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      Das ist nun was ich garnicht glaube - es ist nicht oder nicht nur das Ausleben von Sexualität - oder weshalb suchen sich Hunde immer
      schwäche Opfer (aus Ihrer Sicht aus ? ) Nach Hundemanier suchen sie sich doch eher Rang gleiche Tiere aus. Na liegt für mich die Sache im argen. Wie dem auch sei, die meisten Hundehalter betreiben keine
      Hundeforschung und wollen ein harmonisches miteinander. Dazu gehört natürlich auch, sich um die Bedürfnsse des Hundes zu kümmern aber
      manches geht dann doch zu weit. Der Hund als Rudeltier hat sich ja wohl immer noch dem Ranghöreren unter zuordnen (sollte der Halter
      ja sein) also kann er auch unerwünschtes Verhalten unterbinden !
      Hallo, monty.P!

      Weshalb sich Hunde in diesem Kontext oftmals "schwächere Opfer" aussuchen habe ich bereits im Text angerissen.

      Der Beweis (oder ggf. auch die Widerlegung) meiner Aussagen ließe sich ganz einfach dadurch erbringen, dass Kisby den betreffenden Rüden regelmäßig absamt (oder absamen lässt, so ihr die Techniken nicht bekannt oder zuwider sind). Okay, das wird in der ersten Wochen recht stressig :confused: , in der zweiten legt sich die Sache. Ab der dritten Woche reichen vermutlich - so es sich nicht um eine kleine Rasse handelt - rund zwei mal pro Woche vollauf aus. Und Du würdest sehen: Alles "Scheindominanzrammeln" wird ausgeschaltet sein. Nicht einmal mehr die Person, die die Sache durchführt, wird angegangen, da den Hund buchstäblich nichts mehr dazu antreibt.

      wollen ein harmonisches miteinander


      Und hier liegt die Sache dann wirklich im Argen: Die ständige autoritäre Unterdrückung hundlicher Sexualität ist auf Hundeseite alles andere als harmonisch. Hier - und das sagt Dir auch ein entsprechend gebildeter TA - fehlen in der Hund-Mensch-Konstellation die Mechanismen, die unter Artgenossen unerwünschte Sexualität ggü. Ranghöheren ausschalten, da sie den Rangniederen quasi zum asexuellen Wesen degradieren. Ganz automatisch, von allein, ohne Eingriff des Ranghöheren, allein aufgrund des Statusgefälles und des erkennbaren / erlebbaren Rangordnungsdruckes aus dem anderweitigen Zusammenleben wird Sexualität ebenso effektiv ausgeschaltet, wie durch Kastration (meist sogar noch besser, da bei Kastration "unerwünschte Reste" verbleiben ...). Unerklärlicherweise funktioniert dies ggü dem Menschen nicht :think: .

      Wird die Sexualität durch den Menschen gezielt durch Unterbindung sexueller Aktionen des Hundes autoritär "geregelt", i.a. schlichtweg unterdrückt, lebt der Hund dadurch in einem Zustand, der vergleichbar ist mit Hunger. Doch der Halter gibt ihm nichts zu fressen. Er haut ihm nur auf die Nase, wenn Hundi sich selbst verköstigen möchte.

      also kann er auch unerwünschtes Verhalten unterbinden


      Richtig. Es ist möglich. Der Hund lässt sich das auch gefallen. Es funktioniert. Der Hund geht dadurch nicht kaputt. ABER:
      -> Man orientiert ihn damit in einem wichtigen Grundbedürfnis nach außen, von der Gruppe fort.
      -> Man bringt letztlich unverstandene Unterbindung in das Zusammenleben ein.
      -> Man lässt einen der stärksten Grundantriebe ursächlich unbehandelt.

      Das Ergebnis sind dann Rammler, die nicht mehr aufhören zu rammeln. Die jeden Besuch anrammeln. Die Flüchtlinge. Die Streuner. Die Rüden, die unterwegs von der Spur einer östrischen Hündin nicht / kaum mehr abrufbar sind. Die Nächte durchheulen, weil fünf Dörfer weiter eine Hündin läufig ist. Die tagelang nicht mehr fressen, weil in der Nachbarwohnung die große Liebe sitzt. Okay, wer diese "Harmonie" anstrebt, soll sich diese "Harmonie" schaffen ... :zustimm:

      Servus
      age
      @age:
      dass Kisby den betreffenden Rüden regelmäßig absamt


      Wie würde sie da vorgehen müssen?

      und...verstehe ich richtig, daß wenn man den Hund machen lassen würde(rammeln), er sich wohler in seiner Gruppe/Familie fühlen würde?

