Neue Katze, Anfänger

      Neue Katze, Anfänger

      Hallo

      Mein Freund und ich wünschen uns schon seit Jahren eine Katze. Da wir allerdings auch Meerschweine und einen Wellensittich haben, waren wir sehr skeptisch wegen der Vergesellschaftung. In Absprache mit unserer Tierärztin haben wir jetzt seinen Montag einen kleinen Kater ca. 12 Wochen alt. Ein Tier das von der erst Sekunde überhaupt nicht scheu war, sondern zutraulich und neugierig. Zwar klappt das mit den andern Tieren ganz gut, allerdings ist der ständig am toben, greift auch mal nach unseren Händen und ist kaum zu beruhigen. Außerdem kann er nicht eine Sekunde allein sein, wenn wir z. B. abends im Bett stehen, miaut er ewig vor der Tür, genau so wenn ich die Meerschweine laufen lasse und ihn rausetze. Jetzt möchte ich eigentlich nur wissen, ob das spielerisch und tobende Verhalten normal ist und auf das Alter zurückzuführen ist und er später ruhiger wird. Und ob er das auch mit dem ab und zu allein sein besser hinbekommt.
      Ich freue mich auf eure Antwort.
      MfG Tatjana
      hallo!
      Ja das ist ein absolut normales Verhalten für eine Katze in dem Alter ohne Spielgefährten. Die sind dann oft sehr grob und anhänglich, weil sie unausgelastet sind.
      Bleibt der Kleine denn in der Wohnung? Wenn ja wäre es ideal, noch ein zweites Kätzchen (am besten Geschwisterchen) zu holen. Das kann ihn auslasten und eure Hände werden geschont.
      Wenn er raus soll später kann er ja draußen mit den anderen katzen spielen. Aber auf Dauer ein Einzelkitten in der Wohnung zu halten finde ich nicht gut!
      Natürlich wird er ruhiger, aber glücklicher bestimmt nicht.
      (Nimms dir nicht zu sehr zu Herzen, wenn ich rauh klinge, aber Katzen sind Gesellschaftstiere, vor allem in dem Alter brauchen sie einen Sozialpartner, den ein Mensch nicht ersetzen kann)
      Caterina
      Hallo und herzlich willkommen hier im Forum!

      Erst einmal Glückwunsch zu dem kleinen Rabeuken...

      Ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen: Katzen fühlen sich in Katzengesellschaft am wohlsten: sie können toben, schmusen, sich gegenseitg putzen, verstecken spielen... Vieles davon kann ein Mensch einfach nicht ersetzen.
      "Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde"
      (Autorin unbekannt)


      Petra und ihre Kuscheltiger



      Wenn ich im Forum bin, bin ich im Forum - wenn nicht, denn nicht :D
      Ja, bei unseren Beiden war das ähnlich, die sind mir überall hin gefolgt, sie könnten ja was verpassen. Zu zweit haben sie aber noch einen Tobe- und Spielgefährten. Das ist auf jeden Fall die beste Lösung.
      Katzen mögen auch keine geschlossenen Türen, vor allem, wenn hinter der Tür jemand ist, bei dem sie jetzt gerne wären. Wenn der Kleine nicht ins Schlafzimmer soll, ist von Eurer Seite her Durchhaltevermögen angesagt - Katzen haben enorme Ausdauer, meistens eine größere als wir :cool:

      Ansonsten sei froh, dass er so ein aufgeweckter Kerl ist. Du lernst ihn mit der Zeit noch kennen und merkst, wenn es ihm nicht so gut geht, wenn Du ihn nur gut beobachtest.

      Können wir bitte ein Bild haben? Wir sind sooooo scharf auf Katzenbilder!!! :angel:

      Gruß, Cece
      Sam * 08.04.07
      Mia * 08.04.07
      Pipplotta * 03.10.09

      Ihr seid das Beste, was mir bis jetzt passiert ist (außer meinem Mann :whistle: )
      Ich finde auch, dass es für alle entspannter ist, wenn man zwei Katzen im Haus hat. gerade in dem Alter ist eine Zusammenführung ganz einfach. ;)

      Übrigens würde sich der Wellensittich bestimmt auch über Gesellschaft freuen, denn Vögel sind Schwarmtiere und brauchen Gesellschaft noch dringender als Katzen. :wink:
      Grüße von coco