Jaulen und Fiepen beim Autofahren

      Jaulen und Fiepen beim Autofahren

      Hallo!!

      Ich bin heute mit Maja mal wieder ein kleines Stückchen weiter weg gefahren, um mit ihr richtig ausgiebig und lange Gassi gehen zu können.

      Das Problem war: Sie hat während der Fahrt fast ununterbrochen gefiept und gejault, teilweise hörte es sich so an, als würde sie zur Musik im Radio "mitsingen".
      Ich musste total lachen, aber ich bin mir unsicher, was diese Lautäußerungen zu bedeuten haben.
      Sie macht das auf dem Hin- sowie auch auf dem Rückweg. Ins Auto springt sie total gerne, ist manchmal kaum zu halten. Sie kennt Autofahren auch von Ihren Leuten, die sie meistens am WE im Auto mitehmen.

      Mir ist das schon öfter aufgefallen, dass sie da rumjault, aber bei 5 min Fahrt (zu einer anderen tollen Gassi-Runde) dachte ich, dass es wahrscheinlich die Vorfreude aufs Gassigehen, bzw aufs Nachhausekommen ist.
      Heute sind wir aber ca 15 min gefahren und sie hat einfach nicht aufgehört.

      Mich würde mal interessieren, was das Gejaule so für Gründe haben könnte?!

      LG
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      hmm.. Aufregeung? Stress?

      Meiner macht das auch im Auto und im Bus..immer bei der Hinfahrt.
      Bei der Rückfahrt ist er relativ Still, aber nur wenn er dann komplett ausgelastet ist. d.h. zunge hängt raus.
      Das ist allerdings erst geschafft wenn er mind. 2 Stunden pure Bewegung hatte...
      Tja der Hund macht aus mir einen sportlichen Menschen.
      Hallo Wuschel!

      Hast Du es schon mal ohne Musik versucht? :biggrin: Wenn sie es dann immer noch macht handelt es sich vermutlich schon um Stress und/oder Aufregung (kann positiv und negativ sein).

      Dann sollte daran gearbeitet werden.
      Talba und Thorin fiepen manchmal, wenn ich mit ihnen auf den Reiterhof fahre. Dann sind sie schon ganz "aufgeregt" weil sie wissen, dass es gleich raus geht in wildem Galopp. Talba fiept ma nchmal sogar, wenn ich das Pferd sattle. Wenn ich dann vom Hof gehe, hopst sie herum und ist total nervös, wie vor einer Jagd. Reite ich dann nicht schnell genug, prescht sie am Pferd vorbei um zu zeigen, welches Tempo sie jetzt gerne hätte. ... Sorry, OT...

      Ganz ehrlich: Mich würde es nerven, wenn meine zwei das ständig machen würden. So kurz vor dem Ziel (wenn es bekannt ist) ist schon ok - aber einfach so??? Während einer ganz normalen Fahrt. Nö!
      Ich würde wie folgt vorgehen:
      Ins Auto einsteigen. Losfahren. Jault sie los, anhalten. ... könnte sich zwar als schwer gestalten, weiß ja nicht, wie Du wohnst ...
      Naja.. WEiter im Text:
      Hört sie auf zu Jaulen, wenn Du anhältst (?), würde ich sie loben -weiterfahren. Jault sie wieder - anhalten. Und so weiter und so fort... Ziel ist, dass sie irgendwann beim Anfahren nicht mehr Jault - dann loben!Loben, loben..
      Aussteigen würde ich sie nicht lassen, da ich nicht beurteilen kann, ob es sich um neg. Stress handelt und ihr Ziel ist, durch das Gejaule aussteigen zu dürfen.

      Wie gesagt, mich würde das schon ganz schön nerven. Bin sowas von meinen auch nicht gewöhnt. Sind immer sehr ruhig und schlafen auf längeren FAhrten im Auto.

      Gruß
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thora“ ()

      RE: Jaulen und Fiepen beim Autofahren

      Ich hab ja grad schon geschrieben, dass sie an sich voller Freude ins Auto springt.
      Und JA, es nervt tierisch, aber was soll ich großartig machen?
      Wenn sie zwischenzeitlich mal kurz aufgehört hat zu jaulen, hab ich immer gelobt.
      @Thora: Dein Tipp mit dem Anhalten und erst wieder losfahren ist an sich nicht schlecht, nur bei mir in direkter Nähe etwas schlecht. Wir wohnen an einer stark befahrenen Straße, die Parallelstraße ist eine Schnellstraße.
      Um auf einen Feldweg zu gelangen, wo ich dieses Stop and Go Spielchen machen könnte, müsste ich auch erstmal ein paar Minuten fahren.
      Hinzu kommt: Wer bezahlt das Benzin? ;)

      Mir is grad eingefallen, dass sie vllt auch einfach nur meine Aufmerksamkeit will? Ich meine, beim Fahren konzentriere ich mich schließlich auf den Verkehr, nicht auf den Hund!

