Musste einem Unfall zusehen

      Ich muss mir das jetzt unbedingt von der Seele schreiben, sonst verfolgen mich diese schrecklichen Bilder immer und ewig! Als ich heute morgen zur Arbeit fuhr, musste ich einen Unfall mit einer Katze mit ansehen. Auf der Gegenspur ist das arme Wesen von einem größeren Auto, das bestimmt gut 50-60 kmh hatte erfasst wurden. Ich kann es einfach nicht beschreiben, die Bilder waren zu schrecklich. Nun habe ich innerhalb des letzten Jahres gleich zwei meiner kleinen Felltiger durch Autounfälle verloren. Ich bin noch immer derartig geschockt und habe den ganzen Weg geheult. Ein Wunder, dass ich nicht noch einen Unfall gebaut habe. Jetzt denke ich immerzu an meine Leonie und meinen süßen Leo und frage mich, ob sie auch so leiden mussten. Es ist entsetzlich. Und ich mache mir mega Sorgen um meine beiden Kobolde, die jetzt bei mir leben. :sad:
      Hi Thays, :smile:

      nun, ich mein, jeder macht sich Sorgen um seine Katzlis. Egal, ob sie nun Freigänger sind oder nicht. Unsere Zwei kommen mir nicht auf die Straße. Wohnen wir doch mitten in Berlin, wo der Verkehr nur so rauscht. Aber auch so, auf dem Balkon (natürlich mit Katzrnschutznetz) lauern Gefahren, selbst inner Wohnung. Wenn ich auf Arbeit bin denk ich ständig an die Kids. Jachtern die sich zu doll? Liegt aus Versehen irgend ein Messer rum? Ist die Kaffeemaschine aus? Nuckelt eventuell ein Miauchen anner Steckdose? Hat mein bester Schatz mal wieder den Klodeckel offen gelassen? Das bringt doch alles nix!:angry:
      Du machst Dich nur selber fertig! Lasset!
      Es is, wie es is. Hoff, Du kommst doch noch klar!

      Sei gegrüßt v. Sunny und ihren Rackern
      LG v. Sunny :cool:
      HAUPTSTADTKIND - DA KIEKSTE WA?
      Hallo Thays, ich kann gut verstehen, wie sehr Dich dieses Erlebnis mitgenommen hat - umso mehr, wo Du selbst zwei Pelznasen auf diese Weise verloren hast (dichfestindenarmnehm). Vielleicht kann ich es auch deshalb gut verstehen, weil ich Anfang letzter Woche ein ähnliches Erlebnis hatte, zum Glück nicht so schlimm, wie Deines.

      Auf dem Weg vom Büro nach Hause sah ich am Straßenrand eine Katze liegen. Konnte aufgrund der Straßenverhältnisse nicht gleich wenden, bin dann sobald es ging zurückgefahren und ausgestiegen. Da lag ein kleiner Kater "sauber am Straßenrand ausgerichtet" - tot, vermutlich ebenfalls angefahren. Immerhin scheint sich der Autofahrer noch die "Mühe" gemacht zu haben, auszusteigen und ihn "ordentlich" hinzulegen - aber warum, verdammt nochmal ist er nicht mit ihm zu einem Arzt oder ins naheglegene Tierheim gefahren ?????:confused: Natürlich weiß ich nicht, ob da noch was zu machen gewesen wäre, aber man hätte es doch versuchen können und sollen !!!!:angry:

      Jedenfalls hab ich ihn dann in meinen Kofferaum gelegt und bin mit ihm ins Tierheim gefahren. Ich habe auch ständig mit den Tränen kämpfen müssen, denn der kleine Kerl sah haargenau so aus, wie mein Bonny:sad:. Der Pfleger vom Tierheim hat ihn dann (auch) wie ich fand, ziemlich lieblos aus dem Auto genommen und wollte mit ihm weggehen. Auf meine Frage, was er jetzt mit ihm macht, hat er gezögert und ich hab ihm die Antwort dann gleich vorgegeben, indem ich ihm sagte, er sollte ihn bitte nicht auf die Tierkadaverstelle geben, sondern im angrenzenden Krematorium verbrennen lassen. Er hat´s zwar versprochen, ob er sich dran gehalten hat, weiß ich leider nicht. Jedenfalls beschäftigt mich diese Sache auch noch immer und ich guck jeden Tag, wenn ich da lang fahre, ob ich irgendwo einen Hinweis darauf finde, dass jemand seinen kleinen Kater vermißt. Ich weiß nicht, was ich schrecklicher finden soll: den Gedanken, daran, dass vielleicht nieman den kleinen Kerl vermißt, oder den Gedanken, dass jetzt irgendwo Leute ganz verzweifelt auf die Heimkehr ihres Lieblings warten........:confused:

      Nimm jedenfalls Sunny ihren Beitrag nicht übel, sie hat es ganz sicher nicht böse gemeint. Hat einfach "ein loses Mundwerk":wink: und wollte Dich aber ganz sicher auf ihre Art trösten.

