Freigänger wann kastrieren?

      Hallo!


      Original von TinaFÜ
      Der Vergleich kastrieren mit Beine abhacken...ich brech zusammen :D !

      Da hast Du natürlich Recht!
      Das kann man wohl doch nicht vergleichen.
      Einem Hund oder einer Katze die Beine abzuhacken, scheint nicht so furchtbar schlimm zu sein!
      Zumindest, wenn man den Tiervermittlern glaubt, die alle behaupten, daß die entsprechenden Tiere damit ja so suuuper zurechtkommen.
      Ich habe jedenfalls noch niemals erlebt, daß jemand etwas anderes behauptet hat.
      Man könnte fast meinen, dreibeinig oder anderweitig verstümmelt leben die Tiere ein besseres Leben. :rolleyes:
      Einfach nur krank! :eek:


      Original von TinaFÜ
      Was Schlachttiere betrifft und du es nicht gutfindest, dann tu selber was.

      Ich glaube, daß es andere Leute gibt, die das noch viel weniger gut finden als ich.
      Denen lasse ich gerne den Vortritt!
      Und was soll ich Deiner Meinung nach tun?
      Mit Transparenten am Wegesrand herumstehen?
      Oder doch besser in Ställe einbrechen und Kühe befreien? :D

      Ich finde es auch nicht unbedingt gut, daß es im Winter so kalt wird.
      Das bedeutet aber noch lange nicht, daß ich dagegen etwas unternehmen muß!


      Original von TinaFÜ
      Dasitzen und rummotzen ist aber anscheinend für viele bequemer :gähn:.

      Besser dasitzen und motzen als unsinniger Aktivismus!

      :smile:


      Thallus.
      Abgesehen davon, dass ich nicht TinaFü bin :D !

      Ja, jetzt breche ich erst recht zusammen! So einen Stuss hab ich bis jetzt noch nie gehört ( und ich hab schon einiges gehört :wink: )

      Lass es einfach gut sein :wink:! Ich glaub nicht, dass dich hier noch jemand ernst nimmt! Wenn doch, lass ich ihm gerne den Vortritt, mit dir weiterzudiskutieren :D !

      LG Minnie

      Liebe Grüße von Christine mit Minnie und Miro von der Katzenhilfe in und um Würzburg
      Ehrlich gesagt, finde ich, dass die Argumentation sehr schlüssig ist....

      Menschen sind seltsamerweiser immer der Meinung, dass das, was sie dem Tier "antun" gerechtfertigt ist. Wenn dann aber jemand etwas
      dagegen sagt, wird er als "unwissend" dargestellt, und fast vergrault, weil er Argumente für jeden einzelnen Punkt bringen kann.

      Ein Beispiel: Viele Menschen gehen nicht in den Zoo, weil sie sagen, dass die meisten Tiere total "unartgerecht" gehalten werden, weil der Zoo eine artgerechte Haltung nicht gewährleisten kann. Dieses Elend wollen sich viele nicht anschauen, obwohl es genug berechtigte Artenschutzprogramme gibt....
      Wie verhält es sich denn mit der Katze... Sicher, sie ist domestiziert, aber wenn man sich anschaut, wie "Ur-Form der Domestizierten" gelebt hat, sollte man sich als Katzenhalter doch Gedanken machen, ob man seine Katzen nicht "unartgerecht" hält. Man hält Wohnungskatzen, lässt sie kastrieren (was unbestritten ein Eingriff in den Hormonhaushalt ist), weil sie sonst dauerrollig/markierend werden.... Das ist keine artgerechte/"natürlich-domestizierte" Katzenhaltung, wenn man es genau nimmt......
      Oder warum sollte man auf öffentlichen Plätzen keine Tauben füttern? Weil es ihnen ein positives Feedback für die Vermehrung gibt. Das ist mit Katzenpopulationen nicht anders!!!!

      Die meisten Probleme sind hausgemacht! Aber ich selbst kann die Argumentation nur in meinem Kopf führen, weil ich es gelernt habe, dass "Haustiere" nicht leiden sollten, und dass ich Mitleid habe. Das ändert aber nichts an der Argumentation....

      Und ich finde, dass man sich ruhig eingestehen kann/sollte, dass unsere Katzenhaltung ein purer Akt des menschlichen Egoismus ist... Und ja, ich habe kastrierte Tierschutztiere aus Spanien in Wohnungshaltung, weil ich es so wollte - und meine Katzen die Bedienung schätzen.

      So jetzt könnt ihr auch mich "steinigen"....
      Lieben Gruß Anika samt

      Könnte man den Menschen mit der Katze kreuzen, würde man damit den Menschen verbessern, aber die Katze verschlechtern.
      (Mark Twain)
      :lol:Hallo Zusammen

      also ich bin etwas erstaunt ob des Umgangstons hier :eek:

      Ich denke, daß es besser ist, Dosenöffner für ein paar Kätzchen zu sein, als mit anzusehen, wie sie im Tierheim in viel zu kleinen Räumen zusammen gepfercht sind. Und in der Stadt ist das mit dem Freigang..... sagen wir mal sehr risikoreich.... und auch nicht wirklich artgerecht...
      Und die Tierheime sind halt voll *schulterzuck*

      Außerdem denke ich, daß mein (und jeder andere) Vermieter etwas dagegen hat, wenn ich einen unkastrierten Kater in der Wohnung halte...
      Also werde ich bei Barny nun warten, bis der Uringeruch sich verschärft.... und dann ab zum TA. Mein TA sagte mal, Kater können frühestens kastriert werden, wenn die Hoden ausgebildet sind - und das sieht man ja :biggrin:
      Meine kleine Chica (eine "Wilde" aus Lanzarote) wurde Ende November !!! rollig
      Ich kann mir auch vorstellen, daß die Rolligkeit die Katze selbst "nervt" ... eben wenn kein potentieller Heiratskandidat da ist :wink:
      Bei einer Freigängerin den richtigen Termin abzupassen, ist sicherlich nicht einfach. Wenn die Möglichkeit da ist, kleine Kätzchen großzuziehen und zu vermitteln, dann ist es ja etwas "risikoloser", damit zu warten
      Frag doch eine zweiten TA zu seiner Meinung.... obwohl..... wie man hier ja ganz deutlich bei dieser Diskussion liest ..... wenn man Viele fragt, bekommt man viele Antworten
      und noch etwas : trag bitte Deinem TA seine Ausdrucksweise nicht nach... Tierärzte sind auch "nur" Menschen und drücken sich schonmal für die Begriffe des Tierbesitzers "unpassend" aus..... vielleicht wollte er Dir mit dem Satz nur vermitteln, daß die "Möglichkeit" besteht, etwas gegen (unerwünschten) Katzennachwuchs zu tun...
      Ich wünsche Euch allen noch nen wunderschönen Tag - huch nu aber fix unter die Dusche muß
      Liebe Grüsse
      Elke
      Original von prily1225
      Ich kann mir auch vorstellen, daß die Rolligkeit die Katze selbst "nervt" ... eben wenn kein potentieller Heiratskandidat da ist :wink:


