Knurren,schnappen und andere Probleme

      Knurren,schnappen und andere Probleme

      Hallo,

      ich habe seit 1 1/2 Wochen einen rumänischen Mischlingsrüden, 6 Monate alt. Ich habe den kleinen aus einer privaten Pflegestelle geholt. In dieser Pfelgestelle waren außer ihm noch 5 weitere Hunde. Mein Stevie wurde aus Rumänien gerettet. Er war bereits einmal aus dieser Pflegestelle in eine Familie vermittelt worden, aber diese Familie hatt einen Papagei der ihn angegriffen hat?? Jedenfalls ist das die Info die ich bekam.

      Am ersten Tag war er natürlich noch völlig verängstigt, was ich auch verstehe. Nur mir lief er überall hin hinterher, kuschelte sich an mich etc. Jeder andere der an diesem Tag in seine Nähe kam, wurde angeknurrt....auch mein Mann.
      Und so ging es weiter........auch draußen. Er hatte Angst vor Fahrrädern, Bäumen, Müllsäcken..ich bekam schon den Eindruck dieser Hund kennt nichts. Andere Leute auf der Starße werden auch angenkurrt wenn sie ihm zu Nahe kommen, aber ganz speziell Männer.
      Am Anfang konnte ich ihm nichtmal sein Geschirr anziehen, da hat er vor lauter Angst gepinkelt. Er hatte Angst durchs Treppenhaus zu gehen...mußt eihn die ersten Tgae tragen.

      Da ich ihn schon bevor ich ihn holte 2 super Bücher über Hunderziehung gelesen habe von einem wirklich genialen Hundeausbilder konnte ich wenigstens den Leuten sagen das sie den Hund einfach ignorieren sollen. Dann rief ich meine Hundeschulentrainerin an, denn in der Schuke hatte ich ihn auch schon angemeldet bevor ich ihn holte. Sie kam dann zu uns und sah sich das alles an. Sie miente er darf nicht auf die Couch, auf keinen Fall ins Bett nicht im Flur leigen, Spielzeug wegnehmen, Fressen wegnehmen wenn er nicht weiter frisst, nicht beachten, nur dann wenn ich ihn rufe.....ihr kennt das ja sicher.

      Dann meinte sie mein Mann soll ihn jetzt erstmal eine Woche komplett ignorieren, jeder andere auch...nur ich nicht denn bei mir macht er das NIE. Denn Stevie hatte auch schon nach meinem Mann geschnappt, und nach einem Freund von uns....aber der hat auch den Fehler gemacht ihn anzufassen obwohl ihn der Hund vorher schon warnend angeknurrt ´hat. Dann meinte sie noch das er zum einen ein großes Angstverhalten zeigt, also sicher auch schon schlechtes erlebt hat, und zum anderen ein Dominanzverhalten.

      Das mit dem ignorieren klappt auch echt gut, denn nun freut er sich über meinen Mann wen er nach Hause kommt, hüpft um ihn rum etc.
      Aber:
      Wenn er einfach auf die Couch geht und mein Mann sagt: "Ab" knurrtt er. Wenn mein Mann dann hingeht um ihn wenigstens runter zu schieben schnappt er. Bei mir macht er das nicht...ich kann ihm alles aus dem Maul nehmen...Futter Spielzeug.....er akzeptiert mein Nein sofort.

      Hinzu kommt noch das er auch richtig Angst vor Kindern hat, und mein 5jähriger Neffe kann sich hier bei uns in der Wohnung nicht mehr ohne Aufsicht bewegen....das finde ich schrecklich.

      Ich hatte 7 Jahre lang einen Schäferhund....mit dem hatte ich solche Probleme nie. Klar die Trainerin von der Hundeschule gibt uns schon Tipps und kommt auch nächste Woche wieder...aber mein Mann verleirt langsam echt die Geduld...er meint eben auch das das nicht sein kann das er sich nicht auf die Couch legen kann...er würde den Hund am liebsten mal auf den Rücken legen damit er kapiert das mein Mann in der Rangordnung über ihm steht....aber ich glaube nicht das das hilft.

      Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll. :cry:
      Sorry für den langen Text..aber kürzer gehts nicht.

      Was sagt ihr dazu?

      Bin für jede Antwort sehr dankbar.


      In Erinnerung an meinen Schatz Ramon. 10.10.1999-01.03.2007
      Ich werde dich nie vergessen!
      Per Fern-Diagnose Ratschläge zu verteilen ist immer so ne Sache.
      Im Endeffekt musst du dich wohl auf die Tipps deiner Hundetrainerin verlassen. Ich finde einige Regeln zwar recht hart, aber ich kenne auch den Hund nicht...
      Was du auf jeden Fall noch versuchen solltest um deinen Mann etwas zu unterstützen: Ziehe deinen Mann immer dem Hund vor, ignorier (das kannst du ja schon) den Hund so gut wie möglich, wenn dein Mann in der Nähe. Zeig ihm, dass dein Mann dir wichtiger ist als er und dass er im Rang über ihm steht. So kannst du deinem Mann helfen seine Position zu unterstreichen.
      Wie es scheint, scheint dein Stevie dir ja schon ganz gut zu vertrauen.
      Wichtig ist, dass er erkennt, dass er sich auch an dir orientieren kann.
      Du lebst ihm quasi alles vor...

      Viel Erfolg
      Gruß
      Danke für deine Antwort.

      Ich fand die Regeln am Anfang auch ziemlich hart, aber sie meinte er muß verstehen und lernen das alles was er hat nur von uns eingeteilt wird. Und nicht das 5 Spielsachen in seinem Korb liegen, und er fressen kann wann er will ohne dabei auf einen von uns angewiesen zu sein.

      Wie gesagt, mit meinem ersten Hund mußte ich nicht so streng sein...der durfte eigentlich alles......gab nie Probleme.

      Aber das mit den Hund ignorieren wenn mein Mann da ist ist gut....daran hab ich jetzt noch gar nicht so gedacht. Danke. :biggrin:


      In Erinnerung an meinen Schatz Ramon. 10.10.1999-01.03.2007
      Ich werde dich nie vergessen!
      nur mal so ein gedanke von mir wenn ich das lese: das mit der hundeerziehung klingt ab und zu so widersprüchlich, weil ich mal gelesen habe: in genau so einer situation sollte nun der jenige, der als rangniedrig vom hund eingestuft wird, dem hund essen geben , spielen, raus gehn usw. aber nicht ignorieren, Ignorant kann sich der zeigen, der vom hund ranghöher angesehen ist.
      Selektive Dominanzaggression - wenn der Hund versucht, ein einzelnes Familienmitglied einzuschüchtern
      Ist das Dominanzverhalten des Hundes in der Familie selektiv geprägt, sollte das dominante Familienmitglied den Gernegross einige Zeit völlig ignorieren. Sämtliche Belohnungen, einschließlich Nahrung, Spaziergänge und soziale Interaktionen werden nur noch von demjenigen vergeben, den der Hund zuvor als rangniedriger angesehen hat. Dieser muss alle Ressourcen verwalten, die dem Hund wichtig sind. Alles Gute erhält er in der nächsten Zeit nur noch durch ihn (siehe auch meine allg. Erziehungstipps). Der Hund soll damit lernen, dass er auch ihm gegenüber gehorchen und unterwürfig sein muss, um diese Dinge zu bekommen. Er muss z.B. lernen, dass auch der Erhalt von Futter nichts Selbstverständliches ist.

      hab jetzt viele fragezeichen im kopf :confused:

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      Morgen,

      ist richtig das habe ich auch gelesen, hab mir auch die Regeln noch ausgedruckt. :wink: Mein Mann soll ja auch mit ihm rausgehen, aber ihm gegenüber völlig arrogant sein.
      Seit mein Mann ihn ignoriert, hat er aufgheört ihn anzuknurren. Der Hund freut sich inzwischen wenn er nach Hause kommt.

