt was gefunden hast, aber nochmal wegen deinem abi und im tierheim arbeiten: ich hab erst letztens eine stelle ausgeschrieben gesehen:

      suchen azubi zur tierarzthelferin, vorrausetzung: abitur..solviel dazu :wink:

      ich nehme mal an, du meintest damit dass du mal nicht so wenig verdienen willst sondern eben nen gewissen standard willst, aber eben mit tieren und menschen zu tun haben... wenn das stimmt sind wir uns sehr ähnlich...ich hab leider nix gefunden in der richtung, wollte auch psychologie studieren aber mein NC hat da ned mitgemacht...bist du denn so gut oder wie ist bei euch der NC an der uni? unsrer lag letzes jahr bei 1,4!!!! :sad: deshalb wurde das nix..aber naja jetzt werd ich offtopic :oops:

      auf jeden fall wünsch ich dir noch viel glück..
      wie wäre es denn z.b. wenn du zur rettungshundestaffel gehst? oder polizeihunde ausbildest, oder oder oder.... weis natürlich ned wie mand da rankommt.... :think:

      lg magic
      Liebe Grüße aus dem schönen Allgäu wüschen Claudi mit Milea&Nina

      Was die Raupe "Ende der Welt" nennt, nennt der Rest der Welt "Schmetterling"...
      Original von Le Chat
      und nun habe ich wohl das richtige gefunden: pyschologie studieren, dann als psychotherapeutin mit behinderten und mit kinder u. jugendlichen arbeiten.... - und tiere, primär hunde einsetzen!
      allerdings sollte man psychologie natürlich nicht nur wegen der aussicht auf tiere studieren. meine mom ist allerdings psychotherapeutin und daher hat sie gute kontakte, so dass ich bereits zahlreiche praktika absolvieren konnte und mich in diesem bereich wiederfinden kann. zudem macht es mir enorm großen spaß, mit, von und über tiere(n) zu lernen und sie "auszubilden".


      hier misch ich mich mal ein. wenn du in einer klinik angestellt wirst, dann kannst du nicht ohne weiteres tiere einsetzen (du brauchst nämlich zig genehmigungen). selbstständigkeit wäre eine möglichkeit, doch hast du dann keinerlei sicherheit, arbeitest dich tot (wenn du gewissenhaft arbeitest) und es gibt immer noch psychotherapeutische grundsätze. es gibt nicht viele leute, die mit tieren wirklich klinisch therapieren.

      für die ausbildung zur kinder- und jugendpsychotherapeutin brauchst du nicht mal ein psychologiestudium. diese ausbildung kann man auch als hauptfach pädagogik student machen. teilweise sogar als lehrer. psychologie ist ausserdem nicht so einfach wie es klingt - es ist viel statistik (und damit nicht die sozialwissenschaftler statistik, sondern richtige) dabei. psycho kann auch ziemlich trocken sein.

      der größte nachteil an der ausbildung sind die kosten. zwischen 17000 und 50 000 euro kannst du rechnen. natürlich bekommst du im hauptteil der ausbildung auf grund von gruppensitzuingen geld erstattet. dennoch müssen vorher prüfungen und sonstiges bezahlt werden. UND: nicht jeder mensch ist als therapeut geeigent (wenn man ehrlich ist, dann sind das verdammt wenige...)

      die frage ist doch:
      was will man verdienen? was will man genau mit dem tier machen? gut bezahlte jobs mit tieren zu finden ist eigentlich selten. es sei denn man zockt die leute mit tiergestützter arbeit ordentlich ab. aber einen funken gewissen trau ich euch jetzt mal zu. :wink:
      @eva:

      ja, du hast recht. nach dem studium muss ich noch eine 4-5 jahre dauernde ausbildung absolvieren....die auch noch schweineviel geld kostet :angry: (find ich doof, assistenzärzte zahlen doch auch nix, aber das ist OT ;) )

