Trennung v. meinen Katzen - was ist zu beachten?

      Trennung v. meinen Katzen - was ist zu beachten?

      hallo liebe katzenfreunde!

      so, wie es aussieht, werde ich mich jetzt nach neun jahren aus verschiedenen gründen von meinen beiden katzen trennen (müssen).

      ich möchte hier jetzt nicht diskutieren müssen, wieso und weshalb und wie gemein das vielleicht ist, sondern hoffe auf eure hilfe und ratschläge dazu.

      ich möchte versuchen, ein nettes pärchen oder eine kleine familie in meiner nähe zu finden, die bereit sind, beide katzen zu nehmen. vielleicht wären die dann auch einverstanden, dass ich meine katzis dann später mal besuchen kann... wo finde ich am besten solche menschen - anzeige in der zeitung/internet?!?
      sie sind bisher reine wohnungskatzen (alle versuche zu beginn, sie frei laufen zu lassen scheiterten an ihrem "wieder nach hause kommen". z.b.: den kater musste ich einmal aus dem tierheim wiederholen, die katze war in einen keller geklettert und kam nicht mehr raus...).

      ich habe mal was von einer schutzgebühr oder so gehört, die man nehmen sollte. stimmt das? wenn ja, warum? in welcher höhe? gibt es sowas wie eine schriftliche vorlage, die man bei einer katzenübergabe ausfüllen sollte, um sich und den neuen besitzer abzusichern?

      was gibt es sonst noch zu beachten?

      ich bin gespannt auf eure antworten und hoffe auf gute und hilfreiche antworten.

      lieben dank und gruß, mimica

      mimica@email.de
      hi!

      das tut mir leid, dass du deine zwei abgeben musst. ist bestimmt nicht einfach für dich nach neun jahren!

      Also eine Schutzgebühr würde ich an deiner Stelle schon nehmen. Wenn du sie "verschenken" würdest, ist die Gefahr, dass die Leute die Katze irgendwie gewinnbringend weiterverkaufen oder sonst was mit denen anstellen (man weis ja nie)
      Wenn du diese Schutzgebühr erhebst und auch mit denen vereinbaren kannst, dass du die ab und an sehen kannst, dann werden das auch ernst gemeinte Anfragen sein.
      Wie hoch das allerdings sein muss oder sein kann, kann ich dir leider nicht sagen. Ich weis nicht ob es da eine Regel für gibt. Evtl. mal im Tierheim nachfragen? Ich weis nur dass da die Kosten für Kastration, Impfungen usw. enthalten sind.

      So eine schriftliche Vorlage gibt es meines wissens nicht, wenn du aber sicher gehen willst, dann würde ich dir raten, so einen kleinen Schutzvertrag selbst zu basteln. (mit Angaben über das Tier(wie Name, Impfungen, Kastriert ja/nein, usw), wer der neue Halter ist mit adresse usw.)
      So bist du auf jeden Fall auf der richtigen Seite.

      Hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen.

      Alles Gute!
      Liebe Grüße
      Zwergi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Zwerghamster“ ()

      Hallo mimica!

      Was nichts kostet, ist nichts wert!

      Das ist so ein Spruch, den man bei Tiervermittlung öfter hört. Im Grunde auch richtig, aber da es Katzen wie Sand am Meer gibt, würde ich mich persönlich wohl dagegen sträuben solch eine Leistung (Rassetiere ausgenommen) zu erbringen. Zudem die Katzen ja auch bereits älter sind und aufgrund dessen dann doch der ein oder andere Tierarztbesuch in nächster Zeit anfallen könnte.

      Einen hohen Betrag wirst du sicher nicht fordern können und ein kleiner birgt dieselben Gefahren als wenn du gar nichts nehmen würdest.

      Du mußt dir die Leute einfach gut angucken und horchen, was sie wie sagen. Schau dir an, wie sie sich deinen Katzen nähern und sie behandeln. In ein älteres Tier muß man sich da ja auch irgendwie gleich vergucken. Dann merkt man meist schon, ob sie überhaupt in Frage kämen. Wichtig sollte auch sein, dass die Katzen bei den "Neuen" erziehungstechnisch nicht völlig umgekrempelt werden, sondern diesbezüglich in etwa auch deine Vorstellungen haben. Ruhig auch darauf achten, dass das bisherige Drumherum in etwa gleich bleibt, wie z. B. Kinder gewöhnt oder doch besser Alleinerstehender, Berufstätigkeit oder immer Daheim usw.

