Brauche eure Hilfe .....

      An Thora,

      schade, das Du so unsachlich wirst. Hättest Du meine Beiträge aufmerksam gelesen...

      Unter Dominanz versteht man in der Biologie und in der Anthropologie, dass die einen Individuen gegenüber den anderen Individuen einen höheren sozialen Status haben, worauf letztere unterwürfig reagieren. Das Gegenteil von Dominanz ist Unterwürfigkeit bzw. Subdominanz
      . Quelle WIKIPEDIA

      Mag ein jeder selbst beurteilen...

      In diesem Sinne

      Nora-Baby
      Gewalt fängt da an, wo der Verstand aufhört!
      Und nochmal ich, es ist schon spät aber Morgen komm ich nicht dazu.
      Bei den Antworten die ich hier gebe handelt es sich um Empfehlungen für Gedanken die vielleicht bisher ausser acht gelassen wurden. Ich glaube nicht das wir an dieser Stelle über gebrochene Zwingerhunde reden denn die kennt ja keiner.
      Was sind eigentlich ursprüngliche Hunde?
      Ich habe einen Windhund(Deerhündin),Deutsch Kurzhaar und ein Terriermix und da denke ich grundsätzlich 3 verschiedene Umgangsformen.
      Noras Meinung kommt meiner am nähsten und ausserdem sind das alles gut gemeinte Ratschläge von Hundefreund zu Hundefreund.
      Ich glaube jedenfalls glückliche, lebenslustige und mit mir zufriedene Hunde zu haben.
      Gute Nacht!
      Original von Nora-Baby
      Hi Sappi!

      ... siehst Du, lass Deinen Hund etwas lernen in dem Du ihn motivierst!

      Langweile ist ein Begriff aus der Humanpsychologie. Bleib doch mal bei den Bedürfnissen eines Hundes, soll heißen: der Hund geht seinen Trieben nach, z.B. "Bällchenspiel". Hier wird der Beute- und der Hetzttrieb bedient. Ist sein Trieb befriedigt, lässt er von der Sache ab. Denn die Befriedigung eines jeden Triebes verbraucht Ressourcen (Nahrung). So also wird er lieber ruhen wollen (auch wir machen eigentlich nichts umsonst, oder?). Wir als Menschen interpretieren gern "jetzt ist ihm langweilig".

      Besser aber wäre doch: Wir bestimmen wann das "Spiel" beginnt und wir entscheiden wann das "Spiel" beendet wird. Denn sonst lernt der Hund (s.o.) die Kontrolle zu übernehmen.

      ... muss wollen dürfen... wohl wahr! Also biete ihm doch etwas dafür, dass er es tut.

      Na denn...

      (Ich hoffe, dass auch andere an dieser Diskussion interessiert sind, denn ansonnsten sollten wir uns via PM darüber unterhalten, meinst Du nicht?)

      Grüße Nora-Baby



      muß hier mal richtig stellen, daß ich nicht den thread eröffnet habe @Nora-Baby ... du verwechselst da was! Ich habe lediglich geschrieben bzw, ausdrücken wollen, daß ich meine, daß auch hunde langeweile kennen.

      deine oben im zitat beschriebene ausführung ist ja gut und schön, aber nicht für meinen hund und mich von bedeutung.

      Grüße Sappi

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      Moin Sappi,
      moin an alle, die diesen Thread lesen und sich daran beteiligen.

      Bedauerlicherweise werden meine Aussagen bzw. Empfehlungen (siehst Du Friebo, da stimme ich Dir zu 100 Prozent zu!) nicht im Kontext gesehen.

      Toggy's Hund zeigt durch sein Schnappen zur Hand und dem Reißen an der Kleidung ganz deutlich, dass er die Situation bestimmen, eben die Kontrolle übernehmen will. Und wenn ein Hund ein Jahr alt ist, das entspricht etwa dem Alter eines 15 Jahre alten Menschen, dann ist das sicherlich kein "Spaß" mehr!
      Toggy als Threaderöffnerin hat doch offensichtlich selbst "Bauchschmerzen" mit der Situation und versucht sich hier Informationen zu beschaffen, indem sie das Problem ihres Hundes schildert. Gleichzeitig ist mehr als deutlich herauszuhören, dass Gewalt etc. für sie nicht in Frage kommt. Im Gegenteil, sie sucht einen Trainer in ihrer Nähe.

      Eben darauf bin ich eingegangen.

      Toggy erläutert im Weiteren, dass das Verhalten des Hundes erlernt (...erst seit 8-10 Wochen...) ist.
      Natürlich ist es einfacher "am Halsband rütteln" ... "oder an der Leine ziehen sie auf den Boden legen bis sie den Schwanz einzieht oder ins Ohr beißen." Aber was bitte schön sind das für Erziehungsmethoden? Bei Menschen würden wir jetzt von unzivilisiertem Verhalten sprechen.

