An alle die Arbeiten, wie macht ihr das?

      Hallo Sarah,
      wichtig ist wie erfahren ist dein Hund, einen Junghund kannst du nicht 9 Std allein lassen, das schafft so ein Tier nur sehr begrenzt. Ist das Tier erwachsen und voll und ganz eingewöhnt kann man das machen, aber vorher und nachher unbedingt ausgiebig Gassi gehen und sich sehr freuen wenn man nach Hause kommt. Oder draußen einen sicheren Auslauf schaffen und ihn langsam dran gewöhnen. Man darf unsere besten Freunde nun mal nicht überfordern. Unser Kuvasz hat 5 Tage im Kombi gelebt als es einmal die Situation erforderte, das hat er bombig verkraftet, aber er war erwachsen lebte seit Jahren bei uns, hatte alles was er braucht es waren halt nur die 5 Tage, mit sehr viel Liebe und Zuspruch, Knuddeleinheiten.
      Viele Grüsse
      Susanne
      Gehen wir davon aus das wir um acht mit der Arbeit beginnen müssen.
      ca. 2 Stunden vorher stehen wir auf, also um 6. Dann haben wir ca 40 min bis wir wach sind, geduscht sind, was auch immer und startklar um mit dem Hund gassi zu gehen. Gehen wir davon aus das wir am morgen eine Stunde mit dem Hund raus gehe, das arme tier ist ja dann lange alleine. Dann haben wird noch 20min um zur arbeit zu kommen.
      Von acht bis 12 arbeiten wir, ist der Hund 4 Stunden alleine. Dann gehen wir in der Stunde Mittag die wir haben kurz nach hause und 10min mit dem Hund raus, da wir ja 20min für einen arbeitsweg haben, können wir uns nicht länger zeit lassen.
      Dann arbeiten wir von 13-17 Uhr und müssen die 20 min nach hause wieder nach hause fahren, um die Uhrzeit ist aber Feierabend verkehr, also rechnen wir mal mit 30 minuten.
      Dann kommen wir nach hause, schnappen uns den Hund und gehen wieder ne runde mit ihm, sagen wir 2 Stunden? Dann haben wir 19.30Uhr.
      Dann kochen wir, essen wir, sehen TV bis ca 23Uhr.
      Dann gehen wir nochmal 20min mit dem Hund raus und legen uns ca um 23.30 ins bett um noch genügend schlaf zu bekommen, schliesslich müssen wir um 6 wieder aufstehen um zu arbeiten.

      Wenn ich mir das jetzt ausrechne komme ich auf einen Arbeitstag von 8h 50min (inklusive weg) wenn wir die 10min am mittag abziehen, dann ist der Hund 8h 40min alleine.
      Die Effektive beschäftigungszeit oder die Zeit in der wir da sind, sind 7h 20min.
      Fazit ist, der Hund ist länger alleine als wir uns mit ihm beschäftigen. Das find ich krass.
      Und bei dieser Aufstellung (die nur ein Beispiel war und auch nicht 100% so in den alltag zu übernehmen ist, schliesslich schlafen die meisten Menschen mehr als 6h.30min) überleg ich mir, wieso zum henker schaffen sich voll berufstätige Menschen, die ihre Hunde nicht mitnehmen können, einen Hund an? Das ist absoluter Schwachsinn und auch nicht damit recht zu fertigen das man ja am wochenende zeit für ihn hat.
      Ein Hund ist ein Rudeltier, er braucht seine Menschen um sich, er geht sonnst zu grunde.
      Und keiner hier kann mir erzählen das ein Hund das Jahrelang absolut ohne verhaltensstürung wegsteckt.
      Wieso habt ihr einen Hund? Was bringt euch der Hund? Ihr seht euren Hund ja kaum!
      Tut mir leid, aber solche Tiere tuen mir einfach nur leid.

      Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Also ich gehe auch ca. 8-9 h jeden Tag arbeiten. Meinen Hund gebe ich meistens solange zu meiner Mutter, die passt solange auf, spielt und geht mit ihm spazieren. Nach der Arbeit hol ich ihn dann ab und wir fahren zu so großen Wiesen zum toben. Notfalls kann ich ihn aber auch solange alleine lassen, aber das mach ich wirklich nur im Notfall.
      @ Shizo: Genau das fiel mir auch gerade ein, als ich BorderFlys Beitrag las.