      Und denk dran, Deiner kleinen Leoni und dem kleinen Leo geht es jetzt gut, sie sitzen mit allen unseren verloren Pfötchen gemeinsam auf einem Stern und schauen zu uns herunter. Und Deine beiden Lieblinge wären sicher ganz traurig, wenn sie sehen, wie sehr Du noch immer darunter leidest. Fühl Dich deshalb ganz lieb umarmt und gegrüßt von catflower:biggrin:
      Hallo catflower,
      danke für die tröstenden Worte. Ich vermisse meine zwei Kobolde ganz schön, aber ich hab ja noch zwei, die mich täglich zum Lachen bringen. Natürlich habe ich Sunny ihren Beitrag nicht überlgenommen. Mir war schon klar, wie sie es gemeint hat. Man kann sich nicht immer übr alles sorgen. Freilich haben sich die Umstände bei mir etwas geändert. Trotzt langer und verzweifelter Suche habe ich keine neue Wohnung gefunden, die für mich bezahlbar wäre und den Katzen Auslauf bietet. Aus der alten Wohnung muss ich aber jetzt raus. Nun habe ich wenigstens eine Wohnung mit 9 qm Balkon, den ich ganz und gar für die Fellnasen einrichte. Also ist zwar die Sorge wegen der Autos weg, dafür ist das schlechte Gewissen da, dass die Beiden dann nicht mehr so viel Freiheit haben können :sad: Vielleicht kann ich je mal wieder in eine katzenfreundlichere Wohnung umziehen. Naja, mal sehen. Ich wünsch Euch allen schöne Ostern! Ciao thays
      ...ach Thays, :biggrin: sei nich sauer,

      wollt noch mal persönlich für mich sprechen.
      Ich hab meinen Beitrag tatsächlich nicht bös gemeint. Ich kann mich halt manchmal nicht so artikulieren, u. dann werd ich etwas, ähm..., sarkastisch?!! (Weiß nich.)
      Obwohl....:cool:, wünsch Dir und Deinen Rackern ein schönes Osterfest. keep cool!
      (Wir haben übrigens auch nur einen kleinen Balkon, aber da kanns für kleine Kitten auch so spannend sein!)

      Alles Gute v. Sunny :biggrin:
      LG v. Sunny :cool:
      HAUPTSTADTKIND - DA KIEKSTE WA?
      Hallo Sunny,
      Sarkasmus ist so als "Schutz" vor den nicht so netten Seiten des Lebens ziemlich wirkungsvoll - Ich praktiziere das auch ziemlich häufig. Übrigens wird es auf dem Balkon für meine Kobolde wohl wirklich sehr spannend werden. Ich habe bei der letzten Besichtigung festgestellt, dass 3 Etagen unter uns auch zwei Mini-Tiger auf dem Balkon lümmelten. Ich glaub, ich werd wohl einen regen "Netzverbrauch" haben :biggrin:.
      Liebe Grüße Thays
      Das Leiden "Autounfall" kenne ich zwar nicht,aber ich weiß,wie furchtbar es ist. Viele Geschichten,viel Leidvolle Tage-und viele Tränen! Wenn alles so schnell geht,keine Zeit,um allein zu sein,kein wirklicher Abschied... Ein Ende-und ein Neubeginn!
      Aber ich erfuhr auch am eigenen Leibe,wie traurig es ist,wenn man es weiß,wenn man weiß,wann das Leben des Lieblings zuende ist,wenn man sich gerade noch wehrt,im anderen stumm und verbittert zusieht. Für mich hieß das Leiden: "Einschläfern!" Wenn man sich verabschieden soll,man dem Geliebten Tier in die Augen schauen muss...
      Und wenn man in der Einfahrt steht und dem Auto hinterherstarrt,das sich auf den Weg zum Tierarzt macht! Und wenn man Alles tun würde,um die Zeit anzuhalten...
      Hallo :smile:

      Ich mache mir auch immer Sorgen um meine 2 Schmusetiger. Allerdings würde ich es fies finden wenn ich sie einsperren würde. Ich will sie nicht mit meiner Angst bestrafen denn schliesslich hat jedes Tier sein Recht auf Freiheit.
      Im grossen Ganzen finde ich es immer schrecklich wenn ich ein Tier am Strassenrand liegen sehe, ob das nun eine Mietzekatze, ein Reh oder ein Wildschwein ist. Immerhin sind wir Menschen es die in ihr Terretorium eindringen und es zu Strassen umbauen.
      Jedes Mal wenn ich ein Tier am Strassenrand liegen sehe kann ich das Bild mehrere Tage lang nicht vergessen und ich schäme mich regelrecht ein Mensch zu sein :|

      Grüsse
      SARAH
      Du musst gegen den Strom schwimmen um zur Quelle zu gelangen
      Hab sowas zum Glück noch nich miterlebt, aber unsere Nachbarin. Sie ging jeden Morgen mit ihrem Perser Kater auf dem Gehweg mit ner Leine spazieren. Eines Tages kam ein Auto, und vor Schreck rannte der Kater noch an der Leine auf die Straße... Er wurde von dem Auto neben seiner Besitzerin, noch mit ihr mit der Leine verbunden überfahren...
      Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Zusehen, wie seine geliebte Katze neben einem "zermatscht"(tschuldigung) wird. Wenigstends ist der Autofahrer noch ausgestiegen, und hat ihn mit ihr zusammen begraben.
      Eine Katze muss nicht Waschen oder Bügeln können, denn sie ist niemals Ehefrau, sondern immer nur Geliebte.