      Eine Katze, die dauerhaft nicht aufnehmen kann, wird leicht dauerrollig. Diese ständigen Hormonschwankungen können dann ganz schnell zu einer Pyemetra (Gebärmutterentzündung) führen. Jede Rolligkeit, bei der nicht gedeckt wird, erhöht immens das Risiko von Gebärmutterkrebs und Gesäugetumoren. Für die Katze ist die Rolligkeit reiner Streß, sie kann, wenn die Intervalle zwischen den Rolligkeiten kürzer werden, auch sehr stark abmagern.
      Hier alles genau und mit Quellen begründet und auch nicht vom Tierschutz :wink:

      odo.in-berlin.de/kastration.html

      Und hier die Bestätigung, dass die Kastration des Katers nicht mit Harnwegsproblemen zusammenhängen :wink:

      amtstieraerzte.de/artikel_anzeigen.php?artikelid=74

      Der Rest basiert auf einer Ebene, die theoretisch richtig, vom Mensch aber auch nicht akzeptiert wird und er wegen den Vorteilen, die er für sich sieht, dagegen angeht. Ansonsten ist keine einzige Haustierhaltung wirklich artgerecht und wenn`s danach geht, könnten wir dieses Forum auch abschaffen. Oder es dazu nützen, uns gegenseitig Vorwürfe um die Ohren zu schmeißen, weil ja jeder von uns irgendwie in die Natur eingegriffen hat, wenn`s um sein Tier geht. Und wenn er es nur in sein Haus läßt :rolleyes: :gähn: :gähn:

      Mein letztes Posting zu dem Thema :wink:

      LG Minnie

      Mein letztes Posting zu dem Thema :wink:

      Liebe Grüße von Christine mit Minnie und Miro von der Katzenhilfe in und um Würzburg
      Hallo!


      Original von *Minniemaus*
      Abgesehen davon, dass ich nicht TinaFü bin :D !

      Eure Ansichten decken sich so weit, daß ich einfach durcheinander kommen muß! :rolleyes:

      Sorry! :rolleyes:


      Original von prily1225
      Ich denke, daß es besser ist, Dosenöffner für ein paar Kätzchen zu sein, als mit anzusehen, wie sie im Tierheim in viel zu kleinen Räumen zusammen gepfercht sind. Und in der Stadt ist das mit dem Freigang..... sagen wir mal sehr risikoreich.... und auch nicht wirklich artgerecht...
      Und die Tierheime sind halt voll *schulterzuck*

      Irgendwie scheint es sich wirklich noch nicht herumgesprochen zu haben, daß der Verzicht auf die Haltung einer Katze die effektivste Methode ist, um die Vermehrung der Katzen zu verhindern.
      Wo nichts ist, da kann nichts werden.

      Wer sich gleich mehrere anschafft, der schafft ja schließlich erst die Nachfrage! :eek:


      Original von prily1225
      Außerdem denke ich, daß mein (und jeder andere) Vermieter etwas dagegen hat, wenn ich einen unkastrierten Kater in der Wohnung halte...

      Aus meiner Sicht ist in einem solchen Fall die artgerechte Haltung kaum möglich.
      Ich spare mir die Frage, warum eine Katze gehalten werden muß.


      Original von *Minniemaus*
      Hier alles genau und mit Quellen begründet und auch nicht vom Tierschutz :wink:

      odo.in-berlin.de/kastration.html

      Da könnte ich auch meine Erfahrung als Quelle hernehmen, daß eine unkastrierte und nicht gedeckte Katze uralt werden kann.
      Daß der Link nicht vom Tierschutz ist, ist in diesem Fall allerdings auch kein richtiges Argument.
      Es ist ein Link von Katzen"freunden".
      Und ich habe niemals behauptet, daß es einfach und unkompliziert ist, unkastrierte Katzen zu halten und dabei Vermehrung auszuschließen. :naughty:


      Original von *Minniemaus*
      Und hier die Bestätigung, dass die Kastration des Katers nicht mit Harnwegsproblemen zusammenhängen :wink:

      amtstieraerzte.de/artikel_anzeigen.php?artikelid=74

      Irgendwie habe ich das Gefühl, daß Du auch nicht lesen kannst oder es nur sehr selektiv tust!

      Ich habe niemals behauptet, das die Harnproblematik besonders bei frühkastrierten Katern/Tieren auftritt, sondern bei kastrierten allgemein.


      Original von *Minniemaus*
      Ansonsten ist keine einzige Haustierhaltung wirklich artgerecht und wenn`s danach geht, könnten wir dieses Forum auch abschaffen.

      Es gibt aber Haustiere deren Haltung artgerechter ist!
      Es gibt Haustiere, deren Domestikation viel weiter fortgeschritten ist, so daß ihr Leben mit dem Menschen sich viel unkomplizierter gestaltet.

      Es liegt natürlich am Menschen, was er daraus macht und ob er das Leben dann auch artgerecht oder haustiergerecht gestaltet.

      Und es gibt natürlich auch Haustiere, denen nichts abschnitten werden muß, um mit ihnen sorgenfrei leben zu können. :whistle:


      Thallus.
      Original von Thallus
      Wildtiere "verrecken" ebenso.
      Und es ist selbstverständlich natürlich!

      Wildtiere, nehmen wir den naheliegenden Vergleich Wildkatze, verrecken aus tausenderlei anderen Gründen. Ein wichtiger Unterschied ist die Pupulationsdichte, Wildkatzen sind Einzelgänger, Seuchen finden also natürliche Grenzen. Dagegen ist auch die verwildertste Hauskatze gesellig durch die Domestikation, Seuchen wie Schnupfen, Panleukopenie usw. funktionieren so eben wie Seuchen funktionieren.

      Reine Wohnungshaltung bei Katzen, könnte man behaupten, ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

      Darüber kann man streiten. Da müsste man aber schon da anfangen ob es für Menschen natürlich ist in Städten zu wohnen...

      Daher war ich sehr erstaunt und nicht minder überrascht, als ich mir hier den "Ultimativen Frükastrationsthread" durchgelesen habe.
      Ich war erstaunt, weil dort Argumente genannt werden, die man in unserer "heiligen" Tierschutzwelt mit allen Mitteln totschweigt und den, der nicht schweigt, gleich (metaphorisch) steinigt.

      Welche?

      Ich hoffe, wir sind uns wenigstens so weit einig, daß mit einer Kastration der Hormonhaushalt und auch der Stoffwechsel eines Tiers (auch einer Katze) massiv verändert wird.
      Deshalb neigen Kastraten auch zum Zunehmen. Das wird auch oft abgestritten; ich wollte es wenigstens erwähnen.

      der Eingriff in den Hormonhaushalt ist nicht so massiv wie Du denkst, der größte Teil der Hormone wird im Gehirn gebildet, nicht in den Keimdrüsen. Gut an dieser Stelle könnte man zumindest bei Katern über den Zusammenhang zwischen Hoden und Gehirn streiten *grins*
      Kastraten neigen eher zum Zunehmen, weil die Reviere kleiner sind und die sexuelle hektische Aktivität wegfällt. Das führt übrigens generell erst mal zu einer höheren Lebenserwartung.