      Liebe Grüße Sappi

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      Nee, nee für das Absammen sorgen die Jungs von allein aber es muss
      nicht das menschliche Hosenbein sein. Der Hund von meiner Bekannten
      suchte halt sein Lieblingsstofftier - mein Rüde seine Decke.
      Mein Rüde hat zeitlebens nur versucht Kastraten zu besteigen und die fanden es alle nicht so toll. Wenn sie sich selber nicht wehrten , bin ich eingeschritten. Es ist ja wohl die größte Ausnahme, wenn Rüden tatsächlich dürfen und es ist ja wohl auch Natur und die Rüden die mit diesem Frust nicht umgehen können bzw. sich nicht selber helfen können sind wohl eher nicht normal. Hündinnen stehen ja nun mal zweimal im Jahr wenn - nur zu Verfügung - was machen die Rüden dann denn die restliche Zeit ? Hoffen auf menschliche Absammer ? Nee, das kann es
      nicht sein ! Was ist denn mit der Sexualität von Hündinnen ?
      Hallo, Sappi!

      ... und damit wären wir auch schon bei der, Dir von mir vor längerer Zeit in Aussicht gestellten "baldigen Sperrung meiner Person" :| . Die Antworten auf Deine Fragen fallen nämlich voll und ganz in den Bereich der so genannten "unerwünschten Inhalte". Egal welche Form der Darstellung ich auch wählte, die Sache würde immer als Pornographie fehlgedeutet werden. Deshalb nur ganz allgemein und ohne Details.

      Es gibt ein paar taktile und sequentielle Muster / Regeln, ohne die "gar nichts geht". Fingerspitzengefühl und etwas praktische Erfahrung spielen ebenso eine Rolle, ob man zum Erfolg gelangt oder nicht. Probleme treten auf, da den meisten Hundehaltern die anatomischen und funktionellen Unterschiede zum Menschen nicht bekannt sind (auf Wunsch der user und mit Erlaubnis der Moderatoren könnte ich dazu gezeichnete Skizzen posten; dies fällt NICHT unter die Pornographiegesetzgebung und ist damit legal!)

      Deine zweite Frage führt in einen großen unverstandenen, da vom Menschen meist nicht reflektierten Bereich hundlicher Sexualität. Mir ist in all den Jahren, in denen ich mich schwerpunktmäßig auf hundliche Sexualität konzentrierte, kein Rüde untergekommen, kein Rüde beschrieben worden - weder in Literatur, noch im I-Net, noch von TAs, noch von irgend jemand anderem -, der sich wirklich erfolgreich selbst durch alle Sexualfunktionen führen und damit wirklich hätte selbst befriedigen können. Sodass das "machen lassen" zwar beim Stier, beim Pferd u.v.a. schon, beim Hund jedoch nicht funktioniert.

      Sicherlich wirft der Ethologe gleich ein, dass selbst das erfolglose Abarbeiten zu einem Handlungskontext gehöriger Komponenten bereits - um es mit dem klassischen Hydraulik-Modell zu verbildlichen - die zugehörigen Antriebspools leere, damit die diesbezügliche Antriebigkeit senke. Doch nimmt der "vollständige Verkehr" diese Antriebigkeit für einen gewissen Zeitraum zu beinahe 100% herunter, so bringt das erfolglose Herumrammeln nur wenige Prozentpunkte "Erleichterung". Sodass ein Machen-lassen eigentlich nichts als Unannehmlichkeiten für den Halter und Frustration für den Rüden, der immer noch meint, er könne irgendwie zu einem Erfolg gelangen, bringt.

      Der Rüde ist auf "Hilfe" angewiesen. Auf den ihm von der Natur aus zugedachten Sexualpartner "Hündin" - oder die menschliche Hand. Eine Hilfe, die nicht komplizierter ist, als das tägliche Zähneputzen. Nach einem gewissen Schema eingesetzt, an den Reaktionen des Rüden orientiert, kann man über das Gewähren dieser Ersatzsexualität enorme Bindungseffekte aufbauen.

      -> Die Wirkung als positiver Verstärker. Ähnlich wie bei der Fütterung bekommt der Hund etwas vom Halter, das er anstrebt. Es verschafft Befriedigung, raubt Unruhe und Antriebigkeit. Die Fortnahme von antreibendem Handlungsdrang wird erkennbar als befreiend eingestuft.

      -> Sexualität ist eine Ressource, nicht unwichtiger als Bewegung, Futter und sozialer Kontakt. Im direkten Vergleich zwischen sexuell ausgelastetem Rüden und sexuell gestautem Kollegen, lässt sich herausarbeiten, dass sich der Hund durchaus PERMANENT seiner nicht ausgelebten, gestauten Sexualität bewusst ist. So wie ein Hund mit Hunger, der nichts zu fressen bekommt, hungrig bleibt, sich dieses Zustandes ständig bewusst ist und erkennbar in seinem nach Nahrungserwerb ausgerichtetem Appetenzverhalten ständig ruhelos aktiv bleibt. Und nicht - wie oftmals noch von der Wissenschaft behauptet - sich seiner Sexualität (selbst eine solche spricht ihm ebendiese "Wissenschaft" sogar noch gerne ab ...) erst ist der direkten Konfrontation mit den zugehörigen Auslösern bewusst werde. Wie auch der unbedarfteste Halter rasch begreift, befindet sich der Hund mehr oder weniger ständig in einem Zustand sexuellem Interesses - wie die zahllosen Klagen etwa in den Kastrations-Threads belegen. Ein Gewähren komplettiert die Ressourcenvollständigkeit innerhalb der Gruppe.

