Bis auf den Moment, an dem er laut schrie. Er war so ein sanfter, so hat er sein ganzes Leben lang nicht geschrieen, niemals. Ich lief hin und bekam es augenblicklich mit der Angst, er war völlig schweißgebadet, die Pupillen weit auf wie in Panik. Es war anfallartig und er schien nur schwer Luft zu bekommen und Schmerzen zu haben. Ich rief aufgeregt bei der Auskunft an, aber der Tiernotdienst hat nur am WE und nicht abends Dienst, da lief nur der Anrufbeantworter. Selber in Panik, hab ich nicht dran gedacht, daß die Nummer meiner TÄ an der Pinnwand hängt. Aber dahin hätten wir es sowieso nicht mehr geschafft, nicht mal bis zum Auto. Keine 3 Minuten später war er tot. Es ging alles so schnell. Heute Nacht brannten die ganze Nacht über Kerzen und Sparky schlief neben seinem besten Freund. Er trauert sehr. Ich habe auch im Wohnzimmer übernachtet, in seiner Nähe, er sah so friedlich aus.
Heute habe ich ihn in die Veterinär-Untersuchungsklinik gebracht, in die Pathologie. Ich möchte wissen, was passiert ist. Es tat weh, ihn da zurückzulassen.
Auch, wenn er keine Anzeichen von irgend einem Unwohlsein hat, gehe ich mit Sparky nun zum TA. Sie soll ihn lieber einmal zuviel durchchecken, denn im Moment hab ich ja noch keine Ahnung, auf was man ihn untersuchen lassen sollte.
Ich muss jetzt los.

Er ist nie ganz fort solange er in deinem Herzen seinen Platz hat.




IN LOVING MEMORY
FUSSEL + 10.02.2006 