      Grundsätzlich ein schwieriges Unterfangen, weil man nie die hundertprozentige Sicherheit erlangen kann, dass man die Tiere in wirklich gute Hände abgibt. Ich drücke euch die Daumen und wünsche viel Glück.

      Zwerghamster stimme ich da nicht so wirklich zu, denn ältere, normale Hauskatzen kann man bestimmt nicht "gewinnbringend weiterverkaufen". Außer sie spricht jetzt damit Tierversuchsanstalten an. Um solche Leute von vornherein auszuschließen, müßte die Schutzgebühr schon wieder so hoch sein, dass es für sie gar nicht erst lohnenswert ist. Aber damit schreckt man auch im Vorfeld wieder die wirklich Interessierten ab.

      LG Lillytiger
      Es findest gewiss jeman nettes, der sich Deiner Katzen annehmen wird. Du kannst kostenlos im Internet inserieren oder in der Lokalzeitung, da ists auch häufig umsonst.

      Wenn Du ein Inserat schreibst, musst Du ne Schutzgebühr eintragen.
      Du darfst die Tiere offiziell nicht verschenken, weil eben die Gefahr groß ist, dass Unfug getrieben wird.
      Wenn Du ein Inserat aufgibst, in dem steht, dass Du nichts für die Katzen verlangst, dann wird sich die entsprechende Zeitung oder was auch immer bei dir melden. In vielen Fällen musst Du die Anzeige dann entfernen.

      Was Du dann machst, wenn Du die richtigen Leute gefunden hast, ist natürlich Deine Sache, aber ich finde eine Schutzgebühr gut und richtig. Das hat ja nichts mit "verkaufen" zu tun.

      Ich hoffe, Du findest die richtigen Leute, für Deine Katzen! Ich wünsch Euch alles Gute!

      Edit: Einen Vertrag würde ich im Übrigen auch aufsetzen. Stell dir vor, die Leute kommen mit den Katzen nicht klar und geben sie ins TH. Das ist ja nicht Sinn der Sache. Du könntest z.B. verlangen, dass Du in sochen Fällen in Kenntnis gesetzt wirst u.s.w. - vorausgesetzt, Du möchtest das.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Vibi“ ()

      Hallo mimica,

      tut mir auch leid, dass Du deine beiden hergeben mußt. Wirst schon Deine Gründe dafür haben!

      Ich glaube, von einer Schutzgebühr würde ich absehen. Immerhin sínd Deine Katzen ja auch nicht mehr die Jüngsten und Katzen gibt es leider wie Sand am Meer.
      Ich hab mich damals nämlich auch tierisch darüber geärgert, als mir die nette Dame von Tierschutz mit dem Satz kam, dass es geschenkten Katzen meistens schlechter geht und dass man den Wert der Katze höher ansieht, wenn mal Geld dafür bezahlt ha.

      Ich hab für meine Katzen nichts bezahlt... soll aber mal einer versuchen, denen auch nur ein Haar zu krümmen. Dann kriegt derjenige aber RICHTIGE PROBLEME!

      Also, was ich eigentlich sagen wollte ist, dass Du einfach auf Dein Bauchgefühl hören solltest. Ich glaube schon, dass man merkt, ob es jemand ehrlich meint mit den beiden oder nicht.

      Drücke Dir jedenfalls ganz feste die Daumen, dass Du ein schönes, neues Heim für die beiden findest!
      Liebe Grüße Diana (mit Elvis im Herzen :cry:)+01.01.2007
      meine kleine Lucy
      Hallo mimica,
      bei "Abzugeben" hat Maikatze auch noch einen Link für einen Tierschutzvertrag reingestellt, den du runterladen und ausdrucken kannst.
      Die Schutzgebühr kannst du ja ganz einfach an eine Tierschutzorganisation weiterleiten und den Leuten sagen, dass es kein "Kaufpreis" ist.
      Ich wünsche dir viel Glück, dass sich bald liebe Menschen finden, die deine Lieblinge aufnehmen möchten.

