Hund zwigt ab und an

      Hund zwigt ab und an

      hallo zusammen
      irgendwie verstehe ich unseren hund berry belgischer schäferhund ca 2 jahre alt manchmal nicht.
      wir haben ihn seit ca 2 monaten und er hat sich sehr gut hier eingelebt und kommen auch sehr gut mit ihn zurecht nur manchmal macht er sachen die wir dann nicht verstehen
      also wir haben ein sohn von 7 jahren,berry kommt auch super gut mit ihn zurecht ist noch nichts passiert.
      nur wenn kleinere kinder zu uns nach hause kommen so wie nachbars kind von 3 jahren oder mein neffe von 5 jahren fängt er an einfach so zu zwicken obwohl die kids weiter wegstehen,da geht berry hin und zwickt einfach drauf los.
      wie könnt ihr mir das erklären warum macht er das? also wenn berry draußen ist lassen wir die kinder und hund nie alleine ist immer einer mit dabei draußen damit nichts schlimmeres passieren kann.
      und am wochenende waren wir im gartenarbeit draußen machen,da kamen 2 ältere pärchn vorbei gelaufen(unsere grunstück ist komplett umzäunt) und der hund ist sofort hin und hat aggresiv gebellt und geknurrt,ist aber nicht rüber gesprungen. wie kann das? ich verstehe ab und an die situation an den hund nicht,weil er sonst ein ganz lieber ist.
      vielleicht könntet ihr mir das erklären damit ich mich etwas mehr in ihn hineinversetzen kann und vielelicht etwas gegen tun kann

      das schlimme war dann das der eine mann vor angst den hund mit sein krückstock gehauen hat,was ich dann unter aller sau fand,mein mann wollte hinterher aber hatte sie außer augen verloren.

      ich würde mich über antworten freuen
      Ja bei uns im Garten , egal wer da vorbeiläuft, auch wenn es jemand ist den sie schon lange kennen alle werden verbellt! Auser die Familienmitglieder die werden begrüßt.

      Das ist normales Verhalten.

      Nicht auszudenken, wenn ein fremder das grundstück betritt.

      Da steht dann die ganze Meute vor dem Zaun und bellen um die Wette, auch der "schisser" wirkt hinterm Zaun ganz schön stark und selbstbewusst.
      davor hab ich auch immer große angst was passiert wenn jemand mal auf den grunsdstück kommt,ich möchte nicht das was schlimmes passiert
      obwohl er oft nur große klappe und nichts dahinter hat
      heute morgen um 5 auch da hat er jemand beim spazieren gehen angebellt und wie,aber ich denke mal weil er sich erschrocken hat,da es noch dunkel war
      ich hab angst ihn allein im garten ohne leine laufen zulassen wegen den leuten die vorbei laufen oder fahren,ich laß ihn kaum außer augen.

      wir sind schon dabei vorne zuzumachen mit lamellen usw aber es dauert noch eben bis das fertig ist,dann kann er nicht mehr bis ganz nach vorne
      @Mel-Justin: Wie Apologize schon geschrieben hat, ist das Bellen Deines Hundes ein völlig normales Verhalten. Dabei reicht es schon, wenn sich Leute an den REviergrenzen bewegen - und dazu gehört nun mal die Straße oder der Gewehg an seinem Garten. Zudem hast Du noch einen Belg. Schäferhund - wenn ich mich recht entsinne einen Mali? - Da bleiben doch eigentlich keine Fragen offen, was? Schon mal ein Buch über die Rasse gelesen? Das sind super Schutzhunde. Denen liegt das im Blut. Talba ist auch das reinste Biest, wenn sich jemand unserer Haustür nähert. Dennoch sollte ein Hund lernen, wann ich den Eindringling willkommen heiße und dies für den Hund Sendepause bedeutet. Mal ehrlich: Sollte ein Mensch einfach so auf ein Grundstück laufen, auf dem sich ein bellender, knurrender Hund befindet - an dessen Verstand muss ich arg zweifeln. LEider sieht das das GEsetzt mal wieder anders.

