Frage zu Spulwürmern

      Frage zu Spulwürmern

      Hallo Liebe Leute,

      Ich habe eine frage, hab heute gesehen wie mein Welpe einen Spulwurm ausgebrochen hat, bin sofort mit ihr zum Tierarzt. Hat eine Generalluntersuchung bekommen, alles ok, entwurmung aufs Nackenfell und gegen Milben was fürs Ohr.

      So, nun stellt sich die frage, der Ansteckbarkeit. Sie hat mir gestern durchs Gesicht geleckt, auch am mund, klar das man Bakterien dort nicht direkt weg putzen kann... ob ich nun auch diese Vieher bekomme. Ich gehe lieber mal morgen zum Arzt, ich finde das ja schon etwas wiederlich.

      Was sagt ihr, habt ihr schonmal Erfahrung damit gemacht? Hab nun komischerweiße Magenschmerzen... aber denke mal das dass durch Einbildung kommt... Hoffe mal auf Antwort
      LG Ekkes :)

      - Süße (8 Jahre alt) Katze
      - Morphy (12 Jahre alt) Kater
      - Juana (3 Jahre alt) Jack Russel Terrier Dame :)
      - Horst Rüdiger (1 1/2 Jahre alt) Grammostola Rosea (Vogelspinne)
      huhu.

      nala hatte auch spulwürmer...allerdings hat sie sie nicht gebrochen, sie kamen am andern ende raus :wink:

      und ich bin ganz ehrlich, wenn ich auf dem klo gehockt hab, hatte ich immer das gefühl, ich hätte auch spulwürmer :D

      ich glaub das ist wirklich nur einbildung :wink:
      Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."

      *Albert Einstein*
      huhu :)

      Also mein kleiner Hund hat wieder Würmer... trotz entwurmung... habe jetzt ne paste bestellt, für hund und katze...

      Hoffe das sie dann beide richtig anschlagen...
      Aber mir ist es immer noch nicht sicher das Spulwürmer nicht übertragbar sind. Habe viel gelesen, das menschen die auch bekommen können... Weiß ja nicht ob es dort ein Unterschied gibt, aber rein logisch gesehen, wenn eier von denen im menschlichem organismuss kommen, müssten sie doch eigntl. auch dort leben können?!
      LG Ekkes :)

      - Süße (8 Jahre alt) Katze
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      - Horst Rüdiger (1 1/2 Jahre alt) Grammostola Rosea (Vogelspinne)
      Hi,

      Original von Ekkez

      Also mein kleiner Hund hat wieder Würmer... trotz entwurmung... habe jetzt ne paste bestellt, für hund und katze...


      wenn ein hund bereits würmer hat, und man dann entwurmt, muss man nach 10 (?) tagen nochmal entwurmen, das alle würmer wirklich abgetötet sind.

      Original von Ekkez
      Aber mir ist es immer noch nicht sicher das Spulwürmer nicht übertragbar sind. Habe viel gelesen, das menschen die auch bekommen können... Weiß ja nicht ob es dort ein Unterschied gibt, aber rein logisch gesehen, wenn eier von denen im menschlichem organismuss kommen, müssten sie doch eigntl. auch dort leben können?!


      also ich hab keine ahnung ob spulwürmer auf den mensch übertragbar sind. ich würd trotzdem sicherheitshalber öfters die Hände waschen und den hund gar nicht mich abschlecken lassen, und wenn doch: waschen

      ich bild mir immer ein das ich flöhe habe/bekomme, wenn sich mein hund krazt! :oops: :D :D

      lg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „chicka“ ()

      Hundespulwurm (Toxocara canis)
      Qualimedic AG • Di 01 im Aug, 2006[15:37 GMT]

      Der Hundespulwurm, Toxocara canis, ist ein häufiger Parasit von Hund, Wolf und Fuchs und ist weltweit verbreitet. Auch der Mensch kann sich irrtümlicherweise mit befruchteten Eiern des Hundespulwurms infizieren. Während sich in Hund, Wolf oder Fuchs als Endwirt die befruchteten Eier zu adulten (erwachsenen), etwa 16 cm langen Hundepulwürmern entwickeln, erfolgt im Menschen die Entwicklung des Hundespulwurms nur bis zum Larvenstadium. Als Wanderlarven oder Larva migrans viszeralis (Größe: etwa 0,04 mm) führen sie beim Fehlwirt Mensch zu einer Toxocariasis, einer Wurmerkrankung, die mit schwerwiegenden Beschwerden einhergehen kann. Die Larven sterben nach 3-4 Wochen ab, können aber auch Monate bis Jahre im Menschen überdauern. Vom Infektionsweg her ist die Toxocariasis mit dem Hundespulwurm als Zoonose anzusehen.