      Die Vektoren aller gruppendynamischer Effekte wirken dabei in dieselbe Richtung, hin zur "Zementierung" der Gruppe:

      -> Der Hund findet sexuelle Befriedigung innerhalb der Gruppe - sucht sie deshalb nicht außerhalb. Diese Orientierung fort von außen, hin nach innen, wirkt sich positiv auf den Gruppenzusammenhalt aus.

      -> Die Effekte vermittelter Sexualität als positiver Verstärker (vgl. oben) binden direkt an das Gruppenmitglied, von welchem die sex. Befriedigung ausgeht und festigen damit die Gruppe.

      -> Die Kontrollierbarkeit des Hundes in "sexuellen Situationen außer Haus" wird deutlich erleichtert. Was weniger vehementes Einschreiten erfordert, damit weniger entzweit und die Gruppe damit erneut stärkt.

      Warum wird die Kontrollierbarkeit erleichtert? Wiederum führen verschiedene Effekte in Summation zu einem erstaunlichen Resultat, wiederum mit den Effekten der Bindung und der positiven Verstärkung (weiter oben) überkreuzt.

      -> Die Hündin wirkt zwar immer noch unverändert attraktiv und setzt auch den befriedigten Rüden unter Handlungszwang. Ein Anteil aller die Sexualität motivierender Effekte im Rüden, ist jedoch (beinahe restlos) erschöpft: der innere Antrieb, überhaupt aus sich selbst heraus (appetent) sexuell aktiv zu werden. Die zugehörige innere aktionsspezifische Energie ist nahezu aufgezehrt. Dies reicht meist aus, die Kontrollierbarkeit des Rüden zu erhalten.

      -> Jede Befehlssituation, besonders Unterbindungssituationen, sind letztlich ein Kräftemessen. Der Hund orientiert sich bereitwilliger auch gegen seine Interessen an solchen Befehlen, wenn er sich in die Gruppe, zu der auch der Befehlsgeber zählt, stark eingebunden fühlt.

      Ich habe einen deutschen Ethologen vom Format einer Feddersen an der Hand, der die Grundlagen meiner diesbezüglichen Arbeiten, sowie einige Details kennt. Mit gerichtlicher Zulassung als Gutachter, der im Streitfalle die nichtvorhandenen schädigenden ebenso wie die deutlich erlebbaren positiven Auswirkungen bestätigen würde. Die Sache wurde vom Veterinäramt begutachtet. Mein TA ist informiert. Trotzdem diese Mechanismen in Fachkreisen schon seit Jahren angewandt werden, waren die seinerzeit beteiligten staatlichen Gutachter dennoch äußerst überrascht, welche Bindungseffekte sich allein über "ein bisschen Sex" aktivieren lassen und welches Potential damit andererseits der gewöhnliche Hundehalter ungenutzt lässt. Nur beim Endverbraucher stößt dieses Methodik weiterhin auf wenig Gegenliebe ...

      Ich spreche hier also über Tatsachen, über die aber niemand, der sich in der Wissenschaft einen Namen gemacht hat, gerne spricht, da ihn dies seinen wissenschaftlichen Kopf kosten kann. Man sah die negativen Reaktionen, wenn sich ein Fachmann wie Bloch fundiert gegen Kastration ausspricht. Und ich schreibe hier über Handlungen, bei denen bei den meisten Menschen umgehend alle Glocken "Sodomie!" schrillen, weil sich einfach in der christlichen westlichen Welt das moralische Empfinden solchen Überlegung entgegenstemmt.

      (Ein Hinweis für die Mods / Admins: Falls Zweifel an meiner Seriosität aufgekommen sein sollten, kann ich zu diesen meinen Untersuchungen einen amtlichen Unbedenklichkeitsnachweis vorlegen, der gleichzeitig bestätigt, dass ich hier nicht das Blaue vom Himmel phantasiere, sondern über Dinge schreibe, die Hand und Fuß besitzen.)