      Da wundert sie sich noch... Und glaubt ihr Boder sei ausgelastet...


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rudeltier“ ()

      *Lach* - Shizo - echt nette Moderation! (und wir alle dachten das gleiche) :wink:

      Ich könnte meine beiden NAsen niemals ruhigen Gewissens neun Stunden an irgendwen abgeben oder gar allein lassen. Ich stelle es mir auch schwer vor, zu einem Hund noch genügend Bindung herzustellen, wenn man so lange außer Haus ist. Oft sind die Hunde, die solange alleine sein müssen, auf den Wiesen "dort draußen" die schlimmsten. Nicht klein zu bekommen, an der Leine hampelnd, ständig zu anderen Hunden hinrennend, nicht sonderlich auf ihren Menschen achtend... etc etc. Aber ahbe ich das nicht schon mal in diesem Thread geschrieben? :think:

      So what! - Ich möchte auch nicht 9 Stunden lang in ein und denselben Vier Wänden zubringen, ohne Bücher, TV oder PC. Man stelle ich das mal vor! Neun stunden in einem Raum, in dem man nicht viel mehr machen kann als Keckse knabbern, etwas trinken und hin und her trapsen...
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thora“ ()

      Hehe joa Thora, manchmal bin auch ich recht umgänglich, kommt aber selten vor :D :wink:

      Aber ich stimm dir zu. Ich könnte das meinem Hund auch niemals antun!
      Und ich denke das mit der Bindung ist auch wirklich so ne sache. Ich hätte auch angst das mein Hund ne stärkere Bindung zum "Babysitter" hat als zu mir.
      Ich versteh das auch nicht wieso sich Menschen die 8-9 Stunden arbeiten sich nen Hund holen? Dann schläft man noch acht stunden und schon sind wieder 17 stunden vom tag weg und übrig bleiben nur 7! Das wär mir zu wenig.
      Sowas ist dann in meinen Augen ein reines Prestige Objekt...
      Aber man sollte ja keine vorurteile haben...

      Liebe Grüsse Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Also als wir uns damals unseren ersten Hund angeschafft haben hatten wir ein Limit gesetzt, der Hund darf nicht mehr als max. 6 h alleine sein und fertig.
      Bislang haben wir das so ach gut durchgezogen bekommen, und mittlerweile sind sie zu dritt und haben das ganze Haus für sich, können also spielen, sich "unterhalten" kuscheln und manchmal auch Unfug machen.
      Aber das sie länger als 6 h alleine sind kommt vielleicht 2 x im Jahr vor, nur in extremen Ausnahmesituationen. Unsere Hunde sind von 7 Tagen durchschnittlich 4 überhaupt alleine und dann zwischen 3 und 6 h, je nach Schicht.
      Wenn wir Abweichungen vom regulären Tagesablauf haben, z.B. Fortbildungen, dann regeln wir es arbeitstechnisch irgendwie. MUSS gehen.

      Die Hunde können sich miteinander viel beschäftigen und kommen mit dem täglichen Alleinebleiben gut zurecht.
      Kann mir auch kaum vorstellen welchem Hund mit 2 Kumpels und 3 Katzen auf 100m² langweilig wird... unseren nicht denke ich. :) und im Sommer kommen auch noch 500² Garten dazu, aber im Winter kann halt die Tür nicht immer offen sein und die Frostköttel wollen auch gar nicht raus, nur für die Hunderunden.
      :biggrin:

      Und bei Tagesausflügen ohne Hunde haben wir einen Hundesitter, denn weggeben kann ich meine kleine Schnecke nicht, sie will nicht ohne mich irgendwo bleiben, also muss jemand zu uns kommen und nach langem Suchen haben wir jemanden, der hier ab und an einspringen kann, kommt aber auch nur 1-2x im Jahr vor.
      Und da es Ausnahmen sind kommen die Hunde damit zurecht, auch wenn sie es dann vielleicht lieber anders hätten, aber manche Dinge sind halt nicht zu änder, aber wir haben es schon gut geschafft unser Leben auf die Tiere auszurichten, auch wenn das bedeutet, dass der Bekanntenkreis echt einschrumpft.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Shivapaulchen“ ()

