Was soll ich mit unserem Kater machen??

      Was soll ich mit unserem Kater machen??

      Ich habe ein riesiges Problem wegen unserem Kater. Als wir ihn bekommen haben vor 5 Jahren war er so klein, so lieb und soooo süß. Aber das lieb sein hielt nicht besonders lange an. Wir haben ihn schon mit 5 Monaten (auf anraten der Tierärztin) kastrieren lassen, weil er ständig meinen Sohn gekratzt hat und die Tapeten sahen nach 3 Monaten wieder total zerfetzt aus. Das kastrieren hat aber absolut nichts genutzt. Dann habe ich ihn mit Bachblüten versucht etwas ruhiger zu bekommen aber auch kein Erfolg. Wir spielen jeden Tag mit ihm, er hat ganz viel Spielzeug und auch 2 Kratzbäume. Zwischendurch hatte er auch noch das Problem das er Blasenkristalle hatte und daran operiert werden mußte, wo die Tierärztin mächtig Angst vor ihm hatte, weil er sie immer fast angesprungen hat. Ich sollte vielleicht auch erwähnen das er von Anfang an nur im Haus ist und wenn ich mal mit ihm nach draußen gehe, dann will er ganz schnell wieder rein. Nun kommt aber das eigentlich ausschlag gebene Problem. Ich bin die einzige die mit ihm schmusen kann und mein Sohn und mein Mann die dürfen ihn vielleicht 2 x über den Kopf streicheln und müssen aber dann aufpassen das er ihnen nicht an den Arm oder ans Bein springt. Letzte Woche war es sogar so schlimm, das ich mit ihm geschmust habe, vom Sofa aufgestanden bin und in dem Augenblick dreht der Kater sich um und springt meinem Mann an dem Arm und kratzt und beißt. Mein Mann hat nun gesagt, wenn er das noch einmal macht dann kommt er weg. Ich stehe aber voll zwischen den Stühlen weil ich ihn nicht weg geben will, aber andererseits will ich auch nicht das er meinen Mann und meinen Sohn einfach so angreift. Ich muß teilweise auch genau auf seinen Ausdruck achten, sonst bekomme ich es auch ab.

      Ich brauche Dringend einen Rat. Was würdet ihr machen oder was könnt ihr mir raten? Die TÄ weiß auch nicht weiter.

      Vielen Dank schonmal
      Petra

      RE: Was soll ich mit unserem Kater machen??

      Hm,das hört sich ja echt gagga an :doh:
      Vielleicht sollten dein Sohn und dein Mann ihn versorgen,d.h.Futter hinstellen,Leckerli geben und so.Damit der Kater merkt,dass nicht nur du dazu fähig bist,Futter zu geben :D
      Ist aber schon merkwürdig,sein Verhalten.Irgendwie verstehe ich deinen Mann.Aber gebt dem Kater eine gewisse Zeit,in der du ihn kein einziges Mal fütterst.Vielleicht ändert er sich ja,wer weiss :rolleyes:
      Katzen sind schon komische Kreaturen :eh:
      Zunächst finde ich die Kastra mit 5 Monaten nicht so sehr früh, also keine Sorge. Und er benimmt dich wirklich seltsam und kaum gesellschafftsfähig. Hut hab, dass ihr so lange schon durchgehalten habt, hätte ich warscheinlich nicht. Das er nur von den anderen gefüttert wird finde ich gut. Aber auch mit der Zerstörung klingt irgendwie nach Langeweile. Gibt es ein Grund, dass er nicht raus darf? Das er am Anfang draussen Angst hat und schnell wieder kommt ist normal. Aber wenn er unbegrenzten Freigang bekommen könnte, dann wärt ihr bestimmt viele Probleme los. Vor allem, weil es sich so anhört als wäre er ein Einzeltier.
      LG Susanne

      Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Das mit dem Füttern werden wir mal versuchen. Ja er ist ein Einzeltier. Wir haben auch nur einen Nymphensittich. Der kommt aber gut alleine klar. Zu zweit haben wir es schon versucht und das ging gar nicht. Unser Kater ist aber von geburt an ein Einzelgänger. Nach draußen können wir ihn nicht lassen, weil die Gefahr zu groß ist das er überfahren oder an Rattengift stirbt (daran ist meine Katze vorher gestorben). Die TÄ hatte uns aber auch davon abgeraten, weil er sehr neugierig und ängstlich ist. Und von der Straße möchte ich ihn nicht abkratzen. Ein Tierpsychologe wird uns da bestimmt auch nicht helfen können. Ich weiß das seine Schwester ungefähr genau so war wie er und die wurde eingeschläfert, weil sie zu gefährlich war. Unserem haben wir schon sehr oft die Krallen schneiden lassen (natürlich unter mächtigen Protest) damit er nicht ganz so gefährlich ist.

