Endlose Liebe

      Endlose Liebe

      Endlose Liebe
      Es gab einmal eine Zeit, ja sie ist nicht lange zurück wir haben uns alles anvertraut, wo ich war warst auch du. Ich meine sogar wir gingen zusammen durch diese düstere Welt, doch dann fingen unsere Wege langsam an auseinander zu gehen. Stück für Stück entfernten wir uns weiter voneinander. Aber ich bin mir sicher eines blieb gleich, wir trugen weiter unsere Last der Gefühle in uns nur du kanntest meine nicht mehr und ich deine nicht. Doch für mich schien es, als hättest du dein Leben im Griff.....auch ohne mich. So ließ ich es weiter geschehen doch ich vergaß nie wie schön es mit dir war, und so habe ich den einzigen Menschen verloren, von dem ich mich so lange Zeit verstanden fühlte.
      Es sah so aus als hättest du kein Interesse mehr an mir, als wenn unsere Liebe nur für kurze Zeit einen Wert gehabt hätte. Aber ich habe dich geliebt und so ließ ich dich deine Wege fortsetzen weil ich sah wie glücklich du warst. So verging die Zeit und ich schaffte es auch mein eigenes Leben aufzubauen und meine eigenen Wege zu gehen, doch jemand anderen lieben konnte ich nie mehr. Doch heute hat sich alles geändert!!!

      Schlagartig hast du mir deine letzten Gefühle in einem Brief überbracht. Ein einziger Brief als ob das reicht um all unsere verlorene Zeit nachzuholen....so dachte ich zu Anfang. Ohne ein Wort an mich zu wenden oder mir eines Blickes zu würdigen gingst du wieder weg. Und so dachte ich auch dieses mal du würdest mich nicht mehr lieben. Also öffnete ich den Brief erst später als ich bereit war die bittere Wahrheit zu erfahren....und das habe ich auch aber nichts war bereit! Es war ein Abschiedsbrief. Ich habe noch jedes einzelne Wort in mir drinnen, doch am tiefsten hat sich der letzte Teil in mein Herz gebrannt: Lebe und du wirst verletzt und bleibst unbedeutend, sei tot und du wirst vermisst und geliebt. Ich bin nicht mehr klar bei Sinnen, ich renne und renne bis zu seinem Haus umhüllt von Schuldgefühlen und Verzweiflung.
      Ich reiße an der Tür ich schlage und trete dagegen. Ich kann es nicht zu lassen. Wie konnte es so weit kommen? Er darf nicht mit dem Gefühl sterben unbedeutend zu sein. Er weiß nicht wie er mich mit seinen letzten Worten quält. Die Tür ist fast eingetreten. Es gibt keine Hoffnung es ist zu spät. Doch dann erscheint er wie im Traum, nimmt mich in seine Arme. Ich fühle mich wieder in Geborgenheit, er wiegt mich sanft hin und her wie er es früher immer getan hat.

      PAFF!!!! Die Tür ist umgekippt ich Knie bei seiner Leiche das ist die Wahrheit! Ich drücke meinen warmen Körper fest an seinen kalten Leib ich lasse ihn nicht eher los! Nein!! Keine Sekunde eher bis er die Wahrheit kennt.
      Hände reißen an mir, ziehen mich von ihm weg. Das lasse ich nicht zu! Ich schlage um mich für ihn, für die Wahrheit für unser Bündnis!!!!
      Ich bin zu schwach sie haben den Kampf gewonnen! Sie bringen mich fort von hier...von IHM!! Und meinen alles wird wieder gut. Mehr bekomme ich nicht mit. Ich habe dich geliebt, ich liebe dich und ich werde dich für immer lieben das sind die letzten Worte die ich unter schluchzen hervorbringe.
      Doch er wird sie niemals hören.
      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
      müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.