      @Lillytiger
      dafür ist der Schutzvertrag da und wenn jemand keine Pfifferling dafür bezahlen will, dann gebe ich sie auch nicht her. Wer weiß, was diesen Leuten sonst noch zu teuer ist!

      Liebe Grüße
      Minnie

      Liebe Grüße von Christine mit Minnie und Miro von der Katzenhilfe in und um Würzburg
      Hallo!!
      Ich geb auch mal meinen Senf ab!! :wink:
      @Di_Ana
      Ich muss auch sagen, das der satz blödsin ist, ich hab auch nix für meine Mäuse bezahlt!!! Hab ihnen aber eine Korb mit zeug für die Mama der kleinen gemacht, so als kleines Danke schön!! Ich möchte mal bezweifeln, das man sagen kann wen man für ne Katze bezahlt, gehts ihr besser als bei jemaden der sie geschenkt bekommt, ich seh das wie du, wer meinen Katzen ein haar krümmt, der hat das dass erste und letzte mal gemacht!!! Wir haben auch nicht unmassen an geld, aber wer hat das schon!!!!

      Ich bin auch der meinung, hör auf dein Bauchgefühl und dann würd das schon, ich würde evt auch fragen, wie sie sich das leben mit ner Katze vorstellen, wie das Leben so läuft (zb. jedes WE und jeden Aben weg), denn ich denke mal, da werden wir uns einig sein, für ein Tier braucht man Zeit und wenn man die nicht hat soll man keins haben, an solchen Leute würde ICH meine Lieblinge nicht abgeben!!
      Ich wünsch dir alles gute beim vermitteln deiner Mäuse und wünsch dir nen guten riecher bei der auswahl der neuen Besitzer!!

      PS: du kannst ja auch fragen ob du mal bilder oder so per mail zu geschickt bekommst, daran wirst du auch erkennen mit wem du es zutun hast!!

      LG
      ROBY u die Wollknäule!!
      Roby mit ihren Babys Kami & Tali
      Original von *Minniemaus*

      @Lillytiger
      dafür ist der Schutzvertrag da und wenn jemand keine Pfifferling dafür bezahlen will, dann gebe ich sie auch nicht her.


      Hallo Minniemaus,

      ich habe mir den Vertrag gerade mal durchgelesen. Abgesehen von dem ein oder anderen Paragraphen sind dort sowieso nur die gesetzlichen Vorgaben aufgeführt, die durch das Tierschutzgesetz automatisch geregelt sind. Diesbezüglich bedarf es formell wahrlich keiner Hinweise.

      Glaubst du ernsthaft, dass man damit die "Bösen", die sich schon nicht an Gesetze halten abschrecken und die "Guten" extra auf tägliches Futter und Wasser pp. hinweisen muß?

      Würde mir jemand bei einem neunjährigen Tier einen solchen Vertrag unter die Nase halten, würde ich kopfschüttelnd abwinken. Für Tierheime vermtl. unerlässlich, um sich als Institution abzusichern. Für Privatleute aber fast eine Frechheit.

      "... dem Übergeber zu ermöglichen, das Tier jederzeit (auch unangemeldet) zu kontrollieren und sich am Ort der Haltung
      vom Zustand des Tieres und der Einhaltung der Vertragsbestandteile zu überzeugen."

      Was, wenn mimica der Meinung ist, dass "der liebevolle Familienanschluß" nicht ausreichend gewährleistet wird? Soll sie dann die Herausgabe der Katzen einklagen?

      "... Der Übernehmer ist Halter des Tieres im Sinne von § 833 BGB."

      Dies mag das einzige von Wichtigkeit sein. Die Abgabe mit gleichzeitigem Eigentumsverzicht, damit keine eventuellen Regressforderungen später entstehen können.

      Original von *Minniemaus*
      Wer weiß, was diesen Leuten sonst noch zu teuer ist!


      Sollte man den möglichen Kandidaten nicht lieber ins Herz anstatt ins Portemonnaie schauen?

