Diskussion zum Thema Freigang!

      huiuiui! heavy stuff...

      ehrlich gesagt geht es mir persönlich am allerwertesten vorbei, für wen oder was mich manche wohnungskatzenhalter halten. jeder muss den eigenen weg finden den einem die katze und die umwelt diktiert.

      socke durfte immer raus, ares auch ne weile... dann kam odin zu uns und ich liess die beiden drin. zum einen, damit der kleene die anderen kennen lernen konnte, zum anderen, damit er nicht alleine drin war. ausserdem wusste ich, dass wir umziehen würden und wollte vorsorgen, dass sie dort auch erstmal drin bleiben können ohne zu randalieren! es klappt ohne probleme - kein wunder bei 140 qm und diversen kletter-, schlaf- & spielmöglichkeiten!

      bei mia ist das anders. ich habe sie bekommen, weil sie nicht in der whg. bleiben konnte / wollte. sie pinkelte überall hin und, was viel schlimmer ist, versuchte auf mord und kaputt aus der wohnung zu kommen. einmal flitze sie zum fenster raus - nix passiert, da darunter ein bodendecker ist. aber ein anderes mal schlüpfte sie durch die balkontür, sprang auf nachbar's balkon und stürzte runter!! aus dem 2. OG fiel sie in die tiefgarageneinfahrt - also ca. 3 - 4 etagen tief! sie hatte zum glück nur prellungen, aber da war klar, dass es so nicht weiter gehen konnte, also zog sie zu mir.

      wenn ich sie heute mal einsperren muss (weil kerwe oder sperrmüll ist, wenn ein sturm tobt oder sie am nächsten tag zum TA muss), dann geht die pinklerei los und sie plärrt am laufenden band. ich habe jetzt schon nen horror wegen unseres umzugs!

      es ist unmöglich sie drin zu halten - und das haben nicht WIR uns so ausgedacht. würde sie heute überfahren werden wäre ich am boden zerstört und würde nurnoch heulen! und wenn mir einer so ein kommentar:
      aber dann n icht heulen wenn die Katze überfahren oder verschwunden ist

      an den kopf werfen würde dann wär ich ehrlich gesagt stinksauer! als würden leute, die ihre katze raus lassen diese weniger lieben, als leute die die katzen drinnen halten.

      davon mal abgesehen ist es kontra-produktiv, einer userin die vor sorge um ihren verschwunden kater leidet, so'n kommentar ohne jegliches mitleid um die ohren zu hauen.

      man sollte manchmal mehr auf seine wortwahl achten und lieber was runterschlucken, als andere user zu verletzen. das klingt ja fast als würde sie schiggeria vorwerfen sie sei schuld wenn ihr kater tot ist. sie macht sich wahrscheinlich eh schon genug sorgen und vorwürfe, dann muss man ihr nicht noch eine reinwürgen!

      jeder darf seine meinung haben, aber dann soll er es bitte auch entsprechend schreiben. keiner hier hat die patentlösung und die endgültige antwort auf diese problematik!
      Original von sass
      karen, du bist aber auch nicht eine der personen die in der statistik erfasst worden wären, oder ?!


      Das ist mir auch klar! :wink:

      Aber es gibt mit Sicherheit genauso viele Wohnungskatzenhalter, die auch nur nen kleinen Kratzbaum haben. Whiskas füttern und wo es vielleicht mal nen Fellmaus zum spielen gibt.

      Ich bin mir der Meinung, dass man das nicht pauschalisieren kann, ob Freiganghalter oder nicht. Ich sehe es im Bekannten / Verwandtenkreis. Und auch hier im Forum! Es gibt doch hier genügend, die ihre Katzen verwöhnen bis zum geht nicht mehr (auch bei Freigängern) genauso wie es hier viele gibt (meist neue User), die nach und nach mehr anfangen ihren Kaddies den Himmel auf Erden zu schenken.