      Übertragung und Verbreitung der Toxocariasis
      Die befruchteten Eier des Hundespulwurms sind im Kot der genannten befallenen Tiere enthalten. Sandkästen von Spielplätzen und Erdreich, verunreinigt mit Hundkot sowie das Streicheln von Hunden, deren Fell mit Hundespulwurmeiern behaftet ist, stellen daher die Hauptinfektionsquelle für den Menschen, vor allem aber für Kleinkinder dar.
      Die Übertragung der Toxocariasis auf den Menschen geschieht, wenn die Finger, die mit infektiösen, das heißt, reifen, Hundespulwurmeiern verunreinigt sind, in den Mund gesteckt werden. Eine weitere Übertragungsmöglichkeit auf den Menschen ist, wenn er sich von dem infizierten Hund das Gesicht ablecken lässt.

      Symptome der Toxocariasis
      Oft verläuft die Infektion mit Larven des Hundespulwurms beschwerdefrei. Ein Hinweis auf eine Toxocariasis zeigt meistens das Blutbild des Patienten: Bei 80% der Menschen mit Larva migrans viszeralis ist die Anzahl der eosinophilen Granulozyten stark vermehrt und gleichzeitig liegen eine deutlich Erhöhung der Leukozyten im Blut und des Gesamt-Immunglobulin E (IgE) vor. Außerdem können zusätzlich auftreten

      * Fieber (80%)
      * eine krankhafte Vergrößerung der Leber (Hepatomegalie),
      * Husten mit asthmatischen Beschwerden (70%)
      * Magen-Darm-Beschwerden
      * Nesselsucht (Urtikaria)
      * neurologische Symptome, wie z.B. epileptische Anfälle oder Lähmungserscheinungen bei Wanderlarvenbefall des Gehirns (20%)
      * Endophthalmitis (Infektion im Inneren des Auges) oder Chorioretinitis (Aderhaut- und Netzhautentzündung des Auges) bei Wanderlarvenbefall des Auges, die zur Erblindung des betroffeneren Auges führen kann.

      Diagnose
      Um einen Befall mit Hundespulwurmlarven nachzuweisen, sind Blut- und immunologische Untersuchungen des Blutserums notwendig. Falls ein Larvenbefall des Gehirns anhand der neurologischen Beschwerden vermutet wird, erfolgt eine Messung der Hirnströme, die in einem Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet werden.

      Differentialdiagnose
      Da andere Wurmerkrankungen wie Trichinose, Askariasis, Filariose, Leberegelinfektion mit Strongyloides stercoralis oder ein Befall mit Larva migrans cutanea des Hundehakenwurms (so genannter "Hautmaulwurf") ein gleiches Beschwerdebild wie eine Toxocariasis haben kann, müssen diese vor Einleitung der Therapie ausgeschlossen werden.
      Therapie
      Die Behandlung erfolgt mit einem entsprechenden Anthelminthikum, z.B. mit Thiabendazol oder Diethylcarbamazin. Obwohl die Gabe von Anthelminthika in der Therapie der Toxocariasis umstritten ist, gibt leider noch keine anderen medikamentöse Alternativen. Durch das jeweilige Medikament können nämlich große Mengen an Larvenzerfallsprodukten freigesetzt werden, die unter Umständen zu schwere entzündliche Reaktionen hervorrufen.

      Prophylaxe
      Um eine Übertragung und Verbreitung der Toxocariasis zu vermeiden, sollte eine Verseuchung der Kinderspielplätze mit Hundekot verhindert werden. In Deutschland sind 25% der Kinderspielplätze mit Tierkot verunreinigt.
      Des weiteren sollten die Hundehalter ihre Tiere regelmäßig entwurmen. Dies gilt insbesondere für trächtige Hündinnen, denn im Mutterleib kommt es ohne Entwurmung bereits zur Infektion der Hundewelpen. Im Darm neugeborener Welpen finden sich dann bereits Wanderlarven von Toxocaris canis. Auch Welpen und Junghunde müssen daher unbedingt entwurmt werden.
      Oberstes Gebot ist das gründliches Händewaschen nach jedem Streicheln des Hundes und Spielplatzbesuch. Außerdem sollte man sich nicht das Gesicht von dem Tier ablecken lassen.
      LG Ekkes :)

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