      Es war seitdem nur 2x so das er ihn angeknurrt hat, wegen dem "Ab" von der Couch und als er Papier gefressen hat und mein Mann es ihm wegnehmen wollte. Auch Freunde von uns die er die erste Woche nur angeknurrt und ängslich beobachtet hat, sind nun da sie ihn ignorieren interessant für ihn geworden. Er freut sich über sie und nähert sich jetzt auch von selbst um sie zu beschnüffeln und ihnen die Hände abzulecken.

      Da soll so sein, damit er versteht das ihm keiner was böses will. Er war so ängstlich, kannte nichts udn dann noch so viele Menschen (speziell die Männer) die ihn anfassen wollen.

      Heute kommt unsere Ausbilderin zu uns um auf das Problem mein Mann-Hund genuaer einzugehen und uns zu zeigen was wir in den Situationen in denen er auf ein Verbot von meinem Mann knurrt, machen können. Werde sie auch fragen wie das mit dem Futter, Spielzeug etc ist, wäre schon wichtig das auch mein Mann darüber entscheidet und nicht nur ich. Bin gespannt was sie sagt.

      Ist einfach schwierig, man will bei dem Hund nichts falsch machen, denn jeder Fehler ist sicher ein Schritt zurück, und das Vertrauen muss auch erst aufgebaut werden, ich denke das es eine ganze Weile dauern wird bis er sich "erholt" hat. Ich weiß nicht was er schon erleben mußte.....es muß ja einen Grund für seine Ängste geben.

      Hinzu kommt das er keinerlei Regeln kennt, und nun natürlich erstmal versucht gegen jede Regel zu trotzen.

      Liebe Grüße
      Reese


      In Erinnerung an meinen Schatz Ramon. 10.10.1999-01.03.2007
      Ich werde dich nie vergessen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Reese“ ()

      klar, für deinen hund ist das eine riesen umstellung, hat er doch zuvor nicht die aufmerksamkeit erhalten die er gebraucht hätte,grade in der sozialisierungsphase, nun sind gleich mehrere für ihn da, das ist wie Ostern und Weihnachten auf einen tag für ihn. kannte er zuvor doch keine regeln, hatte niemanden der ihm die welt zeigt. nun nach 6 monaten wird er mit zuneigung "überschüttet"), vorher mußte er nichts tun um sich sein fressen zu "verdienen" und ob die welpengerecht mit ihm gespielt haben ist sehr fraglich.
      übrigens: knurren wenn man ihn was wegnimmt (Müll, Steine, Unrat)- hab ich ab und zu auch noch (selten aber trotzdem) und mein hund (jetzt 7 monate)ist bei uns seit er 8 Wochen alt war. hab ein kleinen tipp für jetzt oder später: hunde lieben es - Kauknochen - wenn unser einen bekommt überlasse ich ihn nicht gleich damit selbst, das haben wir von anfang an so gemacht. Es ist einfach niedlich, wenn ich ihm eins gebe, und gehe dann einige schritte weg, dann kommt er hinterher, weil ich es festhalten soll/darf damit er weiter genüßlich daran rumknabbern kann.das festigt auch die bindung. ich mache das draußen(nur auf unserem Gelände)und drinnen

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      Hallo Sappi,

      nun ist die Ausbilderin weg, und ich geschockt. Mein Hund zeigt ein offensives Aggressionsverhalten. Auch ihr gegenüber heute. Sie hat meinem Mann gesagt er soll ihn herrufen und ihm den Knochen anbieten. So weit so gut, Stevie wollte erstmal gar nicht hin. Da hat sie ihn motiviert was er erstmal mit einem leisen Knurren quittiert hat. Dann hatte er den Knochen, und mußte dann vom Knochen weg. Sie hat nur ihren Fuß draufgestellt, er ist ausgeflippt, hat wie wild geknurrt und dauernd nach ihr gebissen, aber richtig!! Er war aber an der Leine....