      Obwohl dies der Fall ist, wird mit allen Mitteln abgestritten, daß Kastration im Zusammenhang mit der Harnproblematik auch nur stehen könnte!
      Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf.

      Viel größeren Einfluss als jede denkbare Auswirkung durch Kastration hat die Ernährung.

      Ich finde es nicht schön, daß gerade Letztere oft massiv gegen das Tierschutzgesetz verstößt (z.B. Lebendfleischtransporte). Dort müßte der Tierschutz tätig werden, aber stattdessen kämpft er auf dem Spielfeld des vermeintlichen Katzenelends.
      Die industrielle Fleischproduktion ist halt eine Nummer zu groß für den Tierschutz, so daß er sich um Kleinkram kümmern muß, wo er am besten Geld einstreichen kann, naja. :rolleyes:

      Das liest sich so als würde jede Katzenmami die draußen die paar Streuner mit durchfüttert sich einen Dreck um industrielle Tierhaltung scheren. Das halte ich für ein Gerücht. Der Tierschutz tut sehr viel auch in großem Stil oder glaubst Du die Herrschaften Politiker wären von alleine auf die Idee gekommen Auflagen für Masten und Massentierhaltung durch zu setzen? Jeder kümmert sich um das, was ihm naheliegt. Die einen Waisenkinder, die anderen afrikanische Projekte, die nächsten gegen Walfang, die anderen gegen Schafschächtung, wieder andere gegen deutsches Katzenstreunerelend...

      Wenn jemand sein Tier kastrieren läßt, dann kann er ihm genauso die Beine abhacken, weil es ihm zuviel herumläuft - mit dem Recht des Stärkeren.

      :rolleyes: Ich hab in so einer Diskussion noch nie so einen absurden Vergleich gelesen.

      Ich habe auch keine Lust beispielsweise an Aids zu "verrecken"!
      Aus individueller (egoistischer) Sicht ist ein Impfstoff gegen Krankheiten vollkommen begrüßenswert.
      Nur ist das vollkommen kontraproduktiv im Hinblick auf den menschlichen Genpool.

      Das ist aber inkonsequent. Wenn Menschen sich selbst schützen und als Herren der Erde aufführen und Tiere erst zu dem machen was sie sind (kaum überlebensfähige, doofe, immer kindlich bleibende Gesellen), warum sollte die Verantwortung dann nicht auch für die gelten? Oder anders gefragt: Gilt die Auswirkung Deines Egoismus für alle Menschen oder nur für die zivilisierten?

      Original von Thallus
      Einem Hund oder einer Katze die Beine abzuhacken, scheint nicht so furchtbar schlimm zu sein!
      Zumindest, wenn man den Tiervermittlern glaubt, die alle behaupten, daß die entsprechenden Tiere damit ja so suuuper zurechtkommen.
      Ich habe jedenfalls noch niemals erlebt, daß jemand etwas anderes behauptet hat.
      Man könnte fast meinen, dreibeinig oder anderweitig verstümmelt leben die Tiere ein besseres Leben. :rolleyes:
      Einfach nur krank! :eek:

      Ok, jetzt wirst Du leicht beleidgend, aber das war wohl zu erwarten. Du meinst also, dass jede verunfallte Katze die amputiert werden müsste kein recht auf Leben hat. Hat sie denn dann überhaupt einen Anspruch auf den Tierarzt? Darf er sie wieder zusammenflicken oder ist das auch schon unnatürlich? Hast Du mal eine behinderte Katze live erlebt im Alltag? Kannst Du das überhaupt beurteilen ob sie mit drei Breinen gut klarkommt oder nicht? Und ja, viele der behinderte Katzen führen ein besseres Leben als "normale" Artgenossen, weil der Mensch der sich auf soetwas einläßt in der Regel die Bedürfnisse deckt und nicht einfach nur so Katzen hält weil er sie schön findet.

      Grüße
      Tina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TinaFÜ“ ()

      @ mustangsally:
      meine Meinung: so schnell wie möglich kastrieren. Meine sind so genannte Frühkastraten- sie waren grade mal 12 Wochen alt.

      @ Kija:
      meine Jungs wurden am 13.12.geboren. Mitten im Winter. Rechne mal wie lange eine Katzenschwangerschaft dauert- also rolig nur im Sommer kann nicht sein.

      @minnimaus und TinaFÜ:
      Meine Hochachtungt!Ich bewundere Euch für Eure Mühe und Hartnäckigkeit in Bezug auf Thallus. Hut ab! :clap: Ich kann das nicht. Denn wenn ich seine Aussagen gelesen habe, kann ich nicht mehr tippen, weil ich meine Tastatur vollgek :sick: habe
      In der Ruhe liegt die Kraft
      Hänge nie dein Herz an Dinge die nicht leben!
      Original von TinaP
      @minnimaus und TinaFÜ:
      Meine Hochachtungt!Ich bewundere Euch für Eure Mühe und Hartnäckigkeit in Bezug auf Thallus. Hut ab! :clap: Ich kann das nicht. Denn wenn ich seine Aussagen gelesen habe, kann ich nicht mehr tippen, weil ich meine Tastatur vollgek :sick: habe


      Sehr konstruktiv!!!! Solche Äußerungen finde ich :sick:
      Ich finde es bemerkenswert, dass man hier auch mal Dinge gesagt werden, die sonst kaum angesprochen werden. Und es ist ebenso gut, dass Minnie und Tina dazu auch Stellung nehmen... Es gibt immer mehr als eine Meinung.... (Und ein Post hat schließlich nichts mit den Sympathien zu den Usern zu tun....)
      Lieben Gruß Anika samt

      Könnte man den Menschen mit der Katze kreuzen, würde man damit den Menschen verbessern, aber die Katze verschlechtern.
      (Mark Twain)
      Hallo!


      Original von TinaFÜ
      Wildtiere, nehmen wir den naheliegenden Vergleich Wildkatze, verrecken aus tausenderlei anderen Gründen. Ein wichtiger Unterschied ist die Pupulationsdichte, Wildkatzen sind Einzelgänger, Seuchen finden also natürliche Grenzen.

      Die Wildkatze als Beispiel zu nehmen, grenzt ja schon an Irreführung!
      Es sollte sich eigentlich herumgesprochen haben, daß die Hauskatze eher von der Falbkatze abstammt als von Felix silvestris! :rolleyes:

      Und da geht es eigentlich schon los!
      Vergleicht Hauskatzen lieber mit Ratten oder Kaninchen.
      Die vermehren sich nämlich wie Hauskatzen bis natürliche Ressourcen eine Grenze setzen.
      Zu den natürlichen Ressourcen gehören nicht nur das Nahrungsmittelangebot sondern auch der Lebensraum. Zu wenig Lebensraum führt nicht nur zur Nahrungsmittelknappheit, sondern auch zu sozialem Streß.

