Blutungen nach OP

      Blutungen nach OP

      Hallo zusammen,

      die Geschichte unserer kleinen Griechin kennen ja vieleicht einige.

      Sie wurde am Monatg kastriert und dabei wurde festgestellt das sie zwar schwanger war, aber das sich keine Jungen entwickelt haben. Möglicherweise ein Abbruch. Daher wurde die Gebärmutter mitentfernt. Vor der OP sind uns ab und zu leichte Schmierblutungen aufgefallen.

      Die OP ist soweit gut verlaufen und Wunde verheilt prima. Nach alldem Stress schien es nun Bergauf zu gehen.
      Leider haben wir dann vor 2 Tagen beobachtet das sie aus ihrer Vagina Blut verloren hat. 3 Tropfen frisches Blut. Kurz zuvor ist auf den Katzenbaum gehüpft... anscheinend hat es direkt danach angefangen kurz zu bluten.

      Wir haben den TA angerufen und der meinte das könne eigentlich nicht von der OP kommen und wir sollten uns erstmal keine Sorgen machen und das weiter beobachten.
      Nun gut, Gestern am Donnerstag wurde eine Art Stützverband für die Naht entfernt und alles sieht super aus. Bis dahin hat es auch nicht mehr geblutet.

      Gestern Abend ist die kleine wieder ein wenig rumgelaufen und nachdem sie Treppe hochgehuscht ist und auf Bett gesprungen ist fing es wieder an zu bluten. Wieder 2-3 dicke Tropfen. Wie gesagt NICHT aus der genähten OP-Wunde, sonder aus der Vagina.
      Seit der OP am Monat ist die kleine auch Megaanhänglich und mauzt und ständig an, kommt zu uns und will kuscheln / schmusen. Fressen tut sie jeden Tag besser. Auch habe ich beobachtet das sie sich andauernd streckt. Die kleine liegt ja sehr viel und schläft, wahrscheinlich kommt das daher...

      Kurzum: Sobald sich kleine ein wenig zu sehr streckt (Treppe/Katzenbaum) kann es sein das sie irgendwo innerlich blutet.
      Kann uns irgendjemand was dazu sagen? Ich werde gleich nochmal den TA anrufen, aber was soll der machen ? Die Naht wieder aufmachen und reingucken? :eek:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Batcher“ ()

      Dies war bei meiner Apaly - allerdings Puli und keine Katze*G* - auch, erschrak sehr, da ich mit Hündinnenkastrationen noch keine Erfahrung hatte.

      Arzt schmunzelte nur und klärte mich auf, daß dies von einer kleinen Wunde käme, die beim Abtrennen der Gebärmutter, entstehe.

      Das Strecken deiner Kätzin könnte auch bedeuten, daß sie Schmerzen hat........

      Ich würde in diesem Fall doch nochmals zum TA gehen, sicher ist sicher.
      Gute Besserung.
      :zustimm: I love Pulis :zustimm:
      Das müßte doch Anatomisch fast das selbe sein, oder?
      Hab gerade nochmal den TA angerufen und er meint das könne nichts mit der OP zu tun haben.

      Wir sollen wenn möglich ne Urinprobe bringen damit er das nochmal untersuchen kann......

      Seit der OP ist Katze auch super anhängig, mauzt einen ständig an und sucht Nähe. Könnte das auch ein Zeichen dafür sein das sie Schmerzen hat ? Wie würde sich das bei einer Katze äußern?

      Bilde mir halt ein das sie sich andauernd streckt und reckt und manchmal auch irgendwie breitbeinig sitzt oder liegt. Kann alles noch von der OP sein, aber das bluten macht mich doch schon sehr unruhig.
      Man sieht ner Katze ja nicht unbedingt an das sie Schmerzen hat ... :confused:
      Hallo Batcher,

      tut mir leid, aber ich habe überhaupt keine Ahnung, was da los ist mit eurer Süßen :think: :sad:

      Meine Tammy hatte ihre Kastration seinerzeit komplikationslos überstanden; war allerdings aber auch nicht schwanger.

