Risiko Operation?

      Risiko Operation?

      Hallo Zusammen,

      ich würde gerne mal Eure Meinung hören.
      Meine Katze hat cronische Niereninsuffizienz und ist deshalb im Vergleich zu gesunden Katzen gesundheitlich nicht so stabil.

      Jetzt ist mir aufgefallen, dass sich in einer Hautfalte ein Knubbel (Geschwulst) gebildet hat.
      Ich habe es natürlich vom Tierarzt ansehen lassen und der riet mir dazu es in einer OP entfernen zu lassen. Trotz der Niereninsuffizienz schätzt er aus ärztlicher Sicht das Risiko der OP gering ein.

      Trotz dieser Aussage mache ich mir Sorgen, ob meine Katze stabil genug ist um diese OP zu überstehen und bin mir auch unsicher was das Beste für sie ist.

      Sie ist sehr sensibel und ich weiss nicht, ob sie die Kraft und den Willen hat nach der OP wieder zu gesunden.
      Ich habe irgendwie ein total schlechtes Gefühl dabei.

      Eigentlich habe ich für nächste Woche einen OP Termin abgemacht - bin aber wirklich am überlegen ob ich diesen Absage.

      Ich weiss, dass es für einen Aussenstehenden sehr schwierig ist die Sachlage zu beurteilen, aber vielleicht hat der ein oder andere von Euch eine gute Anregung für mich.
      Meine Familie ist nämlich langsam genervt von meiner Unentschlossenheit.

      Ich könnte es nicht ertragen, nachdem wir gegen die Niereninsuffizienz so erfolgreich seit 2 Jahren ankämpfen, sie durch eine OP, (die vielleicht???) gar nicht lebensnotwendig ist sie zu verlieren.

      Gruss Marina
      Hallo Bibi,

      ich habe bereits eine zweite Tierarztmeinung eingeholt.
      Vom medizinischen Standpunkt her ist die OP wohl kein grosses Risiko und das glaube ich den Ärzten auch.

      Mein Problem ist mein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache.
      In Bezug auf die Behandlung meiner Katze habe ich die meisten Sachen bisher intuitiv entschieden und bin überzeugt, dass sie deshalb noch lebt.
      Die Tierärzte hatten mir vor 2 Jahren auch dazu geraten sie einzuschläfern. Keiner ausser mir hat daran geglaubt, dass sie wieder so fit wird, dass sie draussen versucht irgendwelches Getier zu erbeuten und in der Lage ist den Main Coon des Nachbarn aus ihrem Revier zu vertreiben.

      Gruss Marina
      Ich würde den TA auf eine schonende Gasnarkose ansprechen, die ballert nicht ganz so doll wie eine normale und ist einfacher zu überwachen/steuern. Außerdem sagt mir mein Bauch, daß sie auch nicht wie die normale auf die Nieren geht, ob das stimmt musst Du aber fragen.

      Gerade bei chronisch kranken oder alten Katzen wird sie häufiger angewendet.

      Grüße
      Tina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TinaFÜ“ ()

      Hallo Momo

      Sag ist beim Knubbel mal eine FNA (Feinnadelaspiration) eine kleine Biopsie indem man mit einer Kanüle Zellen aus dem Hautgewebe ansaugt und dann im Labor untersuchen lässt? Ev. ist der Knoten ja harmlos z.B. ein Lipom (bestehend aus Fettgewebe), dann könnte man von einer Narkose resp. Entfernung absehen. Die FNA kann ohne weiteres bei einigermassen "netten" Katzen ohne Narkose durchgeführt werden. Sollte der Befund doch zu einer OP drängen, frag den TA entweder nach einer Gasnarkose oder einer Propofol Narkose.

      Alles Gute deiner Katze.
      Liebe Grüsse Tamy :D
      Ich hab dazu mal eine Frage ist es den wirklich notwendig diesen Knubbel wegmachen zulassen?Ich kenn mich da nicht so aus deshalb frag ich lieber nach!Ich weiß von einer Bekannten her das ihre katze auch sowas hatte und man des irgendwie testen kann bei Ta ob die Op wirklich noptwendig ist,aber mehr kann ich dazu echt nicht sagen!!!
      Solang mein Herz noch schlägt, geh ich meinen Weg,einfach gradeaus und gib niemals auf.
      Solang mein Herz noch schlägt,mein Gefühl mich trägt,bleib ich bis zum Schluss und mach das was ich muss!!!