Wie der Halter, so die Katze

      Wie der Halter, so die Katze

      Vorgeschichte:
      Meine kleine Schwester (21) ist psychisch labil und hat so ihre Macken, Stimmungswechsel usw. Vor einem Jahr hat sie sich ein Kätzchen geholt, mittlerweile wohnt sie arbeitsplatzbedingt wieder bei unseren Eltern. Mit Kätzchen. Meine Eltern haben noch unsere alte Familienkatze (15), die sowieso die Königin der Welt ist ;) Ich war letztens für 10 Tage zu Besuch dort.

      Problem:
      Schwester muß arbeiten, Eltern auch, unterschiedliche Arbeitszeiten. Ich als Urlaubsbesucherin hatte somit die Verantwortung für die Katzen. Mit der Familienkatze überhaupt kein Problem, alles lief glatt. ABER das kleine Biest!

      Sobald es mich gesehen hat, hat es angefangen zu fauchen und zu knurren. Fütterung lief so ab: Kätzchen hockt an einer Wand, ich an der gegenüberliegenden und werfe ihm Futter stückchenweise zu. Wenns weit genug rollt, kommt es an und frisst es ganz schnell, nur um sofort wieder loszufauchen.

      Sie traut keinem anderen Familienmitglied als meiner Schwester, das ist unglaublich schwierig @ Zusammenleben und Versorgung. Die 10 Tage hab ich echt alles Mögliche getan, um sie wenigstens ein wenig für mich zu gewinnen.. Ergebnis: Fauchen, schreien, wegrennen, mit der Pfote zuschlagen.

      Sobald meine Schwester aber nach Hause kam, war das Kätzchen das liebste Wesen auf der Welt! :rolleyes: Schmusi hier, Schnurren da.. Dann durfte ich auch mit in ihr Zimmer, Katze tobt sich auf dem Bett aus und da war die einzige Möglichkeit, sie überhaupt mal anzufassen (aber nur ganz kurz jeweils).. Sogar mit einer Schnur hat sie gespielt, die ich ihr zugeworfen habe! *verwirrt*

      Ich kann echt gut mit Tieren, bis jetzt gab es kein Tier das mich nicht mochte, daher bin ich ratlos.. Ist halt wichtig, daß die Katze mit der Familie zurecht kommt und auch mit der Anführerkatze.

      Habt ihr vielleicht ein paar Tipps? Für meine Eltern und meine Schwester, ich war ja nur für ein paar Tage zu Gast dort.
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      Hey!
      Also dem Kätzchen kann man es nicht verdenken. Ist ja anscheinend eine Wohnungskatze oder? Wenn sie alleine aufgewachsen ist, kennt sie ja weder andere Menschen noch Katzen und kann damit nicht umgehen. Da hilft nur viel Zeit und immer wieder mit der kleinen reden. Vielleicht zusammen mit deiner Schwester, so dass sie sich sicher fühlt. Hast du beobachten können, ob die Katzen sich untereinander verstehen?
      Es gibt auch so genannte Feliway-stecker, die versprühen einen Duft, bei dem Katz sich wohl fühlt. Das ist ja nicht nur für deine Eltern, sondern auch für die Katze Stress. Zwangskuscheln hat natürlich keinen Sinn, aber das ist ja klar, vielleicht kommt sie irgendwann freiwillig.
      Aber so wie du das gemacht hast, finde ich das schon ganz gut. Gerade mit solchen Katzenangeln kann man gut mit der Katze spielen, ohne sie zu bedrängen. Wie lange sind deine Schwester und die Katze denn jetzt bei deinen Eltern?
      Gruß caterina
      Zuerst ist es wohl gar nicht klar, wer wirklich die Anführerkatze ist. Vielleicht ist das ja die deiner Schwester. Ehrlichgesagt ist mir das Problem nicht ganz klar. Die Katze ist fixiert auf deine Schwester. Ist ja auch normal, wenn sie vorher mit ihr alleine zusammengelebt hat. Was genau muß denn von jemand anderem gemacht werden? Wenn sie mit niemandem sonst spielen will, muß man das respektieren. Oder man bietet sich als Spielpartner an. Irgendwann hat sie sich bestimmt gewöhnt. Mit dem Füttern, also Futter zuwerfen durch die Küche finde ich schon komisch, das würde ich in meiner Küche nicht haben wollen. Frißt sie aus ihrem Napf nicht? Wenn du dadurch zutraulicher werden soll, dann darf sie nur noch Futter aus der Hand bekommen oder wenn jemand direkt daneben sitzt. Aber ich verstehe nicht, warum die Katze mit allen spielen und kuscheln soll. Das verstehe ich nicht so ganz!
      LG Susanne