      Ich weiß bald echt nicht mehr weiter. Sogar ich habe Angst vor ihm, weil ich genau weiß, das er mir auch jederzeit an die Knochen springen könnte wenn er schlechte Laune hat oder ich ihn seiner Meinung nach doch wieder zu lange gestreichelt habe. :cry:
      Also ein sehr großes Problem dürfte einfach sein, dass er viel zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt wurde.
      Kitten sollten mind. bis zur 12. Woche bei der Mutter bleiben.
      Denn so kriegen sie von der Mutter wirklich alles wichtige gezeigt und auch die Geschwister lernen untereinander sehr sehr viel.
      Beispielsweise dass anspringen und zubeißen auch mal verdammt weh tun kann!
      Euer Kater durfte das nie lernen...

      Ich habe gerade gelesen, dass ihr wohl schonmal einen Versuch mit einer zweiten Katze gestartet habt, wie lange habt ihr es denn ausprobiert?
      ZUsammenführungen sind nie wirklich einfach, es sei denn man hat großes Glück, gefauche geknurre und gekloppe ist normal und vorallem dauert so eine Zusammenführung auch schonmal seine Zeit.
      Aber ich will auch nicht abstreiten, dass es Einzelgänger gibt...

      Wie habt ihr denn früher gehandelt, wenn er mal drauf los gekratzt hat oder gebissen hat?
      Habt ihr ihm nie seine Grenzen aufgezeigt?
      Sowas brauch halt immer seine Zeit, bis eine Katze das verstanden hat..., man sollte jetzt allerdings bedenken, dass er schon 5 Jahre alt ist und dieses schlimme verhalten für ihn ja was ganz normales ist...
      Das mit dem Füttern durch deinen Mann und deinen Sohn finde ich aber schonmal ne gute Idee...
      Jedes mal wenn er wieder kratzt oder beißt, würde ich ihm mal ins Gesicht pusten, dass imitiert ein Fauchen und so merkt er dann wenigstens schonmal, dass da jetzt irgendwas nich ok war...
      mehr fällt mir jetzt auf die schnelle nich ein...., außer Geduld....

      Doch...., etwas fällt mir noch ein.
      War er bei demjenigen, wo ihr ihn herhabt mit seinen Geschwistern draußen und kannte die "Freiheit", oder ist er mit ihnen zusammen im Haus heran gewachsen....????


      Was ich mir allerdings jetzt auch nicht verkneifen kann (sorry, OT):
      Euer Nympehnsittich tut mir von Herzen leid, Nymphen sind absolute Schwarmtiere..., Einzelhaltung ist da ein absolutes No-Go, darüber solltet ihr nochmal genauestens nachdenken und euch informieren..., zum Wohl des Tieres!
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „hummel128“ ()

      Du hast mich da wohl falsch verstanden. Unseren Vogel haben wir schon einen 2. dazu geholt. Das ging überhaupt nicht. Unser Kater ist von Anfang an im Hause gewesen von daher kennt er es nicht anders. Wir haben unseren Kater nach dem kratzen und beißen ins Badezimmer gesperrt, wo er nachher immer wieder ganz lieb war. Dieses in Gesicht pusten haben wir auch schon versucht aber bei ihm löst es eher das aus, das er uns dann wieder anspringt. (Die Katze die ich vorher hatte, hat sich nach dem anpusten auch zurück gezogen aber sie war auch ne ganze Ecke ruhiger.) Das sowas seine Zeit braucht weiß ich auch. Aber nach über 5 Jahren sollte sich mal eine Besserung einstellen. Eigentlich passiert bei ihm immer komplett das Gegenteil. Er ist halt nicht normal wie auch alle Freunde von uns sagen.
      Ehrlichgesagt glaube ich nicht, dass der Kater bei euch noch eine Chace der Verhaltensänderung hat. Ich denke für das Tier wäre ein Schnitt und die Chance von vorne anzufangen das beste. Sucht ein neues Zuhause für ihn. Vielleicht gibt es eine Chance für ihn in einer anderen Umgebung wo noch keiner vor ihm Angst hat und es noch keine eingefahrenen Verhaltensweisen gibt.
      LG Susanne