      Sollte es tatsächlich Langeweile bei Hunden geben, so müssten wir (Menschen) den Hund sowohl emotional als auch faktisch auf unser Niveau heben. Dem wiederum kann ich nun gar nicht folgen. Selbst als von dem Menschen domestiziertes Wesen bleibt der Hund ein Raubtier und folgt seinen Trieben - gut 70 % seines Handelns wird durch seine Triebe gesteuert. Zu den stärksten dieser etwa 30 Triebe gehören der Futter-, Rudel-, Beute-, Hetz- und Jagdtrieb.
      Wenn ein Hund nun im Rudel (bei seinen Menschen) gemeinsam Beute- und Futtertrieb (Füttern) aber auch den Hetz- und Jagdtrieb (Bällchenspiel) befriedigt hat, wird er ruhen wollen. Warum also sollte ein Hund mühsam Erarbeitetes unnütz und nur zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse vergeuden wollen???
      Aus unserer, menschlicher Sicht verliert er die Lust (LANGEWEILE), aus seiner Sicht schont er seine Ressourcen.

      Nun möchte ich doch noch in diesem Zusammenhang auf folgendes Zitat eingehen:
      "Ein Hund kann sehr wohl langeweile empfinden. Schon mal gesehen: Hund liegt im Zwinger - leerer Blick, schon völlig resigniert - und da sagt mir einer, dem Hund sei nicht stinklangweilig?"

      Natürlich habe ich solche Hunde schon oft gesehen. Warum aber läßt der Mensch, denn der hat den Hund ja sicherlich in den Zwinger gesteckt, seinen Hund, ein Rudeltier, weitab von seinem Rudel (uns, den Menschen) in einem Zwinger verkümmern? Schon richtig, der leere Blick signalisiert Resignation. Warum nun sollte diese Kreatur noch einen Funken Antrieb zu den Menschen haben, die ihn doch nur alleine lassen? Ist dies dann immer noch die Langeweile, oder vielleicht doch eher das Versagen des Menschen in seiner Machtstellung gegenüber dem Hund?

      Das "...unterdrücken von Trieben..." ist einem Hund noch weniger möglich als einem Menschen. In der Humanmedizin werden schwerste Medikamente eingesetzt um etwa gestörte Triebe eines Sexualtäters regulieren, halberwegs kontrollieren zu können. Ist es da nicht anmaßend davon zu sprechen, dass der Hund lernen kann seine Triebe zu unterdrücken?

      Tja Friebo, so läuft das. Durch ein Mißverständnis meinerseits kommen wir doch noch auf einen gemeinsamen Nenner. Auch ich kann irren, natürlich, aber ich bin bereit Fehler einzugestehen und mich Neuem auf neutralem Wege zu öffnen.

      Mag sich jeder das (aus dem Forum) heraussuchen, was für ihn wichtig und vertretbar ist. Es geht hier sicherlich niemanden, auch und insbesondere mir nicht darum, andere bekehren zu wollen, sondern zum Nachdenken oder Umdenken zu bewegen, oder aber schlichtweg sich gegeneinander helfen zu wollen (Zitat Friebeo: "...Ratschläge von Hundefreund zu Hundefreund...").

      In diesem Sinne grüßt alle recht freundlich
      Nora-baby
      Gewalt fängt da an, wo der Verstand aufhört!
      @ Friebo: Wenn ich dich falsch verstanden habe, dann liegt es eventuell daran, in welchem Kontext du dei "Gleichnis" geschrieben hast. Wie würdest du es denn auffassen, wenn ich im einen Satz von "Chef" und "auch mal der "Böse" sein" schreiben würde und im nächsten die Prügel-Story zum Besten gebe?? ;)

      @Nora-Baby: Du sprichst in deinem letzten Beitrag von der "Machtstellung gegenüber dem Hund".
      Es gibt sicherlich einige verschiedene Auffassungen, wie man am besten seinen Hund erzieht, usw. Und es gibt sicherlich nicht nur DEN EINEN, also DEN RICHTIGEN, Weg.

      Aber in den meisten Fällen ist es doch heute so, dass ein Hund ins Haus geholt wird, damit man zB nicht alleine ist, weil ein Hund das Bild von der perfekten, glücklichen Familie ergänzt/verstärkt, usw.
      Ich denke, dass man in diesen Fällen den Hund als Begleiter und Freund sehen sollte, nicht als unterlegenes Familienmitglied.
      Das ist nämlich meine Auffassung von Macht: Andere zu unterdrücken.
      Und wer unterdrückt schon seine Freunde?? (ok, sicher gibts da auch wieder so spezielle Fälle^^)
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      Original von Nora-Baby
      Sollte es tatsächlich Langeweile bei Hunden geben, so müssten wir (Menschen) den Hund sowohl emotional als auch faktisch auf unser Niveau heben. Dem wiederum kann ich nun gar nicht folgen.


      Müssen wir das? WArum glauben wir eigentlich, dass wir die einzigen Lebewesen sind, die zu tieferen Gefühlsregungen imstande sind? WAr jemals einer von uns schon im Kopf eines Hundes? Nein! Und solange ich bei meinen HUnden eindeutige GEfühlsregungen beobachten kann, die nichts mir reinem Instink zu tun haben können, werde ich einem Tier auch das GEfühl von Langeweile nicht absprechen.
      Es gibt sogar Hunde und Pferde die ihre vermeintlich ach so super schlauen Frauchen und Herrchen total im Griff haben und diese sogar regelrecht schlau veräppeln.