      Dann waren wir draußen, auch heute wieder so ziemlich alles angeknurrt was uns über den Weg kam. Nun müssen wir mit Leckerlis, Futter und Spielzeug imponiertragen machen, draußen und drinnen.

      Wenn es in eine andrere Reichtung geht als die iin die er will, beißt er auch vor lauter Frust in die Leine. Sie meint man kann es hinbekommen, aber es gibt dafür keine Garantie. Vor allem mit Kindern muß er immer an der Leine bleiben, da er nicht einschätzbar ist.
      Und es kann gut sein das es so bleibt. Sie meinte er zeigt ein Hütehundverhalten, es könnte sein das diese Rasse mit drin steckt und dann hätten wir ein Problem.......
      Zusätzlich führt sie sein Verhalten auf die bisher fehlenden Regeln zurück und sagte auch er sei bisher sicher immer mit diesem Verhalten durchgekommen.

      Ich bin gerade ziemlich traurig, ich weiß ja nicht ob das noch wird, was machen wir nur wenn nicht?? Schließlich wollen wir in den nächsten Jahren auch ein Kind....


      In Erinnerung an meinen Schatz Ramon. 10.10.1999-01.03.2007
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      lies das mal : dog-snake.de, hab ich gestern gemacht, danach war ich draußen mit hundi.hab gestern wölfin gespielt :biggrin: weiß ja nicht ob du schon mal in dem thema Mein Hund beißt mich geschaut hast? Mir fällt bestimmt noch was ein aber fürs erste: NICHT AUFGEBEN! das dauert lange bis ihr sein volles vertrauen habt.er muß erst lernen sich an die verschiedensten situationen, bus, fußgänger undundund zu gewöhnen.aber nach maß - nicht mit hauruck. und er lernt von tag zu tag, positive erlebnisse mit euch zu verbinden. Ihr müßt ihm die positive welt zeigen. Daumen hoch und Mut! Ihr schafft das! LG Sappi

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      (Karl Kraus)
      Mensch Reese,

      ihr habt den Hund keine zwei Wochen. Der Hund muss erst einmal Vertrauen aufbauen, da sind Spiele, wie ich nehme es Dir weg und gebe es Dir gleich wieder, zu vermeiden. Positive Erlebnisse für den Hund im Beisein seines Menschen schafft Vertrauen und Bindung. Die alten, wahrscheinlich grösstenteils negativ gemachten Erfahrungen des Hundes müssen mit guten Erfahrungen überlagert werden. Mitunter kann dieser Vorgang länger als 12 Monate dauern, erst dann kann man den wahren Charakter des Hundes erkennen.
      Hoppla, Sappi war schneller..

      Grüsse
      Frank


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „FlyingGin“ ()

      Hallo Sappi und FlyingGin,

      erstmal danke, es ist wahr ich bin über jede Meinung glücklich :wink:
      Ich glaube ja auch das das Vertrauen noch aufgebaut werden muß, aber das Verhalten das er momentan zeigt ist (laut Hundetrainerin) kein Angstverhalten sondern Aggressionsverhalten, er versucht sich gegen Verboten und Regeln durchzusetzten indem er beißt.

      Wobei ich sagen muß das er bei mir eigentlich alles akzeptiert ohne mich anzuknurren.

      Aber das kann eben nicht so bleiben, deswegen werden wir uns jetzt eben an die Regeln halten, natürlich geben wir ihm die Chance ein glückliches Leben zu führen, denn zurückbringen würde ich ihn deswegen natürlich nicht, denn dann wäre er echt verloren, und außerdem war das eben das Risiko dem ich mir auch bewußt war.