      Also ich denke so böse es jetzt auch klingt, ihr seid einfach ignorant!
      Ihr habt den Kater zu früh weggeholt, er hatte nie echte Kameradschaft, weil ein Mensch kann einen Artgenossen nicht ersetzen und jetzt löst ihr immer mehr den Kontakt, weil er eben durch falsche Haltung schwierig ist. Sowas ist traurig, weil ihr jede Hilfe ablehnt, ihr redet euch ein, dass er einen Artgenossen abstößt, dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr es wirklich ernsthaft versucht habt. Ihr lehnt Freigang ab, weil es zu gefährlich ist, was ich euch gerne glaube, aber der arme Kater leidet und schreit förmlich nach Hilfe. Vielleicht ist es wirkich besser für euch und den Kater, wenn ihr ein zuhause sucht indem er entweder Freigang bekommt oder jemand ernstahft eine Zusammenführung versucht, was nach 5 jahren zugegeben schwierig ist.
      Ich wünsche euch und besonders dem Kater, dass das ein gutes Ende für ihn nimmt.
      Und nun geh ich in Deckung, weil ich zugegebener Weise etwas schroff war, aber es jemand mal auf den Punkt bringen muss.
      Leo und Lisa unsere zwei Liebsten!
      @ famous:

      ja, geh mal in deckung. es mag ja sein, dass du mit dem ein oder anderen recht hast, aber der ton ist nicht wirklich ok.

      jemanden als ignorant zu bezeichnen, den man nicht mal kennt und seine lebensumstände, ist dermaßen unhöflich...

      wieso maßt du dir an, das alles beurteilen zu können? wieso unterstellst du fremden menschen ignoranz? du weißt doch gar nicht, wie die umstände waren, dass die katze so früh geholt wurde. oder wie genau erzogen und sich gekümmert wird.

      ich würde erstmal nachfragen bevor ich hier behauptungen aufstelle.

      unglaublich.... *aufreg*
      Anton, zugelaufen mit ca. 6 Wochen am 25. Juni 2007
      Simba, adoptiert mit etwa 15 Monaten am 5. Oktober 2007 und entlaufen Anfang Juli 2008 :sad:
      Also diese Art von Hilfestellung hätte ich nabsolut nicht erwartet. Wir haben unseren Kater damals so früh geholt, weil seine Mutter ihn fast tod gebissen hätte. Sie wollte ich also nicht mehr. Dann gebe ich alles für meinen Kater. Ich bin diejenige die sich sorgen macht und nicht irgend jemand anderes. Wenn einer für ihn da war, dann ich. Ich habe unruhige Nächte wenn es ihm nicht gut geht. Ich fahr mit ihm zum TA wenn er krank ist. Sobald er einmal Hustet habe ich Angst das er was schlimmes hat. Also unterstellt mir nicht, das ich ignorant bin. Mein Sohn wurde sogar schon vernachläßigt weil ich mich so sehr um ihn gekümmert habe. Ich lehne keine Hilfe ab (wenn man mal lesen würde, dann hätte man das auch schon mitbekommen.) Ich schreibe ja hier um Hilfe zu kriegen und nicht um doof angemacht zu werden. Außerdem ist das nicht meine erste Katze und alle waren gut zufrieden.

      Ignorant finde ich wenn die Katze krank ist und man nicht zum Tierarzt geht weil einem das Geld fehlt.
      schwierig....

      Ich selber habe eine Zusammenführung nach gut einer Woche abgebrochen. Und das, obwohl ich mich auf einiges gefasst gemacht hatte (als eifrige Leserin hier im Forum). Da ging nix mehr. Also sage ich da mal nix zu.

      Meine Katzen kommen beide raus, obwohl ich an einer Straße wohne. Ich habe oft Angst, daß sie nicht wieder kommen und zu bestimmten Zeiten lasse ich sie nicht raus (wenn die Schulbusse hier lang heizen und die Schüler gerne mal die Katzen jagen!). Also kann ich auch das verstehen. Aber was quält mehr: Dem Kater Freigang gewähren und hoffen das nix passiert oder seinen Bedürfnissen nicht gerecht werden und gebissen werden.


      Da wir alle nicht wissen, warum der Kater so ist, wie er ist, denke ich, wird es sehr schwierig etwas zu raten oder zu empfehlen. Jeder muß für sich entscheiden, ob er/sie alles probiert hat.