      Und die meisten sind nicht 24 Stunden mit ihren Katzen zusammen. Ganz einfach. Weil viele arbeiten gehen. Und JA ich denke, dass ich genauso ein intensives Verhältnis zu ihnen hab, als wenn meine Katzen Wohnungskatzen wären.

      Ich geb dir zum Teil in dem Punkt recht, dass Freigänger selbstständiger leben. Da kommt es für mich noch ganz stark auf den Charakter der Katze an. Spike ist in keinster Weise selbstständig. Und er kommt sogar direkt vom Bauernhof! :D und er ist so selbstständig wie nen Küken, dass gerade geschlüpft ist. Und nein ich schließe nicht von einer Katze auf alle! Aber für mich gibt es Ausnahmen. Und ich kehre einfach nicht alles unter einem Hut.
      I'll be watching you!
      Hallo fee,

      es geht hier nicht darum irgendjemanden zu verdammen sondern auf die Risiken hinzuweisen die explizit Rassekatzen betreffen welche seit mehreren Generationen ind er Wohnung gehalten werden und eben nicht mehr Gefahrenquellen erkennen wie die Katzen die dies schon von ihren Müttern kennen. Ich denke ihr weicht gerade mal ein wenig von dem ab was ich geschrieben habe - es geht mir explizit um diese eine Katze welche eben eine Rassekatze ist die Freigang nicht gewohnt ist - und auch den natürlichen Instinkt nicht mehr hat.

      Daß es eine Katze draußen schöner hat und mehr Abwechslung hat ist unbestritten. Ich sehe es halt wie mit dem Rauchen:

      Es gibt Leute die rauchan am Tag 60 Zigaretten ud werden 80 Jahre alt - aber ein bedeutend größerer Teil stirbt eben früher an den Folgen. So sehe ich das mit den Freigängern auch. Es gibt welche die werden alt - aber viele sterben oder verschwinden halt schon früher. Und ich denke man soll sich darüber im klaren sein und dann nicht alles und jeden verdammen wenn "es" dann passiert - damit muß man tagtäglich rechnen.

      Ich kann es nicht und ich schaffe es nervlich nicht - dewegen habe ich für mich eine gute Mischung gefunden. Andere kommen damit besser klar - und wider andere holen sich halt einfach ein neues Katz wenn das alte weg ist - denen ist es egal...

      Viele Grüße

      Jessica - die hier niemanden angreift und jeden läßt wie er mag - aber dann bitte nicht mit einem Kind von mir :snooty:
      Original von Higgins
      Hallo Vibi,

      wie groß ist Dein Garten?

      Habe ja oben ein Bild von meinem - der IST Katzensicher - hat halt Geld gekostet :shhh:

      Grüße

      Jessica


      Ich kann Dir die qm-Zahl nicht nennen. Muss ich mal nachfragen, dann sag ich es Dir. Es ist auf jeden Fall ein großes Grundstück, dass sich auch von der Art und Weise nicht gerade zum katzensicheren Gestalten anbietet. Die Nachbarn werden sich bedanken, wenn ich ihre Zäune Niederreiße und irgendwelche militärischen Schutzvorrichtungen anbringe. Wir müssten das ganze Haus umzäunen, weil das Grundstück ums Haus herum geht - wir wohnen nicht an ner Straße, sondern haben ne eigene Einfahrt zu unserem Haus, sodass wir nicht lediglich nen Garten hinterm Haus haben.

      Aber das spielt auch so gesehen keine Rolle, weil ich den Garten gar nicht derart verunstalten will - und ich würde es meiner Katze auch nicht antun. Bei uns in der Straße leben mit meinen beiden 6 oder 7 Katzen, die sich täglich treffen, um den Tag miteinander zu verbringen. Das würd ich meinem Kater niemals verwehren wollen.
      Ne Ahnung, was das für ein schöner Anblick ist, wenn 4 oder 5 total verschiedene, aus unterschiedlichen Haushalten stammende Katzen, sich gemeinsam auf der Wiese zwischen ein paar gemütlichen Kühen räkeln? Ein Bild für die Götter!