      Servus
      age
      Lieber Age - davon ist wirklich nichts wahr - die Sexualität eines Hundes hat nicht mit Deiner Beschreibung zu tun.
      Habe bisher drei unkastrierte Rüden gehabt - zwei unkastrierte Hündinen
      aber Deine Erklärungen Hinken - da hilft auch keine Federsen oder andere Autoren - ich beruf mich - auf meine Beobachtungen - auch als
      Hundetrainerin und als Bloch . Fan. Und vor allem auf Bobby, Hermann,
      Dundee, Monty und Tammi (alle meine Hunde). Ich hoffe nur das Du nicht wirklich aus dem Forum fliegst - wer bitte soll sonst solche interessanten Beiträge schreiben - auch wenn ich nicht immer Deiner Meinung sein kann.
      Aber auf Anmerkungen meines Beitrag warte ich noch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „monty.P“ ()

      @Age:

      Haben rangniedrige Hunde und Wölfe auch ein Sexualleben? Ich dachte immer Nein! Es pflanzen sich doch nur die ranhöheren fort? WArum sollte ich also auf gut Deutsch meinem Rüden (sofern ich einen unkastrierten besitzen würde) einen SChrubben?
      Entschuldige, dass ich das jetzt so derbe ausgedrückt habe, aber das meint Dein Beitrag im Grunde.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Hallo, monty.P!

      Verstehe es bitte nicht falsch, ich möchte Dich keineswegs bloßstellen. Ich überlegte schon, ob ich Dir die Antwort per pn schicken soll. Doch in Deinem Post stecken einige grundsätzliche Denkfehler drin, die richtigzustellen auch für die anderen interessant sein könnte.

      Nee, nee für das Absammen sorgen die Jungs von allein


      Diese Aussage trifft für den Hund nicht zu (vgl. weiter oben). Wenn Du die "berammelte Stelle" kontrollierst, magst Du möglicherweise einige feuchte Flecken vorfinden (Zum Vergleich: Bereits ein Dackel ejakuliert 20 ccm und mehr, bei einem DSH können es auch 50 ccm und mehr sein - wenn man das einmal auf der Schmusedecke zum Vergleich verteilt, bemerkt man den geringen Ejakulatsanteil der scheinbaren Selbstbefriedigung überdeutlich). Jedoch handelt es sich dabei nur um den ersten Ejakulatsanteil der ersten Fraktion. Weitestgehend unfruchtbar und ohne Samenzellen. Beim übertriebigen - da nie sex. befriedigten - Rüden bestenfalls mit vergleichsweise wenigen Samenzellen angereichert. Vergleichbar mit dem Präcum des Mannes. Kein Hinweis auf vollzogenen, geschweige denn in befriedigender Weise vollzogenen Verkehr. Die meisten Sexualfunktionen wurden gar nicht aktiviert, die Handlungskette nur begonnen. Alles zusammen von Befriedigung weit entfernt. Zudem eine Ejakulation auch nur ein kleiner Teil der Notwendigkeiten darstellt, die zu sex. Befriedigung des Rüden führen. Ein vorschnell abgebrochenes Hängen entscheidet allein schon darüber, ob der Rüde die Sache gleich wieder wiederholen möchte oder für die nächsten Stunden / Tage zufrieden ist.

      Somit ist das Ersatzobjekt Teddy, Teppich oder Kissen letztlich Quälerei, da der Hund nur arbeitet wie ein Wilder, durch die ständige scheinbare Möglichkeit der sex. Befriedigung vor Augen zu weiterem erfolglosen Handeln angetrieben.

      Mein Rüde hat zeitlebens nur versucht Kastraten zu besteigen


      Das ist eigentlich nicht ungewöhnlich. Östrische Hündinnen in der Stehphase findet man als Rüde unbewacht ja kaum noch. Außerhalb dieser Phase zeigen sie sich recht bissig. Und manche Kastraten riechen - wie in einem anderen Thread hier schon angerissen - aufgrund der hormonellen Ungleichgewichte und Verschiebungen manchmal verlockender und "richtiger" als Hündinnen.

      Zum Rest Deines Posts:
      Das Problem habe ich auch schon angerissen. Es liegt in der Ethologie des Hundes und der Nichtlinearität der Hund-Mensch-Gruppe begründet.

      Gehen wir weit zurück zu den Wölfen. Dort war die Sache ganz klar geregelt. Auch die Rüden konnten - und wollten deshalb - nur einmal im Jahr. Männlein wie Weiblein, die überhaupt aktiv werden durften, waren synchronisiert. Sie konnten damit, wann immer sie wollten. Und der Rest der Gruppe wollte aufgrund der "ethologischen Kastration" überhaupt nicht. Hat darunter aber nicht gelitten, da aufgrund des Statusgefälles deren Sexualität nahezu gänzlich ausgeschaltet war.

      Das funktioniert genauso in Hunderudeln noch halbwegs, in denen beispielsweise rangniedere Hündinnen oft gar nicht mehr läufig werden. Okay, ganz so schematisch klar ist die Sache letztlich nicht. Man denke nur an die Scheinträchtigkeit, die die Natur eingerichtet hat, falls die eigentliche Mutter ausfällt. Aber hier soll diese "Detailtiefe" reichen.

      Es gibt es also kein "sexuelles Leid". Wer wollte, konnte, wer überhaupt konnte, wollte und durfte auch.

