Krebsrisiko
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Hi, herzlich willkommen im Forum.
Ich glaube kaum das es eine Statistik über das Krebsrisiko bei Hündinnen gibt, jedoch ist es wohl ähnlich wie bei Menschen.
Eine Hündin nur kastrieren zu lassen, damit sie kein Gebärmutter-, Eierstock- oder Gesäugekrebs bekommt ist meiner Meinung nach lächerlich. Dann könnte man ja gleich alles rausnehmen lassen, damit der Hund nicht krank wird oder Krebs bekommt.
Ein Vergleich den ich gut finde: Wir Frauen lassen uns doch auch nicht die Brust entfernen, damit wir keinen Brustkrebs bekommen.
Um zum eigentl. Thema zurückzukommen, Ja, das Krebsrisiko sinkt bei einer Kastration bzw. verschwindet ganz. Je nach dem was alles raus kommt.
lg -
Original von chicka
Ja, das Krebsrisiko sinkt bei einer Kastration bzw. verschwindet ganz. Je nach dem was alles raus kommt.
lg
Jup, genau. Aber der Hormonhaushalt ändert sich radikal und dies öffnet Tür und Tor für Tumore an anderen Stellen - Mammatumore z.B.
Ich stimme Chicka da voll und ganz zu.
Die Kastration einer gesunden Hündin verstößt übrigens gegen das Tierschutzgesetz, ergo: TA und Halter machen sich strafbar.
Wofür brauchst Du denn diese Statistiken?
Grüße - Tine
Seelenhunde hat sie jemand genannt...
... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rudeltier“ ()
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Sag mal Tine - das meinst Du aber nicht wirklich ernst das mit der Kastration ?

Hier mal einige Daten:
Kastriert man eine Hündin vor der ersten Läufigkeit, liegt die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Gesäugetumoren unter 2 Prozent!
Wartet man bis nach der ersten Läufigkeit, steigt die Wahrscheinlichkeit auf 8 Prozent.
Nach der zweiten Läufigkeit liegt das Krebsrisiko bereits bei 25 Prozent!
Nach der dritten Läufigkeit ist die Bildung von Tumoren durch eine Kastration nicht mehr zu beeinflussen.
(Die o.g. Zahlen stammen von Prof. Nolte, Tierärztliche Hochschule Hannover)
Noch einige Zahlen zu Gebärmutterentzündung: ca. 8 % aller Hündinnen über 7 Jahre erkranken an einer Pyometra (Gebärmuttervereiterung) oder an einer Endometritis (Gebärmutterentzündung). Statistisch nachgewiesen leben frühkastrierte Tiere im Durchschnitt etwa 1 Jahr länger als unkastrierte. Für die Hündin ist die Kastration, wenn sie früh erfolgt, lebensverlängernd, weil häufige Krankheiten älterer Hündinnen (Gebärmuttervereiterungen, Gesäugetumore) nicht mehr vorkommen können.
Meine Hündin hatte mit 1,5 Jahren einen Welpen und wurde danach kastriert. Ihre Tochter wurde vor der ersten Läufigkeit kastriert. Mama hatte mit 3 Jahren Gesäugetumor. Tochter ist heute acht und hat nichts.
Grüße
Jessica
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Nachtrag:
Das Tierschutzgesetz erlaubt die Kastration zur „Verhinderung einer unkontrollierten Fortpflanzung“. Das heißt in jedem Einzelfall muss zumindest der Form halber festgestellt werden, dass die Hündin keine Welpen bekommen soll.
Und hier mal ein wunderbarer Link der eigentlich jede Info gibt:
kleintierpraxis-am-hafen.de/kastrationh.html
Viele Grüße
Jessica
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Higgins“ ()
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Oh @ Higgins, was willst Du mir denn mit diesen Zahlen erzählen?
Das eine Jährchen Lebensverlängerung steht für mich in keinem Verhältnis zu dem Leben, das der Hund unter Umständen führen muss.
Verhaltensauffälligkeiten, Identitätsstörungen, massives Übergewicht und auch Inkontinez (trifft immerhin 1ne von zehn kastrierten Hündinnen!) wurden in diesem Forum schon zu genüge diskutiert :rolleyes:.
Da helfen mir persönlich auch Deine Zahlen nicht weiter.