      Ich lasse sie einfach raus, weil ich meine Tiere liebe und ihr Bestes will. Was meiner Meinung nach nunmal der Freigang ist. Sie einzusperren würd mir ja selbst weh tun.Der eine ist wie gesagt auch nur ein halber Freigänger, er geht gern raus - aber nicht allein. Aber selbst wenns Freigänger sind, so bin ich der Ansicht, dass ich ein ausgesprochen gutes und intensives Verhältnis zu meinen Katzen habe. Vielleicht sogar ein besseres, als manch ein Wohnungskatzenhalter - und ich glaub, dass ich sogar mehr Zeit mit meinen Katzen verbringe, als manch einer, der sich ne Wohnungskatze hält. (Das bezieht sich hier auf keinen - ist nur allgemein gesprochen.)

      Naja, egal. Es soll jeder das tun, was er für das Richtige hält. Ich weiß, was für mich persönlich, für meine zwei Stinker das Beste ist. Und so werd ich es auch weiterhin handhaben. Ich respektiere es vollkommen, wenn jemand sagt "Ich lass meine Katze nicht raus, weil ich zu viel Angst hab/ weil ich an der Straße wohne etc." Das kann ich verstehen und absolut nachfühlen. Aber man soll auch die Einstellungen der andren respektieren und deren Lösung nicht unbedingt als "schlecht" abstempeln.
      hm... also um ehrlich zu sein glaube ich nur bedingt an diese angezüchteten verhaltensweisen. mein coonie ist eher ruhig und bedacht. aber sobald er einen kamm sieht oder gar ne schere wird er zur furie, dabei hiess es immer: ein maine-coon lässt sich kämmen, das liegt in seiner natur.. irrtum!

      er durfte ja auch raus - und hat sich total normal dabei verhalten! gleiche reaktionen wie meine wilde haus-&hofkatze mia ! ich glaube nicht dass man das sooo pauschalisieren kann, aber auch das ist wieder ansichtssache.

      ich meine, diese ganze sache hat nur einen haken: was tun mit einer reinrassigen maine-coon, wenn sie nunmal raus will ? man kann ihr ja schlecht erklären, dass sie leider die falschen gene hat um raus zu gehen?! :wink:

      meine eltern haben ne reinrassige perser-katze aus ner zucht, die immer hauskatzen waren und nen perser-kartäuser-mix-kater, auch aus ner reinen wohnungshaltung. beide sind die ober-jäger vor dem herrn und absolute freigänger. sogar die hunde wechseln die strassenseite wenn sie an unserem haus vorbei laufen!!!

      ich hab kein problem wenn die katzen sich das leben drinnen gefallen lassen - 3 von 4 sind bei mir ja auch momentan drin. aber sobald die katze entscheidet, dass sie raus will, sollte man ihr das auch gönnen (soweit möglich). katzen an einer hauptstrasse rauszulassen käme bei mir auch nicht in die tüte - obwohl's bei uns im nachbarort einen braunen norweger gibt, der wie selbstverständlich brav links und rechts kuckt und dann über die bundesstraße latscht!

      übrigens: wir können weder den balkon noch den garten katzensicher machen, absolut unmöglich von der art des grundstücks her - sonst hätten meine 3 stubenhocker wenigstens die frühlings-frischluft geniessen können :|

      edit: übrigens habe ich kein problem was du inhaltlich schreibst (ausser die sache mit den 1,5 jahren - das mag für wildlebende katzen gelten, aber nicht für die mit "festem wohnsitz"), nur die art wie du's schreibst hat mir nicht gefallen. stell dir vor du steckst selbst in der situation und kriegst noch zusätzlich vorwürfe gemacht?! war einfach etwas harsch für meine begriffe (mal abgesehen von deinem o.g. zitat... sorry, aber ich bin der meinung ich habe ein recht darauf zu heulen wenn mein freigänger stirbt! auch wenn's mein coonie ist!) zudem hatte ich noch nie was davon gehört, dass rassekaten nichmehr draussen zurecht kommen würden - so wird's schiggeria auch gegangen sein. :zustimm:

      es ist auch absolut o.k. wenn du deine kitten nur in wohnungshaltung gibst. wenn's die leute vorher wissen - müssen ja nicht deine nehmen wenn sie nicht wollen.
      hallo an alle!!!.

