wir haben da ein riesengroßes Problem mit unserer Hündin.
Seit nun ca. 5 Wochen ist sie bei uns. Sie ist zwei Jahre alt und ihre Besitzer mußten sie abgeben, weil sie umgezogen sind und dort keine Hundehaltung erlaubt ist.
Wo wir sie bekommen haben, lebte sie bei einer Bekannten auf dem Bauernhof. Ihre ehemaligen Besitzer sagten über unsere Süße aus, dass sie wohl vergessen hat, dass sie kein Schoßhund ist und wohl recht verspielt ist. Davon merken wir nur wenig, bis auf, dass sie im Garten viel rumtobt. Aber Schoßhund? Hmm.. nee.

Nun aber unser Problem. Wenn wir mit ihr spazierengehen und andere Menschen, Autos, Radfahrer oder sonst was uns entgegenkommt, zieht sie wie verrückt an der Leine, zieht den Schwanz ein und ist am ganzen Körper am zittern.
Aber wir können sie doch jetzt nicht nur im Garten rumlaufen lassen?! Zudem kommt hinzu, dass ich meine Jüngste morgens zum Kindergarten hinbringen muß. Ist ja kein Problem.... der Hinweg geht super... bis wir beim Kindergarten sind. Die Menschen machen ihr wieder Angst und sie würde am liebsten aus ihrem Halsband flüchten. Hab ja Schiss genug, dass das echt mal passiert, so wie die zieht.
Und über Straßen geht sie auch nur, wenn kein Auto zu hören ist. Sobald wir warten müssen, weil gerade ein Auto an uns vorbeifährt, zieht sie zurück.
Unser Hundetrainer meinte, in ihrem bisherigen Leben sei sie wohl wenig unter anderen Menschen gewesen und sie hätte auch wohl Schläge bekommen (Sie zieht immer sofort den Kopf ein, wenn mal die Hundemarke an ihrer Leine klappert.)
Habt ihr eine Idee, wie man ihr die Angst nehmen kann? Ohne "Störfaktoren" geht sie beim Spazierengehen super an der Leine. Aber ich kann doch nicht nur Wege gehen, wo nie ein Mensch ist.
Ich würde mich freuen, wenn ihr Rat wüßtet. Ich will sie ja auch nicht unnötig stressen.

Liebe Grüße,
Snookie