      In Hundegruppen wurde die Sache dann schon angespannter. Der Rüde konnte plötzlich das ganze Jahr über. Und zeigt auch das ganze Jahr über sex. Interesse. Das einzige "Entgegenkommen" der Natur bestand darin, dass die Hündin nicht mehr nur einmal, sondern zwei bis viermal im Jahr "willig" und fähig war.

      Doch dann kam das große Problem Mensch daher ... Er zwingt oftmals EINEN Hund in eine Gruppe mit MEHREREN Menschen. Die rangordnungstechnische Kastration ist beseitigt. Der natürliche Geschlechtspartner nicht erreichbar. Der Mensch (meist) nicht willig, dieses Problem in die Hand zu nehmen. Jeder Rüde will und kann nun sein ganzes Leben lang, das ganze Jahr hindurch. Darf aber nie. Was oftmals draus entsteht, findet man bei den Erziehungsproblemen, den Kastrations-Threads und anderswo diskutiert.

      Aus dieser prekären Konstellation heraus ergibt sich nahezu die Verpflichtung des Halters, das Problem zu lösen. Die von den meisten Haltern praktizierte "Lösung" des Abschneiden ist nicht mein Fall. Es wäre wirklich einmal objektive Studien wert, was schlimmer für den Rüden ist: Ein Leben nach der Kastration oder in einem Leben mit niemals ausgelebter, durch die Lebenssituation unnatürlicher weise permanent präsenter Sexualität gefangen zu sein.

      Und hierbei sagte ich mir eben, warum dem Hund nicht das geben, was er von woanders nicht bekommen kann und damit ihm und indirekt auch mir allerhand Probleme zu ersparen. Gut hier spielt die Moral herein. Moralische Steine auf dem Weg zu unversehrtem (keine Kastration) Wohlbefinden meines Hundes, lege ich mir jedoch in einem Zeitalter, in dem uns der Staat dazu zwingt, Hundescheiße in die Hand zu nehmen, gewiss nicht mehr selbst in den Weg.

      Ganz abgesehen von all diesen Effekten: Warum soll man als Halter so schlecht sein, wie "die Natur"? Es lässt doch auch niemand seinen Hund fehlernährt und abgemagert hungern, nur weil dies einmal der "natürliche Zustand" war. Man richtet dem Hund keine feuchte Schlammkuhle, schmeißt ihn nicht im Schneesturm zum Erfrieren vor die Haustüre, nur weil auch das zu einem "natürlichen Leben" seiner Vorfahren gehörte. Man kann in manchen Belangen besser als die Natur sein. Warum sollte man diese Möglichkeiten dann nicht auch ausschöpfen?

      Was ist denn mit der Sexualität von Hündinnen ?


      Besitzen weibliche Wesen denn neuerdings eine Sexualität? Habe ich da irgendeine Entwicklung verpennt :D ? Es reicht doch, wenn wir Männer von der Sünde geplagt werden.

      Die Situation der Hündin ist in allen obigen Gruppenstrukturen vergleichbar mit der des Rüden. Ebenso ist die Hündin der Problematik der Hund-Mensch-Gruppe unterworfen. Nur fällt das Problem nicht so vordergründig ins Auge und für die Hündin selbst so negativ ins Gewicht, wie beim Rüden, da sich ihre "sexuelle Akutphase" auf eng begrenzte Zeitfenster beschränkt. In dieser Phase reagieren Hündinnen aber nicht weniger positiv auf gewährte Sexualität hinsichtlich Bindungseffekten, etc. pp. . Einziger Nachteil: Die Hündin kann nach einiger Zeit zu einem ganzjährig sexuell willigen und vehement fordernden Wesen werden. Und solche Biester hängen dem Halter möglicherweise ebenso wie der sexuell gestaute Rüde dann ganzjährig am Hosenbein. Naja, manchem Menschen soll das ja sogar gefallen ...

      Servus
      age
      ... um endlich wieder aktuell zu werden noch ein Nachschlag:

      @ monty.P

      Die Effekte, die ich beschrieb stehen außerhalb jeder Diskutierbarkeit. Ich habe sie vor ein paar Jahren einem beamteten Fachpublikum vorgeführt. Man müsste noch eine korrekte und fehlerfreie Einordnung in die Begriffe der Ethologie / Wissenschaft vornehmen, hierbei sicherlich einige Korrekturen anbringen. In Laborversuchen, die mir weder erlaubt noch praktisch überhaupt möglich sind, müsste man, die von mir bislang anhand von Feldversuchen und Beobachtung postulierten zugrundeliegenden Mechanismen festmachen.

      @ Kisby

      Ja, irgendwie bist Du untergegangen ... :rolleyes: . Ist schon klar, dass Du ursprünglich nach Unterbindungsmöglichkeiten gefragt hattest. Diese wurden aber schon auf der ersten Seite zu Genüge diskutiert.