      und es gibt mittlerweile durchaus einige kliniken, die tiergestützte therapien unterstützen/anbieten. langsam schwappt diese form der therapie von den USA nach deutschland rüber.
      um mit kindern therapeutisch zu arbeiten, kann ich zwar auch pädagogik studieren - psychologische psychotherapeutin bin ich dann aber noch lange nicht.
      tja, und durch statistiken werde ich mich (leider, leider) durchquälen müssen. aber welche ausbildung hat nicht ihre bitter schmeckenden seiten?
      außerdem stimme ich dir zu, dass man in einer selbstständigen praxis am besten mithilfe von tieren arbeiten kann.
      und leider ist eine eigene praxis tatsächlich sehr viel arbeit - allerdings lebt meine mama noch, trotz eigener praxis :wink:
      ich möchte soviel verdienen, dass ich einen guten lebenstandard habe - aber dass mein beruf kein job, sondern eine berufung für mich ist, ist mir noch viel wichtiger.

      @magicmidnight:

      ja, der NC in HH ist ebenfalls sehr hoch. ich versuche mich aufgrund meiner behinderung mit einem härtefallantrag reinzuschleichen. falls es nicht klappt - dann muss ich mich eben auf wartezeit setzen lassen...



      @all: was haltet ihr denn von dem beruf TA? meint ihr auch, wie ich, dass man dann häufig nur AM tier, statt MIT dem tier arbeitet? (mal abgesehen davon, dass viele tiere TAs nahezu hassen.... :D )

      *schluck* oh je, ich bin ja ziemlich offtopic..... :oops:

      mfg, pia
      Original von Le Chat
      @eva:

      ja, du hast recht. nach dem studium muss ich noch eine 4-5 jahre dauernde ausbildung absolvieren....die auch noch schweineviel geld kostet :angry: (find ich doof, assistenzärzte zahlen doch auch nix, aber das ist OT ;) )[/qutoe]
      3 jahre bei vollzeit ausbildung. 5 jahre bei teilzeit, was aber nicht sonderlich prickelnd ist, weil du in 2 verschiedenen welten lebst.


      und es gibt mittlerweile durchaus einige kliniken, die tiergestützte therapien unterstützen/anbieten. langsam schwappt diese form der therapie von den USA nach deutschland rüber.

      der trend ist schon länger zu beobachten, was jedoch nicht bedeutet, dass der einsatz von tieren immer sinnvoll ist. hinzu kommen die hygienischen bedingungen und viele gesetzliche grundlagen, die es in den staaten nicht gibt.
      und so viele kliniken fallen mir jetzt nicht ein, die aktiv tiere einsetzen. eigentlich nur anke prothmann.


      um mit kindern therapeutisch zu arbeiten, kann ich zwar auch pädagogik studieren - psychologische psychotherapeutin bin ich dann aber noch lange nicht.

      das bist du mit dem ba studium bzw. ma studium aber auch nicht. wenn du psychologie studierst, dann hast du psychologie studiert. mehr nicht und weniger auch nicht. :wink:


      und leider ist eine eigene praxis tatsächlich sehr viel arbeit - allerdings lebt meine mama noch, trotz eigener praxis :wink:

      tiergestützt therapieren ist aber noch mal etwas anderes als rein psychotherapeutisch. vor allem ist auch die frage: wie soll das tier eingesetzt werden? (allein die frage kann nicht beantwortet werden, da nicht jeder mensch auf tiere anspricht und schon gar nicht auf die gleiche tierart. einige autisten beispielsweise haben ein problem mit plüschigen tieren und bevorzugen eher kalte, nicht plüschige tiere wie schildkröten z.b.)
      was soll es bewirken? das tier ist nie der therapeut, sondern bringt lediglich impulse für eine erfolgreiche arbeit. aber auch nicht bei jedem.
      was ist, wenn der hund für die cotherapie nicht geeignet ist?
      was ist mit kosten? platz? allergien? verletzungsgefahr usw. usf... tiergestützte arbeit kann schön sein, aber man braucht ein sehr ausgefeiltes konzept. sonst bringts gar nichts.
      (ich schrei meine ma grad über das thema und glaub mir, im tiergestützten bereich wird es sehr bald einen umbruch geben... der dringend nötig ist)

      welche literatur hast du über tiergestütztes arbeiten schon gelesen?