      Original von Nora-BabySelbst als von dem Menschen domestiziertes Wesen bleibt der Hund ein Raubtier und folgt seinen Trieben - gut 70 % seines Handelns wird durch seine Triebe gesteuert. Zu den stärksten dieser etwa 30 Triebe gehören der Futter-, Rudel-, Beute-, Hetz- und Jagdtrieb.


      Ich finde auch hier kommt ein behavioristisch angehauchter Gedankenzug zum tragen. Ich schlüssele meine Tiere nicht in Prozent auf. Denn so scharf kann man da sicher keine Grenze ziehen und es mag gewaltige Unterschiede von Idividuum zu INdividuum geben.
      Ich finde es schade, wenn man ein Tier statistisch in einen "Triebkuchen" aufteilt.
      Raubtier? Nun ja.. schön und gut. Wie wird denn ein Raubtier Deiner Meinung nach definiert? Die meisten Hunde sind doch heute nicht mal mehr in der Lage ne bloße Maus zu fangen - schöne Raubtiere!


      Original von Nora-Baby Ist dies dann immer noch die Langeweile, oder vielleicht doch eher das Versagen des Menschen in seiner Machtstellung gegenüber dem Hund?


      Hä??? Versagen der Machtstellung? WAs hat das mit Zwingerhaltung zu tun? Gar nichts. Zwingerhaltung ist das komplette versagen ein ordentlicher Hundehalter zu sein. Das hat doch wohl gar nichts mit MAchtstellung zu tun.
      Ich würde mal sagen:
      Erst kommt die Langeweile und dann die Resignation. Vielleicht auch Zerstörungswut und dann Resignation.

      Original von Nora-BabyDas "...unterdrücken von Trieben..." ist einem Hund noch weniger möglich als einem Menschen. Ist es da nicht anmaßend davon zu sprechen, dass der Hund lernen kann seine Triebe zu unterdrücken?


      Mh... wenn es stimmt, was Du da schreibst, wie ist es dann möglich,d ass man seinem Hund das jagen abgewöhnen kann? DAs man ihm abgewöhnen kann, einem sofort zu folgen? Was ist damit,d ass man einem Hund abgewöhnen kann, sofort alles aufzufressen, was er vor die Nase bekommt? WAs ist mit Polizeipferden die es vermögen komplett ihren Fluchttrieb zu unterdrücken!?Egal.. wie es knallt, egal, was auf sie zukommt, sie halten stand. Weil sie dem MEnsch da oben vertrauen! WEil man sie daran gewöhnt hat? Ist Gewöhnung INstinkt? Nein! Ist Vertrauen Instinkt? Nein! Es ist ein Gefühl!
      Wie ist es möglich, dass Tiere mit einem durch dick und dünn gehen, und die unmöglichsten Dinge zu tun lernen, wenn sie ihre Triebe nicht unterdrücken könnten? Dinge zu tun, die nicht in ihrem ach so raubtierhaften Verhaltensreportoir eingebaut sind.
      Weggezüchtete Triebe? Gebrochene Kreaturen? Ich glaube nicht.

      Sieh mal: Ich habe eine Hündin mit mehr oder weniger starkem Jagdtrieb. Klar. Sie darf Bälle jagen. ABer ich brachte ihr bei, mitten im Lauf stehen zu bleiben zu mir zu kommen und sogar das Objekt komplett zu ignorieren, Fuß zu laufen - und sie bekommt dafür nicht mal ein LEckerchen!!! WArum macht dieser Hund das, verdammt nochmal? Wenn damit keiner seiner Triebe befriedigt wird? Wenn er nicht mal was dafür bekommt? Außer ein Grinsen von mir? Ein nettes Wort von mir? Eine heftige Balgerei mit mir? Bei der sie sogar in meine ARme schnappen darf, mich anspringen darf! Oh je.. ich bin wohl nicht der Chef, was? Ini Deinen Augen vielleicht nicht.. Komischerweise ist meine Hündin die best-erzogenste Maus im ganzen Ort- jeder der mich kennt, könnte Dir das bestätigen. Läuft ohne Halsband und Leine - sogar in de rStadt. WArtet unangebunden im Sitz vor einem Laden, bis ich wiederkome - alles, ohne MAchtgehabe und Dominanztamtam. Sogar Leute, die meine Hündin nicht abkönnen, weil sie ein Schäfer-Windhundmix ist, lobten schon ihren Gehorsam, und wunderten sich ,wie ich das alles ohne tolle Hundeschule und ohne LEckerlies hinbekomme.

      Im Übrigen läuft auch unser Handeln und Denken vom Hirn gesteuert ab, wie neueste Forschungen herausgefunden haben wollen. So entscheidet unser Hirn "lange" bevor wir den GEdanken haben "dies oder jenes tu ich jetzt".
      Der Mensch wird beherrscht von seinem Hirn. Das Bewusstsein ist eine Insel auf einem Meer hirngesteuerter Entscheidungen.
      Der Mensch ein Triebwesen? Nicht nur ,aber auch.
      WAs den Menschen eindeutig vom Tier unterscheidet ist ein sich ständig reflektierendes Ich-Bewusstsein, welches bei Affen aber manchmal auch aufflackert.
      Macht uns dies besser? Naja... ich glaube, dadurch leiden wir manchmal viel mehr, weil wir uns "unnütz" Gedanken machen.