      Erledige die Sache freundlich aber konsequent durch Wegschubsen. Werde vielleicht auch einmal laut. Meinetwegen schlage auch zu - der Hund duldet viel. Durch was immer sein Handeln auch motiviert sein mag, wenn Du ihm nur deutlich genug zu verstehen gibst, dass DU dafür nicht das richtige Zielobjekt bist, wird er es irgendwann unterlassen.

      @ Thora

      Die erste Frage ist ja eben weiter oben von mir beantwortet worden.

      Ebenso wie Deine zweite eigentlich auch. Dennoch noch einmal ganz klar herausgestellt:
      Du brauchst die Sexualität Deines Vierbeiners nicht zu berücksichtigen. Du musst Dich halt dann möglicherweise mit den Konsequenzen herumschlagen. WENN Du sie berücksichtigst und ursächlich in die Haltung integrierst, erntest Du zahlreiche Vorteile - auf die Du aber natürlich auch verzichten kannst. Du kannst das Problem Sexualität beim Hund auch unbesehen der ursächlichen Lösungsmöglichkeiten autoritär unterdrücken - wiederum mit den zugehörigen Konsequenzen.

      Letztlich handelt es sich hier um eine Grundhaltung zum Zusammenleben. Bis vor einigen Jahren war das Prügeln noch absolut salonfähig. Und es hat ja auch jahrzehnte- vielleicht jahrhundertelang "sehr gut funktioniert": Der Hund hat unterlassen, was man ihm ausgeprügelt hatte. Und dann war plötzlich Freundlichkeit angesagt - weil sie eben, sofern man genauer hinsieht, zahlreiche Vorteile mitbringt. Nicht anders ist dies hinsichtlich Sexualität. Du kannst sie selbst und als Werkzeug missachten und zu den Folgen die Augen fest verschließen. So wie Du auch nicht Abstand von schlechtem Futter nehmen brauchst, sondern die Folgen - permanente Durchfälle - mit Kohletabletten und Lopedium überkleistern könntest. Und niemand wird Dir - wenn es um Sexualität geht - Vorwürfe machen. Die Vorwürfe bekomme eher ich selbst, weil man so etwas "Schmutziges" doch einfach nicht macht :naughty: (und eigentlich auch gar nicht drüber reden sollte, denn wir sind doch allesamt keusche Christen ... :pray: )
      @Age: Ich bin keine keusche Christin :D , da nehme ich mich ganz strikt aus.
      Dennoch kenne ich auch Halter unkastrierter Rüden von denen mir ein so triebiges Verhalten nicht bekannt ist. Sind die dann irgendwie verkehrt???

      Ich habe nicht gesagt, dass ich die von dir proklamierte Einstellung als gänzlichen Blödsinn abtue, dennoch weiß doch ein Hund, dass ich ein Mensch und kein Hund - also auch kein wirklicher Sexualpartner bin.

      Auch will mir nicht rein, warum man einen Hund zwei mal wöchentlich Absamen sollte, wenn die Hündin doch bloß zwei Mal im Jahr läufig ist. Klar, hast Du erklärt warum, vielleicht bin ich einfach zu blöde, aber für mich ergibt das keine konzequente Logik.

      Ich gehe einfach mal davon aus, dass, hätte ich einen unkastrierten Rüden, der das gar nicht erst bei mir versuchen würde??? Jetzt hast Du mich so neugierig gemacht, dass ich mir am liebsten gleich einen solchen anschaffen würde... nicht nur zu Versuchszweciken, oh nein, auch wenn das jetzt so rübergekommen ist.

      Wie wäre es dann, wenn ich Rüde und HÜndin unkastriert beisammen halten würde?? Würden die sich endlos vermehren??? Ich würde sowas gerne mal testen.. aber.. jetzt hab ich mal meine beiden Kastraten die ich über alles liebe und die mir (so leid es mir tut) keinen Psychisch sowie physisch defekten Eindruck machen (mit der Ausnahme, dass sie keine WElpen mehr zeugen/bekommen können)
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thora“ ()