      Sie soll nicht mit allen kuscheln und spielen, es geht darum daß sie aufhören soll jeden anzugreifen und anzufauchen. Spielen soll sie ruhig mit meiner Schwester ^^
      Das ist ein Freiläufer übrigens, und mit der alten Katze gibts die gleichen Probleme wie mit der Familie, nur Dauerkämpfe. Die Schwester ist jetzt seit einem halben Jahr bei meinen Eltern, und ihre Katze hat sich halt noch nullinger gewöhnt, das find ich schon sehr komisch.
      Nein, aus dem Napf frisst sie nicht, sie trinkt auch nicht, erst dann wenn die Schwester nach Hause kommt. Und da sie auch mal öfters übers WE wegfährt, tja dann hungert das Ding halt. DAS ist nicht gut! Und die Kämpfe.
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      Da hast du dich dann mißverständlich ausgedrückt. Was macht denn deine Schwester um die Katze zu gewöhnen? Die Eingliederung muß ja schon in 1. Linie von deiner Schwester ausgehen. Es ist schon ungewöhnlich, dass sie sich nicht füttern läßt. Aber wenn deine Schwester das macht, dann frißt sie aus dem Napf? Oder wie füttert sie die Katze? Solche extreme Fixierung gibt es ja eher bei Hunden. Vielleicht muß es dann wirklich so sein, dass deine Schwester sie gar nicht mehr Füttert. Und da Tiere sich nicht selber umbringen können, wird sie, wenn der Hunger groß genug ist, auch essen. Vielleicht unbeobachtet in der Nacht oder wenn keine zu Hause ist. Haltet ihr die Beiden denn getrennt von einander oder begegnen sie sich die ganze Zeit? Wenn sie sich die ganze Zeit begegnen, ist es ungewöhnlich, dass sie die Fronten noch immer nicht geklärt haben, sodass weitere Kämpfe unnötig sind. Greift ihr dann ein? Du siehst, es gibt viele Fargen, bevor man was dazu sagen kann. Ist schon eine spezielle Situation bei euch.
      LG Susanne

      Hoert sich stark nach der Katze (13) meiner Nachbarin an, die ist auch so und war es schon immer. Allerdings ist sie eine Siamkatze und wir dachten, dass das der Grund waere.

      Vielleicht gibt es Katzen, die von Natur aus so sind, wo vielleicht irgendein Gen verrueckt spielt.

      LG
      Luna
      Sorry, die ganzen Sachen, die für euch "Fragen" sind, waren alltäglich, ich hab einfach vergessen auf die Einzelheiten einzugehen.

      Meine Schwester füttert die Katze ganz normal aus dem Napf, und die Katze geht nachts auch heimlich! runter und frisst. Sobald sich aber da zufällig jemand aus der Familie dort aufhält, knurrt sie sofort, fletscht die Zähne, verpasst eine mit den Krallen und läuft weg. So ein Verhalten ist halt nicht akzeptabel *find*

      Am Anfang wurden die beiden getrennt gehalten, die kleine verbrachte den Tag in ihrem Zimmer, wo Trockenfutter, Wasser und Kaklo stehen, und auch das Bett von meiner Schwester. Notlösung halt, runter durfte sie 2x am Tag eben zum Nassfutter, zu festen Uhrzeiten.
      Mittlerweile darf sie sich frei bewegen und halt auch nach draußen in den Garten, aber die "Wer ist hier der Boss" Frage haben die beiden Katzen immer noch nicht geklärt.

      Es ist halt einfach ein Unding, daß alle um dieses kratzbürstige Viech herumschleichen müssen, bzw so tun müssen als wären sie gar nicht da, weil sie sonst sofort auf einen losgeht, und das nicht nur einfach kratzend, da fließt Blut.
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      Es ist halt einfach ein Unding, daß alle um dieses kratzbürstige Viech herumschleichen müssen, bzw so tun müssen als wären sie gar nicht da, weil sie sonst sofort auf einen losgeht, und das nicht nur einfach kratzend, da fließt Blut


      Vielleicht ist das ja auch schon eines der Probleme.Ihr scheint der Katze ja auch nicht liebevoll entgegen zu gehen, sondern eher abweisend und vorsichtig(zu erkennen an "kratzbürstige Viech"). Sie fühlt sich vielleicht als eindringling un verhält sich deshalb so