husky mischling kira

      husky mischling kira

      also guten abend erstmal ...
      ich habe kira vor 3 wochen bekommen das problem an ihr ist
      sie ist extrem ängstlich sie hat einfach vor allem angst
      ich kann mit ihr kaum raus gehen sie versucht immer wieder weg zu laufen
      sie ist erst 5 monate alt hat keinen spiel drang
      die erziehung von ihr ist unglaublich schwer weil sie
      auf einem bauernhof gewohnt hat und dort anscheinend alles machen konnte was sie wollte
      sie gibt kein zeichen wenn sie zb mal pinkeln will oder einfach rausgehn will
      (wir gehn am tag mindestens 5 mal raus)
      und sie macht dann auch ihr geschäft bloss wenn wir daheim sind dauert es keine 20 min und ich hab schon wieder ne pfütze auf dem boden
      wegen ihrer ängstklichkeit versuche ich auch so wenig wie möglich laut zu werden ( nicht schreien sondern etwas strenger mit ihr zu reden )
      doch ohne geht es ja auch nicht
      ich weis einfach nicht was mit ihr los ist ich habe noch nire so einen verschrockenen hund gesehn
      ich habe mich mit dem vorbesitzer unterhalten und er hat versichert das sie nie geschlagen wurde oder ähnliches und ihr ist auch nie was passiert
      ihre geschwister sind alle grösser und sie war die kleinste vom wurf .. sie hat zb auch immer als letzte fressen dürfen weil die anderen sie immer weggescheucht haben
      könnte mir jemand vielleicht einen tipp geben .. sie ist so ein lieber hund und ich möchte das es ihr gut geht doch so merke ich das sie einfach sehr depressive ist ... also danke im vorraus ... lg sergej
      Zur Stubenreinheit, da ist deine Gedult gefragt.

      1. Du darfst den Hund NIEMALS bestrafen, anschreien oder "streng" mit ihr reden wenn sie reingemacht hat. Hund schnappen und mit ihr rausgehen.
      Der Hund verknöpft dein Verhalten mit seinem Verhalten, also mit dem Pinkeln.
      Wenn sie dafür eine Rüge bekommt, traut sie sich im schlimmsten fall gar nicht mehr zu pinkeln.
      Der Hund weiss nicht das er nicht in die Wohnung Pinkeln darf und durchrs "rummeckern" wird ers auch nicht begreifen.
      2. Einen Hund kann und sollte (muss) man ruhig erziehen. Kein schreien, kein motzen. Ein Hund hat sehr gute ohren, es reicht wenn du normal mit ihm sprichst, du brauchst ihn nicht an zu schreien.
      Bei meinem Hund reicht ein Wort, ein Blick, und er lässt von dem ab was er tut. Ich brauch ihn nicht an zu meckern, musste ich auch noch nie.

      Hundeerziehung braucht geduld, vorallem bei einem ängstlichen Hund.

      Liebe Grüsse Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Hallo Sergej, jetzt kommts darauf an wieviel Husky drin ist. Ich habe zwar nicht viel Ahnung von Huskys, aber ein paar Bekannte haben welche im Rudel (als Schlittenhunde) und als Einzeltier. Keiner von ihnen kann seine Hunde im freien Feld laufen lassen.
      In unserem Ort ist auch einer (er kommt mit keinem anderen Hund aus), den habe ich auch noch nie ohne Leine gesehen.
      Aber laufen wollen sie alle, meter machen.
      Am besten mal Huskyseiten im www auschlagen und sich informieren.

      Grüße Friebo

      schau mal bei husky-network.de rein, klingt wie dein Hund. :smile:
      Hallo Sergej,

      ich habe auch eine Husky-Mix-Dame, für die Erziehung eines Huskys oder Mischlings mit viel Husky-Anteil brauchst du sehr viel Geduld aber mit viel Fleiß (von Hund und Herrchen) und eben der Geduld bekommt man es auch hin das du den Hund ohne Leine laufen lassen kannst.

      Kannst du mit der kleinen vielleicht in eine Hundeschule gehen?
      Evntl. sowas wie Einzelunterricht vielleicht legt sie dann auch ihre Ängstlichkeit etwas ab.

      Zu speziellen Husky "Macken" kann ich wirklich ein Husky-Forum ermpfehlen, einfach mal bei Google eingeben.

      Liebe Grüße
      Sandra & Püppi
      Hallo Sergej!