      Ich halte es nach wie vor für sehr überzogen - es sei denn Hunde haben die menschliche Sprache gelernt. Mein Rüde Monty hat schon in der Welpenstunde versucht alles zu besteigen - klar das dies ein NOGO
      war. Ich habe mich nie gewundert weshalb er Kastraten besteigen wollte - hab es so gesehen - er wollte einfach wissen Männlein oder Weiblein oder eben doch Dominanz. Hier kommt nämlich das absolut
      merkwürdige , er hat nie großes Interesse an läufigen Hunden gezeigt.
      Selbst wenn die noch so willig waren ! Also so Schwarz- Weiss ist das Thema nicht. Vielleicht gibt es ja besonders Triebige vielleicht sind die
      anderswertig nicht genügend ausgelasstet ? Die Versuche dies bezüglich
      kann ich mir auch gut erklären - wenn man sie darauf bringt.....!
      P.S meine jetzige Hündin hat auch , wie meine erste Hündin auch ab und zu Anwandlungen - Decke nehmen und ... außerhalb der Läufigkeit. Also - ich kann mir nicht helfen aber viele s.g. Forschungsergebnisse haben sich auch schon häufig als Nonsens heraus-
      gestellt. Z.B der Hund sieht keine Farben
      Ich glaube Monty hat Recht und es gibt eben solche und solche.
      auch denke ich dass ein Rüde, der in der Rangordnung klar unter mir steht und körperlich wie auch vom Köpfchen her gefordert wird, keinen besonderen Trieb dem Menschen gegenüber hat.
      bin als Kind mit einem unkastrierten Rüpel spazieren gegangen der hat nicht ein einziges Mal versucht mich anzurammeln. Auch Hündinnen haben ihn nicht sonderlich dolle interessiert.

      Noch ein Beispiel für Fehlinformationen aus der Wissenschaft: Hunde können nur bewegte Objekte sehen. Stimmt nicht, was mir meine Hunde immer wieder eindruckvoll beweisen. Einmal ging Talba zu einem winzigen Fleck an der Wand ganz zielstrebig hin und drückte ihre Nase drauf, nachdem sie ihn agnesehen hatte ,.- Da der Fleck schon seit Jahrzehtnen an der Wand ist, glaube ich nicht, dass sie ihn gerochen hat.

      Aber das nur nebenbei.

      Mir ist es durchaus bekannt, dass manche Menschen es sogar mit Tieren **** ja??? Es gibt hier auch eine Frau im Ort, die mir immer erzählt hat, wie spitz ihr Hund auf sie wäre. Die Frau war die letzte, hässliche, abstoßende Schrulle.. die musste wohl ihren Hund.. naja, jetzt werd ich vielleicht etwas makaber.. aber die sah wirklich abstoßend aus.
      Las sogar schon von misshandelten Tieren in dieser Richtung... Jetzte bin ich lieber ruhig.

      Es liegt doch auch in der NAtur aller Lebewesen die auf Z_wei- oder Vier-Beinen gehen sich mit Rassespezifischen Wesen zu paaren. Affe und Delphin ergäbe ja keinen Sinn. GEnausowenig wie Mensch und Hund.

      Darum hinkt die Theorie von Age und aus keinem anderen Grunde. Der Mensch ist ein Mensch und der Hund ein Hund. Ein Hund lebt sexualität zum Zweck der Vermehrung. aus keinem anderen Grund, soweit mir bekannt.
      Die Bonobo Affen tun es auch noch aus anderen Gründen, sowie auch die Delphine. Dennoch bleiben alle Tierarten untereinander und ich sehe es nicht ein, als Mensch da hineinzupfuschen. ...
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Original von Thora
      1. Ich glaube Monty hat Recht und es gibt eben solche und solche.
      auch denke ich dass ein Rüde, der in der Rangordnung klar unter mir steht und körperlich wie auch vom Köpfchen her gefordert wird, keinen besonderen Trieb dem Menschen gegenüber hat.


      2.Es liegt doch auch in der NAtur aller Lebewesen die auf Z_wei- oder Vier-Beinen gehen sich mit Rassespezifischen Wesen zu paaren. Affe und Delphin ergäbe ja keinen Sinn. GEnausowenig wie Mensch und Hund.

      Darum hinkt die Theorie von Age und aus keinem anderen Grunde. Der Mensch ist ein Mensch und der Hund ein Hund. Ein Hund lebt sexualität zum Zweck der Vermehrung. aus keinem anderen Grund, soweit mir bekannt.
      Die Bonobo Affen tun es auch noch aus anderen Gründen, sowie auch die Delphine. Dennoch bleiben alle Tierarten untereinander und ich sehe es nicht ein, als Mensch da hineinzupfuschen. ...


      zu 1. : das ist auch meine Meinung, obwohl ich sicher viel weniger Ahnung habe als die meisten anderen hier.

      zu 2 : mag sein, daß ich ages beitrag falsch verstanden habe...jedoch lese ich nicht heraus, daß age meint, wir sollten eine sexuelle beziehung mit unserem hund eingehen.


      LG Sappi

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      Da habe ich mich wohl etwas schwammig ausgedrückt. Ich wollte Age nicht unterstellen, dass er dies riet.
      Ich wollte nur sagen, dass es sich dennoch dabei um eine pseudo-Sexuelle Beziehung im weitesten Sinne handeln würde - und manche Menschen auch zu weit mit solchen Dingen gehen.