      das interessiert mich jetzt mal:

      ich habe auch schon öfters sogar in katzenbüchern gelesen, dass rassekatzen durch jahrelange wohnungshaltung keinen drang mehr nach draußen haben, bzw. wie higgins sagt, keine "ahnung" mehr haben, was gefährlich ist etc.... und das ist es, was mir nicht vorstellen kann!! kann vorsicht denn vererbt werden???

      sowas können katzen doch nur erlernen, oder???


      mfg, pia
      Ich kann mir das schlecht vorstellen. Aber ich mutmaße nur, weil ich in Wirklichkeit keine Ahnung hab.
      Dennoch denk ich, dass ist ne Erziehungs-/Gewöhnungssache.
      Meine Kollegin hat 2 Perser, ich hab einen Siamesen und bekannt von uns haben ebenfalls ne Siam. Die gehen alle gern und viel raus.
      Das einzige, was ich sagen kann ist, dass unserer sich nie außer (seiner) Hörweite von unserem Haus entfernt, d.h. er geht nicht sooo weit von daheim weg und kommt recht zuverlässig nach Hause.
      Aber ich kann nie und nimmer behaupten, dass er vorsichtig ist. Ne Katze, die bei unseren Besuchern ins Auto einsteigt, wenn die Heim fahren wollen, kann ich nicht grad als vorsichtig bezeichnen^^
      Hallo Pia,

      ich denke Instinkt wird vererbt. Schau mal - es werden ja auch bei uns Menschen unterschiedliche Anlagen vererbt - so haben z.B. Menschen mit dunkler Hautfarbe die "bessere Begabung" zu tanzen. Naturvölker reagieren instinktiv auf äußere Einflüsse - uns ist das komplett verloren gegangen.

      Bei Katzen habe ich Ähnliche Erfahrungen gemacht:

      Meine Hauskatze - die bei mir geboren ist aber deren Mutter Freigänger ist hat eine instinktive Scheu vor Gefahrenquellen. Meine Coonies welche seit vier Generationen bei mir leben würden keinemm Menschen ausweichen, haben auch draußen keine Angst. Gestern haben sich zwei Enten in meinen Garten verirrt - die wollten sie erlegen. Der jagdtrieb ist da - und sie fressen auch Küken, fangen Mäuse. Aber wenn auf dem nachbargrundstück der Bagger ist dann rennen sie hin und schauen - wenn wir mit dem Auti auf den Hof fahren kommen sie angerannt - auch bei fremden Autos. Dafür können meine Coonies tetrapacks öffnen.

      Aber das sind meine persönlichen Erfahrungen ..

      Viele Grüße

      jessica
      Original von Higgins
      Hallo Pia,

      ich denke Instinkt wird vererbt. Schau mal - es werden ja auch bei uns Menschen unterschiedliche Anlagen vererbt - so haben z.B. Menschen mit dunkler Hautfarbe die "bessere Begabung" zu tanzen. Naturvölker reagieren instinktiv auf äußere Einflüsse - uns ist das komplett verloren gegangen.