Aber - jeder so, wie er mag! Oder nicht?!
Liebe Grüße - Tine
Seelenhunde hat sie jemand genannt...
... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen... -
Original von Higgins
Hier mal einige Daten:
Kastriert man eine Hündin vor der ersten Läufigkeit, liegt die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Gesäugetumoren unter 2 Prozent!
Wartet man bis nach der ersten Läufigkeit, steigt die Wahrscheinlichkeit auf 8 Prozent.
Nach der zweiten Läufigkeit liegt das Krebsrisiko bereits bei 25 Prozent!
Nach der dritten Läufigkeit ist die Bildung von Tumoren durch eine Kastration nicht mehr zu beeinflussen.
Is ja lustig...
Wo nix ist kann sich ja bekanntlich auch nix bilden XD
Wie will eine Hündin ohne Gebärmutter,denn Gebärmutterkrebs bekommen???
Aber ups da sind ja ncoh andere Dinge, die Krankeiten Hervorrufen können.
Da wäre
Das Herz -> Herzwürmer, Herzklappenfehler etc...
Die Lunge -> Darin kann sich Wasser bilden
Leber -> die werte können erhöht sein...
Niere -> Niereninsuffizienz (oder wie auch imemr das heisst)
Das Blut?!
Achherje es gibt noch Diabetis, was soll man denn da noch rausnehmen...
Am besten noch das Kreuzband -> es könnte reissen
Die Kniescheibe bei kleinen Hunden -> Patella Luxation
Die Hüfte und Ellenbogen von Labradoren und Schäferhunden -> ED & HD
man man man...
Und ob eine Hündin lange oder kurz lebt ist
1. Von der Rasse
2. Von der Haltung
3. Von der Fütterrung
4. Von der Aufzuch/Herkunft
5. Vom Züchter
abhängig!!!!
und nicht von Kastriert oder unkastriert.
Und dass man damit einen Eingriff in die Natur tätigt, der schwere Folgen haben kann ist hoffentlich jedem bewusst.
(anders aus medizinischen Gründen)
Nichts als Bequemlichkeit der egoistischen Menschen...
Ich finde es ist schon sehr sardistisch einem Hund die geschlechtsteile abzunehmen bzw. rauszuholen..
Aber in diesem Punkt sind die Tiere eben doch NUR SACHEN.
Da denken einfach viele - auch viele Tierschützer bzw. Schlitzer - einfach zu sachlich.
Meine kastrierte Hündin ( kastration nicht von mir veranlasst)
starb am 20.11.05 mit 2 Jahren... soviel zum langen leben....
Hast du zufällig die Zahlen von den Hündinnen die diese Verstümmelung *hust* ich meine Kastration nicht überleben?Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Apologize“ ()
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@ Apologize:
In der Studie geht es um Mamatumoren. Bei der Kastration wird die Brust nicht abgenommen
Übrigens straben drei unserer unkastrierten Hndinnen an Mamatumoren. Meine ksatrierten Hündinnen müssen auf ihr Gewicht achten, das ist richtig. Aber sie haben keinen Krebs.
Ich weiß nicht was ich wählen würde hätte ich wieder die Wahl...
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Higgins“ ()
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Krebs kann aber auch an ganz anderen Stellen auftreten. Sämtliche Organe können befallen werden, wenn ich mich nicht irre. Die genetische Disposition ist hierbei nicht zu veachten. Wenn der Krebs sich nicht in den Geschlechtsorganen ansiedeln kann, tut er es halt woanders.
Außerdem spielt die Ernährung eine gravierend wichtige Rolle! Apologize merkte dies ja schon an.
Hier mal ein interessanter Link:
barfer.ch/Ernaehrung_Krebs.html
Mit einer Kastration verhindere ich also nur die Erkrankung der Geschlechtsorgane, alles andere kann man nicht beeinflussen.
Ich möchte mich voll und ganz Apologize anschließen und halte eine Kastration zur Vermeidung von Krebs für absolut hirnrissig und auch anmaßend sadistisch.
@ Higgins: Waren Deine Hündinnen miteinander verwandt oder verstarben sie "rein zufällig" alle an Krebs? Wie fütterst Du Deine Hunde (alles reine Neugier... :biggrin:)
Liebe Grüße - Tine
Seelenhunde hat sie jemand genannt...
... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen... -
Hallo!
Original von Higgins
Nach der zweiten Läufigkeit liegt das Krebsrisiko bereits bei 25 Prozent!
Selbst im Hinblick auf diese sehr pessimistischen Zahlen (es gibt auch weniger krasse, genau wie solche, daß quasi JEDE unkastrierte Hündin Krebs bekommt (laut manchen Tierschützern)) bedeutet dies mit anderen Worten, daß bei einer generellen prophylaktischen Kastration aller Hündinnen drei von vier Hündinnen völlig grundlos kastriert werden (nur damit der in Panik versetzte Halter ruhig schlafen kann!).
Original von Rudeltier
Die Kastration einer gesunden Hündin verstößt übrigens gegen das Tierschutzgesetz, ergo: TA und Halter machen sich strafbar.
Original von Higgins
Sag mal Tine - das meinst Du aber nicht wirklich ernst das mit der Kastration ?
Tja! Dieser Umstand gerät immer wieder in Vergessenheit!
Und wo kein Kläger, da kein Richter!
Wer soll einen Tierarzt, der nur auf sein Portemonnaie schaut, auch anklagen???
Der Halter, der sich mit schuldig gemacht hat?
Der Hund?
Und wenn schon! - Dann zaubert der Tierarzt ruckzuck eine medizinische Indikation aus dem Hut! Zysten oder so...
Und überhaupt! Wer stellt schon sein eigenes Tun in Frage?
Thallus. -
Original von Thallus
Und wo kein Kläger, da kein Richter!
Wer soll einen Tierarzt, der nur auf sein Portemonnaie schaut, auch anklagen???
Der Halter, der sich mit schuldig gemacht hat?
Der Hund?
.
Stimmt! Der Kläger könnte der Hund sein . Aber er kann nicht sprechen. Wir wissen nicht, was in einem frisch kastrierten Tier vor sich geht. Wir können es nur ahnen.
Wie in einem anderen Thread erwähnt, war ich zugegen, als eine BEkannte ihren frisch kastrierten Rüden zuhause betreute. Er ist ausgetickt. Sowas hab ich noch nicht gesehen. Der Hund reagierte völlig kopflos. Gerade wie in Raserei. Dies hielt mehrere TAge an.
Nun lassen sich manche Menschen auch sterilisieren. Mit dem Unterschied, dass sie es selbstbestimmt tun.
Solange ich nicht weiß, was in einem Hund vor sich geht, nachdem er kastriert wurde, - solange werde ich zukünftige Hunde nimmer mehr kastrieren lassen (es sei denn, es ist gesundheitl. erforderlich).
Natur bleibt Natur.
Gruß
ThoraZitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig" -
Nur mal so zur Sicherheit wann Kastration laut TSG erlaubt ist:
beim Rüden:
*
unerwünschtes oder übersteigertes Sexualverhalten
*
sexualhormonbedingte Aggressivität ( bei allen anders bedingten Formen von Aggressivität kann eine Kastration keinen Erfolg bringen!)
* Prostataerkrankungen
* Hodentumoren
bei der Hündin:
* Verhinderung von Läufigkeit und Trächtigkeit
* hochgradige Scheinträchtigkeiten
* Zyklusstörungen mit Hautveränderungen
* bei zyklusabhängigen Gesäugetumoren
Bei der Hündin also mit Sicherheit nicht strafbar - denn warum kastriert man? Zur Verhinderung der Trächtigkeit

-
Hallo!
Original von Higgins
Bei der Hündin also mit Sicherheit nicht strafbar - denn warum kastriert man? Zur Verhinderung der Trächtigkeit
Du liegst ja auch völlig falsch!
Ein Tierarzt, der zur Verhinderung einer (normalen) Läufigkeit kastriert, kann sich durchaus strafbar machen!
"Unerwünschtes oder übersteigertes Sexualverhalten" bei Rüden und "Verhinderung von Läufigkeit und Trächtigkeit" sind keineswegs Gegenstand des Tierschutzgesetzes!
Der Passus lautet nämlich wie folgt:
(1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn
...
5. zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder – soweit tierärztliche Bedenken
nicht entgegenstehen – zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung
vorgenommen wird.