      Ich muss mich mal mit den Herrchen in Verbindung setzen, die hab ich heut nur ganz kurz gesehen.
      Wenn ich demnächst mal wieder auf nen Cappuccino drüben bin, werd ich mal fragen, wie das bei denen ist, wenn sie ihr Hundi im Auto mitnehmen...
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      Hallo Wuschel!

      Vielleicht schaust Du mal in den Thread von Kitty2006 Thema Autofahren.
      Jasmina hat im Grunde ein ähnliches Problem wie Du. Die Antwort für Dich ist aber genau die gleich:

      Hallo Jasmina,

      eigentlich gibst Du Dir selber schon eine Antwort auf Deine Frage...
      ...natürlich hat Benny Angst.
      Hecheln und Zittern sind ein überdeutliches Zeichen für Stress. Also versuch ihm den Stress zu nehmen (da ich nicht weiß, wie groß Benny ist, hier erst einmal ein Vorschlag):
      lass Benny während der Fahrt nicht aus dem Auto schauen. Dies kannst Du mit Hilfe einer abgedeckten oder geschlossenen Transportbox erreichen, oder aber Dein Hund sitzt auf der Rücksitzbank (bitte angeschnallt) und Du hängst die Fenster zu.

      Ach ja, mach das Thema nicht wichtig für den Hund. Je unemotionaler Du mit der Situation, also eben auch mit Benny umgehst, umso einfacher wird es für Benny UND Dich.


      Hinzuzufügen wäre noch, dass es für den Hund relativ unwichtig ist wohin ihr fahrt, denn wenn er keine Sicht und somit keinen Reizauslöser mehr hat, wird er keinen Grund mehr haben zu fiepen. oder ähnliches.

      Auch Dir recht freundliche Grüße

      Nora-Baby
      Gewalt fängt da an, wo der Verstand aufhört!
      Dazu sollte ich vllt noch sagen:

      Maja springt voller Freude ins Auto, ist gar nicht mehr rauszubekommen. Habe sie gestern nochmal aus dem Kofferraum holen müssen, weil ich eigentlich nur ein paar alte Handtücher reinlegen wollte. Danach aber noch andere Schuhe anziehen musste.
      Also, das war, kurz beschrieben so:
      Kofferraumklappe auf, Hund drin, Hund rausgeholt, Handtücher reingelegt, schwupps, saß der Hund schon wieder drin, so schnell kannste gar nicht gucken ;)
      Oder sobald du irgendeine Autotür/Kofferraumklappe öffnest, musste echt aufpassen, dass du dem Hund die Tür nicht irgendwo gegenballerst, weil sie so noch ins Auto möchte, bevor die Tür rihtig offen ist...

      Und während der Fahrt schaut sie auch nicht ununterbrochen raus. Sie legt den Kopf auf die Lehne der Rückbank, so dass sie da drüber gucken kann. Das gleicht also eher einem gemütlichen Kopf-auf-demOberschenkel-Ablegen, als irgendwas anderem...
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      Hi Wuschel,

      das Problem das Du oben beschreibst bezieht sich ja nicht auf das Rein oder Raus aus dem bzw. in das Auto, vielmehr auf das Verhalten während der Fahrt. Und diese Fahrten bedeuten offensichtlich Stress.

      Schau doch bitte mal in den Thread von Kitty2006, da geht es letztendlich um das gleiche Thema.

      Es grüßt Dich

      Nora-Baby
      Gewalt fängt da an, wo der Verstand aufhört!
      Original von Nora-Baby

      Hinzuzufügen wäre noch, dass es für den Hund relativ unwichtig ist wohin ihr fahrt, denn wenn er keine Sicht und somit keinen Reizauslöser mehr hat, wird er keinen Grund mehr haben zu fiepen. oder ähnliches.



      Ich glaube doch, dass es für den Hund wichtig werden kann, wohin es geht.
      Fahre ich z.B. auf den Reiterhof, fiepen meine Hunde schon. Vor Freude. Vor Vorfreude auf den bevorstehenden Ausritt.
      Fahre ich zum TA und sie bekommen das irgendwie mit, hecheln sie vor Aufregung im neg. Sinn.

      Auch bringt es gar nichts, einem panischen oder aufgeregten Hund die Sicht zu versperren. Er wird dennoch zumindest hecheln.
      Mein sehr sensibler Rüde Thorin hasst es sogar regelrecht,w enn er nichts sehen kann. KAnn er etwas sehen und seine Umgebung wahr nehmen, beruhigt er sich deutlich.
      Das mag bei anderen Hunden anders sein. Bitte nicht vergessen: Hunde sind Individuen!

      Auch kann es doch sein, dass der Hund das Fahrgefühl an sich als unangenehm empfindet und nciht irgendeinen REiz! Schon mal darüber nachgedacht?

      thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"