      Das klingt ja wie mein Thorin!
      Nein im ernst: So ähnlich war mein Thorin!
      Was Du brauchst ist eine elends Geduld! Nerven aus Drahtseilen! Viel Liebe und Verständnis! Und vor allem: Gib dem Hund Zeit! Bewahre stets Ruhe! Du musst dem Hund zeigen, wie souverän, cool und mental stark Du bist! Du musst ein Vorbild für sie sein! Und zwar indem Du mit gutem Beispiel voran gehst. Das bedeutet kongret: Hat sie vor irgendwas Angst, dann drehst Du nicht um und "rennst vor dem Problem davon" sondern Du gehst da mit ihr gemeinsam durch. Ohne sie anzusehen. Mit stolzgeschwellterBrust. DU musst auch innerlich ruhig bleiben. ZEige keine Nervosität (so nach dem Motto: oho, hoffentlich schaffen wir das " Sondern eher nach dem MOtto: So, Biene, wir schaffen das ! Und zwar ganz lässig!)
      Huskies sind keine Hunde, die mal eben einen KAdavergehorsam entwickeln. WErden sie eventuell nie. ES sind noch recht ursprüngliche Hunde die gerne "selbst denken". Wenn ich mich nicht irre hat Konrad Lorenz sowas schlicht und ergreifend "Lupus-Hunde" genannt. Hunde, die eben noch recht selbständig denken und Kommandos nicht gleich einer MAschine abspulen.

      Dein Hund spielt aus einem ganz einfach Grund nicht: er ist befangen. Willst Du "spielen" wenn Du Angst hast? Auch nicht, oder?
      Bei Thorin hat es gut und gerne zwei Monate gedauert, bis er mal angefangen hat mit Talba zu spielen. Auch heute spielt er nicht soo dolle gern wie andere Hunde. ER steht lieber auf einer Wiese und fängt stundenlang Mäuse, was er darf. Schließlich ist dies eine harmlose ARt der Jagd - und andere SAchen jagd er nicht.

      Was das PInkeln angeht: Auch so war Thorin. ER machte Nachts rein. Und manchmal auch Tagsüber. Auch seine Brüder waren so.
      BEi ihm war erst mal der Grund: ER traute sich draußen nicht, weil er soviel Angst hatte.
      Als erd ann keine Angst mehr hatte, war es schon gewohnheit. Also ging ich gaaaanz spät nochmal mit ihm. Seit dem ist er stubenrein. SChon seit Monaten.
      Ich beobachtete ihn ganz genau. Suchte erschnüffelnd in der Wohnung umher, ging ich raus.
      Und wenn Du schon weißt, dass sie gleich wieder in die Wohnung machen wird, dann geh doch bloß ganz kurz -dann wieder in die Wohnung - scharf beobachten - macht sie einen Ansatz sich hinzusetzten : Sofort raus mit ihr! Und wenn sie dann draußen macht!Jhuhu!Loben, Leckerlie!

      Ich möchte nochmal betonen: GEh mit ihr "ganz normal" und lange spazieren. Sie muss sich an alles gewöhnen. sIe hat wahrscheinlich Autos etc. nie so kennengelernt.
      Hatte mal einen Ex-KEttenhund in Pflege, der wollte nicht auf dem Parkett Boden laufen. Der hat gezittert und gehechelt, ist gelaufen wie auf rohen eiern..ist gestolpert, als hätte sie Schlittschuhe um.. hat sich dann auf eine Decke gelegt und blieb da liegen.. die Treppen musste ich sie runterschleifen, weil sie das noch nie in ihrem LEben gesehen hat.
      Aber ich habe sie geschleift.. was muss, dass muss. Und innerhalb von drei Tagen ist sie dann ganz selbstverständlich Treppen gelaufen.
      GEnauso meine Hündin Talba: Panik vor Autos. Sie hat sich an der Leine gedreht, auf den Boden geduckt, hat die Leine in den Fang genommen und richtung Heimat gezerrt.. Ich bin einfach weitergegangen. JEden TAg. Binnen zwei Wochen war sie kuriert.
      "ZWang" Ist nicht immer eine Methode. ABer in manchen Fällen, und da muss man eben unterscheiden lernen, schon.
      Hat Dein Hund Angst vor MEnschenmengen, beginnst Du eben langsam sie daran zu gewöhnen. ERst wenig MEsnchen, bis das sitzt und dann immer mehr Menschen.
      Reize steigern.
      Wie bei der ERziehung mit Ablenkung. Erst ohne Ablenkung, dann die Ablenkungsreize langsam steigern. Bevor man aber steigert muss eben der geringere Reiz "bombig sitzten".

      Ich kenne, im Gegensatz zu Friebo, etliche Huskies die ohne Leine laufen.
      Klar: Viele haben einen enormen Jagdtrieb.

      Noch was: Ich begann mit der ERziehung meines Angsthasen erst, als er mit mir zusammen normal kommunizieren konnte - als seine Ängste größtenteils "getilgt" waren.

      Ein Hund, der unsicher ist, lernt schlecht. ER muss erst lernen, locker zu bleiben und etwas zu genießen.
      Auch würde ich in SChritten vorgehen: Eins nach dem anderen. Zumindest was die großen Brocken wie Stubenreinheit und Grundgehorsam angeht.


