Athrose
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Huhu InaAmy,
also Arthrose ist eine Abnutzung des Knorpelgewebes in einem Gelenk und daher nicht heilbar, da die Abnutzung nicht mehr rückgängig zu machen ist.
Man kann aber eine Menge tun, um den Prozess aufzuhalten und dem Pferd Schmerzen zu ersparen...
So kann man über die Fütterung z.B. die Gelenkschmiere anregen...
- mit verschiedenen Algen - Produkten
- Muschelextrakten
- Kieselerde
- Teufelskralle
Massagen fördern die Durchblutung...
Ausserdem kann man homöopathisch behandeln, Magnetfeld anwenden und mit Hydrotherapie und Kräutern sehr viel machen...
LG, SanniDie Natur findet einen Weg...und die Heilkunst folgt ihm... -
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@Sanni75:
Kann man diese massagen auch selber erlernen und selber machen??
Kann es sein das durch zuviel oder zuwenig bewegung die Athrose schlimmer wir oder besser! Ich reite ihn mind. 10 min ein! die besitzerin die ihn vor mir hatte hat gesagt das ich das wegen der Athrose machen soll ist das zu wenig oder gut so??
lg inaLiebe Grüße von Ina und ihrem hyperaktivem Hund
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Huhu,
also generell soll man Arthrose - Pferde viel bewegen, bzw. ihnen die Möglichkeit geben, sich selbst frei zu bewegen. So wäre ein Offenstall eine gute Alternative.
Die Dauer des Abreitens finde ich ein wenig kurz, da ich generell 15 - 20 min. Schritt reite, bevor ich anfange. Finde das bei Arthrose noch wichtiger, damit der Körper genug Gelenkflüssigkeit produzieren kann, um die betroffenen Gelenke besser zu schmieren und eine weitere Abnutzung einzudämmen.
Je nach Grad der Abnutzung treten Lahmheiten auf, bei denen man viel mit dem Pferd spazierengehen ( nicht reiten ) sollte, um quasi "den Motor" in Gang zu halten...
Massagen kann man lernen, es gibt dazu auch Literatur, die sehr verständlich erklärt, warum, wieso, weshalb und wie man sein Pferd massieren kann.
So z.B. : Pferdemassage von Jean - Pierre Hourdebaigt ( BVL Verlag ).
LG, SanniDie Natur findet einen Weg...und die Heilkunst folgt ihm... -
ok danke dann reite ich jetzt mind. doppelt so lange ein!
vlt kauf ich mir mal das buch! danke für den tipp
bei gino ist es noch nicht ganz so schlimm glaub ich! er läuft noch relativ gerne! Bevor ich ihn hatte, war ich die reitbeteildigung von ihm! und da wurde er dann nur von mir 2mal die woche geritten! und die besitzterin hat sich gar nicht um ihn gekümmert ( was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann) aber jetzt wird er eigendlich jedentg von mir bewegt. nur manchmal schaff ich es nicht zu reiten von der zeit her....
nutzt sich der knochen denn nict bei viel bewegung noch mehr ab???
lg inaLiebe Grüße von Ina und ihrem hyperaktivem Hund
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Huhu,
nicht der Knochen, sondern der Knorpel nutzt sich ab. Das kann mehrere Ursachen haben, meistens jedoch liegt es daran, dass die Pferde falsch bewegt werden und die Gelenke dadurch vermehrt belastet werden. Auch falsche Fütterung über sehr lange Zeit, kann Arthrose begünstigen.
Eine Röntgenaufnahme könnte abklären, wie weit die Arthrose fortgeschritten ist und wie Du am besten darauf reagieren kannst.
Wenn Du noch lange Freude an Deinem Hü haben willst, solltest Du jetzt nicht am falschen Ende sparen und es behandeln lassen, solange es noch nicht so schlimm ist.
Auch würde ich Dir empfehlen, die Zusammensetzung des Futters nach eingehender Diagnose zu überprüfen, um zu gucken, ob evtl. Mineralstoff - Defizite zu finden sind. Falls Du Dir nicht sicher bist, kannst ich Dir per PN eine Service - Nr. geben, die Dir dann helfen, die Fütterung optimal einzustellen.
Übrigends kommt Arthrose immer häufiger bei Überzüchtungen vor ( Rassen mit hohem Inzest - Anteil ), zu denen neben Friesen und Knappstruppern auch Quarter Horses gehören....
Man nimmt daher an, dass evtl. auch die Gene eine Rolle spielen. Das ist allerdings noch nicht wissenschaftlich belegt.
LG, SanniDie Natur findet einen Weg...und die Heilkunst folgt ihm... -
Ich kann Sanni nur Recht geben, besonders was Offenstallhaltung und Spaziergänge angeht, sowie die Behandlung mit Homöopathie und Futtermittelergänzungen.
Bewegung fördert die Bildung der Gelenkflüssigkeit, die das Gelenk sozusagen schmiert und deshalb schmerzmindernd ist.
Bewegung ohne große Belastung ist am Besten, deshalb wirkt Weidegang und Spazierengehen auch so gut. Menschen empfiehlt man sich erhöht hinzusetzen und die Beine Baumeln zu lassen, das kann so ein Pferd natürlich nicht, sähe auch irgendwie verkehrt aus :lol:, außerdem empfiehlt man Menschen zu schwimmen oder Rad zu fahren.
Es gilt also Bewegungsmethoden zu finden, die entlastend wirken.
Überforderung schadet nämlich durchaus.
Farin und ich sind um die Athrose drum rum gekommen, sie hatte selbst mit 32 Jahren noch keine. Könnte sein, daß die lebenslange Offenstallhaltung und unsere Wanderungen, bei denen ich oft auch selbst gegangen bin dazu beigetragen haben.
Übrigens bin ich mir nicht ganz sicher, ob der Knorpel nicht auch etwas regeneriert werden kann, wenn immer genug Gelenkflüssigkeit da ist, aus der er neu gebildet wird. Dieser Prozess findet nämlich immer statt.
Und ich selbst habe früher extrem viel Tanz gemacht (glaubt mir Dickenheute kein Mensch mehr, wenn er mich sieht) und auch Step - Tanz das geht ganz fürchterlich auf die Kniee. Mit 23 Jahren wurde mir dann Abnutzung an den Kniegelenken attestiert. Ich sollte vor allem nicht mehr so viel zu Fuß gehen. Ich hab' mich nicht dran gehalten. War ein bißchen vorsichtiger mit mir, hab' Gelantine gefressen (Das gute Muschelextraktzeug gab' es damals noch nicht) Hab' den Steptanz gelassen und alles, was sofort Schmerzen auslöste, bin aber weiter gegangen, geschwommen, geritten ect. Ich hab' kaum noch Knieprobleme.
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