      ich möchte soviel verdienen, dass ich einen guten lebenstandard habe - aber dass mein beruf kein job, sondern eine berufung für mich ist, ist mir noch viel wichtiger.

      es ist halt die frage was ein guter lebensstandard ist. ich will nen bauernhof und ganz viele tiere :D (so wie alle kleinen mädchen)


      @all: was haltet ihr denn von dem beruf TA? meint ihr auch, wie ich, dass man dann häufig nur AM tier, statt MIT dem tier arbeitet? (mal abgesehen davon, dass viele tiere TAs nahezu hassen.... :D )

      man muss sich darüber im klaren sein, dass ta eine harte ausbildung darstellt (viele prüfungen auch in physikalischer chemie, physik, bio usw.), welche an nur 4 oder 5 uni in deutschland gelehrt wird. hinzu kommt, dass man auch damit umgehen muss tote tiere zu sezieren.
      Guten Abend zusammen!

      Das ist zB auch mein Problem: zum einen der NC :oops: und zum anderen, dass ich nicht damit klarkäme Tiere einzuschläfern, oder anderweitig mit toten Tieren in Kontakt zu treten.

      Und therapeutische Behandlungen mit Tieren (Pferde, Hunde, etc)... dieses Thema hab ich auch schon abgehakt.

      Tjaa, und dann Lebensstandard: Ich möchte einfach leben. Möchte selbst vielleicht nicht jeden Cent umdrehen und dass es reicht, einen, oder 2 Hunde zu halten. ich finde, dass das noch recht bescheiden ist :wink: Millionärin will ich nicht werden :wink:

      Aber anscheinend ist das alles nicht so einfach, den passenden Beruf zu finden.
      Und wie weiter unten schon gesagt: Ein bisschen Herausforderung sollte der Beruf schon sein... ich will mein Abi nicht umsonst gemacht haben, sonst hätte ich doch schon längst nach der 10. Klasse abgehen können...

      *seufz*
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      physiotherapeutin vielleicht?? und später spezilisierst du dich auf die therapie mit tieren^^

      und ohne is physiotherapie sicher nicht und werden zudem auch immer gesucht^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Original von Koyuki
      physiotherapeutin vielleicht?? und später spezilisierst du dich auf die therapie mit tieren^^

      und ohne is physiotherapie sicher nicht und werden zudem auch immer gesucht^^


      Du meinst wohl eher Ergotherapie? Ich wüsste nicht, warum Physios mit Hunden arbeiten sollten... ?:think: Es sei denn sie decken auch einen ergotherapeutischen Teil ab...

      Und immer gesucht? hm...naja geht so. Aber so ist das halt in med. -therap. Berufen. Man muss eine Leidenschaft dafür entwickeln... :wink:

      Ach und eins noch, warum meinst du denn unbedingt "abiturgerechtes" machen zu müssen Nur weil du Abi hast...? Du hast doch sicher ne Menge mitgenommen in den 3 Jahren. Das ist doch alles nicht umsonst. Und NICHTS ist umsonst! Ob du nun Tierarzthelferin oder Tierärztin werden möchtest! Oder Pferdewirt oder Tierpsychologin. Klar unterscheiden sich die Berufe auch durch den Anspruch. Aber letzendlich solltest du das tun, worauf du Lust hast! Was deine Berufung ist! Dein Talent! Völlig egal, ob du nun dafür Abi brauchst oder nicht!

      Ich möchte später auch von mir behaupten können, ich habe einen Beruf, der mich ausfüllt und mit dem ich mich identifizieren kann. Wen interessiert der Abschluss?
      WERDE -- DER DU BIST. (Schelling)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Claudi24“ ()

      @all: was haltet ihr denn von dem beruf TA? meint ihr auch, wie ich, dass man dann häufig nur AM tier, statt MIT dem tier arbeitet? (mal abgesehen davon, dass viele tiere TAs nahezu hassen....