      Schade!! Kein Platz für mehr Bilder in meiner Galerie!
      Ich hab bislang nur still mitgelesen und bin auch ein wenig sprachlos, dass hier solche Töne angeschlagen werden :eek: - da traut man sich ja bald gar nicht mehr, hier irgendetwas zu fragen!!!
      Ich denke auch, auf jemandem rumhacken bringt rein gar nichts - es ist so, wie es ist, egal warum. Ob sie nun was falsch gemacht hat, ist nur deswegen wichtig, um diesen "Fehler" im Nachhinein noch auszubügeln zu versuchen - also reine Ursachenforschung, und zwar sachlich.
      Und sie braucht Hilfe, das ist Fakt. Ich würde gerne was Schlaues zu dem Thema beitragen, bin aber nicht erfahren genug, um wirklich helfen zu können. :|
      Eventuell könnt ich mir nur vorstellen, dass er noch mehr Liebe und Aufmerksamkeit benötigt und man ihn bei "falschem" Verhalten noch mehr bestrafen muss - vielleicht mal ignorieren? Oder ihn mit einer älteren - dominanteren oder ganz coolen - Katze zusammenführen, die dann die "Mutterfigur" ausüben könnte und ihm zeigt, wo der Hammer hängt?Tut mir leid, wenn ich nicht mehr zum Thema beitragen kann :oops:


      Make the best of it! :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Katzenliebhaberin“ ()

      es ist natürlich für uns hier im Forum immer schwierig, geschriebene Situationen oder Vorfälle zu beurteilen, dementsprechend schwer ist es auch, da nen Ratschlag zu geben, was du machen könntest.

      Habt ihr einen Balkon, den ihr dem Kater sichern könntet oder nen Garten, den ihr Katzensicher machen könntet?

      Ansonsten vielleicht doch nochmal gut drüber nachdenken, was den Freigang angeht.

      Als er mit 7 Wochen zu euch gekommen ist, war er einfach noch nicht richtig geprägt..., für ihn ist sein Verhalten total normal, weil er es nicht anders kennt, wäre er aber bis zu seiner 12. Lebenswoche mit seinen Geschwistern zusammen geblieben, würde er bestimmt ein anderes Verhalten an den Tag legen...
      Zu sagen, er ist einfach nicht normal, sorry, dass ist zu einfach gedacht.
      Er ist vollkommen normal - den Umständen entsprechend und aus seiner Sicht...

      Rein vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass man dem Kerl die Möglichkeit des Freigangs geben sollte, so kann er seine überschüssige Energie draußen abladen und wenn es dann noch ganz glücklich läuft, trifft er auf einen anderen Kater, der deinem mal zeigt wo der Hase lang läuft...

      Wenn ihr wirklich absolut keinen Freigang geben könnt, dann solltet ihr euch vielleicht wirklich überlegen, den Kater irgendwohin zu geben, wo Freigang täglich möglich ist (und wo Katzenerfahrung vorhanden ist)

      Edit: okay, dann hatte ich das mit dem Nymphen irgendwie falsch verstanden, sorry!
      "... und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!"

      Also hoffen wir das Beste und denken das Schlimmste, LG Anke
      Ich würde sie jetzt nicht verurteilen, weil sie den Kater schon mit 7 Wochen weg geholt hat. Wenn ihn seine Mutter schon "rauswirft" war er ja vielleicht schon so weit? Zudem hat meine alte Katze mit 8 Wochen weg holen, meine beiden mit 3 Wochen verwaist und der Kater meiner Eltern mit 1-2 Tagen verstoßen haben keine wirklichen sozialen Defizite, egal ob gegenüber Menschen oder anderen Katzen.

      Eine Zusammenführung ist immer heftig und vor allem langwierig. Bis sich meine alte Katze und der junge Kater meiner Eltern sich verstanden haben verging ein Jahr und in dieser Zeit sind einige Haarbüschel geflogen oder gab es den einen oder anderen (wirklich harmlosen) Kratzer auf den Näschen. Also, so viel zu dem Thema.

      Zu dem Verhalten von dem Kater. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es einfach Katzen gibt, die einfach nicht für die Wohnungshaltung gemacht sind. Auch wenn sie nie was anderes gekannt haben. Zudem war es noch nie förderlich für eine Tier-Mensch-Beziehung Angst zu haben. Das riechen sie bekanntlich und somit habt ihr ihn zu eurem "Alpha-Tiger" gemacht und mit seinem Verhalten zeigt er seinen Untergebenen, wenn was nicht passt. Ist bei einem Hund genau so gefährlich. Daher auch die extra Zurechtweisung von ihm, wenn ihr ihn "anfaucht".

      Es wird schwer ihn wieder in der Familien-Rangliste auf die hinteren Ränge zu verweisen. Ich würde mir auf jeden Fall einen Tier-Psychologen zu Rate ziehen, auch wenn so jemand vielleicht nicht grade in nächster Nähe zu finden ist.
      Lebe jeden Tag als könnte es der letzte sein...