ich fühle mich so elendig. Am Samstag musste ich meine 15 jährige Katze Churchill zum Tierarzt bringen. Als ich morgens aufgestanden bin, kam Church mir schwankend, wie volltrunken entgegen. Ihre Hinterbeine knickten ihr immer weg und sie konnte sich kaum auf den Beinen halten. Auch ihr Köpchen wackelte hin und her wie bei einem Säugling. Ich bin dann mit ihr zum Tierarzt gefahren, da sie auch in der Wohnung unter sich gelassen hatte und anscheinend nicht mehr auf ihr Klo gehen konnte.
Die Tierärztin untersuchte dann meine Maus und meinte das sie rein optisch und vom Fell her einen sehr guten Eindruck machen würde. Erst bei der Kontrolle durch Licht in die Augen, meinte sie, dass ihre Pupillen nicht richtig reagieren würden. Sie schlossen sich nicht bei Lichteinfall. Ihre Hinterläufe knickten ständig weg und ihre Vorderpfötchen waren ganz nach hinten verdreht, wenn sie stand.
Ihre Diagnose war, entweder Schlaganfall oder Gehirntumor. Sie meinte, dass ich meine Kleine wieder mit nach Hause nehmen könnte, bis zum nächsten Tag mit einem Medikament versorgen könne und am nächsten Tag zum einschläfern wieder kommen könnte. Eine Heilung könnte sie nicht mehr bestätigen. Ich habe mich dann entschlossen, dem Tierchen die Strapazen des hin und her Transportes zu ersparen und sie gleich zu erlösen. Ich bin dann die ganze Zeit bei ihr geblieben und habe ihr Köpchen gestreichelt und sie gekrault, bis sie eingeschlafen war.
Jetzt fühle ich mich so schuldig, weil ich denke ich hätte sie vielleicht doch wieder mit nach Hause nehmen sollen. Ich fühle mich, als hätte ich sie umgebracht. Habe ich richtig entschieden? Ich bin nur noch den ganzen Tag am heulen und gebe mir die Schuld. Aber ich wollte sie doch nicht so leiden sehen. Ich weiß nicht mehr weiter....
dich mal ganz dolle,
I love Pulis