      Dazu kann ich auch was sagen :D:
      also ich habe mal ein 2 wöchiges Betriebspraktikum in der Tierklinik in Gießen gemacht.. Muss sagen, dass -leider- wirklich fast nur AM Tier gearbeitet wird, wenns um Sprechstunden geht.. Etwas anders sieht es aber aus, wenn der Hund zB stationär aufgenommen werden muss... Die Ärzte haben sie immer einige Minuten Zeit genommen und sich mit dem Tier beschäftigt anstatt einfach nur Spritze rein und weiter..-Naja ok arbeitem MIT Tier kann man das trotzdem nicht nennen -.-

      Naja ich persönlich finde aber auch, dass dies trotzdem zu wenig ist..
      Vor allem ist -wie schon gesagt- das Studium nicht ganz ohne, eine Bekannte von mir studiert Veterinärmedizin im 8. Semester und erzählte mir, dass sich die ersten 2-3 Jahre nur um Physik, Chemie, Radiologie, Botanik und dem ganzen (sry) Sche*** drehen... Zum eigentlichem -nämlich dem Tier- komme man erst sehr viel später...
      Vor allem muss man sehr starke Nerven haben.. Die Pathologie zB ist nicht ganz ohne (musste während meines Praktikums einen toten Hund sehen, dem die Haut abgezogen wurde, ein komplett aufgeschnittenes Kälbchen, komplette Eingeweihde eines Pferdes etc.).. Dort kommt man ja während des Studium soweit ich weiss auchmal rein und ausserrdem wird man sowas auch später immer wieder sehen müssen..
      Im Studentenraum/saal/halle oder wie auch immer gabs mehrere Behandlungstische mit "abgehackten" Pferdebeinen drauf.. Hab eine Studentin am Pferdebein rumschnipseln sehen *bääääh*
      hier ein Bilder davon, das ist aber nicht sooo schlimm meine handycam war nicht so hochwertig von daher erkennt man nicht jedes detail :D (sry ich weiss bin damit off topic):
      s2.directupload.net/file/d/1301/d2zui7yl_jpg.htm

      Joah...das wars wiedermal meinerseits :wink:
      ByeBye
      ..........
      heyho :biggrin: nochmal zu deinem statement, dir ist es wichtiger das dein beruf eine berufung ist als geld zu verdienen... leider ist es wohl so das die meisten leute arbeiten um ihr geld zu verdienen, den wer kann heut schon in seinem traumjob arbeiten?? ich an deiner stelle würde erst mal gründlich forschen wo man tiere überhaupt mit menschen zusammenbringen kann, weil z.b. bei uns gibt es auch einfach viele ponyhöfe die behinderte kinder als therapie reiten lassen :clap: wäre sowas nicht auch was? da kannste deinen wuff bestimmt mitnehmen ;)

      aber ich gebe den andern recht dass das nicht leicht ist tiere in kliniken arbeiten zu lassen, auch nicht wenn es die eigene praxis ist... es gibt viele gesetzt und so...

      wegen TA: wenn der TA sich MIT jedem Tier und dessen Schicksal beschäftigen würde, würde er wohl psychisch zu grunde gehen, genause wie normale ärzte. ich denke die meisten TA´s lieben Tiere, haben bestimmt selbst welche, aber es ist eben ihr job.... ein landtierarzt z.b. muss damit klar kommen wenn der bauer sagt, ne kuh wird ned operiert ab zum schlachter damit..leicht ist das sicher ned aber wenn er jedes mal daran zuknabbern hat ist es für ihn auch nicht leichter. ne freundin von mir studiert auch veterinätmed, aber in bolona (italien) und lernt viel über tiere, auch wenn sie erst im 3 semester oder so ist...aber bio, physik etc sind halt die grundbausteine...
      also ich fände TA nen tollen Beruf, sofern man eben mit Tos, Leiden etc umgehen kann.. das gilt übrigens meiner Ansicht nach auch für Psychologie, grad mit Kindern... da muss man schon erst mal mit klarkommen...