      Selbst Sexualität ist bei Tieren nicht immer nur einr rein "Fortpflanzungstechnische" Triebausführen. So poppen die Bonobo Affen auch mal um ihre MAcht zu zeigen, oder einfach so, weils eben grade passt. Bei Delphinen will man ähnliches beobachtet haben. Der Akt nicht nur aus Gründen der Zeugung! Oh je! Wie anmaßend, leider aber erforscht und somit ein Faustschlag ins Gesicht eines jeden strengen "gläubigenBEhavioristen".

      Übrigens: Wer sagt denn, dass der Mensch den Wolf domestizierte? Auch dazu gibt es neue Denkansätze, die mir wesentlilch plausibler erscheinen, beobachtet man das oft egoistische Verhalten von Hunden ihren Herrn gegenüber... Seis drum, jetzt wirds ethisch und äußerst brenzlig. Will hier eigentlich keine Grundsatzdisskussion entfachen darüber, ob Tiere zu Gefühlen fähig sind, oder nicht - denn dazu sollte man einen Umfrage-Thread eröffnen.. wäre doch mal eine IDee?


      Toggys Hund ist verdammt jung! So wie er mit Toggy umgeht, würde er vielleicht auch mit einem geduldigen Artgenossen umgehen.
      So könnte er sogar mit meiner Hündin umgehen - eine gewisse Zeit, bis es ihr reichen würde. Sie würde dadurch nicht ihre Souveränität in Gefahr sehen. So weit kenne ich sie schon. Sie lässt sich von Welpen am SChwanz ziehen und sie sogar in ihre Nähe kommen, wenn sie draußen einen Kehlkopf verdrückt. Sie lässt sich zu den ulkigsten Spielen hinreißen - ohne dabei um ihre "Machtstellung" zu fürchten - denn die ist doch wohl ohnehin klar, bei entsprechender Körpersprache!

      Du findest ,dass ich nicht sachlich bin.
      Ich bin lieber nicht sachlich als behavioristisch angehaucht.

      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thora“ ()

      Original von Nora-Baby

      Toggy's Hund zeigt durch sein Schnappen und dem Reißen an der Kleidung ganz deutlich, dass er die Situation bestimmen, eben die Kontrolle übernehmen will.


      Hi zusammen,

      an dieser Stelle möchte ich mich auch mal einklinken, denn Nora-Babys Anmerkungen sind auch mir zu einseitig und gehen immer nur in Richtung "Dominanz" und Kontrolle.

      Wenn ein Hund einen anderen im Lauf in die Beine zwickt, ist dies eine eindeutige, übermütige Spielaufforderung! Es wird gerangelt und gestichelt, bis das Hetzjagdspiel endlich losgeht. Schön mit anzusehen...

      Wenn nun Toggys Hund ihr in die Hände und Arme schnappt, ist das sicherlich nahezu gleichwertig zu sehen, oder? Ich sehe in ihrem Hund auch nur einen unterforderten Jungspund, der gerne was erleben will. Er macht darauf aufmerksam, sogar ziemlich deutlich!

      Original von Nora-Baby
      Toggy erläutert im Weiteren, dass das Verhalten des Hundes erlernt (...erst seit 8-10 Wochen...) ist.


      Woran machst Du das fest, bitte?

      Wenn Du Trainer bist, muss ich Dir die Abläufe von Lernvorgängen nicht erklären, oder? Wo siehst Du also den Lernvorgang, der zu dieser Verhaltensänderung geführt haben soll?

      Ohne die komplette Geschichte und die Haltungsbedingungen dieses Hundes zu kennen, finde ich es ziemlich gewagt von Nora-Baby, Tipps zu geben. Und wirklich hilfreiche Tipps habe ich von der vermeintlichen Trainerin auch noch nicht gelesen...

      Nachdenkliche Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rudeltier“ ()

      Hallo zusammen,

      wieso fühlt Ihr Euch eigentlich dermaßen attackiert???

      Ich habe in keiner meiner Posts behauptet das es nur den einen Weg zu ... gibt. Ich will Alternativen aufzeigen. Aber offensichtlich wird hier eine Meinung vertreten, die weiteres Denken unterbinden soll. Schon komisch!

      Auffällig ist doch, dass sich die eigentliche Hauptperson Toggy seither in diesem Thread nicht mehr äußert. Und, in diesem Thread wurde bislang kein adäquater Ansatz für eine gewaltfreie Lösung von Toggys Problem genannt.

      Ich wiederhole mich gerne:
      Toggy als Threaderöffnerin hat doch offensichtlich selbst "Bauchschmerzen" mit der Situation und versucht sich hier Informationen zu beschaffen, indem sie das Problem ihres Hundes schildert. Gleichzeitig ist mehr als deutlich herauszuhören, dass Gewalt etc. für sie nicht in Frage kommt. Im Gegenteil, sie sucht einen Trainer in ihrer Nähe.
      Eben darauf bin ich eingegangen.

      ...und werde sofort helfen, wenn es darum geht, einen Kontakt zu einem guten Trainer herzustellen.

      In diesem Sinne

      Nora-Baby
      Gewalt fängt da an, wo der Verstand aufhört!
      Original von Nora-Baby

      wieso fühlt Ihr Euch eigentlich dermaßen attackiert???


