Jet Care Education Pro

      Jet Care Education Pro

      Hallo, ich wollte mal fragen, ob irgendjemand damit schon Erfahreung hat. Wir- mein Hund Melrin und ich- testen das Gerade. Es ist ein Halsband mit Fernbedienung, wo man einen Ton, ein Mini-Spray Zitrone oder einen etwas längeren Spray auslösen kann. Es ist ungefährlich, geht nich ins Auge sondern eher eine Überaschung an der Kehle.
      Wir versuchen das, weil er an sich ein klasse hund ist, gut ausgebildet und gerne lernt, nur wenn er ab von der 10 Meter Leine ist düst er vollkommen los, wie ein Blitz und sucht sich was zum Jagen: Das ist einfach so schade, so kann er nie von der Leine und sich so richtig austoben, außer beim Fahrradfahren und schwimmen. Er ist sonst total lieb und hört auch gut, nur im Wald ist alles zu aufregend.
      Also , wenn wer Erfahrung damit hat oder Tipps würde ich mich sehr freuen! :kiss:
      Viele liebe Grüße,
      Lisa
      Lisa
      Hallo Lisa..
      Ich glaube, in diesem Forum-Teil wird dir niemand "helfen" können. Dein Thread ist nämlich zwischen die Katzen gerutscht :wink:

      Versuchs unten bei den Hunden nochmal..

      Viele Güße und herzlich willkommen bei uns allen!! :hug:

      Verena


      es grüßt euch ganz lieb, venilein mit Gina (*11.09.2004) und Amy (*06.2006)
      Diego ( *Ende April 2006 +21.07.2006 ), hab dich lieb
      binde dir das teil doch bitte mal unter die nase und drück auf sprühstoß. wenn du das danach immer noch gut findest, dann kannst du es deinem hund rumbinden.

      ich finde diese art von "erziehungsmethoden" absolut schrecklich, weil man für kein lebewesen eine fernbedienung besitzen sollte. und zitrone ist für einen hund in absolut schrecklicher geruch. wir möchten ja auch keinen kot geruch in die nase gesprüht bekommen, weil wir während der arbeit chatten :whistle:

      wenn du eine schmerzfreie anti jagd erziehung möchtest, dann übe mit einer schleppleine, die es in x verschiedenen größen gibt (oder die man sich anpassen lassen kann). bücher dazu findest du bei amazon zu hauf. im internet gibt es für die ausbildung auch spezielle foren, die ich hier nicht verlinken darf. aber google hilft weiter.

      was ist es überhaupt für ein hund und wie alt ist er ?
      Hallo Lisa,

      Wie oft gehst Du denn mit Deinem Hund in den Wald? Wir hatten mit unseren Hunden am Anfang dasselbe Problem - im Wald war alles neu und aufregend. Wenn wir sie jetzt von der Leine lassen stürmen sie auch erstmal davon vor lauter Bewegungsdrang, kommen dann aber gleich wieder und bleiben in Sichtweite. Das haben wir ohne "Hilfsmittel" erreicht, sind dafür aber jeden! Tag in den Wald und sind am Anfang auch immer denselben Weg gegangen. So haben sich die beiden daran gewöhnt und dann war es auch nichts Neues mehr. Und ich muß dazu sagen, dass unsere Hündin ein reiner Jagdhundmix ist und der Rüde ein Border Collie- Mix. Ich weiß jetzt aber nicht, wie es in Deutschland mit Leinenzwang im Wald aussieht, falls ja mal jemand von der Jagdgesellschaft oder der Förster unterwegs ist. Hier in Ungarn sieht es niemand eng, wenn ein Hund ohne Leine durch den Wald läuft.
      Ich würde finde solche "Hilfsmittel" auch ganz furchtbar.
      Es ist unfair dem Hund gegenüber. Der Hund hat einen Grund, weshalb er dieses Verhalten zeigt. Du bestrafst deinen Hund, obwohl er in seinen Augen nichts falsch gemacht hat.
      Es ist wieder einmal der Hund, der darunter leiden muß, dass die Menschen nicht in der Lage sind, auf den Hund einzugehen und andere Lösungen zu finden. Dabei halten wir Menschen uns doch für ach so überlegen.

      Für einen Hund ist ein Spaziergang absolut unnormal. Ein Hund geht zum Jagen, nicht zum Spazieren gehen. Und wenn du nicht mitjagst, geht dein Hund eben alleine...
      Warum sollte er denn auch bei dir bleiben? Was passiert bei dir? Wahrscheinlich nix. Du gehst stubide daher und erwartest dass dein Hund bei dir bleibt. Der aber hat die Nase voller super Gerüche, er hört es rascheln, es ist alles so aufregend und spannend. Warum also sollte er bei dir bleiben??
      Du willst nicht mitkommen? Womöglich fragt er sogar vorher noch, ob du mitkommst, aber du verstehst ihn nicht? Also geht er eben alleine... Und dafür wird dann bestraft :cry:

      Überleg dir doch mal, ob du nicht mal einen Futterdummy mit auf den Spaziergang nimmst. Versteck den Dummy, und lass deinen Hund suchen. Wirf den Dummy und lass deinen Hund den Dummy jagen. Gestalte den Spaziergang mit dir zusammen für deinen Hund interessanter, dann hat er auch keinen Grund mehr, wegzulaufen.