      Ich verlasse mich da doch tausendmal lieber auf mein Bauchgefühl als auf den Abschluß eines solchen Vertrages, der noch lange kein Garant dafür ist, dass es meinen Tieren auch in Zukunft gut ergeht.

      LG Lillytiger

      P.S. Ich erinnere mich noch gut, als ein Freund seine Welpen nur gegen Schutzgebühr abgegen wollte. Da kam einer und zog gleich das Geld aus der Tasche. Hat sich noch nicht mal die Hunde näher angeschaut und für einen speziellen entschieden. Dem war das Tier selbst ganz egal, der wollte nur seine Freundin beeindrucken, dass er mit Geld alles kaufen kann, was er wolle. Einen Hund hat er natürlich nicht bekommen, selbst als er mit Verdopplungen des Betrages zu verhandeln anfing.
      Hi!

      Also so einen Vertrag wie oben beschrieben finde ich auch übertrieben. In meinem Beitrag meinte ich, sie könnte sich ja einen eigenen Vertrag machen. Einfach wo dann drauf steht, an wen die Tiere gehen, noch Angaben zu dem Tier und dass, falls die Tiere aus irgendwelchen Gründen nicht gehalten werden können, sie benachrichtigt wird oder so ähnlich. Also nix mit Paragraphen unbedingt. Einfach nur nen Wisch zur Absicherung, also das würde ich schon machen.
      Liebe Grüße
      Zwergi
      Original von Lillytiger


      Sollte man den möglichen Kandidaten nicht lieber ins Herz anstatt ins Portemonnaie schauen?

      Ich verlasse mich da doch tausendmal lieber auf mein Bauchgefühl als auf den Abschluß eines solchen Vertrages, der noch lange kein Garant dafür ist, dass es meinen Tieren auch in Zukunft gut ergeht.

      LG Lillytiger


      :clap: :clap: :clap: :clap:
      Schön geschrieben!!!
      Ich seh das genauso wie du!!!
      Roby mit ihren Babys Kami & Tali
      @Lilllytiger
      den Leuten schaust du nur bis vor die Stirn. Ob sie den jetzt macht oder nicht, ist ihre Sache. Sie wollte einen sehen, wir haben ihr die Möglichkeit gegeben. Bei der Abgabe von Kitten finde ich so einen Vertrag sehr wichtig, eben damit die Tiere auch wirklich kastriert werden. Kann aber auch nur jemand nachvollziehen, der sich für den Tierschutz engagiert. Und dementsprechend Einblick hat. Ich denke, sie ist erwachsen genug, für sich den goldenen Mittelweg zu finden, den Vorschlag von Zwerghamster finde ich auch gut. Das beste ist Bauchgefühl mit Absicherung, praktiziert der Tierschutz genauso so. Und es werden auch Leute abgelehnt, auch wenn sie bereit sind zu zahlen und 100% sicher ist sowieso nur der Tod. Wenn du so etwas nicht unterschreiben willst, es zwingt dich keiner.
      Ansonsten verzichte ich auf die Ehre, mit dir diskutieren zu dürfen , bist mir hoffentlich nicht böse deswegen :wink:

      @Diana
      etwas unglücklich ausgedrückt von der Dame und sie hat unrecht. Auch Rassekatzen werden ausgesetzt, wenn kein ordentlicher Vertrag geschlossen und das Tier nicht gechippt und kastriert und vor allem nur aus Geldgier jedem abgegeben wird (vom "Züchter"). Der Schutzvertrag ist dafür da, den Leuten eine Konsequenz unverantwortlichem Verhaltens aufzuzeigen und im Ernstfall einzugreifen. Es ist halt dann so - wie auch sonst im Leben - wenn sich einer nicht dran halten kann, muss der Rest, der es sowieso richtig machen würde, eben auch "kontrolliert" werden. Mehr nicht und es ist auch keine Panikmache.

      Liebe Grüße
      Minnie

      Liebe Grüße von Christine mit Minnie und Miro von der Katzenhilfe in und um Würzburg
      Original von *Minniemaus*
      Ansonsten verzichte ich auf die Ehre, mit dir diskutieren zu dürfen , bist mir hoffentlich nicht böse deswegen :wink:

      Kein Problem, ich diskutiere sowieso nicht gern mit Leuten, die einen hinterrücks in anderen Threads "Krawallschachtel" betiteln, nur weil man nicht einer Meinung ist. Warum also sollte ich böse wegen deiner eigenen Diskussionsunfähigkeit sein?