      Werden alles dafür tun damit es klappt, und das das dauert ist auch ok.
      Man muss es einfach versuchen!!!
      Vielleicht hat die Ausb. das auch nur gesagt (das es sein kann das das immer so bleibt) damit ich später, wenn es dann tatsächlich so sein sollte nicht sagen kann: "Sie haben gesagt das sich das ändert"

      Liebe Grüße und nochmal vielen Dank, brauche gerade echt jeden Zuspruch von Hunderefahrenen Menschen :wink:

      Reese


      In Erinnerung an meinen Schatz Ramon. 10.10.1999-01.03.2007
      Ich werde dich nie vergessen!
      Hallo ihr lieben,

      wir haben nun beschloßen die Hundeschule zu wechseln. Seit unsere Trainerin da war, fällt mein Kleiner wieder voll in seine ersten Verhaltensmuster zurück...bellen und zur Tür rennen wenn es klingelt, draußen jeden anknurren, was sich in den Tagen zuvor echt auf ein klitzekleines Minimum reduziert hatte, und zur Tür lief er gar nicht er blieb da wo ich ihn beim klingeln hingeschickt hatte nämlcih auf seinem Platz.

      Das Imponiertragen bringt bei ihm null, denn wenn man das macht...geht er einfach. Es ist ihm dann völlig egal das es sein Futter ist. Er schaut sich das einfach nicht an und verläßt die Küche.

      Vor allem weiß ich nun immer noch nicht wie ich das Beißen und das aggressive Verhalten in den Momenten in denen es so heftig ist, abstellen kann. Ignorieren wäre ja wohl der falsche Weg.

      Nun müssen wir es eben anders versuchen, mein Bauchgefühl sagt mir das es nur über diese "Machtspielchen" sicher nicht besser werden wird.

      Vor allem soll ich ihn beim Loben nicht streicheln, kein Leckerli geben und da frage ich mich wie ich ihn dann richtig motivieren soll. Denn irgendwann reicht sicher das verbale Lob alleine auch nicht mehr.

      Außerdem kann ich ihn doch nicht immer wenn Kinder kommen festbinden, klar an die Leine nehmen, aber doch nicht an seinen Korb fesseln, dann verbindet er das doch sicher mit den Kindern und ob das gut ist??

      Außerdem weiß ich nicht ob es Angstaggression, offensive Aggression oder einfach nur Besitzverteidigung ist. Denn bevor er hier zu uns kam, mußte er sicher sein Futter immer verteidigen, und dann kommt jemand fremdes und nimmt ihm den Knochen....?? Ich weiß nicht.
      Ich will nichts falsch machen, denn wenn man mit ihm arbeitet ist er richtig lernfähig und versteht auch schnell.

      Es kann doch nicht so bleiben das er sich, wenn ich im Bett bin, auf die Couch legt und mein Mann dann angeknurrt wird wenn er ihm sagt er soll gehen,und dieser kann dann nicht darauf reagieren.....das muß er doch irgendwie unterbinden können.

      Deswegen jetzt mal der Wechsel......

      LG Reese


      In Erinnerung an meinen Schatz Ramon. 10.10.1999-01.03.2007
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Reese“ ()

      hei Reese,
      hab mich vorher nicht so getraut, was bzgl. deiner Trainerin zu schreiben. du schriebst: Sie hat meinem Mann gesagt er soll ihn herrufen und ihm den Knochen anbieten. So weit so gut, Stevie wollte erstmal gar nicht hin. Da hat sie ihn motiviert was er erstmal mit einem leisen Knurren quittiert hat. Dann hatte er den Knochen, und mußte dann vom Knochen weg. Sie hat nur ihren Fuß draufgestellt, er ist ausgeflippt, hat wie wild geknurrt und dauernd nach ihr gebissen, aber richtig!!
      ich bin ja nicht erfahren genug um es genau zu wissen, aber das hätte ich nicht gemacht. erst ruft dein mann ihn, er kommt voller vertrauen, er bekommt sein knochen (belohnung fürs Kommen) und dann nimmt Sie den knochen ihm weg :naughty: meiner meinung nach hat der hund gelernt, wenn ich zu ihm komme (dein mann) bekomme ich was und ein anderer will es mir wegnehmen. ob er nochmal kommt auf zuruf: wird ich mir als hund auch überlegen.
      Gut das du wechselst. und ich glaube, daß manchmal doch ein normaler Menschenverstand sinnvoller ist, als therapeutische Maßnahmen.und noch was: finde das hunde den lob spüren sollten (kuscheln,aufforderung zum spiel, leckerlis) LG Sappi

