Hund soll drausen bleiben

      Original von bullway
      Hallo Thora,
      wieso sollte draußen Haltung nicht mit einem Rudel vereinbar sein, wenn man sich tagsüber genügend kümmert, versteht es der Hund voll und ganz wenn er die Nachtschicht übernimmt, er weiß ja wo sein Rudel ist, unser Kangal weiß morgens ganz genau wenn Licht angeht ...



      Eben: Dein Kangal ist ein Herdenschutzhund. Er wurde zum Aufpassen gezüchtet. Dennoch macht er immer wieder deutlich, dass er auch mal gerne bei euch bleiben würde. Ich halte dies nicht für eine Kinderei. Einen Hund kann man auch hier nicht mit einem Menschen vergleichen.
      Ich denke ein Hund würde von selbst immer die Gesellschaft seines Rudels der Einsamkeit draußen vorziehen! Und genau darum finde ich Draußenhaltung unvereinbar mit einer wirklich durch und durch artgerechten Haltung. Man kann auch einem großen Hund eine Klappen einbauen lassen. KEnne jemanden, der einen Bernhardiner hat und dieser bekam eine Klappe, so kann er raus und rein, wie er Lust und Laune hat. - Und wenn das Rudel ruht, ruhen alle zusammen.

      Probier es doch mal aus: Für was würde sich Dein Hund entscheiden, wenn er die freie Wahl hätte!
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      RE: Hund soll drausen bleiben

      Original von DieHilde
      So liebe aika, dann werde ich dein erstes posting nochmals zitieren:

      Original von aika2007

      Ich habe einen Schäfer-Husky mischling 3 Jahre alt .Weibchen(optisch wie ein echter schäfer :wink: )
      Aika ist seit wir sie haben ,also als baby , nachts immer im Haus. Natürlich bleibt sie nicht immer baby und ist jetzt wie gesagt 3 jahre alt. Wir haben ein sehr grosses grundstück ,Ich würde sie jetzt auch nachts drausen lassen. :|Hundehütte alles vorhanden . Sie ist sehr anhänglich ! Ist das so einfach möglich? Wie gehe ich am besten vor ?
      Wie haben noch einen kleinen hund,der kann nicht drausen bleiben. Daher ist eben die fragen. Der kleine bleibt nachts drinn und der grosse bleibt draussen. Auf was soll ich achten.?oder wie gehe ich vor ?
      Aika ist sehr anhänglich.
      Gruss
      gert


      Hallo,
      habe ich das jetzt richtig verstanden, dass der Hund tagsüber eh schon draussen lebt?

      Gruß
      sharky
      Ich verstehe es so dass sie tagsüber auch schon vorwiegend draußen lebt - da steht ja - "würde sie jetzt AUCH nachts draußen lassen"...

      @Thora, das mit den Hundehaaren denke ich mir auch manchmal - ab und an stören sie mich auch - besonders wenn ich meinen Flanellüberzug über meinem Bett habe und egal wie ich mich zudecke grundsätzlich Haare im Mund habe - bäh.....

      Naja, dann überziehe ich mein Bett wieder mit normaler Baumwollbettwäsche und gut ist....

      Bei mir ist es so sauber wie es mit derzeit fünf Hunden sein kann - HALLO 5 HUNDE - und alle fünf lassen Haare, ist ja normal. Mein Pensionsgast ist auch ein Schäfimix und haart entsprechend.

      Trotzdem genügt ein Mal täglich saugen voll und ganz und auch mir fliegen die Flusen nicht in den Teller, ins Essen oder in die Tassen...

      Hm....

      Ausserdem gibt es ja mittlerweile echt tolle Kämme zum Auskämmen - das kostet täglich zehn Minuten - aber die Haare im Haus sind um 70% reduziert.

      Ich denke halt auch - wenn einen die Haare so sehr stören - dann sollte man sich keinen Hund - zumindest nicht SO einen Hund anschaffen - gibt ja auch Nackthunde

      Grüßle

      Hilde

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DieHilde“ ()

      Och leute, ganz ehrlich, benutzt die EDITIER Funktion in euren Beiträgen.
      Doppelpostings sind nicht nötig, ihr könnt bis zu 20min bearbeiten. Wir haben diese Option nicht nur zum Spass, man kann die tatsächlich auch benutzen und ich bitte euch inständig dies zu tun.

      Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Hallo Thora,
      also Kuvasz lieben und brauchen ihr Rudel genauso wie jeder andere Hund, aber sie sind halt für draußen geschaffen, im Winter ist drinnen die Heizungsluft zu warm und im Sommer sind sie sowieso lieber draußen, außer es gibt schöne kalte Fliesenecken, aber das hört abends mit Temperatursenkung auch auf, dann kommen sie freiwillig raus. Ein Husky ist für mich auf jeden Fall ein Hund der ursprünglich draußen lebt und man sollte der Natur so nah wie möglich kommen. Mir machen ein paar Hundehaare nichts aus, oder durchs Gesicht schlecken, aber ein Hund soll sein Leben so Artgerecht wie möglich leben und da sind Kuvasz und Huskys nun mal keine Wohnzimmerdekoration, sie brauchen ihre Aufgaben, ihre Arbeit nur dann sind sie zufrieden und ausgeglichen. Ein Husky muß halt laufen, ein Kuvasz braucht seinen Schutztrieb, er muß ihn leben um glücklich zu sein, das ändert nichts am Rudel oder an der Anhänglichkeit, im Gegenteil.