      lg magic
      Liebe Grüße aus dem schönen Allgäu wüschen Claudi mit Milea&Nina

      Was die Raupe "Ende der Welt" nennt, nennt der Rest der Welt "Schmetterling"...
      das problem ist, dass es keine grundlagen im mom gibt und jeder mit tieren arbeiten kann. (worunter die qualität natürlich erheblich leidet, aber so lang die leute so blöd sind und wirklich alles bezahlen (und vieles ist konzeptionsloser und nichtsbringender scheiß, anders kann man es nicht nennen), nur weil es tiergestützt ist, wird sich nicht viel ändern).

      und man braucht einen namen in der szene, kotakte. ansonsten ist man nur ein ganz kleiner fisch in einem riesen bassin.

      und die frage steht immer noch im raum: was soll genau mit dem tier gemacht werden? warum mit tieren arbeiten?
      therapeutisches reiten zum beispiel wird hoch geprriesen^^

      musste als kind selbst sowas machen und fand das toll und hat zudem auch noch wirklich geholfen

      es hilft bei der körperlichen, geistigen und sozialen entwicklung,

      und es gibt auch nicht so viele die das machen^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Original von Koyuki
      therapeutisches reiten zum beispiel wird hoch geprriesen^^

      musste als kind selbst sowas machen und fand das toll und hat zudem auch noch wirklich geholfen

      es hilft bei der körperlichen, geistigen und sozialen entwicklung,

      und es gibt auch nicht so viele die das machen^^


      therapeutisches reiten an sich ist nur der überbegriff.
      darunter fällt die hippotherapie, heilpädagogisches voltigieren/reiten und
      reiten für behinderte.
      dann gibt es noch pädagogische arbeit mit dem tier wie erlebnis-/abenteuerpädagogik mit dem pferd.

      und glaub mir: es gibt inzwischen fast überall die möglichkeit "therapeutisch zu reiten" (was draus gemacht wird ist eine ganz andere frage)

      und auch hier liegt das gleiche problem vor: die leute brauchen keine standards. jeder kann mit dem tier arbeiten. das tier wurde vorher ebenfalls nicht überprüft und braucht keinerlei spezielles training (wenns die leute machen ist es nett, aber nicht erforderlich).

      und wie gesagt: ich streite den nutzen von tieren auf den menschen in keinster weise ab. nur: wenn man geld dafür verlangt (und es ist teilweise wirklich unverschämt viel), dann soll die person ahnung haben was sie macht und sich auch mit theorien auskennen. das tier sollte artgerecht gehalten werden und ihm auch pausen gegönnt werden. ein pferd, dass 8 stunden arbeiten muss ist am ende des tages tot. (das gleiche gilt für hunde, die 8 stunden arbeiten müssen. nach einer stunde sind die tiere fertig. konzeptgestütztes arbeiten ist anstrengende arbeit und kein "wir sind halt beim herrchen")
      ja natürlich gibt es überall betrüger...

      aber ich denke schon, dass die die an einer klinik angebunden sind seriös sind^^

      keiner muss zu nen möchtegern gehen^^ und acuh keiner zu einen werden^^
      bei uns an der klinik gibt es therapiehunde und pferde... und beide abteilungen bieten alle fälle praktkumsplätze an^^ vielleicht sogar mehr weiß ich leider nicht so genau
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      @eva: ich lese gerade "menschen brauchen tiere" von otterstedt....und....äh, wenn ich daheim bin, schreibe ich es aber nochmal rein :wink: jedenfalls zusammengefasst von einem pychotherapeuten und einer verhaltensforscherin, die noch mehr gemeinsame bücher zu diesen themen geschrieben haben. antowrt folgt noch! :wink:
      studierst du auch psycho? dass man nach dem stud. psychologischer psychotherapeut ist, habe ich nicht gesagt - denn nach dem stud. muss man noch eine 4-5 jahre dauernde ausbildung machen.