      Jessica



      pardon, das stimmt nicht! dunkelhäutige tanzen besser? nee, nee, higgins, du hats mich noch nicht überzeugt... :tongue:

      denn instinkte sind etwas, was allen lebewesen gemein ist. angst hat jedes lebewesen. doch die ausgepräghteit hängt von dem charakter, den erfahrungen und von dem, was einem "gelehrt" wurde, ab....
      dass deine coonies keine angst haben, liegt meiner meinung nach daran, dass sie eben noch nie draußen gelebt haben und somit die muttertiere den kleinen auch nicht die entsprechende angst beibringt - wo vor denn auch, sie sind ja in einem geschützten revier!

      nun, unbestritten ist ja wohl, dass es draußen gefährlicher ist - doch auch drinnen können gefahren herrschen. unbestritten ist doch aber auch, dass bewegung und jagen in der natur der katzen liegt.

      higgins, hätte ich auch so einen tollen hof wie du, könnte ich meine katzen auch leichter drinnen lassen... meine beiden kater leben bei meinem freund auf 50qm - und obwohl wir von anfang an gesagt haben, dass es vorüber gehend wohnungshaltung sein wird, fühle ich mich schlecht dabei. obwohl sie nicht nach draußen drängen, nix außer ihren baum ankratzen und nix kaputtmachen.
      ich kann es kaum erwarten, wenn wir in einem jahr zusammenziehen und nach einer guten wohngegend mit freilaufmöglichkieten suchen werden!! auch wenn mir dann immer angst und bange sein wird - sie werden bestimmt glücklicer sein!!

      ich meine, immer nur parkett, teppich, und fliesen unter den füßen zu haben wie meine kater fände ich furchtbar!! das einzige, was mein schlechtes gewissen mildert, ist der katzenparadies-balkon...

      so das war's.

      mfg, pia
      p.s. higgins, deine katzen können ja sogar jagen in deinem hof!

      könntest du denn z.b. deine katzen ganz ohne balkon oder freigehege halten??

      na ja, muss wirklich jeder für sich entscheiden.

      trotzdem kompliement an deinen katzengarten! :D

      pia
      herrje!! :evil: da schwinge ich so heroische reden von wegen mir blutet das herz, meine kater drinnen zu halten, und musste heute erneut feststellen, dass sie gar nicht raus wollen!!! :rolleyes: "wat?! nee, nee, dosine, geh du nur, wir bleiben besser hier und spielen wachhund!"
      (wohngegend wäre ok, aber wir wohnen halt im 2.stock)

      ja, dann kann ich mir ja jetzt mein schlechtes gewissen sparen!! :D :D :D

      pia
      Hallo Pia,

      mein Reden - ob jetzt anerzogen oder nicht - meine Coonie können es nicht von der Mama lernen - weil die Mama es nicht weiß. Und die Oma auch nicht - die Uroma auch nicht. Dafür lernen sie Unfug...

      Nimm mal Hunderassen - da ist es fast deutlicher:

      Ich habe Bobtails - die kannst Du schlagen, verletzen und sonst was - sie würden Dich nie beißen. Ein Herdenschutzhund z.B. wie ein Kuvasz oder auch das französische Gegenstück der Briard wurden gezüchtet um ihre Herde ohne Aufsicht zu verteidigen - sie beißen ohne Probleme. Der Bobtail wurde gezüchtet um die Herde zusammenzuhalten - er kann sie aber nicht schützen. Ein jagdhund hat einen extremen Jagdinstinkt und tötet eher mal ein kleineres Tier, ein Labrador wurde selektiert nach Hunden die gerne schwimmen um abgeschossene enten zu retten. Klar - nicht alle Vertreter der jeweiligen Rassen verfügen über gleich gute Instinkte - aber eine Tendenz ist da. Man scheint also schon gewissen Instinkte verstärkt herauszüchten zu können - warum nicht auch bei der Katze?