      Attakiert fühlst Du Dich offensichtlich, da es hier Menschen gibt, die Deiner Trainermeinung wenig Beachtung schenken und kontraire Meinungen vertreten. Auch ohne Trainerschein kann man ne qualifizierte Meinung haben und publizierte "Expertenansichten" widerlegen!

      Von Dir fühlt sich niemand attakiert!

      Original von Nora-Baby
      Aber offensichtlich wird hier eine Meinung vertreten, die weiteres Denken unterbinden soll. Schon komisch!



      Jupp, und das ist Deine Trainermeinung!

      Gerade Thora versucht doch hier die Verhaltenskomponenten aufzuführen und zu analysieren. Offener gehts doch gar nicht.
      Engstirnig und einseitig ist Dein "Dominanz"-Ansatz.

      Original von Nora-Baby
      Und, in diesem Thread wurde bislang kein adäquater Ansatz für eine gewaltfreie Lösung von Toggys Problem genannt.


      Von Dir auch nicht... :whistle:


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rudeltier“ ()

      Mh, ich denke doch, dass ich einen Denkansatz zur Problemlösung finden wollte!

      Mehr Auslastung für den Hund. Mehr KÖpfchenarbeit! - Mal Quiecken, wenn der Hund zu sehr schnappt, oder kurz Drohfixieren.

      Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass man alles völlig "Gewaltfrei" lösen muss.
      Ich schubste meine Hündin auch schon mal um - mit einem kurzen Druck gegen die Halspartie. (Habe ich von ihr abgeguckt, wenn ihr ein Hund zu blöd kommt - die Leute außen rumm aber: "Ohohoho! WIe können sie nur,d as ist ja brutal!!!!") . Ich drohte auch schon mit einem eisenharten Blick in ihre Richtung als sie das Pferd anbellte, mit dem ich unterwegs war, weil es ihr zu langsam ging. Sie verzog sich sofort. Und ich war sofort wieder gut mit ihr. Nicht nachtragend sein ist auch wichtig! SEit dem hat sie niemalsmehr gebellt, wenn ich ihr zu langsam war.

      Ich kanns nur immer wieder wiederholen:

      Wenn eine Methode nicht funktioniert und wir "tausendmal Nein" sagen müssen, dann ist der Hund nicht doof sondern unsere MEthode entweder falsch oder zu lasch, für diesen Hund nicht angebracht etc.

      Wie oft "sagt" denn ein souveräner Hund einem "Aufmüpfigen" "Nein"??? Einmal! Zwei mal höchstens! Bei einem hartnäckigen Individuum drei mal! Allerhöchstens. Und dann ist Schluß mit lustig. Dann muss ganz klar, blitzschnell und effizient der Standpunkt vertreten werden...

      Wie macht das ein Hund? Talba macht das so: Drohfixierung. Leichtes heben der Leftzen. Groll in der Gurgel. Hilft dies nichts unterwirft sie sich ihren "Wiedersacher" sekundenschnell in dem sie ihn entweder am HAls durch einen mit geöffnetem Fang (sie beisst nicht!!!) wegdrückt oder sonst wie so wickelt,d ass der andere gleich ganz auf dem Rücken liegt. Drohfixierung von oben - dies geht in Sekundenschnelle. Und hinterher sind die Fronten meist wieder total entspannt. KEineer nimmt dem anderen mehr was übel. SChließlich wurde der "Streit" belegt.
      Bei Welpen und Junghunden stupst sie mit geschlossenem Fang in Richtung Hals. Rute leicht erhoben.
      Klar! Das können wir so nicht 1:1 übernehmen. Aber doch etwas abgucken, wie ich finde!
      Z.B. der Stups in die Hals oder NAckenpartie. DAs Drohfixieren, das Grollen. Die absolute Ernstahftigkeit. Und zwar nicht minutenlang rumdiskutiert - sondern kurz, fair und effizient. - Und Tschüß :wink:
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Original von Thora
      Wenn eine Methode nicht funktioniert und wir "tausendmal Nein" sagen müssen, dann ist der Hund nicht doof sondern unsere MEthode entweder falsch oder zu lasch, für diesen Hund nicht angebracht etc. ...


      absolut deiner meinung Thora :zustimm: :clap:

      und @wuschel und @rudeltier kann ich mich ebenso anschließen, damit nicht alles doppelt geschrieben wird

      LG Sappi

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      Hallo, hackt doch bitte nicht so aufeinander rum.
      Nora macht sich Gedanken und ihr auch, nur die Threadöffnerin gibt kein Zeichen dazu.
      Dabei war in ihrer Anfrage nicht von sozialer Spielaufforderung die Rede sondern von Beißen und Sachen reißen.Ich denke das sollte man nicht lächelnd dulden. Da gibt es ja noch Kinder und Leute die mit Tieren nichts am Hut haben, das kann gewaltigen Ärger geben.
      Also geht nett miteinander um und versucht eine Lösung zu diskutieren.
      Grüße Friebo

      P.S.Jeder der am Forum teilnimmt macht sich Gedanken über ein möglichst angenehmes Zusammenleben mit Tieren!
      Original von Friebo

      Dabei war in ihrer Anfrage nicht von sozialer Spielaufforderung die Rede sondern von Beißen und Sachen reißen


      BEißen? Ich wusste gar nicht, dass Toggy durch ihren Hund Bisswunden erlitten hat :rolleyes:
      Komischerweise bezeichnen schon viele Leute bloßes Abwehrschnappen als Beissen.