      Ja hey, deine Hunde sind zu dritt, da könnt ich mir die zeit auch totschlagen mit meinen Kumpels. Und 6 stunden für 3 hunde find ich oke.
      Auch wenn sie dich wahrscheinlich schrecklich vermissen ;)

      Nein aber mal ernsthaft. Es ist doch ein riesen unterschied ob der Hund 6 stunden alleine in der Bude hockt, oder ob er nen kumpel (oder mehr) hat.
      Klar kommt es auch vor das mein Hund alleine ist, jedoch sind das ausnahmen und er ist nur alleine wenn ich keine andere wahl hab.
      Man kann das leben nach den Tieren widmen, ich musste dafür auch einbussen ertragen und es viel mir am anfang nicht leicht, aber unterdessen bin ich absolut glücklich so wies ist und so solls auch bleiben.

      Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Meine Hunde sind ca 30 -60 minuten am Tag allein Di,Mi und jeden 2. Mo,Do


      Sonst ist immer jemand da.

      Wenn wir mal shoppen gehn (Stadt ist nix für Hunde!!)
      dann bleiben die auch mal 5-6 Stunden alleine
      oder im sommer wenn wir ausnahmsweise mal ins schwimmbad anstatt an den see fahren sind die hunde auch immer mal alleine...

      Ich finde es net schlimm, da die eh fast den ganzen Tag nur schlafen ob ich da bin oder net.

      Also der "neue" war noch nie länger als 1 h alleine, da unsere Wohnung halbwegs bewohnbar bleiben soll...(tapeten fehlen ja schon fast überall :evil: )


      Aber der alte ommt damit gut klar und bleibt gerne allein?! Ich denke mal er genießt es auch mal wenn er seine ruhe hat...


      Jeder Zwingerhund bekommt nur minimal Aufmerksamkeit und Beschäftigung 10 - 20 Minuten am Tag wenn überhaupt... im Tierheim bekommen sie auch nicht viel mehr...

      Aber wenn man sich eine ausrangierte Zuchthündin holt, die schon etwas älter ist wird damit sehr gut klar kommen wenn sie mehr aufmerksamkeit bekommt...
      Hallo,

      mal abgesehen von der Frage "allein lassen oder nicht und wie lange ist okay?" was tun, wenn der Hund laut wird in der Zeit, in der er allein ist? Das bekommt man ja nicht immer mit.

      Oder was tun, wenn sich die Vermieterin oder die Nachbarn beschweren?
      Einfach so mal umziehen geht heute ja auch nicht mehr, weils einfach zu teuer ist - und viele keine Hund wollen!
      Einfach mal so nen Haus kaufen geht aber auch nicht, oder?

      Was dann?
      Man liebt seinen Hund, die Arbeitsverhältnisse ändern sich von heut auf morgen, ohne dass man Zeit hat den Hund umzugewöhnen. Und nicht jeder findet jemanden, der Dogsitting machen kann.

      WAS DANN????

      Liebe Grüsse
      Doren
      will jetzt keinen eigenen thread aufmachen, aber ich wollte mal fragen wie ihr das mit welpen macht?? ich mein selbst wenn ich meinen jahresurlaub nehmen würde, wäre es nur 1monat in dem ich daheim bleiben kann. aber danach ist ja nicht garantiert das der welpe z.b. stubenrein ist, was ja sag ich mal faktor 1 ist damit ein hund mitkann ins büro oder?dass er da noch ned gut hört ist ja ein anderes thema, aber ich glaub solang er keinen menschen anfällt kriegt man das hin. weil wenn es das büro schon erlaubt sind da wohl meist hundefreundliche leute...die das verstehen, aber wenn er ins büro macht is halt blöd...das man alle 2 std mal rausgeht is wohl für 5min ok (anstatt raucherpause z.b.) aber reicht das???

      wie habt ihr das gemacht? wir (freund+ich) wollen ja auch nach meiner ausbildung nen hund und fragen uns immer wie wir das anstellen sollen??

      ach ja und wie habt ihr das mit chef gerelgelt? einfach hingegangen und gefragt?? oder beim einstellungsgespräch gleich gefragt??? weil ich wechsel ja wahrscheinlich firma nach der ausbildung und ich wollte dann eben in ne firma wo hunde erlaubt sind, aber kann man nach sowas fragen oder kommt das blöde?
      lg magic
      Liebe Grüße aus dem schönen Allgäu wüschen Claudi mit Milea&Nina