      Und das Problem ist, daß Seuchen immer nur negativ gesehen werden.
      Ich sehe, daß ich nicht verstanden wurde!
      Aus der persönlichen (und egoistischen) Sicht sind Seuchen natürlich nicht gerade umwerfend toll.
      Aus der evolutionären Sicht führen Seuchen aber dazu, daß die Art widerstandsfähiger und anpassungsfähiger wird.
      Wir versuchen das aber mit medizinischen Mittel zu kompensieren, was aber auf Dauer nicht funktionieren wird.
      Und das geht schon mit der Massenkastration los.
      Irgendwann ist Ende im Gelände und die Kassen leer.
      Dann endlich wird alles seinen natürlichen Gang gehen.
      Es sei denn, die bekehrten Spanier Afghanen und Sulawesier unterstützen uns dann finanziell.
      Dann wird wohl doch alles gut! :D


      Original von TinaFÜ
      Da müsste man aber schon da anfangen ob es für Menschen natürlich ist in Städten zu wohnen...

      Ist es nicht!!!
      Lese einmal einen Humanethologen zu diesem Thema.
      Die hohe Kriminalität in Städten rührt daher, daß der Mensch von seinem Verhalten her immer noch in Sippen leben möchte (aber nicht kann und darf).
      Die Fremdenfeindlichkeit ist auch darin begründet!


      Original von TinaFÜ
      Welche?

      Der ultimative Frühkastrations-Diskussions-Thread
      Ich müßte hier wirklich sehr viel zitieren, was meinen Beitrag rasch sprengen würde.
      Deshalb nur eine exemplarische Passage:

      Original von Andrea
      Warum ist die Katzen-Überpopulation denn überhaupt ein so großes Problem? Wohl weniger deshalb, weil sich die Katzen (in der Natur, weniger in Wohnungshaltung) unkontrolliert vermehren (= Notwendigkeit zur Kastration), sondern vielmehr deshalb, weil wir selbst schwer erkrankte Tiere inzwischen ebenso wie schwer erkrankte Menschen mit allen Mitteln versuchen am Leben zu erhalten. Nicht selten ohne Rücksicht darauf, ob für dieses Tier (diesen Menschen) das "Weiterleben" überhaupt noch erträglich ist. Die Natur würde diese Situation völlig anders regulieren - aber der Mensch MUSS (bzw. will) ja in die gesamte Natur eingreifen, weil er alles besser weiß (glaubt er)!!!

      Ich finde der gesamte Thread ist eine außerordentliche Besonderheit!
      Er spricht Dinge an, die anderswo (wie hier übrigens) als "definierter Blödsinn" abgewiesen werden, weil sie nicht ins Weltbild passen.


      Original von TinaFÜ
      der Eingriff in den Hormonhaushalt ist nicht so massiv wie Du denkst, der größte Teil der Hormone wird im Gehirn gebildet, nicht in den Keimdrüsen.

      Das ist aber eine sehr billige Argumentationsweise! Und unkorrekt außerdem!
      Das Schilddrüsenhormon wird, wie es der Name schon sagt, auch nicht im Gehirn produziert. Deswegen ist eine Fehlfunktion in diesem Bereich auch keine Kleinigkeit!
      Auch ist es totaler Blödsinn zu behaupten, daß die anderen Hormone das Fehlen eines Hormons relativieren!
      Dem Hormonhaushalt muß man als ganzheitliches System betrachten.
      Es funktioniert in einem gesunden Organismus von allein optimal.
      Jede Veränderung verschlechtert die Gesamtfunktion.
      Es scheint aber, daß Katzen, die sich vermehren können, als unnormal oder gar krank gesehen werden möchten! :doh:


      Original von TinaFÜ
      Viel größeren Einfluss als jede denkbare Auswirkung durch Kastration hat die Ernährung.

      Na klar, man könnte den ganzen Körper entfernen und nur den Kopf am Leben erhalten - mit der richtigen Ernährung!
      Alles ist machbar, Herr Nachbar! :smile:


      Original von TinaFÜ
      Das liest sich so als würde jede Katzenmami die draußen die paar Streuner mit durchfüttert sich einen Dreck um industrielle Tierhaltung scheren. Das halte ich für ein Gerücht.

      Die Katzenmamis füttern ja alle mit Biofleisch und selbst gehaltenen Nutzvieh!
      Sorry! Das habe ich ganz vergessen!


      Original von TinaFÜ
      Der Tierschutz tut sehr viel auch in großem Stil oder glaubst Du die Herrschaften Politiker wären von alleine auf die Idee gekommen Auflagen für Masten und Massentierhaltung durch zu setzen?

      Ich möchte aber nicht wissen, wieviel Schein und wieviel Sein dahinter steckt! :rolleyes:


      Original von TinaFÜ
      Jeder kümmert sich um das, was ihm naheliegt. Die einen Waisenkinder, die anderen afrikanische Projekte, die nächsten gegen Walfang, die anderen gegen Schafschächtung, wieder andere gegen deutsches Katzenstreunerelend...

      Ich weiß, Du hörst es nicht gerne!
      Man kümmert sich, weil man mit dem eigenen Leben nicht ausgelastet ist.
      Das ist ein tiefgreifendes Problem!


      Original von TinaFÜ
      Ich habe auch keine Lust beispielsweise an Aids zu "verrecken"!
      Aus individueller (egoistischer) Sicht ist ein Impfstoff gegen Krankheiten vollkommen begrüßenswert.
      Nur ist das vollkommen kontraproduktiv im Hinblick auf den menschlichen Genpool.

      Das ist aber inkonsequent.

      Nein, ist es nicht!
      Weil nämlich der Mensch nur begrenzten Einfluß auf die biologische, evolutionäre Regelung hat.
      Der Mensch kämpft gegen Pest, Cholera und Aids.
      Es ist aber eine Frage der Zeit, bis eine Seuche auftritt, gegen die der Mensch nicht schnell genug ein Gegenmittel erstellen kann und die einen Großteil der Menschheit dahinrafft.
      Je mehr Menschen es gibt und je globaler er wird (sprich: je mehr die Menschen durch die ganze Welt reisen), desto schneller wird sich diese Seuche ausbreiten.
      Und dann schützt nur noch eine (natürliche) Immunität, die (kostenlos) vererbt werden kann.
      Und wenn die Menschheit ganz ausstirbt, dann ist das aus Sicht des Allumfassenden auch nicht problematisch!
      Für die Dinosaurier war ihr Aussterben sicher auch eine Katastrophe (im wahrsten Sinne des Wortes :D). Für uns war es aber ein Glücksfall!
      Alles ist relativ!


      Original von TinaFÜ
      Oder anders gefragt: Gilt die Auswirkung Deines Egoismus für alle Menschen oder nur für die zivilisierten?

      Für alle!
      Dieser Egoismus ist menschlich!
      Aber es geht um etwas völlig anderes!
      Man will als Tierhalter ja seinen Heiligenschein nicht einbüßen!
      Daher ist diese Form des Egoismussen eigentlich tabu!
      Und deshalb wollte ich hier darlegen, daß sich viele wenn nicht die meisten mit ihrer Form von Tierhaltung nämlich selber betrügen!