      Viele Grüße

      Jessica
      hallo zusammen,
      ich habe mir gerade eure diskussion durchgelesen...es gibt ja unterschiedliche meinungen über den freigang.
      ich habe zwei katzen: merlin haben wir seit zwei jahren und seitdem geht er raus und geniesst das auch sehr. wir haben für ihn sogar extra eine katzenklappe im keller eingebaut:-) dann kann er kommen und gehen wann er will. findet er toll! bonnie haben wir seit einem jahr, sie benutzt die katzenklappe nicht...ist merlin`s tür:-)) die beiden verstehen sich nicht sooo gut. bonnie geht raus wenn wir die tür aufmachen und bleibt meistens im garten. merlin hat sein revier und wir sehen ihn stundenlang nicht bei diesem wetter!
      wir haben nur ein problem mit den nachbarn: er erledigt seine `geschäfte` in den nachbargärten und jetzt wurden wir zum wiederholten male darauf angesprochen, das die blumen etc. im garten darunter leiden!
      ich wehre mich aber dagegen, melin zu einem hauskater `umzuerziehen` ! dazu geht er viel zu gerne raus!!
      hat jemand eine idee, wie ich ihn von dem nachbargrundstück fernhalte? auf die sanfte art natürlich.

      lg delfin
      uiuiuiuiui- heiße Diskussion :D
      Ich bin grad zu müde um mich zu allem zu äußern. Nur so viel: Mephisto und Hemingway sind NOCH keine Freigänger, weil sie mit 4 1/2 Monaten meiner Meinung nach dafür noch zu jung sind. Sie werden aber Freigänger werden wie ihre Vorgänger auch. Auch wenn ich jedesmal tausend Tode sterben werde, wenn sie nicht beim ersten Rufen angepest kommen...

      Zum Thema Gefahren: Ist es nicht so das Todesursache Nummer 1 bei Katzen gekippte Fenster sind und nicht Autos? Und vor Kippfenstern sind auch Wohnungskatzen (leider)nicht gefeit,
      In der Ruhe liegt die Kraft
      Hänge nie dein Herz an Dinge die nicht leben!
      kurz ot:

      Original von Higgins
      Nimm mal Hunderassen - da ist es fast deutlicher:

      Ich habe Bobtails - die kannst Du schlagen, verletzen und sonst was - sie würden Dich nie beißen. Ein Herdenschutzhund z.B. wie ein Kuvasz oder auch das französische Gegenstück der Briard wurden gezüchtet um ihre Herde ohne Aufsicht zu verteidigen - sie beißen ohne Probleme. Der Bobtail wurde gezüchtet um die Herde zusammenzuhalten - er kann sie aber nicht schützen. Ein jagdhund hat einen extremen Jagdinstinkt und tötet eher mal ein kleineres Tier, ein Labrador wurde selektiert nach Hunden die gerne schwimmen um abgeschossene enten zu retten. Klar - nicht alle Vertreter der jeweiligen Rassen verfügen über gleich gute Instinkte - aber eine Tendenz ist da. Man scheint also schon gewissen Instinkte verstärkt herauszüchten zu können - warum nicht auch bei der Katze?


      das was hier aber geschrieben wird hat auch wahnsinnig viel mit sozialisation und erziehung zu tun. wenn du einen bobtail isoliert hälst, ihn von klein an schlägst und tritts, und sonst auch nur schlecht behandelst, dann wird er nicht freundlich sein und sich auch nicht alles gefallen lassen. hinzu kommt noch, dass ein hund sich immer wehrt, wenn er in gefahr ist. er wird sich nicht hinlegen und abwarten bis er tot ist, weil er einen überlebenstrieb hat. wie alle lebewesen. außerdem wurden nicht alle jagdhunde zum töten gezüchtet (apportierhunde, schweißhunde, vorstehhunde). wenn es wirklich ihr reiner instikt wäre kleinere tiere zu töten, dann wäre eine aneinander gewöhnung "hund-katze-kaninchen-meerschweinchen- sonstiges" niemals möglich. und genau hier sind wir beim knackpunkt:
      man kann tieren gewisse verhaltensmuster aberziehen (oder anerziehen). dazu findest du auch einen schönen beitrag auf: hovawart-info.de. (anti jagd training)