      Zum Bellen bei Dunkelheit/Dämmerung: Ich glaube nicht, dass sich Dein Hund erschrocken hat. Hunde die nicht ganz verblödet sind, sind in der Zeit der Dämmerung bzw. Dunkelheit viel wachsamer und melden auch schneller. Beobachte doch mal Deinen Hund auf einem Spaziergang am Tage und einem bei Nacht. Ich sehe da schon allein an der Kopfhaltung einen Unterschied. Wo tagsüber mal geschlendert wird, da wird bei bei zunehmender Dämmerung der ganze Hund wacher, aufmerksamer, gespannt - jederzeit zum Sprung bereit so zu sagen. Manchmal ist Talbas GAng dann ganz anders... "fahriger" "spritziger" weiß nicht, wie ich sagen soll. Da kommt dann total der "urahn" durch. Und weil sie gemerkt hat, dass ich nachts noch blöder und dusseliger bin als Tagsüber, meldet sie mir mit zweimaligem Bellen oder einer Art "Vorstehen" einen Menschen, der sich uns nähert. Ich finde es praktisch, denn so weiß ich immer, dass jemand kommt. Manchmal bellt sie auch nicht - habe manchmal den Eindruck, sie entscheidet nach Bedrohlichkeit des sich Nähernden.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      @thora danke für dein text
      das belgische schäferhunde schutzhunde sind weiß ich und buch habe ich hier und gelesen
      nur bei dunkelheit ist es bei berry anders als du beschrieben hast genau umgekehrt tagsüber bewacht er alles und nachts läuft er ehr mit angeleten ohren
      und an der haustür bellt er auch wenn nichts ist,da ich meistens nachschaue
      ich denke mal ich muß noch mehr über der rasse erfahren,damit ich sein verhalten noch mehr verstehen kann

      thora wie bringe ich es den hund bei,wenn ich den eindringling willkommen heiße?
      kannst du mir ein paar tips geben?
      @Mel-Justin:

      Mh, also Talba merkt das einfach an der Art wie ich jemanden willkommen heiße ob es sich um "Freund oder Feind handelt". Zwar brummelt sie auch bei "Freund" aber durch einen entsprechenden Blick in ihre Richtung verkrümelt sie sich auf ihren Platz.
      Das war aber nicht immer so und es gab Zeiten da war jeder "Feind".
      Was habe ich getan? Ich habe ihr durch ein strenges Nein! einfach gesagt, dass ich es nicht schätze, dass sie ständig herumkläfft und den Fremden regelrecht bewacht! Ja, das "Miststück" hat zu Anfang "Eindringlinge" regelrecht belauert, sich sogar vor sie hingelegt und mit den Ohren jede kleine Bewegung überwacht - und wehe! jemand wollte aufstehen, dann war aber Haligali angesagt. So konnts natürlich nicht gehen! Ich war stinksauer, wenn sie nach zwei drei mal melden bei "Freund" nicht ruhe gegeben hat und die Leute belauerte - was ja wohl eindeutig meine Aufgabe ist. Besonders unangenehm war das bei Herrenbesuch. Einmal habe ich sie ins Schlafzimmer gesperrt - wusste bis dahin nicht, dass sie Türen öffnen kann.. tja.. als ich mich eben mit dem Herrn angeregt unterhalten habe, sprang plötzlich ein total empörtes Talba-Hexchen dazwischen und hat die ganze Situation mal eben aufgemischt. Das waren allerdings nur Startschwierigkeiten.. zum Glück schon längst Geschichte.