      Für mich beisst ein Hund dann, wenn er ernsthaft versucht jemanden durch sein GEbiss zu beschädigen und dies auch schafft, in dem er dem "zu bearbeitenden Objekt" eindeutige Zahnlöcher beifügt. Das ist für mich die Definition von Beissen. Auch muss dazu noch die Körpersprache stimmen.
      Würde gerne mal Toggys Hund beim "Toggy - beissen" sehen.... bestimmt total aggressiv und in purer Absicht Toggy ernsthaft zu beschädigen :rolleyes:
      Alles andere ist Schnappen. Selbst Hunde die miteinander spielen packen sich ordentlich im Backen - oder Flankenfell, haschen nach den "Hosen". Das hat doch noch ne ganze Weile ncihts mit Beissen zu tun! Dramatisiere das mal nicht!
      Ein Hund zog meiner Hündin mal dermaßen am Backenfell dass sie kurz aufjoulte. der Hund lies sofort los. Dann ging das Spiel ganz normal weiter.
      HIlfe! Sollte ich die Halterin vielleicht im NAchhinein anzeigen? Denn ihr Hund hat ja meinen offensichtlich "gebissen". :lol:

      Ich fürchte dsas Wort beissen wird im deutschen Sprachgebrauch ähnlich unsachgemäß verwendet wie z.B. laufen anstatt gehen. Aber dies nur nebenbei.

      Das mit der Kleidung ist ärgerlich. Der Hund muss lernen, seinen Spieltrieb zu kanalisieren. Und zwar schafft man dies, in dem man ihn sonstwie auslastet. Ich kenne den Hund nicht, kann nicht sagen, welche veranlagungen er hat. Vielleicht apportiert er gerne aus dem Wasser (war doch ein Labbi, oder?), würde gerne Fährten suchen? Würde gerne den Einkaufskorb tragenhelfen? Vielleicht würde es schon helfen, wenn er täglich mit einem Hundekumpel ordentlich spielen dürfte.
      Für mich siehts ganz so aus, als habe Toggys Hund Toggy als ultimativen, unwilligen Spielpartner auserkoren, der die Hundlichen Abwehrsignale nicht aussendet, sondern sich irgendwie falsch benimmt.(Zumindest so benimmt, dass dem Hund nciht klar wird, dass er mit seiner wilden Toberei etwas zu weit geht und ein Mensch eben kein Fell hat, in dem man rumzerren kann) Kleidung wird gleichbedeutend mit "Fell" behandelt, Toggys Arme und Hände wie hundliche Körperteile. (Mein Kleiner Rüde schlüpft manchmal unter meiner großenHündin ihren Bauch und packt sie an einem Hinterlauf - ist er desswegen aggressiv? Versteht er nicht, wie er mti Hunden umgehensoll? Hunde benutzten nun mal ihren Fang zum spielen , schließlich haben sie keine Hände.. und im Fang sind nun mal Zähne... die kann ein Hund aber auch lernen beim Menschen sanfter "zuzudrücken". Spiele ich mit meiner Hündin, mimt meine HAnd den Fang und ich "schnappe" sie ins Backenfell, hasche sonst wie nach ihr, sie tut das gleicfh emit ihrem orginal Hundefang -tut mir dabei aber kein bisschen weh! Sie hat gelernt, bei mir vorsichtiger zu sein!)


      Gruß
      Thora

      P.S.: Ich streite mich hier mit niemandem. Seit wann ist Contra geben gleichbedeutend mit STreiten?
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Thora“ ()

      Hallo Thora, lies doch einmal die Eröffnungsanfrage, darin steht die subjektive Empfindung beißen.
      Deine Interpretation von Beißen ist allein deine Sache, und hat mit Toggys Problem nichts zu tun.
      Ich habe auch schon immer Hunde gehabt und kenne diese Aufforderungen und den Übermut junger Hunde. Doch gibt es Schmerzgrenzen die man aufzeigen muß.
      Übrigens der Ton macht die Musik und den guten Ton solltest du versuchen zu treffen.

      Gruß Friebo
      Original von Friebo

      Deine Interpretation von Beißen ist allein deine Sache, und hat mit Toggys Problem nichts zu tun.

      Übrigens der Ton macht die Musik und den guten Ton solltest du versuchen zu treffen.


      Erstens: Ich interpretiere das Wort nicht. Ich bin nur bemüht, es korrekt zu verwenden.
      Im Übrigen hat es sehr wohl etwas mit Toggys Problem zu tun: Beißt der Hund denn nun tatsächlich (sprich: Beschädigt er mit dieser Absicht (ihr Wunden zuzufügen) sein Frauchen) oder schnappt er lediglich!?
      Ich empfinde den Unterschied als maßgeblich. MAn sollte, wenn es sich eigentlich um bloßes Schnappen handelt, nicht immer gleich von "Beissen" sprechen.
      Klar! Man verwendet im Allgemeinen umgangsprachlich gerne "BEissen". Ich finde das nicht korrekt - es wirkt irreführend.

