Neuerdings schleicht sich bei ihm so ein Verhalten ein, dass ich stümperhaftes Frauchen nicht so recht deuten kann.
Er wehrt, wenn ein fremder Hund kommt, meist sofort nach kurzem beriechen mit leicht gekrausten Leftzen, steifen Ohren und hoch erhobener Rute ab.
Spielt meine Große dann mit dem Hund, richtet er sich provisorisch eine Kuhle im Gras und verteidigt diesen Platz auf einen Umkreis von ca. 3 oder mehr Metern. mIt Erfolg! Auch kommt es immer häufiger vor, dass er dazwischen geht, wenn Talba spielt und diese Hunde ihm generell zu nahe kommen.
Dann mutiert der ehemals schüchterne Zwerg zum Spielverderber. Eifersucht? Oder einfach nur "Großkotzigkeit" - denn er scheint mir sehr darauf bedacht, dass Hunde seine Individualdistanz unter keinen Umständen übertreten, nach dem sie sich mal beschnuppert haben.
Jetzt war es vo rkurzem so, dass er einen daherpreschenden Hund verjagte, und das Frauchen des Hundes zu mir sagte, sie bekäme ANgst vor der Thorin, wenn der so knurre.
Ich würde dieses Verhalten jetzt weder bestrafen noch erzieherisch abgewöhnen, da er ja nicht beißt, sondern nur warnt und eigentlich alle Hunde dies respektieren.
Früher hat er sich immer duckmäuserisch hingelegt oder hingesetzt, hat "alles mit sich machen lassen" - und jetzt das?! Hat er mehr Selbstbewusstesein bekommen?
Eure Meinung dazu würde mich dennoch interessieren.
WArum tut er das so exzessiv?
Würdet ihr es aberziehen oder lassen?
Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
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