Und es gibt sie doch - die wahre Liebe

      Und es gibt sie doch - die wahre Liebe

      Und es gibt sie doch … die wahre Liebe!
      Wir würden Ihnen gerne eine Geschichte erzählen! Eine, die wahr und wirklich
      ist, und einem das Herz wärmt.
      Es ist die Geschichte von Sheila.
      Damit Sie wissen von wem wir sprechen, hier unsere Beschreibung von Sheila,
      die wir auf unserer Patenhund-Seite eingestellt hatten, da sie nicht mehr zu
      vermitteln war:








      Sheila (Andalusien)
      Sheila wird unser Tierheim nicht verlassen können! Sie ist schwer
      traumatisiert und absolut unverträglich mit anderen Hündinnen. Wir wissen nicht genau,
      was sie alles ertragen und erleben musste, um so zu werden! Zum Menschen ist
      sie (wie all` unsere Hunde) einmalig lieb und genießt jede Streicheleinheit.
      Sheila gehört zu den Hunden, die gefährlich aussehen und keine Chance auf
      eine Vermittlung haben.
      Sie ist ca. 4 Jahre alt und wurde uns vor 2 Jahren von einem Mann gebracht,
      der versprach sie nach 2 Monaten wieder abzuholen. Seitdem warten wir -
      Sheila wohl nicht mehr!?
      Sie ist wie viele Hunde hier total unterfordert. Da sie aber nicht mit den
      anderen Hunden frei laufen kann, darf sie immer erst aus ihrem Zwinger, wenn
      alle schon wieder drin sind. Sie ist immer alleine - das macht uns und sie
      sehr traurig.













      Um Sheila kümmert sich: Leider noch keine Paten für Sheila
      Nun zu der Geschichte:

      Es war ein Tag wie jeder im Tierheim: Zwinger säubern, Hunde füttern,
      spazieren gehen, Streicheleinheiten verteilen etc…, als plötzlich ein Mann vor dem
      Tor des Tierheims auftauchte. Er hatte ein Päckchen dabei und wirkte sehr
      unsicher. Auf unsere Frage, was wir für ihn tun könnten, erwiderte er, dass er
      seine Hündin suche. Er nestelte nervös an seinem Päckchen herum und fischte
      mehrere Fotos heraus.
      Wir erkannten sie sofort: Sheila in allen erdenklichen Lebenssituationen:
      beim baden, beim spazieren gehen, beim kuscheln, … in ihrem alten Zuhause! Mit
      eben diesem Mann.
      In diesem Moment wurde klar, wer er war! Er hatte Sheila vor 2 Jahren ins
      Tierheim gebracht und sein Versprechen gegeben, sie nach 2 Monaten wieder zu
      holen.
      Die erste Reaktion war WUT! „ Sie haben Sheila vor 2 Jahren gebracht und
      ihr und uns versprochen, sie zu holen! Und zwar schnell! Sie sagten damals, sie
      wären beruflich unterwegs und könnten sie nicht mitnehmen! Würden sie aber
      sicher holen! Sie haben ihr das Herz gebrochen und sie leidet jeden einzelnen,
      verdammten Tag hier! Sie ist nicht verträglich und aggressiv! Sie ist zu
      einem Sonderling und Einzelhund geworden! Was denken sie sich dabei? „
      Der Mann, der schon lange weinte, sagte: „ Ich habe mich damals nicht
      getraut Ihnen die Wahrheit zu sagen! Ich war heroinabhänig und hatte gehofft, dass
      meine Therapie nur 2 Monate dauert. Ich habe das unterschätzt und 2 Jahre
      gebraucht, um mein Leben in den Griff zu bekommen! Ich bin heute frei von
      Drogen, habe einen festen Job und eine sehr schöne Wohnung direkt am Strand. Und
      nun möchte ich mein Mädchen holen. Ich habe jeden einzelnen Tag in den 2 Jahren
      an sie gedacht und ihr das feste Versprechen gegeben, sie zu holen, wenn ich
      wieder stehe! Darf ich sie sehen? “
      Wir gingen gemeinsam zum Zwinger.
      Sheila sah ihn kommen. Sie saß ganz still dort, jede Nervenfaser angespannt,
      wie ein Kind, dass es nicht glauben kann, dass das Christkind wahrhaftig
      kommt. Als er sie beim Namen rief, viel alles von Sheila ab. Sie freute sich so
      unbändig und war plötzlich ein Hund, den wir so nie im Tierheim gesehen
      hatten.
      Sie lagen gemeinsam auf dem Boden des Zwingers und umarmten sich, ließen
      ihrer absoluten Freude freien Lauf und waren außer sich vor Glück!
      Die beiden waren eine Einheit – das konnte jeder spüren!
      Nach so langer Zeit war nichts außer Liebe und Verständnis zwischen ihnen.
      Sheila, die niemals mit anderen Hunden gemeinsam aus ihrem Zwinger durfte,
      verließ unser Tierheim hoch erhobenen Hauptes „bei Fuß“ an der Seite ihres
      Herrchens.
      Ohne Leine aber mit der Sicherheit geliebt zu werden und durchschritt
      gelassen die Hundemeute, mit der sie nie klar gekommen war.
      … und sie hat doch gewartet! Zu Recht!
      Viele Grüße

      Inge
      :dance: :dance:da kann man sich aber nur für Sheila freuen, ich kenn das von unseren Obdachlosen, wenn einer von denen in therapie oder ins gefängnis kommt vergessen die auch meist ihre Hunde nicht und suchen verzweifelt wo sie diese für die Zeit in der sie nicht da sind unterbringen können. Und daran sieht man aber auch das ein Hund nicht vergisst.
      besucht mich einfach auf meine hompage, dort steht alles über die Sandy und die bekloppte Oma :lol: und viele dumme Sprüche
      Hallo,

      eine tolle Geschichte. So ist das Leben eben und man kann wirklich sagen welch ein Glück das sie noch nicht vermittelt war.

      Ich denke wir unterschätzen oft unsere Freunde in ihrem Können und ihrer Begabung.

      Der Mensch ist von sich viel zu eingenommen, er denkt er wäre der Klügste. Unsere Tiere zeigen was sie können.

      LG Charly