      Und schmeiß bitte dieses furchtbare Ding weg, tu das deinem armen Hund nicht an.
      Übrigens kann man mit solchen Dingern eine Menge falsch machen. Im falschen Moment gedrückt, dein Hund verknüpft die Strafe mit etwas anderem z.B. mit dem vorbei fahrenden Auto und es kann sein, dass er Angst vor Autos bekommt.

      Liebe Grüße
      Saskia
      Hallo, ich nochmal.

      Als Saskia das mit dem Dummy erwähnte ist mir eingefallen, dass ich immer einen kleinen Ball mitnehme. Was denkst Du, wieviel Spaß die beiden damit haben. So wird der Wald fast zur Nebensache. Unterwegs hole ich den Ball öfter raus und werfe. Die warten schon regelrecht darauf. Das mache ich ein paar mal, wenn wir unterwegs sind. Somit werden sie auch ein bischen abgelenkt und verbinden den Waldspaziergang mit Spiel und Spaß. Dein Hund spielt doch sicher auch gern mit dem Ball, oder?
      einen hütehund kann man aber nicht unbedingt mit einem (reinen) jagdhund vergleichen. sollte einer bei lisa drinnen sein :wink: (was ist die jagdhundmischung, evelyn ?)

      das mit dem spielen als ablenkung ist in der theorie ganz gut, allerdings kommt das problem auf, wenn der reiz "fährte" größer ist. dann kann man mit dem ball fuchteln wie man möchte. aber wie gesagt: es gibt ja anti jagd training.
      aber dummytraining ist ne gute alternative.
      @sass

      Ja ich weiß auch, dass ein Hütehund anders als ein Jagdhund ist. Hab das auch eher nur so mit hingeschrieben. Die Susi ist ein Mischling zwischen Magyar Vizsla und Kopó (den deutschen Namen weiß ich leider nicht vom Kopó, sieht vergleichsweise aus wie ein Beagle, aber nicht bunt sondern semmelgelb, ist aber auch ein Treibhund). Das mit dem Ball sollte auch nicht nur als Ablenkung dienen oder Rückholaktion, sondern das der Spaziergang auch noch mit was anderem verbunden ist. War als kleiner Tipp gedacht für Saskia. Bei Susi ist es so, dass sie schon hinter Rehen oder Hasen her rennt. Sobald sie merkt, dass sie keine Chance hat, kommt sie zurück. Sie rennt auch nicht weit weg. Wurde auch nicht als Jagdhund abgerichtet.
      Hi Evelyn,

      auf deine Frage, wegen einer Leine im Wald.
      Ja in Deutschland besteht ab dem 1. März bis zum 15. Juli Leinenzwang auch im Wald, leider.
      Und im Moment sollte man etwas Vorsicht walten lassen, da die Wildschweine Frischlinge bekommen haben.


      Zu diesem Halsband kann ich nix sagen, da ich nie so etwas probieren möchte, denn ich persönlich hätte echt bammel, dass er (egal was da aus der "Düse" kommt) etwas falsch verknüpft und da er eh schon ängstlich ist, noch mehr Probleme macht.
      Ich denke meinen Hundetrainer würde es sicher freuen :D.


      Liebe Grüsse Andy
      Mein Gästebuch freut sich über jeden Besucher und ich würde mich über nette Einträge freuen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Richie3351“ ()

      das mit dem spielen als ablenkung ist in der theorie ganz gut, allerdings kommt das problem auf, wenn der reiz "fährte" größer ist. dann kann man mit dem ball fuchteln wie man möchte.


      Ja, das ist der Unterschied zwischen Spielen und einem richtigen Dummytraining, wo der Hund sich sein Futter erarbeitet. Ein Spiel mit einem Ball o. ä. bleibt eben immer ein Spiel, wo der Hund mitmacht, wenn er Lust dazu hat.
      Macht er bei einem richtigen Training mit dem Dummy nicht mit und entscheidet sich lieber für einen Fährte oder eine Hetzjagd bekommt er kein Futter. Somit wird der Dummy existenziell und der hund überlegt zwei mal, was ihm wichtiger ist.

      aber wie gesagt: es gibt ja anti jagd training.

      Tja, aber auch da gibt es Methoden, die ich nicht so empfehlenswert finde...

      @Lisa: Schade, dass du dieses Halsband immer noch benutzt. Ich hoffe, dass du es bald nicht mehr brauchst...

      Liebe Grüße
      Saskia
      Hallo zusammen,

      ich kann mich meinem Vor"schreiber" nur anschließen. Das Dummytraining klappt auch bei meinen Hunden ausgezeichnet. Es ist halt eine andere Einstellung, die der Hund seinem "Spielzeug" gegenüber bekommt. Daraus kommt seine Nahrung. Er wäre schön blöd, dies zu ignorieren. Ausserdem ist man als Mensch bei der Dummytrainingsmethode unumstrittener "Verwalter" des Futters und steigt wie von selbst im Ansehen des Hundes. Es klappt, probiers mal aus!

      VLG Rudeltier


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...