      Original von TinaFÜ
      Ok, jetzt wirst Du leicht beleidgend, aber das war wohl zu erwarten. Du meinst also, dass jede verunfallte Katze die amputiert werden müsste kein recht auf Leben hat.

      Da hast Du wieder einmal das verstanden, was Du verstehen wolltest!
      Bei den Tierschützern herrscht ein allgemeiner Hang zur Amputation.
      Was da unnötig entfernt wird, damit könnte man einige Tierheime voll Hunde ernähren!
      Und es könnte ein Tier quasi auf dem Zahnfleisch daher kriechen, man würde es einem Tier"freund" mit einem zwanghaften Helfersyndrom für viel Geld irgendwie doch noch unterschieben!

      Original von TinaFÜ
      Hat sie denn dann überhaupt einen Anspruch auf den Tierarzt?

      Dieser Anspruch wird vom Menschen definiert!
      Du kannst ja gerne eine Initiative starten, daß jede Katze, jede Maus, jede Taube, jeder Spatz,... auf der ganzen Welt ein gesetzlich verbrieftes Anrecht auf die komplette medizinische Versorgung hat, die in Deutschland nur irgendwie möglich ist.
      Warum sich mit weniger begnügen?

      Nein, Scherz beiseite!
      Du kannst gerne Deinem Hund, Deiner Katze, Deinem Kanarienvogel, Deinen Hausstaubmilben diese Versorgung angedeihen lassen.
      Aber sobald Du verlangst, daß es jeder tun sollte, solltest Du Dich nicht wundern, wenn Du von jedem halbwegs normalen Menschen nicht für vollwertig genommen wirst.
      Na, hoffentlich war das für Dich nicht beleidigend! Gemeint war es jedenfalls auch dieses Mal nicht so!


      Original von TinaP
      Ich kann das nicht. Denn wenn ich seine Aussagen gelesen habe, kann ich nicht mehr tippen, weil ich meine Tastatur vollgek :sick: habe

      Dann bist Du in Sachen Tierschutz aber ganz falsch! :biggrin:
      Dort braucht man nämlich einen sehr stabilen Magen - von welcher Seite man es auch betrachten möchte!


      Thallus.
      Hallo
      hab mich ein durch diese langen mittlerweile viele andere Dinge betreffende
      Beiträge gearbeitet
      @Thallus
      Du hast wohl recht mit der Schilddrüse die nicht im Gehirn die Hormone produziert. Hast Dir aber damit auch den Hormonproduzenten rausgepickt der auf wesentlich mehr Einfluß hat als jeder andere .
      Wenn meine Schilddrüse fehlt oder erkrankt ist ,beeinträchtigt das mehr als ne Totalop.In jeder Hinsicht.Was Deine Meinung über Lebenswertes Leben angeht so Frage ich mich wer will das beurteilen ob dieses Leben (mit Behinderung/Amputation) noch erträglich ist egal ob Mensch oder Tier
      Willst Du entscheiden wer leben darf ????
      @ Tiina Fü und Minniemaus
      Danke für Eure Menschlichkeit und Geduld ,ich hätt sie nicht mehr
      Hallo!


      Original von Petzi
      @Thallus
      Du hast wohl recht mit der Schilddrüse die nicht im Gehirn die Hormone produziert. Hast Dir aber damit auch den Hormonproduzenten rausgepickt der auf wesentlich mehr Einfluß hat als jeder andere .

      Ach wirklich!?
      Dann nehmen wir doch einmal das Insulin (Bauchspeicheldrüse)!
      Ja, das ist auch ein Hormon, was, wie man unschwer erkennen kann, auch nicht im Gehirn gebildet wird!
      Aber klar, natürlich!
      Ich picke mir grundsätzlich die besten heraus!

      Ich möchte mich deshalb noch einmal wiederholen!
      Der Hormonhaushalt ist ganzheitlich zu sehen!
      Wenn jemand meint, es wäre anders, dann betrügt er sich selber!

      Auch die Geschlechtshormone haben Aufgaben, nicht nur die der Fortpflanzung!
      Sie spielen z.B. eine maßgebliche Rolle bei dem Aufbau von Stimmungen, dem (psychischen) Antrieb und auch der Lebensfreude und tragen auch zum Stoffwechsel bei (s.o.).
      Und sogar Hormone, die nicht im Gehirn gebildet werden, haben oft ausgerechnet Einfluß auf die Bildung der im Gehirn gebildeten Hormone!


      Original von Petzi
      @ Tiina Fü und Minniemaus
      Danke für Eure Menschlichkeit und Geduld ,ich hätt sie nicht mehr

      Meine sind auch bald alle! :rolleyes:


      Thallus.
      Ich weiß bald auch nicht mehr was ich noch schreiben soll. Ich finde Du wiedersprichst Dir in einem Satz dreimal und merkst es nicht.

      Ok, es gibt auch noch andere Hormonproduzenten, aber im Zusammenhang mit Kastration wird der Schwerpunkt in den meisten Diskussionen auf Wachstum und Geschlecht gelegt - und die Hormone kommen sicher nicht aus der Bauchspeicheldrüse, sondern (neben den Keimdrüsen) fast ausschließlich aus dem Gehirn.

      Du tust gerade so als hättest Du die perfekte Weltansicht. Ist in meinen Augen aber alles ziemlich theoretisch. Natürlich sind Seuchen natürliche Auslese die naturtechnisch auch absolut sinnvoll sind, aber der Mensch hat etwas, was Viecher nicht haben: ein Gewissen und Mitgefühl. Ja ich weiß, auch Tiere haben sowas zuweilen, aber eben auf ganz anderer Ebene. Sollen wir unsere Zivilisation über Bord werfen, Städte sprengen und in Höhlen zurückkehren um der Natürlichkeit wieder zu genügen? Alles wäre nur ein fauler Kompromiss zwischen dem was wir heute sind und dem was wir naturseitig sein sollten. Es ist schlicht unfair einer Katzenmami vorzuwerfen Dosenfutter zu verfüttern - sie kann es nicht anders.

      Auch ich kann nicht anders, ich hab ehrlich gesagt keinen Bock auf Fleisch zu verzichten und weiß, dass ich mit jedem Lederschuh und mit jeder Dose Katzenfutter und mit jeder Hühchenbrust die ich verspeise und mit jedem Ei Tierleid unterstütze. Aber ich kann nicht anders. Der faule Kompromiss lautet Bioprodukte zu kaufen im meistens wahrscheinlich ziemlich blauäugigen Glauben es etwas besser zu machen. Bevölkerung wie sie nun mal ist und naturnahe Nutztierhaltung wird nie funktionieren, es wird immer ein fauler Kompromiss bleiben.

      Ich muss mich auch nicht um richtig oder falsch von Tierhaltung kümmern. Sie sind nun mal da unsere domestizierten Hausgenossen, und selbst wenn ich darauf verzichte wird es Millionen geben die den "Markt" weiter stützen. Und domestizierte Tiere sich selbst überlassen - das wäre extrem unmenschlich.