      (Man stelle sich vor, der eigene Hund schnappt spielerisch nach einem anderen. Der Besitzer ist etwas hysterisch und erzählt über all herum, beim Balgen mit *** habe *** ständig "gebissen". Ruckzuck ist aus einem völlig normalen Hund ein bissiger geworden. Wie herrlich die Leute Dinge aufbauschen und durch inkorrekte Wortwahl Bestien konstruieren. Ja ja.. mein Hund ist auch solch eine beißwütige Bestie... dabei hat sie noch nie einen Hund gebissen. Bis jetzt. Sag niemals nie. Dennoch kursieren diese GErüchte... herzerfrischend doof diese Menschen, die das erzählen, wie ich finde.)

      Ich finde es schon irgendwie ulkig, wenn man hier davon ausgeht, man könnte Beissen interpretieren. Ein Biss ist ein Biss. Und daran gibts dann wohl, sofern es ein echter ist, rein gar nichts zu deuteln.
      Klar, könnte man die Haarspalterei noch weiterführen: Es gibt auch Hunde, die würden gern beissen, kommen aber nicht dazu, weil der andere HUnd zu schnell davonläuft. usw usf. Es gibt Besitzter, die "interpretieren" tatsächlich ein Schnappena ls beissen, weil sie keinerlei Kompetenzen aufweisen .. weil sie panisch und plüschig sind und ihr Hund für sie eine Art "Kinderersatz" darstellt dem unter keinen - aber wirklich unter gar keinen Umständen - irgendwas passieren darf.
      Da ist ein Bellender Hund schon gleich ein bissiger... oder ein knurrender Hund ein Hund der gleich beissen wird. ...
      Beispiel:
      Eine Bekannte ging mit ihrem super sozialisierten unkastrierten Rüden X spazieren. Sie traf auf einen anderen, recht gut sozialisierten unkastrierten Rüden Y. Die Frau des Rüden Y hat einen an der Waffel. Sie putzt ihrem Hund den gesamten Rachen aus, wenn er nur irgendwo seine Nase zu lange drangehoben hat... Lächerlich...Nur um schon mal aufzuzeigen, dass Frauchen von Y tatsächlich blöde ist, und Situationen im Allgemeinen irgendwie anders löst als andere...
      Jedenfalls schnüffel Y an X. X lässt sich das auch gefallen. Schließlich sind beides recht ruhige Vertreter ihrer Art. Irgendwann wird es X aber zu blöd, da Y irgendwie gar nicht mehr weggehen will. Y wäre auch ein sehr triebiger Hund, wenn er dürfte, und geht damit oftmals irgendwelchen Hündinnen auf den Geist.. .
      X jedenfalls kraust leicht die HAut auf dem FAng, zeigt minimal nur die Zähne... Y versteht und geht. Frau von Y aber gar nicht. Die wird hysterisch und unterstellt Frau von X , dass X gleich "gebissen" hätte und Frau von X in zukunft besser aufpassen soll - der Rüde habe enorm aggressive Anlagen... Prima! Kann ich da nur sagen! Mir unterstellte Frau von Y auch schon, dass mein Hündin total die aggressiven Anlagen beinhalte, ich höllisch auf diesen übelst gefährlichen Hund aufzupassen hätte, da sie meinte, da einen grauen Schäfer drin zu entdecken-- vielleicht noch einen übelst gefährlichen Dobi... Auf diese Idee kam sie, als Talba den Rüden Y eines Tages wegschappte, weil er ihren Ball klauen wollte.
      hier sieht man wunderschön, wie völlig natürliches, normales Interagieren mit "abnormaler Aggression" gleichgesetzt wird.


      Zweitens: Amüsant, mir hier zu unterstellen, ich würde mich im Ton vergreifen. Wahrlich amüsant. In der Regel treffe ich den Ton sehr genau... zumindest wenn ich gerade Gitarre spiele.

      Wahrscheinlicher ist, dass ich mich in der "Meinung" vergreife, diese manchen etwas "unsachliche" erscheint und dass dann gleich auf meinen Ton abfärbt...
      Ähnlich wie bei einem Hund, der eigentlich bloß schnappt, in den Augen anderer aber doch eindeutig und ganz brutal gebissen hat.

      Verwirrte Grüße
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Hallo Toggy, leider kann dir hier keiner gutgemeinte Ratschläge geben.
      Die Egos sind sehr groß so daß der eigentlichen Frage kaum Beachtung geschenkt wird.
      Wenn du die Geduld hast dann lies die Threads genau, denn ein paar Sachen sind dabei die du versuchen kannst.
      Grüße Friebo

      P.S. Solange kein Blut spritzt mußt du nicht gleich das Forum aufsuchen. :biggrin:
      Hi Toggy, Hi Friebo!

      Ich kann mich Deinen Worten Friebo nur nochmals anschließen.

      Es ist bedauerlich, dass es hier im Forum dem einen oder anderen offensichtlich nur darum geht, sich in igendeiner Form zu profilieren, das Wesentliche dabei aber gänzlich aus den Augen verliert.