(Tierschutzgesetz in der Fassung vom 18. Mai 2006)
Nach dem Tierschutzgesetz geht es keineswegs darum, Läufigkeiten zu verhindern oder sich bei einem Rüden die Erziehung oder Durchsetzungskraft zu ersparen!
Das hätten viele gerne so, und deshalb werden solcherlei Fehlinformationen regelrecht gepflegt!
Daß sich anständig gehaltene Hunde nicht unkontrolliert vermehren, darüber brauchen wir sicher nicht zu streiten.
Die Formulierung "zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres" nenne ich gerne schwammig!
Wie so oft bei Gesetzen läßt sie viel Interpretationsspielraum (und Verdienstmöglichkeiten für Anwälte :wink:) offen!
Bei der ominösen "Haltung" hatte aber der Gesetzgeber gewiss weniger den triebtollen Jack Russell, der sich am Bein des Halters versucht, im Hinterkopf, sondern wohl eher den Landwirt, der z.B. keine (finanzielle) Möglichkeit hat, einen Bullen sicher zu halten, wohl aber einen Ochsen!
Und die Formulierung "Nutzung" gibt z.B. den zahlreichen Schweinemästern die rechtlich gesicherte Handhabe, ihre Eber zu kastrieren (fast immer ohne Narkose), damit das Fleisch genießbar wird. Da stehen ganz klar wirtschaftliche Interessen dahinter!
Btw. und offtopic: ich finde es aber mitunter sehr bedenklich, wie man diesen Passus immer öfter gebraucht, um noch so ausgefallene exotische Tiere zu kastrieren, damit man sie überhaupt halten kann...
Thallus. -
Original von Higgins
@ Apologize:
In der Studie geht es um Mamatumoren. Bei der Kastration wird die Brust nicht abgenommen
Übrigens straben drei unserer unkastrierten Hndinnen an Mamatumoren. Meine ksatrierten Hündinnen müssen auf ihr Gewicht achten, das ist richtig.
Aber die Milchleiste!
Ja Pech gehabt beim "guten" Chappi passiert sowas halt mal!
Nein meine Hündin musste nie auf ihr Gewicht achten, sie durfte so viel fressen wie sie wollte, sie wurde niemals fettleibig oder so...
Aber sie haben keinen Krebs.
Es gibt noch andere Sorten von Krebs die von einer Kastration nicht verhindert werden können!
Sarkastisches Massaker!
Aber bevor ich mich aufrege is es mir lieber egal!
Sind ja net meine Hunde die da grundlos aufgeschlitzt werden...
Und es gibt noch über tausend andere Todesursachen!!!
Von einem Hundefreund... den hats ziemlich krass erwischt..
sein Willi ist an einem Magen&Darm Virus gestorben...vor 4 Monaten..im alter von 4 Jahren
Letzte Woche ist sein Neuer Hund Falco gestroben.. Er wurde vom ICE mitgerissen...im Alter von 11 Monaten...
Beide waren nicht kastriert, kastration hätte daran auch nichts geändert ...Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Apologize“ ()
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Hallo Rudeltier,
die Hündinnen waren nicht miteinander verwandt. Momentan habe ich zwei Hündinnen, Mutter und Tochter. Die Mutter wurde nach der dritten Läufigkeit kastriert weil ich noch den Vollbruder habe und da eben das Unfallkind kam. Die Tochter habe ich vor der ersten Läufigkeit kastriert. Die Mama hatte mit drei Jahren Brustkrebs. Die Tochter ist mittlerweile sieben und hat nichts.
Unsere Hunde wurden schon immer gebarft - füher eben noch nicht so perfekt wie heute aber es gab nie FeFu.
@ Apologize:
Die Milchleiste wird bei der Kastration nicht abgenommen - wie kommste denn auf DIE IDEE?
Habe übrigens heute mit meinem Vet gesprochen - er sagte in Bayern gibt es da wohl keine Probleme , in NRW dagegen schon wegen unerlaubter Kastration...
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Original von Higgins
@ Apologize:
Die Milchleiste wird bei der Kastration nicht abgenommen - wie kommste denn auf DIE IDEE?
Selber ne Hündin mit Kastriert hab
wegen unzähligen Scheinschwangerschaften...
Aber wenn du so denkst, dann musst du deine Tochter auch kastrieren lassen da Frauen auch immer Probleme mit der Gebärmutter haben...
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