      Sie war hinterher genauso anhänglich wie vorher - nicht mehr, nicht weniger.

      Deshalb weiß ich nicht, inwiefern Du Dich auf die Aussage eures TA verlassen kannst, dass es keine Nachwirkungen der OP sind.

      Ich hoffe, mit der Kleinen kommt alles wieder in Ordnung! Gute Besserung für sie :hug:

      LG
      Britta

      (Was ist denn eigentlich mit der Diabetes-Sache?)
      Tammy +26.12.06 "...es ist vorbei - die Liebe bleibt..."
      Original von Celebritti(Was ist denn eigentlich mit der Diabetes-Sache?)


      Das halten wir mittlerweile für unwahrscheinlich. Der TA hatte verstanden das sie sehr viel Wasser trinkt, aber ich hatte ihm gesagt das sie "garkein" Wasser trinkt. Die erhöhten Werte kommen wohl eher durch Stress.

      Das wird aber später noch richtig untersucht. Zur Zeit hat sie keine Symtome die auf Diabetes deuten würden.
      Nun hat sie sich die OP Wunde auch noch aufgebissen und leckt die Naht ständig wieder auf.
      Ergebnis: Rennt nun mit ner schicken Halskrause rum. Der bleibt wirklich nichts erspart! :confused:

      Gestern Abend wieder 2 mal geblutet... direkt nachd em spielen.
      TA meint das wäre nicht so schlimm obwohl er nicht genau weiß woher das kommen könnte. Vor der OP ist ja bereits Schmierblutung aufgetreten... naja abwarten und Daumen drücken.

      Wir melden uns wieder wenn sich was tut ;)
      Was haltet Ihr von der Idee eine Tierklinik aufzusuchen? Ich stehe Tierärzten, die keine Ahnung haben von irgendwas, sehr kritisch gegenüber. Meiner Erfahrung nach hat deshalb mindestens eine Katze ihr Leben lassen müssen, die das vielleicht hätte schaffen können. Ausserdem denke ich dass es in komplizierteren Fällen immer besser ist eine zweite Meinung zu haben. Ich weiß ja nun leider nicht wo Ihr wohnt, dennoch gibt es in ganz Deutschland viele Tierkliniken denen ich wesentlich mehr zutraue als den ganzen Wald- und Wiesentierärzten, wie ich immer zu sagen pflege. Ich würde nicht einfach abwarten. Ich meine, der Zustand Eurer Miez bessert sich ja nun wahrlich nicht, es kommt immer was dazu. Und wenn es erstmal nur ein Anruf in einer Tierklinik ist, ihr schildert was passiert ist, was Euer TA dazu sagt und wie es mit der Kleinen aussieht. Aber keinesfalls würde ich einfach mal abwarten, wie bereits gesagt.

      Lg, Nicky


      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      Die Nummer der Tierklinik haben wir bereits hier liegen.

      Am Sonntag Abend haben wir auch bemerkt das ein kleines Stück der Naht angefangen hat zu eitern, bzw die Wunde näßt an der Stelle wo sie sich die Naht aufgebissen hat. Da kommt wenig Luft drann weil sich diese Stelle immer zusammenrollt (Hautfalte).

      Sie bekommt ja bereits Antibiotikum und wir versuchen die Wunde ab und zu antrocknen zu lassen.
      Seit Gestern habe ich angefangen Wund und Heilsalbe aufzutragen. Das Zeug wirkt wahre Wunder. Die Wunde/Naht schließt sich nun immer weiter und es näßt auch nicht mehr so stark.

      Wenn es heute Mittag wieder besser geworden ist machen wir so weiter. Wenn es aber nicht sichtbar besser wird, gehen wir heute noch zum TA.

      Die Halskrause muß bald ab, denn die kleine leidet im ganzen und soll so schnell wie möglich wieder frei rumlauen können.