      und natürlich gibt es in der tiergestützten therapie grenzen, die du ja aufgezählt hast (belastung des tieres gering halten, nicht das passende tier für das kind, stetiges verletzungsrisiko usw.)
      ebenso ist das tier immer nur eine brücke zwischen patient und therapeut, oder eine art katalysator. die arbeit muss natürlich der therapeut leisten.

      schwarze schafe gibt es überall - deshalb alle in einen topf zu werfen, ist auch nicht das wahre.

      gewisse standards gibt es doch: um als physiotherapeut hippotherapeutisches reiten anzubieten muss man eine zusatzausbildung nachweisen.

      und in der psycho. darf ich auch nicht irgendeinen hund einsetzen. er muss eine prüfung als therapie- oder behindertenbegleithund bestehen, und auch eine prüfung des hundehalters ist dan erforderlich (guck mal hier: therapiehunde-deutschland.de oder gib bei google "barbara puhl" ein, die sie ist die gründerin dieses verbandes.

      tschüß, pia
      Hallöchen, da möchte ich auch noch was zu sagen :)

      Also mal zu Thema "Abigerecht" und Geld verdienen....

      Ich bin da gerade gut drin im Thema weil ich mir die Fragen auch alle gestellt habe Was gibt es überhaupt für Möglichkeiten? Wo verdient man halbwegs gut und und und

      Ich bin zwar etwas älter als ihr glaub ich und zäume gerade das Pferd von hinten auf.
      Ich hab nämlich nach dem Abi ne kaufmännische Ausbildung gemahct und bin ziemlich unglücklich hab jetzt aber einen Weg gefunden...

      Also mal zu den TA-Helferinnen das hab ich auch mal gemacht und da kommt man gar nicht ohne Abi rein! Wahrscheinlich nicht weil es sooo anspruchsvoll ist sondern weil die Nachfrage so hoch ist, ist wie mit dem med-vet Studium...
      Wenn man mit Tod und Leid nicht umgehen kann sollte man gar nichts mit Tieren machen, weder im Tierheim, noch als Tiertrainer und auch nicht als Therapeut...

      Ausßerdem großes Geld verdient man in keinem Beruf mit Tieren es sei denn man macht sich, wie schon gesagt, einen verdammt guten Namen mit etwas (wie Martin Rütter o.ä.) die Meisten anderen Dinge wie tiergestütze Therapie und so sind meistens ehrenamtlich!
      Und es gibt Sie zu Hauf!

      Tja also was machen ist die Frage und ich kam zu folgendem Ergebnis:

      Eine solidie Ausbildung in der Tasche zu haben ist immer von Vorteil und auch ein muss wie ich finde um mal einen Einblick zu bekommen wie es in der Wirtschaft so läuft!

      Jetzt bin ich gerade dabei (nebenberuflich) eine Ausbildung, manche sagen Studium, zu Tierheilpraktikerin und Tierphysiotherapeutin zu machen.
      Es ist super viel, sehr schwer und fordert mir eine riesen Portion Selbstdisziplin ab. Wenn alle anderen feiern gehen muss ich leider lernen, lernen und nochmals lernen! Man will seine Sache ja gut machen!

      Der Spaß ist dazu auch noch sehr teuer und dauert (bei mir) ca. 2,5 Jahre!

      Auch damit werde ich sicher nicht das große Geld verdienen aber da das Verständnis der Menschen für alternative Therapien immer größer wird und ich viele Hunde- und Pferdebesitzer kenne hoffe ich mit einer guten Strategie davon leben zu können!

      Damit hab ich also eine Arbeit mit Tieren, bin selbsständig und kann helfen!

      Ich wünsche euch euren traumberuf zu finden und viel Glück!

      LG
      Dass Dir ein Hund das Liebste sei,
      sagst Du, o Mensch sei Sünde,
      Der Hund blieb mir im Sturme treu.
      Der Mensch nicht mal im Winde.
      Original von Le Chat
      @eva: ich lese gerade "menschen brauchen tiere" von otterstedt....und....

      olbrich/otterstedt - das gute alte standardwerk :D bergler ist auch gut. zumindest zum lesen. das greiffenhagen buch ist auch wieder erhältlich. der fine ist auch gut, sehr umfassend - allerdings sollte mans im original lesen. und wilson/turner ist ebenfalls nicht schlecht. (gäng ist auch ein guter name, wenn es um pferde geht.)


      studierst du auch psycho? dass man nach dem stud. psychologischer psychotherapeut ist, habe ich nicht gesagt - denn nach dem stud. muss man noch eine 4-5 jahre dauernde ausbildung machen.