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      Hallo Sappi,

      ja hinterher kam mir das auch. Ich meine klar muss der Hund herausgeben was der Besitzer fordert aber:
      1. Kann man Anfangs nicht erwarten
      2. Gilt eigentlich nur für den Besitzer ODER andere vertraute Personen die der Hund kennt.

      Mein Schäferhund hat uns und ein paar Freunden von uns bereitwillig alles von ihm überlassen was wir angefasst haben. Aber wäre da jemand völlig fremdes daher gekommen und hätte ihm seinen Knochen genommen, da weiß ich ehrlich gesagt auch nicht wie er dann reagiert hätte....und wie gesagt er war echt ein Lamm.

      Es spricht ja nichts dagegen das zu machen wenn der Hund einen dann kennt. Ok, sie wollte nur sein Verhalten was seinen Besitz angeht testen, aber so hat er bisher nicht reagiert. Und jetzt hab ich die Diagnose er ist aggressiv und eventuell für den Rest seines Lebens nicht einschätzbar.
      Dazu möchte ich unbedingt eine zweite Meinung.

      Grüße
      Reese


      In Erinnerung an meinen Schatz Ramon. 10.10.1999-01.03.2007
      Ich werde dich nie vergessen!
      Reese: Und jetzt hab ich die Diagnose er ist aggressiv und eventuell für den Rest seines Lebens nicht einschätzbar.
      Dazu möchte ich unbedingt eine zweite Meinung.

      Ob das die wirkliche Diagnose ist... :think: , ich zweifle sie an. Sie, die trainerin ist dem Hund gegenüber fremd! da interessiert mich eigtl. mal wie mein hund darauf reagieren würde, wenn ein fremder sein knochen wegnehmen will oder anspruch auf den knochen erhebt. Muß das mal ausprobieren.Wenn ich einen freiwilligen finde. :lol: LG Sappi

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      Eben ich glaube iauch nicht daran, warum hast du ja auch schon geschrieben.. Ich empfinde dieses Verhalten ihr gegenüber eigentlich als normal. Mir gegenüber macht er das nicht.
      Aus diesem Grund möchte ich eben wechseln. So hat das ja keinen Wert.

      Übrigens glaube ich nicht das du da einen Freiwilligen finden wirst :D

      Grüßle
      Reese


      In Erinnerung an meinen Schatz Ramon. 10.10.1999-01.03.2007
      Ich werde dich nie vergessen!
      Reese: Übrigens glaube ich nicht das du da einen Freiwilligen finden wirst biggrin


      mal schaun, ob sich einer rantraut. glaube aber, daß folgendes passiert -> hund sieht fremden Menschen, knochen wird nebensache, fremder mensch ist viel interessanter - schleck,freu,schlabber - ! er begrüßt alle freundlich ja schon überschwenglich, denke jedesmal er kriegt ein herzinfarkt dabei. :wink:
      LG Sappi

      In zweifelhaften Fällen sollte man sich stets für das richtige entscheiden.
      (Karl Kraus)
      die begrüßung geht solange bis der "gast" weg ist. wir haben selten besuch.aber viellt.kommt ja mal so eine situation, werd ich auf alle fälle mal ausprobieren :zustimm:
      PS: mir ist vorhin noch beim spazierengehen was eingefallen.

      Anregung: wenn ich niese, bin ich dann gleich erkältet?-oder gibt es mehrere ursachen für das Niesen? Antwort: mehrere Ursachen, um die richtige/richtigen Ursachen rauszufinden bedarf es mehr als nur eine konsultation. :wink:

      LG sappi

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      (Karl Kraus)