      Ich antworte dir aber trotzdem noch: :D

      Um was geht es dir denn jetzt eigentlich im Fall von mimica? Um einen Vertrag, der alles mögliche absichern soll oder um eine Schutzgebühr? Oder um beides gekoppelt? In Bezug auf Kitten oder auf ihre erwachsenen Katzen?

      Das, was Zwerghamster vorgeschlagen hat, würde man sowieso in ähnlicher Form machen, um u. a. die Eigentumsrechte abzuklären bzw. gegenseitig abzusichern. Zudem würde man wohl kaum jemandem ein Tier in die Hand drücken, von dem man weder Namen noch Anschrift hat.

      Ich weiß ja nicht, inwieweit du dich im Tierschutz genau engagierst, aber dein Link führt zu einem Verein. Dass sich eine solche Institution bei Katzenvermittlung schon allein aus rechtlichen Gründen anders absichern muß als ein Privatmann, hatte ich bereits erwähnt. Das Füttern und Einfangen von herrenlosen Katzen und deren Kastration ist kostenintensiv, von daher sind Vereine und Tierheime auf Spenden, Mitgliedsbeiträge und natürlich auch auf Schutzgebühren angewiesen.

      Die meisten Leute, die ihre Liebe zu Katzen entdecken, wünschen sich in der Regel ein Kitten. Wie du selbst schon sagst, ist dann ein solcher Vertrag angebracht, um Verhaltensregeln mit auf den Weg zu geben und auch evtl. zu kontrollieren, was aber eher auf Züchter und Tierheime zutrifft. Wir sprechen hier aber über eine Privatvermittlung von zwei 9jährigen, bereits kastrierten Katzen.

      Mimica fragt an, wie und über welches Medium sie Menschen findet, die sich ihrer Katzen annehmen. Sie hat gewisse Vorstellungen und stellt auch ein paar sehr natürliche Ansprüche, z. b. dass sie gern die Katzen später sehen würde. Was nützt ihr aber dabei ein unterschriebener Vertrag, wenn sie nicht gleich im Gespräch schon das Gefühl hat, dass den Leuten das auch grundsätzlich recht ist.

      Es muß halt einfach passen und sollte nicht von einer Vertragsunterschrift oder Schutzgebühr abhängig gemacht werden. Das erschwert in ihrem Fall die Sache doch viel zu sehr. Ist eh nicht leicht, zwei ältere Katzen zusammen vermittelt zu bekommen. Ein Vertrag/Schutzgebühr sehe ich persönlich in ihrem ganz konkreten Fall nicht als geeignet, um grundsätzlich "Gut" und "Böse" unterscheiden zu können. Eine Unterschrift ist schnell geleistet, ohne dass man sicher sein kann, ob das Gegenüber den Inhalt auch wirklich verinnerlicht hat.

      Viele Menschen sträuben sich davor, derartige Verträge zu unterschreiben. Sie wollen doch nur zwei Katzen ein Zuhause geben und nicht derartig mit Paragraphen drangsaliert werden, in denen ihnen mehr Pflichten als Rechte zugestanden werden. Da muß man als Unterzeichner auch eine ganze Menge Vertrauen aufbringen. Wer weiß, was dem Ex-Halter so alles in den Sinn kommen könnte bei seinen Kontrollen. Womöglich sitzt der/die dann stundenlang in meinem Wohnzimmer, um mit seinen Ex-Katzen rumzuknuddeln oder mischt sich wie eine Schwiegermutter in die Erziehungsmethoden ein, dabei ständig auf den Vertrag pochend.

      Warum sollte man sich überhaupt noch ausgerechnet für die "älteren" von mimica entscheiden, wenn sie - nach deinem Dafürhalten - auf Vertrag und Schutzgebühr besteht (bestehen soll), obwohl es an fast jeder Ecke "jüngere" zu bekommen gibt ... ohne derartige Knebelungen?

      LG Lillytiger