      3 jahre vollzeit, 5 jahre teilzeit :D (ja, ich hack da drauf rum, weil 2 jahre unterschied doch viel sind).
      und nein, psycho hatte ich mal als nebenfach. wenn du in das tiergestützte gewerbe möchtest, dann brauchst du nicht unbedingt psycho zu studieren, sondern eher gute connections.


      schwarze schafe gibt es überall - deshalb alle in einen topf zu werfen, ist auch nicht das wahre.

      hab ich auch nicht. nur finde ich, dass tiergestütztes arbeiten absolut überbewertet ist und ein markt geworden ist, der den eigentlich sinn von tieren aus den augen verliert. so viele praktiker haben keine ahnung von der theorie und bevor sie sich die blöße geben und das zugeben, lassen sie sich gar nicht erst evaluieren und wurschteln vor sich hin.


      gewisse standards gibt es doch: um als physiotherapeut hippotherapeutisches reiten anzubieten muss man eine zusatzausbildung nachweisen.

      es ist schön, wenn die leute es haben. aber einen qualitätsanspruch gibt es nicht. du brauchst eventuell qualifikationen (und da fängt die diskussion wieder von vorne an, denn wer stellt denn eine qualitätsanforderung auf?! isaat oder esaat sind noch nicht wirklich bekannt und den staat interessierts nicht...) bei namhaften höfen. aber diese qualifikationen brauchst du nicht, wenn du selbstständig arbeitest.


      und in der psycho. darf ich auch nicht irgendeinen hund einsetzen. er muss eine prüfung als therapie- oder behindertenbegleithund bestehen, und auch eine prüfung des hundehalters ist dan erforderlich (guck mal hier: therapiehunde-deutschland.de oder gib bei google "barbara puhl" ein, die sie ist die gründerin dieses verbandes.

      therapiehunde deutschland ist ganz, ganz mies. und in der szene absolut verrufen. es ist nämlich eine frechheit zu behaupten, dass man therapiehunde züchtet. und lächerlich. ein richtiger therapiehund hat eine längere ausbildung hinter sich und wird nicht entstehen, wenn vater und mutter therapiehund waren.

      was die frau angibt sind keine allgemein gültigen standards, sondern ihre. außerdem zweifle ich ihr wissen an, wenn sie nicht zwischen einem ausgebildeten therapie- und einem besuchshund unterscheiden kann (siehe ihre erläuterung eines therapiehundes). solche leute sind der grund, dass die öffentlichkeit ein falsches bild von tiergestützter arbeit haben. und sind deshalb nicht unterstützenswert.

      man muss einfach immer im hinterkopf behalten: was macht man, wenn das eigene tier nicht geeignet ist? warum setzt man das tier ein? welchen nutzen möchte man? will man mit hunden arbeiten, dann braucht man mindestens 2. das gleiche gilt für pferde. alles andere geht auf kosten der tiere.

      (sorry, mein thema. ich könnte nen roman zu schreiben :wink: )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gast3208“ ()

      hey eva, kenne mich in der szene nicht aus, deshalb frage ich : diese frau von der homepage schreibt doch garned dass sie "therapiehunde" züchtet sondern nur "wesensfeste" welpen etc..also wenn du jetzt nix gesagt hättest, würd ich das fürne gute sache halten...

      wieso sind die so schlecht??? erzähl mal :D auch wenns bissi OT is :oops:
      Liebe Grüße aus dem schönen Allgäu wüschen Claudi mit Milea&Nina

      Was die Raupe "Ende der Welt" nennt, nennt der Rest der Welt "Schmetterling"...