      und zurück zu den katzen. katzen jagen und wenn es nur fliegen sind. ich glaube nicht, dass deine coonies alle ruhig liegen bleiben, wenn du einen grashüpfer loslässt. :wink:
      katzen haben angst vor extrem lauten geräuschen (z.b. wenn ein kochdeckel auf den boden fällt) und können auch erkennen, ob das gegenüber es böse meint oder nicht. (so wie wir menschen uns auch nonverbal verständigen können)

      ich habe selbst einen bekannten, der eine 12 jährige reine wohnungskatze rausgelassen hat (er lebt auf dem land). die katze hatte am anfang angst, aber nach 2 wochen wollte sie nur noch raus und kam auch immer wieder zurück. sie kannte das alles nicht, aber sie hat es alles kennengelernt. und es gibt einfach unvorsichtige tiere - auch bei den freigängern. da kann man dann alles andere als eine instiktive gefahreneinschätzung erkennen.


      achja, und das "schwarze besser tanzen" kann als positiver rassimus bezeichnet werden. das nur kurz als info. du würdest auch niemals sagen "weiße können besser rechnen". das sind pauschalisierungen auf die hautfarbe und hat nichts mit instinkten zu tun. leute, die in der natur leben machen ganz andere erfahrungen als stadtmenschen und es ist doch klar, dass sie auf ganz andere sachen achten als wir das tun.
      Hi Sass,

      und was machst Du wenn eine Katze sitzenbleibt wenn der Deckel runterfällt und Dich anschaut mit großen Augen als wolle sie sagen "was soll denn das jetzt?"

      Du hast recht - man kann gewisse Dinge aberziehen - und ich habe auch einen Kater von mir bei der Vorsitzenden des IJH im FReigang dem anerzogen wurde Angst vor Autos zu haben - ich bin mir aber sehr wohl darüber im Klaren daß dieser Kater vermutlich eines nicht natürlichen Todes sterben wird...

      Generell ist es doch so daß man selbst damit klar kommen muß. Die Katze die überfahren wird ist einfach tot - die steht nicht da und sagt "ich bin aber nur Jahre alte geworden". Für die ist es einfach vorbei - so sie denn wirklich gleich stirbt. Für uns ist es schlimm mit dem Verlust zu leben. Und wir müssen damit klar kommen. Ich hatte mir kurzfristig auch überlegt meine Katzen hier in unserem Seelen Dorf wieder raus zu lassen - zumindest die Kastraten - aber als ich dann in den ersten Monaten bereits drei überfahrene Tiere gesehen habe (und wir sind kein Durchfahrtsodt - nach uns sind nur Felder) habe ich mich dagegen entgschieden. Mein erster eingezäunter Garten war ein Reihenhausgarten. Ich habe Leute in der Nähe von München die haben den Garten ihrer EG Wohnung eingezäuntg - und es gibt hunderttausend Möglichkeiten es für die Katzen schön zu machen. Ich bräuchte für mich alleine kein Haus mit 370qm und kein 1000qm Grundstück - und erst recht keine Scheune. Ich habe aber meine Tiere und dann muß ich ihnen auch das bieten was sie brauchen. Ich wehre mich vor der Argumentation zu sagen "bei mir geht das halt nicht und deswegen lasse ich mitten in München halt meine Katze auf die Straße" - so gesehen bei einem Züchter dessen Tier ich übernommen habe. Ich kann auch nicht im 12 STock ohne Aufzug wohnen und mir eine Dogge anschaffen für meine 30qm Wohnung.

      Wenn ich mich entscheide mich die nächsten 10 bis 20 Jahre um ein Lebewesen zu kümmern dann habe ich auch meiner Meinung nach die Pflicht mich danach zu richten und auch mein Leben entsprechend auszurichten. Und wenn meine Umgebung oder die Verhältnisse es nicht zulassen dann muß ich halt davon Abstand nehmen und kann mioch z.B. um arme Tierheimtiere kümmern...