      Übrigens wegen der Ahnen unserer Katzen: ich weiß das. Falbkatzen leben in Gegenden, die sicher auch nicht gerade plagenhaft besiedelt sind. Von den Lebensumständen her ist unsere Wildkatze den Hauskatzen jedenfalls schon rein räumlich etwas näher. Wobei ich bitte auch um Unterscheidung zwischen Wildkatze und verwilderter Katze bitte.

      Wie krass der Unterschied zwischen Domestiziert und Original ist weiß ich aus eigener Erfahrung. Mir hat jemand vor vielen Jahren einen Iltishybriden als Frettchen untergejubelt, also halb Iltis, halb Frettchen. Was dieses Tier, trotz Aufwachsen bei Menschen, Prägung usw. von normalen Frettchen unterschied war unglaublich. Die 20% mehr Gehirnmasse eines Iltis (wer weiß wieviel sie davon geerbt hatte *gg*) hat sie den dummen Frettchen total überlegen gemacht, sie hat viel mehr nach Jahreszeiten gelebt, sie war agiler, wendiger, intelligenter, nicht ganz so gesellig und irgendwie "wild", trotzdem zahm und menschenbezogen, allerdings nur auf ausgesuchte.

      Grüße
      Tina
      Da bluten einem ja die Augen vom vielen lesen, in diesem Thread... puh! Dennoch möchte ich auch noch gerne meinen Senf dazu geben, wenns recht ist.
      Erstens: Dass es von Freigängern keine Winter - oder doch zumindest Spätherbst- Kitten gibt, ist ein Irrglaube.
      Ich beobachtete seit vielen Jahren die Entwicklung der Katzenpopulation auf "unserem" Reiterhof. Und icgh kann nur sagen: Es gab selbst im ausgehenden Herbst Kitten die teilweise in frostigen nächten in den HEuballen lagen. Die Kitten wurden also, sofern sie überlebten, im Winter groß.
      Durch diese HErbstkatzen dezimierte sich der Bestand automatisch. Die Katzen bekamen zwar junge, doch nur wenige überlebten. Einige wanderten ab oder verschwanden spurlos im NIrvana (wahrscheinlich sind sie gestorben). Ich möchte auch nicht ausschließen, dass der Bauer ein paar Herbstkitten erledigte, weil er ihre CHangen als gering erachtete. Größtenteils aber brachte die Katze ihre Kitten so gut unter, dass niemand an sie hinkonnte.

      Dennoch wurden alle weiblichen Katzen auf dem HOf irgendwann kastriert und seit dem sind einige strukturelle Umwälzungen zu beobachten. Ob es nun mit der Kastration zusammenhängt, weiß ich nicht. Eines ist klar: DIe nun kastrierten Katzen sehen wesentlich gesünder und nicht mehr so ausgemergelt aus, wie zuvor. Jetzt allerdings wird der Kater attackiert, der vorher fester bestandteil der Katzengemeinschaft war. Sie scheinen den Kater regelrecht zu hassen und prügeln ihn weg, wo sie nur können.

      Zweitens: Von Katzen in Wohungshaltung halte ich rein gar nichts... :eek: :eek: Bitte einmal steinigen!
      Ich glaube die wenigsten Katzen würden die Wohungshaltung dem Freigang vorziehen, könnte man sie fragen. Doch das ist ein anderes Thema.. hier gehts ja um die Kastration....

      Drittens: Ich glaube, dass das Gefühlsleben von Katzen (und von allen höher entwickelten Säugern) weit aus mehr Spektren aufweist als lediglich "nur den Instinkt". Ich bin kein Behavorist und durch BEobachtungen und dem intensiven zusammenleben mit verschiedenen Tierarten (Pferde, Hunde und Katzen) lernte ich, dass INstinkt etwas relatives ist. Hunde und Pferde können sogar lernen,. ihre Instinkte zu unterdrücken, wesshalb ich finde, dass der Instinkt als solchervon vielen einen zu hohen Stellenwert erhält.

      Dass ein TIer einmal in seinem LEben Junge gehabt haben muss, glabue ich wiederrum nicht. Zumindest bei Rudel- oder HErdentieren ist dies nicht der Fall da die RAngniedrigensten höchstens die Kleinen zur Betreeung erhalten, niemals jedoch (wenn sie PEch haben) im Rang aufsteigen und selbst JUnge bekommen werden. Dieses beobachtete ich auch bei den Katzen. Nur zwei der vier weiblichen Katzen bekamen Junge. Warum dies so war, - dahinter bin ich nie ganz gestiegen - denn auch die anderen Katzen waren nicht unfruchtbar.

      Macht einem MEnsch eine Kastration etwas aus? Früher kastrierte man begabte Knaben, um ihre Gesangstimme zu erhalten. Ich denke, der Mensch sieht häufig in der Kastration eine Art "Entmannung" oder "Entweiblichung". Beim Menschen scheint es mir manchmal eher so, dass er sich nicht mehr als "ganzer Mann oder als ganze Frau fühlt", wenn ihm die Organe zur fortpflanzung genommen wurden.
      DAnn aber stelle sich der Mensch bitte nicht über andere Tiere, die auch nur ihren Zweck in der Fortpflanzung sehen.

      Dennoch bin ich nach langem überlegen zu dem SChluß gekommen, dass ich nichts von Kastrationen halte. Aus mehreren Gründen, die ich hier jetzt nicht alle ausführen möchte, da der Thread eh schon zugetextet ist ohne ende und ich mich frage, ob jemand die einzelnen Posts überhaupt noch ganz, und vor allem, genau, durchliest.

      Warum also nicht sterelisieren, wenn man schon Nachwuchs verhindern will?? Dies halte ich für einen recht guten Kompromiss, und ich frage mich ernsthaft, warum die Steri so aus der "Mode gekommen ist".

      @Thallus: KAtzenhalter haben es eben schwerer als Hundehalter, was die NAchwuchseindämmung angeht. BEi einem weiblichen Hund ist es doch hopfen leicht, ihn unkastriert zu belassen und dennoch keinen Nachwuchs zu erlangen.. Bei Katzen sieht das schon anders aus.
      Ich verstehe beide SEiten irgendwo.. (Minnimaus und Thallus)
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Original von Thora
      Ich verstehe beide SEiten irgendwo.. (Minnimaus und Thallus)


      Genau das ist der Punkt!!
      Aus rein natürlicher Sicht hat Thallus einfach recht. Warum hält man Tiere, wenn man in bestimmten Punkten bereit ist Abstriche zu machen. Beim Futter muss tunlichst darauf geachtet werden, was das Tier bekommt (obwohl Generationen von Katzen damit alt wurden). Bei der Kastration hingegen ist es vollkommen unterstützenswert einfach zu operieren....

      Wenn ich allerdings das Katzenleid sehe, ist es mir einfach nicht mehr möglich rein vernünftig zu handeln - das ist dann allerdings sehr "menschlich". Ich würde auch immer zu einer Kastration raten, damit es nicht noch mehr Katzen gibt, die "aus privater Aufzucht" ins Tierheim kommen.