      :|

      Bin heute etwas durch den Wind. Sorry, Age, ich habe dich sicher nicht falsch verstanden.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Thora - so sehe ich es ganz genau- manche Therorien gehen zu weit.
      Schon die Ansicht wenn dann die Rüden Ersatzobjekte suchen, es kein Vergleich zum eigentlicher Paarung ist - so weit komme ich noch mit aber
      wenn der Mensch hand anlegt, soll es das Gleiche sein , wie eine Paarung ? Da stimmt einiges nicht ! Komischerweise hatte ich nie irgentwelche Probleme mit meinen unkasstrierten Hunden - wie Age meint es müsse vorkommen !
      Ich habe jetzt nicht alles gelesen, da es mir ehrlichgesgat zu lang war...es ist interessant und age stellt das ganze mal in ein anderes licht, trotzdem kann ich ihm nicht ganz zustimmen.
      es mag ja sein, dass die hunde ein "ersatzobjekt" suchen um sich bzw ihre triebe zu befriedigen...doch das macht doch kein "normaler" hund?!
      Wenn wir das Rudel betrachten, so habe ich noch nie gesehen oder gehört, dass ein rangniedrigeres tier einfach mal so was anderes bestieg, um sich zu befriedigen...

      das nächste, was mich persönlich n bissl stutzig macht: mein welpe ist 14 wochen alt und "besteigt" eine hündin, die knappe 2 jahre alt ist...das geschieht während dem spiel und das heißt also er will seinen trieb befriedigen? Der weiß doch nicht mal wirklich was er da macht...
      Ich denke schon, dass er hier die dominaz austestet...

      Es ist schwer zu sagen, doch trotzdem finde ich, dass es sich nicht gehört am Hund Hand anzulegen! Sowas grenzt meiner Meinung an Fetischismus!
      Tiere sind Tiere und Menschen sind Menschen
      Wie vor mir schon gesagt: Affen paaren sich auch nicht mit Delphinen...das wäre abnormal und dieses Problem müsste behandelt werden. Genauso wie Kisbys problem.

      Wenn der Hund nochmal eine Person anrammelt, musst entweder DU oder DIESE Person, soweit sie den Mut dazu hat, etwas unternehmen.
      Ich finde noch immer das Würgehalsband und das anreißen und ein lautes deutliches NEIN am effektivsten

      Wenn du weißt, du bekommst besuch, sag dies deinen Freunden/innen und leg das Würgehalsband um...wenns dann dazu kommt, einfach anpacken, wenn möglich den hund mal in die Luft heben damit er auch mitkriegt und NEIN schreien...

      Der hund kann meiner meinung nach ruhig n bissel geschockt sein..doch sowas zeigt wirkung.

      Denke daran: Dein Wort ist Gesetz. Egal wann! Egal wo! Egal ob ein Fleischstück vorm Hund liegt! Egal ob eine läufige Hünden den A**** rüberhält. Wenn du nein sagst, dann ist nein! nud wenn er nicht hören will, dann wird er es über die kette fühlen!
      lg Kev

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      Original von Kev
      Wenn du nein sagst, dann ist nein! nud wenn er nicht hören will, dann wird er es über die kette fühlen!


      :eek: ...ich bin entsetzt! um nicht ausfällig zu werden, belasse ich es dabei

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      Oh weh, oh weh!!! Ich könnte jetzt sagen Typisch Ka-Hu-Ha (oder Halter, bedrohlich wirkender Rassen - manchmal auch an Schäferhundhaltern zu beobachten... :confused: )... leider. Hätte ja aufgrund KEvs erster BEiträge eher nicht gedacht, dass er so altmodisch tickt.. aber das jetzt! Beim Einäugigen... Da kann Kisby ihn gleich weiter mit der Zeitung dreschen.. Auch finde ich dieses "Problem nur unterdrücken" auch nicht immer die goldene Lösung.
      So gesehen hat Age eine MEthode gefunden, die gewaltlos hilft - auch wenn es nicht jedermanns Sache ist, so glaube ich nicht, dass es für den Hund schlimm ist sondern eher für den MEnschen mit seinen manigfachen Moralvorstellungen und seinen vorstellungen von Gut/Böse; Schwarz und Weiß.
      Von Ja und NEin und überhaupt, ich denke, ihr wisst, was ich meine.

      Ein Würger wäre für michl , wie auch die Zeitung oder sonstiges was in diese Richtung tendiert nie eine Erziehungsmethode.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

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      Original von Thora
      So gesehen hat Age eine MEthode gefunden, die gewaltlos hilft - auch wenn es nicht jedermanns Sache ist, so glaube ich nicht, dass es für den Hund schlimm ist sondern eher für den MEnschen mit seinen manigfachen Moralvorstellungen und seinen vorstellungen von Gut/Böse; Schwarz und Weiß.Von Ja und NEin und überhaupt , ich denke, ihr wisst, was ich meine.

      Ein Würger wäre für michl , wie auch die Zeitung oder sonstiges was in diese Richtung tendiert nie eine Erziehungsmethode.


      schön formuliert Thora :zustimm: :clap: :clap: :zustimm:

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)

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