      Was die Raupe "Ende der Welt" nennt, nennt der Rest der Welt "Schmetterling"...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „magicmidnight“ ()

      Also bei uns ist immer jemand halbtags zu Hause gewesen und ist es immernoch. Wir waren beide die ersten 3 Wochen kompl. zu Hause
      und bis dahin war das schlimmste vorbei. Ich bin mit ihr die ersten 4-5 Tage
      alle 2 Std. raus und wo ich merkte, daß sie noch schläft, wo ich kam, habe ich die Pausen dazwischen immer langsam weiter verlängert, sodaß sie nach ca. 1,5 Wochen durchgeschlafen hat.
      Naja, und wo wir dann beide wieder arbeiten gegangen sind, kam Kiara dann in die Küche und so ab und zu kam ich dann nach Hause und fand einen See vor. Das hat dann auch noch einige Zeit gedauert, bis es gar nicht mehr passierte, aber irgentwann hat sie es geschafft! :dance:
      Zur Arbeit können wir sie auch nicht mitnehmen, aber sie ist ja auch nur 4 Tage jeweils für 4 Std. allein. Ich finde, das geht!
      das gibt hoffnung :wink: ich hoffe mal mein hundi wird auch mal so schnell wie deins lernen :tongue:

      ja ich muss wenn ich ihn daheim lassen will mir ne arbeit suchen die näher an daheim liegt (jetz: 25km einfach) / ich ihn mitnehmen kann.

      da das für mich oberstes kriterium ist das ich endlich einen hund haben kann hätt ich eben gern tipps wie man sowas dem neuen chef beibringt? oder ob ihr eben wenn ihr euren hund schon hattet bei neuen vorstellungen gleich gesagt habt das es nur geht wenn hundi mitkann...

      hach ich glaub ich mach es so dass ich mir nach der ausbildung mal so 3monate auszeit gönne und nur promotion´s mache (mache ich jetzt schon nebenbei) und da hab ich dann zeit für einen welpen.... :dance: hehe...

      naja, meist ist es ja so: 1)kommt es ander und 2)als man denkt nicht war :lol:
      Liebe Grüße aus dem schönen Allgäu wüschen Claudi mit Milea&Nina

      Was die Raupe "Ende der Welt" nennt, nennt der Rest der Welt "Schmetterling"...
      Hallo allerseits,

      wir sind neu hier und geben einfach mal unseren senf dazu! :smile:

      Jessi muss höchstens 2 Stunden allein sein. Ich fange erst um 16 uhr an zu arbeiten und mein freund ist spätestens um sechs zu hause. seit heute ist er auf montage und kommt erst freitag wieder. da muss sie die 6 stunden in denen ich arbeite allein ausharren. da das aber nicht oft vorkommt, wird sie es überleben.

      Hunde sollten das alleinsein gelernt haben und damit umgehen können. wenn man hausfrau ist und einen mann hat, der genug kohle mitbringt ist das natürlich ideal. hätt ich auch gern! :rolleyes:

      wer sich allerdings nur um seine karriere kümmern will, sollte sich keinen eigene hund holen. da empfehle ich patenschaften oder freiwilliges gassi gehen in tierheimen, wenn man nicht drauf verzichten will.

      im enddeffekt sehe ich das problem des alleine bleibens nicht als problem.

      LG Melanie & Jessi
      Joa Mel, du bist ja auch kein Hund :wink:

      Allerdings sind 2 Stunden ja auch in Ordnung und machbar. Und wenn die 6 stunden ne ausnahme sind, dann ist das auch oke.

      Aber Menschen die ihren Hund Tag täglich 7-10 Stunden alleine lassen brauchen in meinen Augen einfach keinen Hund.

      Ich bin auch Berufstätig (unterdessen), aber mein Hund darf mitkommen zur arbeit und muss somit nicht alleine sein.

      Liebe Grüsse Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you

      RE: An alle die Arbeiten, wie macht ihr das?

      Hey,
      mein Hund ist max. 4 Std. alleine und es läuft eigentlich ganz gut. Es sei denn er findet etwas was interessanter ist als sein Spielzeug. Um ihn das jaulen abzugewöhnen musste ich echt ackern, aber es funktioniert.Bevor ich zur Arbeit gehe, gehe ich mit ihm raus und wenn ich los muß, legt er sich hin zum schlafen.