      Also: WEnn Dein Hund weiß, was Nein heißt, dann versuch es mal damit. Du musst ihm einfach zeigen, dass Du jetzt registriert hast, dass da jemand kommt, dass er das auch toll gemeldet hat, dass aber nach zwei-drei mal Wuff schluß sein muss.
      Bei mir gabs also nach drei mal Wuff ein "jetzt ist gut" oder "nein" je nachdem, was man einführen möchte - und hat sie sich dann weiterhin ruhig verhalten gabs ein Streicheln oder ein Lächeln von mir.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      genau so ne ähniche situation hatte ich grad mit ihn,er hat hier rumgejault obwohl nichts ist und war und ich zuhause war und bin.
      da habe ich auch ganz streng gesagt "jetzt ist schluß" aber er hat nicht aufgehört es dauerte 10 minuten oder so und immer wieder hab ich es streng gesagt aber hat mich ignoriert :sad:
      aber danke ich werde auf jeden fall es weiter versuchen

      jetzt habe ich ffürn zu hören bekommen das bestimmte personen nicht mehr hier hinkommen,so wie meien schwester,da sie angst hat,obwohl ich immer dabei bin,naja auch egal kann es nicht ändern.
      wenn die leute unseren hund nicht akzeptieren sollen se wegbleiben,weil er ein sonst ganz liebes tier ist,zu uns zumindest.


      so ein schild habe ich gerade bestellt da es bei uns im dorf sowas nicht gibt

      @thola was könntest du denn raten mit den kids? berry spielt sehr gerne mit den unter meiner aufsicht natürlich,aber oft weiß er nicht wann schluß ist und besonders das nervöse bei ihn wenn ein anderes kind hier im haus ist und er von null auf hundert zuzwigt,aber danach sagen wir meistens nur "berry" und er weiß sofort bescheid und legt sich auf sein platz aber in ne minute oder auch manchmal später macht er es wieder und am libsten die kids nur beobachten.
      die kids machen nichts,streicheln sogar schon nicht mehr weil die angst haben

      und gestern vorne an der pforte habe ich berry festgehalten,da ne ältere dame vorbei lief fing er wieder an zu kläffen,die frau wäre beinnahe umgekippt vor schreck, aber ist nicht passiert.
      und ich hatte vorher schon zu berry gesagt "nein lieb sein" aber hat nichts genutzt

      sorry fü den langen text
      @Mel-Justin: Du solltest Deinem Hund das Nein als absolutes Abbruchsignal beibringen. Da wird dann auch keine 10 Minuten diskutiert. Der Hund muss lernen, dass ein Nein bedeutet dass er, egal bei was er gerade ist, abbrechen muss.

      Schon mal einen starken Hund 10 miinuten zu nem andren auf hündisch Nein sagen sehen?
      Nein? - nun, und daran sollten wir uns orientieren. Funktioniert etwas nicht, machen wir uns dem Hund nicht auf die richtige Art und Weise verständlich.
      Dann müssen wir etwas an unserem BEtragen ändern. Wir sind wahrscheinlich zu lax und / oder inkonzequent.

      Als Talba einmal nach drei mal Wuff nicht auf ein "jetzt ists ok" reagiert hat, habe ich sie umgeschmissen und sie fixiert. Ich war echt stinkig, weil sie mich, wie schon erwähnt, mit ihrem Betragen manchmal in blöde Situationen brachte.

      Das ist wie mit der Reiterei. Ein Beispiel: Ich ritt einen Wallach der sehr eigensinnig war. Er versuchte die ganze Zeit mich an der Nase herumzuführen. Ich erzählte das meiner Reitlehrerin und sie meinte: " Warum wartest Du so lange mit wütend werden? Warum diskutierst Du mit dem PFerd!? Du darfst nicht diskutieren! Werde einmal und richtig ordentlich streng und greife einmal so durch, dass es wirklich fruchtet und du wirst die PRobleme nimmer haben" Tja.. durch die Reiterei lernte ich mich durchzusetzten - hart und kurz - aber ehrlich. Das hat nichts mit schlagen zu tun - sondern auch mit einer gewissen inneren Stärke. Das Teir muss einfach merken, wie dir das jetzt stinkt und dass es reich t und dass Du nicht mehr bereit bist zu diskutieren.

      Hört der Hund nicht auf Dich, ist das eventuell ein Zeichen dafür, dass er Dich in dieser Hinsicht noch nicht ernst nimmt.


      Das gleiche gilt für die Kids: Er muss lernen, dass Kids tabu sind.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"