      Grüße Nora-Baby
      Gewalt fängt da an, wo der Verstand aufhört!
      Komischerweise hast Du, NOra-Baby, irgendwie auch keinen ganz kongreten Ansatz geliefert! Oder täusche ich mich da?
      Du hast Dich als Trainer angeboten - ja! Aber Du berätst, laut Deiner Homepage, auch per E-Mail. Ein Post ist in meinen Augen nichts anderes als eine E-Mail. (wenn man so will....)

      BEschreibe doch mal ganz kongret, wie Du vorgehen würdest! Step by Step so zu sagen.Das würde mich, und vielleicht auch ein paar andere, doch brennend interessieren!
      Mich würde es auch interessieren, wie man zu der Ansicht gelangt, man könnte ein Tier welches ernstahft "problembehaftet ist" binnen weniger Stunden oder Tage so hinbekommen, dass bereits das Gröbste überstanden ist.
      Es gibt Hunde, die sind z.B. genetisch so veranlagt, dass sie ihr Leben lang eine gewisse Vorsicht und Scheu an den Tag legen... Wie willst Du das Wegbekomen ? Gene rausschneiden? Durch andere ersetzten? Mir stinkt das zu sehr nach "Monty Roberts und Round Pen" auf Hunde übertragen. Ich glaube nicht an Hundeflüsterei. Hinter all diesen Methoden, erscheinen sie auch noch so sanft, steht eben doch bloß eines: DAs wissen darum, wie man ein Rudeltier in die Knie zwingt, indem man ihm sein Rudel entzieht und es sich entscheiden muss zwischen "magisch wirkendem Umdenken" oder eben komplettem Ausscheiden aus dem Rudel. Für was würde sich wohl jedes Rudeltier über kurz oder lang entscheiden?
      Eben.
      Ich las mir die von Dir verlinkten Homepages durch. mh. Eines lies mich sofort stutzig werden:
      Es wird absolute Gewaltfreiheit proklamiert. Das klingt so herrlich. So zauberisch. Gewaltfrei.
      Doch sind Hunde auch nicht immer Lämmer zueinander. Ein völlig und komplett gewaltfreier weg (physisch gewaltfreier Weg) erscheint mir nicht wirklich artgerecht - oder sagen wir: nicht sonderlich hundlich. Aggression sscheint ein Rotes Tuch sein - Torro! Torro! Dabei ist Aggresssion nicht immer schlimm und muss auch gelebt werden können. Damit meine ich keine bösen Beißereien sondern Kommentkämpfe etc. Für viele schon ein "zu viel an Aggression". Aggressionen sind wichtig.
      Für viele signalisiert schon aufgestelltes Nackenhaar ein zu viel an vermeintlicher Aggression, was schlicht und ergreifend unwahr ist.
      Ein Hund muss alle Abstufungen seines hundlichen Verhaltens Leben dürfen und erlernen dürfen. DAzu gehören nicht nurPuppenspielmäßige, streng kontrollierte, nur auf FriedeFreudeEierkuchen getrimmte Spieleinlagen sonder das komplette Programm. ... JA, ja.. mancher schimpft seinen Hund schon, wenn er bloß mal Knurrt... Toll! Darf der Hund sein Gegenüber nicht auch mal blöde finden?
      Denn wenn man die Komponente "Gewalt", sprich, mal einen Umschubser oder ein wegdrücken, weglässt müssen wohl Psycho-Methoden her.

      Auch werden Thesen aufgestellt, die von Forschern als noch nicht genügend erforscht befunden wurden.

      Wie auch immer. Ich tat meine MEinung in diesem Thread zu genüge kund, dem einen oder anderen mag sie schon zum Halse heraushängen und meine Anwesenheit auf den WEcker gehen.

      In diesem Sinne:
      verabschiede ich mich aus diesem Thread

      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thora“ ()

      Nur zur Klarstellung der Tatsachen:

      Am 13.12.2007 18:50 schrieb ich an Toggy:

      Wenn Du magst, kann ich Dir einen kompetenten Problemhundetherapeut ganz in Deiner Nähe nennen. Denn Du solltest wirklich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn das Verhalten Deiner Hündin wird sich weiter verschlimmern.


      Im Weiteren schrieb ich am 13.12.2007 19:46

      Solltest Du / ihr weitere Fragen haben, bemühe ich mich gerne, sie zu beantworten. Nur eines werde ich nicht tun: Ratschläge oder Tipps zu Verhalten bei Aggression (Beißen) gegenüber Artgenossen und/oder Menschen zu geben. Das kann und werde ich nicht verantworten!!!
      Ansonnsten helfe ich natürlich gern!


      Bis dahin habe ich lediglich über das sich darstellende Verhalten des Hundes geschrieben. Ich habe kein Wort über Methoden oder ähnliches verlautbaren lassen!
      Die weiter "Diskussion" betraf nun ganz sicher nicht mehr Toggys Frage.

      Wo aber bitte schön habe ICH mich als Trainer angeboten? Diese Aussage ist definitiv falsch!

      Warum ich auch jetzt keine konkreten Tips, Ratschläge oder Anweisungen geben werde ist oben (Zitat) zu lesen.

      Mit freundlichen Grüßen an alle, die diesen Thread lesen.

      Nora-Baby
      Gewalt fängt da an, wo der Verstand aufhört!