      Aber man sollte sich doch immer Klaren sein, dass man viele Dinge macht, weil man ein Mensch ist - nicht weil vernünftig oder gut ist....
      Lieben Gruß Anika samt

      Könnte man den Menschen mit der Katze kreuzen, würde man damit den Menschen verbessern, aber die Katze verschlechtern.
      (Mark Twain)
      Original von Thora

      Warum also nicht sterelisieren, wenn man schon Nachwuchs verhindern will?? Dies halte ich für einen recht guten Kompromiss, und ich frage mich ernsthaft, warum die Steri so aus der "Mode gekommen ist".


      Ganz einfach, hängt mit der Biologie der Katze zusammen. Für Katzen ist die Rolligkeit reiner Streß, können sie nicht aufnehmen, werden sie schnell wieder rollig, wenn nicht sogar dauerrollig. Bei den immer besser werdenden Lebensbedingungen - hast du ja selbst bemerkt - kann es ständig und zu jeder Jahreszeit passieren. Ständige Rolligkeiten ohne Trächtigkeit führen aber durch die starken Hormonschwankungen schnell zu krankhaften Veränderungen an Eierstöcken und Gebärmutter z.B. Zysten und Tumore. Wird sie dauerrollig, besteht die Gefahr, dass sie bald eine Gebärmuttervereiterung bekommt. Die spätere Kastration, um sie da rauszuholen, überleben dann viele nicht, wenn man zulange damit wartet. Deswegen ist man von der Sterilisation abgekommen, auch wenn man theoretisch weniger in die Natur der Katze eingreift.

      LG Minnie

      Liebe Grüße von Christine mit Minnie und Miro von der Katzenhilfe in und um Würzburg
      Hallo!


      Original von TinaFÜ
      Ok, es gibt auch noch andere Hormonproduzenten, aber im Zusammenhang mit Kastration wird der Schwerpunkt in den meisten Diskussionen auf Wachstum und Geschlecht gelegt - und die Hormone kommen sicher nicht aus der Bauchspeicheldrüse, sondern (neben den Keimdrüsen) fast ausschließlich aus dem Gehirn.

      Den Satz habe ich jetzt aber nicht verstanden! :rolleyes:

      Es wurde die Behauptung aufgestellt, daß a) die meisten Hormone im Gehirn produziert werden und b) daß diese (mit Ausnahme des von mir genannten Schilddrüsenhormons) nicht im Gehirn produzierten Hormone eher unwichtig wären!
      Ich denke, daß ich das gut widerlegen konnte!

      Jetzt kommst Du mit Deinem "Wachstum"!
      Was soll das?
      Es wird allmählich albern, wenn wir jetzt auf einmal das ganze Leben auf das Wachtum reduzieren wollen, nur um zu zeigen, daß wenigstens in dieser Kategorie die Hormonproduktion des Gehirns entscheidend ist!
      Also wirklich!
      Wer widerspricht sich da jetzt eigentlich? :think:


      Original von TinaFÜ
      der Mensch hat etwas, was Viecher nicht haben: ein Gewissen und Mitgefühl.

      Wenn das Deiner Meinung nach typisch menschlich ist (was ich hier auch nicht bestreiten möchte), warum wendet er das Gewissen dann auf Tiere an?
      Wäre es nicht sinnvoller und logischer ein (schlechtes?) Gewissen an Menschen wiedergutzumachen?


      Original von TinaFÜ
      Es ist schlicht unfair einer Katzenmami vorzuwerfen Dosenfutter zu verfüttern - sie kann es nicht anders.

      Und genau das ist das Problem!
      Sie kann nicht anders!
      Warum? Weil sie nicht anders kann!
      Das sollte zu denken geben!


      Original von TinaFÜ
      und selbst wenn ich darauf verzichte wird es Millionen geben die den "Markt" weiter stützen.

      Und weil Millionen genau so denken, wird es sich auch niemals ändern!
      Auch das sollte zu denken geben! :rolleyes:


      Original von TinaFÜ
      Übrigens wegen der Ahnen unserer Katzen: ich weiß das. Falbkatzen leben in Gegenden, die sicher auch nicht gerade plagenhaft besiedelt sind. Von den Lebensumständen her ist unsere Wildkatze den Hauskatzen jedenfalls schon rein räumlich etwas näher. Wobei ich bitte auch um Unterscheidung zwischen Wildkatze und verwilderter Katze bitte.

      Wenn keiner füttern würde, dann gäbe es diesen Unterschied aber auch nicht - zumindest was die Populationsdichte angeht!
      Falbkatzen werden auch nicht gefüttert.
      Wenn Wildkatzen weniger scheu wären und gefüttert würden, dann hätten wir auch bei ihnen das leidige Katzenproblem.
      Die Ursache liegt in der Versorgung, auch wenn Euch das nicht paßt!


      Original von Thora
      Da bluten einem ja die Augen vom vielen lesen, in diesem Thread... puh!

      Was soll ich sagen?
      Mir bluten die Fingerkuppen vom vielen Tippen! :wink:


      Original von Thora
      Jetzt allerdings wird der Kater attackiert, der vorher fester bestandteil der Katzengemeinschaft war. Sie scheinen den Kater regelrecht zu hassen und prügeln ihn weg, wo sie nur können.

      Spare Dir das!
      Es will keiner wissen, daß Kastrationen einen Einfluß auf die Sozialstruktur haben.
      Sicher kommen bald welche, die das rigoros bestreiten und Studien sehen wollen, welche das belegen! :cool:


      Original von Thora
      Zweitens: Von Katzen in Wohungshaltung halte ich rein gar nichts... :eek: :eek: Bitte einmal steinigen!

      Es wird argumentiert, daß es einer Katze, die Draußenhaltung nicht kennen gelernt hat, nichts ausmacht.
      Nun ja!
      Jemand, der blind zur Welt gekommen ist, kennt auch kein Sehen. Und wenn er als Erwachsener plötzlich sehen könnte, dann würde er womöglich verrückt.
      Nur fordert keiner, daß bestimmte Leute ihre Augen nicht gebrauchen dürften.


      Original von Thora
      Dass ein TIer einmal in seinem LEben Junge gehabt haben muss, glabue ich wiederrum nicht. Zumindest bei Rudel- oder HErdentieren ist dies nicht der Fall da die RAngniedrigensten höchstens die Kleinen zur Betreeung erhalten, niemals jedoch (wenn sie PEch haben) im Rang aufsteigen und selbst JUnge bekommen werden. Dieses beobachtete ich auch bei den Katzen. Nur zwei der vier weiblichen Katzen bekamen Junge. Warum dies so war, - dahinter bin ich nie ganz gestiegen - denn auch die anderen Katzen waren nicht unfruchtbar.