      Schaut doch mal mit offenen Augen in Euer Forum - wieviele Katzen sind überfahren oder verschwunden und woe alt sind sie?

      Wieviele Leute lassen ihre Katzen Babies bekommen weil sie kein Geld für Kastration haben?

      Ja - ich weiß - alle meinen es gut... für ihre Tiere...

      Keiner von uns quält sein Tier absichtlich - aber man sollte einfach RFealist sein udn wenn man mal genau hinhört - es gibt natürlich Freigänger die 15 Jahre alt werden - aber wieviele Katzen sind im Gegenzug verschwunden oder überfahren?

      Als ich noch geraucht habe habe ich auch gesagt daß mein Opa 85 ist und immer noch raucht. Ales dann eine Freundin mit 50 und die andere mit 43 und dann auch noch mein Onkel mit 60 an Lungenkrebs starben (alles starke Raucher) bin ich aufgewacht.

      Und von meinen 12 Freigängern welche ich in den letzten 10 Jahren hatte lebt noch eine - und die ist seit 8 Jahren inhaftiert. Von meinen Wohnungkatzen ist noch keine verunglückt - und derer habe ich deutlich mehr :think:

      Und jetzt noch zum positiven Rasissmus:

      Wir sind uns einig daß die meisten guten Jazz - und Soulstimmen anderer Hautfarbe sind?

      Das ist auch reine Statistik :))

      Grüße

      Jessica
      Original von Higgins
      Hi Sass,

      und was machst Du wenn eine Katze sitzenbleibt wenn der Deckel runterfällt und Dich anschaut mit großen Augen als wolle sie sagen "was soll denn das jetzt?"

      davon will ich ein video :D

      Ich kann auch nicht im 12 STock ohne Aufzug wohnen und mir eine Dogge anschaffen für meine 30qm Wohnung.

      das ist der punkt. aber die frage ist auch: ist es für ein tier nicht besser in der wohnung ohne freilauf gehalten zu werden, als im th ohne freilauf und kaum menschlichen kontakt gehalten zu werden.

      und das leute das beste für ihr tier wollen, wenn sie es nicht kastriert nach draussen lassen, bezweifle ich sehr, sehr stark. das ist einfach nur verantwortungslos. mehr nicht. das gleiche gilt für leute, die der katze mutterglück können. gut, die sind noch ziemlich dämlich dazu. katzen haben einfach keine menschliche moral. aber das ist ein anderes thema. :whistle:

      Wenn ich mich entscheide mich die nächsten 10 bis 20 Jahre um ein Lebewesen zu kümmern dann habe ich auch meiner Meinung nach die Pflicht mich danach zu richten und auch mein Leben entsprechend auszurichten. Und wenn meine Umgebung oder die Verhältnisse es nicht zulassen dann muß ich halt davon Abstand nehmen und kann mioch z.B. um arme Tierheimtiere kümmern...


      Schaut doch mal mit offenen Augen in Euer Forum - wieviele Katzen sind überfahren oder verschwunden und woe alt sind sie?

      etliche ?! keine ahnung, wenn ich mal wieder viel zu viel zeit hab, dann zähl ich mal :wink:



      Und jetzt noch zum positiven Rasissmus:

      Wir sind uns einig daß die meisten guten Jazz - und Soulstimmen anderer Hautfarbe sind?

      Das ist auch reine Statistik :))


      naja, eher pauschalisierung :wink:
      jazz und soul ist ja musik, die von schwarzen "erfunden" wurde (bzw waren an der entwicklung von jazz auch weiße beteiligt). letztendlich wurde da aber auch die musik weitergeben (sozialisation durch musik :D). wenn sie es nicht vermittelt bekommen hätten, dann könnten sie es auch nicht praktizieren. musik hat ja nichts mit instinkten zu tun, sondern ist ein lernprozess. und so kann man auch sagen: ja, nur weiße haben es drauf volksmusik zu praktizieren :D