      Viele Grüße
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Original von Friebo
      Keiner von ihnen kann seine Hunde im freien Feld laufen lassen.
      In unserem Ort ist auch einer (er kommt mit keinem anderen Hund aus), den habe ich auch noch nie ohne Leine gesehen.



      Ach so ein Schwachsinn wieder.
      Das ist doch nur eine ausrede warum man mit Huskys net trainiert.

      Ich hatte mit 12 Jahren einen Pflege Husky und dr hat aufs Wort gehört, sogar auf meines.

      Ich hatte auch eine Husky Hündin (leider verstorben)
      und die hat besser gehört als all die Schäferhunde die ich kenne.

      Einmal einen Zuruf und die kam angeflitzt.

      also soviel dazu--- und wer jetzt sagt es wäre ne Ausnahme...der wird mit Pille schwanger xD
      Das man Husky generell nicht freilassen kann ist schwachsinn.
      Allerdings muss man diese Tiere konsequent erziehen und auf ALLES im alltag prägen.
      Grosses Problem der Arbeitsrudel ist tatsächlich die unverträglichkeit mit anderen Hunden.
      Allerdings muss man bei Huskys immer unterscheiden zwischen arbeit-und haustier.
      Die heutige Moral der "Schlittenhunde-Sportler"ist, sie verkaufen ihr gesammtes Rudel wenn ein Hund nicht pariert. Das ist gang und gebe im Huskysport. Hat unter anderem auch mit der fehlenden Sozialisierung der Hunde zu tun. Die zerfetzen jeden anderen Hund der das Rudel nur von weitem anschaut. Aber der Hund wird ja zum trainieren und zum arbeiten gebraucht, für etwas anderes braucht man ihn nicht. Die Hunde sind zwar enorm menschenbezogen und werden ab und an auch ins Familienleben integriert, aber sie werden nicht wie der "normale Haushund" mitgenommen zum einkaufen, etc. Diese Sozialisierung fehlt ihnen.
      Auch hier gibt es ausnahmen, möcht ich auch garnicht bestreiten.

      Der "Haushund-Husky" hat das Problem das er nicht ausgelastet wird. Huskys sind Tiere die rennen müssen.
      Ihnen hilft zur auslastung kein Agility, keine X Stunden lange spaziergägne, etc. Die einzig echte Auslastung für so einen Hund ist das rennen.
      Wenn man ihm das nicht geben kann, dann hat man in gewisser weise schon verloren.
      Den Hunden ist langweilig, sie suchen sich ne ersatzbeschäftigung, z.B. jagen, "wildern", etc. Und im schlimmsten fall wird so ein Hund agressiv.
      Huskys sind in meinen Augen keine Haustiere, sondern arbeitstiere. Verhält sich genau gleich wie mit dem Bordercolli (meiner meinung nacht).
      "Lupus-Hunde" trifft für mich genau zu. Dieser Hund hat in meinen Augen zu wenig anteile von einem Hund, es sind für mich auch eher Wölfe.

      Eine Freundin von mir hat auch einen Husky. Wir leben in einer recht grossen Stadt (Für Schweizer verhältnisse).
      Aber auch hier gibt es abgelegene Orte oder wege die bis über die Landesgrenze gehen. Schöne strecken zum rennen.
      Meine Freundin ist begeisterte Rollbrettfahrerin. Also nahm sie eines Tages ihren Hund, "schnallte" ihn vors Brett und er rannte los und zog sie hinter sich her. Das macht sie nun sicher 2 Stunden Täglich. Dieser Hund ist mit sich und der Welt im reinen. Er ist sozialisiert, sie selbst hat einen zweithund (kein Husky) und er läuft suvären im Alltag.

      Es ist also durchaus kein Problem sich einen solchen Hund "normal" zu halten. Jedoch muss alles stimmen und die Konsequenz bei jeder Sache muss vorhanden sein.

      Liebe Grüsse Shizo

      PS: Ich red hier von den reinrassigen, bei Mischlingen möcht ich mir kein Urteil erlauben.

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Was Shizo sagt stimmt schon, du musst den Hund richtig auslasten können und wichtig für Huskys ist das Leben im Rudel, wenn du ihm kein Hunderudel bieten kannst sollte er im Menschenrudel leben können. Das schlimmste was du einem Husky antun kannst ist ihn alleine im Zwinger leben zu lassen.

      Wenn du deinen Husky richtig sozialisierst, kannst du ihn auch mit anderen spielen lassen. Meine Husky-Mix-Dame will mit allen spielen und ist auch noch nie aggressiv geworden.

      Auslasten kannst du sie z.B. mit Radfahren (aber erst wenn sie Erwachsen ist), wir fahren zur Zeit ca. 12km am Tag.
      Ich nehme meinen Hund auch überall mit hin und wir machen zusammen Ausflüge. Huskys sind extrem neugierig und finden alles immer schrecklich aufregend, danach ist sie aber auch meistens ziemlich platt.