      Nun ja, wenn ich an Pferde als Herdentiere denke, dann wüßte ich nicht, daß nur eine Stute mit dem Hengst dürfte... :rolleyes:

      Aber Du (und auch andere) übersiehst eines!
      In der Regel strebt ein Lebewesen es an, sich vermehren zu dürfen!
      Man will das aber nicht glauben, deshalb dürfen Tiere auch keinen Willen haben! :wink:

      Ich habe es schon einmal geschrieben!
      Alles, was zum Überleben (auch zum Überleben der Art) wichtig ist, das ist mit Angenehmem verbunden. Fressen schmeckt, Freundschaft verbindet usw.


      Original von Thora
      Warum also nicht sterelisieren, wenn man schon Nachwuchs verhindern will?? Dies halte ich für einen recht guten Kompromiss, und ich frage mich ernsthaft, warum die Steri so aus der "Mode gekommen ist".


      Original von *Minniemaus*
      Ganz einfach, hängt mit der Biologie der Katze zusammen.


      Original von Thora
      @Thallus: KAtzenhalter haben es eben schwerer als Hundehalter, was die NAchwuchseindämmung angeht.

      Und deshalb habe ich ja auch gefragt, wer denn unbedingt eine Katze halten MUSS!
      Ich halte mir doch auch keinen Tiger und amputiere ihm die Gleidmaßen, nur weil mich die artgerechte Haltung überfordert!
      (Btw: Ich habe wieder einmal bewußt übertrieben, um den Sachverhalt deutlich zu machen!)


      Original von *Minniemaus*
      Für Katzen ist die Rolligkeit reiner Streß, können sie nicht aufnehmen, werden sie schnell wieder rollig, wenn nicht sogar dauerrollig.

      Weißt Du, *Minniemaus*, eigentlich hätte ich es schon längst aufgeben müssen! :rolleyes:
      Aber das liegt mir nicht. Das, was ich im Leben bisher erreicht habe, das habe ich nicht durch Aufgeben erreicht!

      Ich habe geschrieben, daß alles, was im Sinne der Natur wichtig ist, angenehm ist.
      Natürlich möchte eine Katze zum Kater!
      Und was Streß angeht, gibt es auch positiven Streß!
      Aber was für den Halter nicht angenehm ist (Gemiaue und Markieren), darf natürlich für das Tier auf gar keinen Fall angenehm sein.

      Ich behaupte ja keineswegs, daß man eine Katze rollen lassen soll (welch Formulierung :D).
      Ich behaupte aber, daß es ein Armutszeugnis darstellt, wenn man Katzen nur kastriert halten kann und das ganze im Sinne der Tiere darstellt! :doh:

      Die Mechanismen der Vermehrung sind bei Katzen einfach genial!
      Eine Katze verschwendet nämlich keine Eizellen!
      Ein Eisprung wird erst durch den Paarungsakt ausgelöst!
      Ohne Paarung theoretisch kein Eisprung, und die Katze rollt weiter!
      Genial! :eek:


      Thallus.
      @Thallus:
      Nun ja: Mir ist klar, dass alles in der Natur darauf ausgelegt ist, sich zu vermehren. Nur beim Menschen scheint das manchmal etwas anders zu sein (mal von den hardcore christen abgesehen die beim Akt nur an Jünger für JEsus denken :D ), und glaubt man wissenschaftlichen Beobachtungen, so treiben es die Bonobos und die Delphine auch nicht ausschließlich zum Kinder kriegen ...
      WAs wissen wir schon über die Gefühlswelten von Tieren??? Wir können es vielleicht erhanen, genau wissen können wir es nicht, da wir einfach komplett andere Sprachen sprechen und anders denken.
      Ich glaube, dass Hunde durchaus auch eine Gedankenwelt haben - warum sollten sie sonst träumen? Thorin wedelt manchmal im SChlaf mit dem Schwanz, knurrt oder bellt. Talba rennt, bellt, knurrt. etc etc.
      Ich bin die LEtzte die Tiere nur auf ihre Instinkte beschränkt.

      WAs TinaFü schrieb, dass Menschen Gewissen und Mitgefühl haben vermisse ich aber bei vielen, vielen Menschen und oftmals handelt es sich nur um eigennütziges Mitgefühl und kulturell bedingtes Gewissen.

      Im Endeffekt weiß niemand, was richtig und was falsch sit - weil es Richtig und Falsch im Grunde nicht gibt und der Mensch hierfür nur Definitionen
      abgibt, die seinem kulturkreis, seiner Erziehung uvm. unterliegen. (Schon im Kleinen in den vielen verschiedenen Meinungen ersichtlich)

      Außerdem: Wo bitte haben Tiere kein Mitgefühl ? Es macht sie fertig, wenn wir traurig sind und im Rudel streit herrscht. Hunde trösten oftmals ihre Menschen und meine Hündin verteidigt schwächere "Teilzeitrudelmitglieder" vor "gefährlichen" Ausenseitern.
      Warum braucht der Mensch denn überhaupt ein Gewissen? Weil er durch und durch ein A-Loch ist und ohne ein GEwissen wohl nur noch dabei wäre, sich daneben zu benehmen.Tiere haben ein Gewissen einfach nicht nötig.
      Vielleicht etwas derbe ausgedrückt, aber bei genauer Überlegung gar nicht so verkehrt, was?
      Ich mag es nicht, wenn Menschen sich über Tiere stellen nur weil Menschen mit ihrem ERfindungsreichtum dabei sind die Welt zu zerstören.
      Der MEnsch ist ein regelrechter Mistwurm der ohne seine Erfindungen gar nichts wäre. Ein haarloser, nackter Wurm ohen Krallen, ohne scharfe Zähne..
      Ich bewundere Tiere und ihre Sinne und manchmal ist ihre Art zu leben beneidenswert. Denn sie machen sich keine Sorgen um Dinge, die sie nicht ändern können und sie schreiben keine dämlichen Posts in scheinbar sinnlosen Threads...
      Allerdings können sie sich nicht so gut gegen die Spinnereien von Menschen wehren.. was ist also besser?
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Original von Thora
      Im Endeffekt weiß niemand, was richtig und was falsch sit - weil es Richtig und Falsch im Grunde nicht gibt und der Mensch hierfür nur Definitionen abgibt

      ... Und Menschen sind verschieden, ergo verschiedene Definitionen. Aber alle meinen das Richtige zu wollen.

      Original von Thallus
      Und deshalb habe ich ja auch gefragt, wer denn unbedingt eine Katze halten MUSS!

      Für mich liegt genau hier der springende Punkt: Ich will meine Katzen halten. Ich kann das aber nur mit vielen Abstrichen - ob positiv oder negativ!

      Original von Thallus
      Ich behaupte aber, daß es ein Armutszeugnis darstellt, wenn man Katzen nur kastriert halten kann und das ganze im Sinne der Tiere darstellt!

      Ich frage mich, was an dieser (Grundsatz-) Diskussion so verkehrt sein soll! Ich finde diesen Gedanken durchaus berechtigt - auch wenn ich ihn selbst nicht praktiziere....
      Lieben Gruß Anika samt

      Könnte man den Menschen mit der Katze kreuzen, würde man damit den Menschen verbessern, aber die Katze verschlechtern.
      (Mark Twain)