      Hallo Thora,
      es besteht die Möglichkeit das unser momentaner Kangal bei einer Klappe drinnen vorziehen würde, aber es ist nicht artgerecht, er hat genügend Auslauf, er ist jeden Abend bei uns, auch drinnen mal im Büro oder auch auf seinem heißgeliebten Wohnzimmerteppich, aber ein Hund dieser Güte braucht eine Aufgabe, er muß etwas leisten, nur dann sind sie zufrieden, wie Kuvasz. Er ist morgens stolz bei der Begrüßung und weiß genau jetzt kann ich abstempeln und schlafen gehen, bei Regen stempeln wir auch schon mal eher ab :wink: , aber diese Hunde brauchen einfach Arbeit das macht wichtig,stolz und gibt Erfüllung, glaub mir du merkst es ihnen an.

      Viele Grüsse
      Susanne
      @Bullway: Ich habe nie abgestritten, dass ein Husky nicht dafür geeignet wäre, draußen zu leben. ABer Du übersiehst scheinbar, dass ein Husky ein Rudeltier vom Feinsten ist. Der Husky in den weißen Weiten war nicht allein dort draußen. Tagsüber durfte er seiner Arbeit nachgehen, wenn man es so nennen will. Wenn man diese Arbeit seinem Hund nicht gönnt oder zu faul ist, oder nicht geben kann und ihn dann auch noch raussperrt, ist das alles andere als artgerecht. Wenn schon unterbeschäftigt, dann doch bitte so viel wie möglich bei seinem Rudel.

      Ich weiß, für was Herdenschutzhunde gezüchtet wurden/werden. Wie ich bereits in meinen Posts von gestern schrieb.
      Dennoch finde ich es auch hier besser, dem Hund eine Klappe einzubauen - dann könnte er von mir aus wachsam im Flur liegen und bei BEdarf nach draußen stürmen und beobachten, warnen etc.

      Ich denke auch, dass ein Husky in einer Wohnung bei seinem Rudel glücklicher ist (bei außreichender Auslastung) als ein einsamer Husky draußen im GArten.
      Huskies sind sehr menschenbezogen, die die ich kenne jedenfalls. Sie suchen häufig den engsten Kontakt, der nur möglich ist - sind die reinsten Schmusebacken.
      WArum lässt man seinen Hund nicht einfach mal häufiger selbst entscheiden, was er für gut befindet? Ob es sich hierbei nun um Wohnung oder Gartenaufenthalt handelt, ein Run durch ein matschiges Feld, eine Antipathie gegen einen anderen HUnd, das Aufessen einer Maus, das liegen in der prallen Sonne und so weiter und so ...

      gruß
      Thora

      P.S.: Ich bin froh, dass sich der Threaderöffner dafür entschieden hat, den Hund drin zu behalten. :clap:
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Hallo Thora,
      ich gebe dir ja Recht Husky`s sind ausgesprochene Rudelhunde, ich kenne nur zwei, die allerdings auch drinnen leben, aber bei der Klappe bzw. selbst aussuchen was möchte ich, würde ich daran zweifeln das der Hund immer das richtige aussucht, wie bei Kindern. Ich glaube unser derzeitiger Kangal würde uns des öfteren allein spazieren gehen lassen, nach dem Motto "erzählt mir nachher wie es war, ich bleib solange hier". Wir haben ihn jetzt ein Jahr, er ist jetzt 2,5 Jahre alt, aber ich finde er hat mit seiner Aufgabe gelernt viel reifer zu werden, natürlich hat er auch das passende Alter um als HSH erwachsen zu werden, aber es ist doch etwas anderes, man merkt ihm an, seine Aufgabe gefällt ihm. Da wir trotz draußen sehr viel zusammen sind gibt es natürlich unterschiedliche Zeitauffassungen und es entstehen Rituale, die er liebt, ich denke nicht, es heißt unbedingt ich will bei euch sein, sondern nur fürs Guten Morgen sagen würde er sonst gerne rausgehen und wieder reinkommen, mit der gleichen Begeisterung. Draußen leben heißt nicht weniger Liebe, im Gegenteil und unsere Kuvasz kann man leider nicht mehr fragen, aber alle drei die wir hatten, würden dir antworten--nein danke, draußen ist schöner, nur im Sommer, ab und zu die kalten Fliesen drinnen, die nehmen wir gerne--komischerweise waren wir dann draußen.
      viele Grüsse
      Susanne
      Hab hier geade etwa svom Husky gelesen und dachte , dazu geb ich mein "Komentar" Ab ;)
      Hab bis vor 2 jahren eine Huskymixhündin gehabt ,welche wir einschläfern lassen mussten mit 14 Jahren wegen eines Tumors,
      naja, auf jeden Fall war es so,das Senta ein Wohnungshund war, sie zog es vor im Bett zu schlafen anstatt auf Fliesen :P
      Ehe ich sie 1996 bekam gehörte sie einer älteren Dame welche sie als Wachhund hatte ,also auch draussen, Senta war aber ein totales Sensibelchen, die für ein solches Leben überhaupt nciht geschaffen war,sie hing so sehr an mir, das ich es eines Tages nciht mehr augehalten jhatte und sie mit nach Hause nahm,
      Jeder Hund ist verschieden, denk ich mal, wenn man sagt ALLE HUSKYS gehören nach draussen oder so, ist das zu verallgemeinert finde ich .
      LG manu
      Grüsse von Manu,Sammybear(Boxermix 9 j,) Felix(Hafiwalalch 8 j) und Maggy(Katze 5 J)